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erster Ritt mit meiner "neuen" Kuh, gerade mal 18 km lang

Erstellt von Gummikuhnovize, 29.04.2007, 18:10 Uhr · 26 Antworten · 5.107 Aufrufe

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    Ausrufezeichen erster Ritt mit meiner "neuen" Kuh, gerade mal 18 km lang

    #1
    Hi an alle GS Liebhaber,
    ich bin jetzt mal gespannt, wie fix ich von den Spezis hier im Forum ne Antwort bekomme, wäre nämlich echt klasse weil ich einen absoluten Scheißtag hatte. Kleine Vorgeschichte, ich bin ein leidenschaftlicher Marathonläufer und wäre heute mit meinem Verein in Hamburg gestartet. Aber eine Verletzung, zwingt mich seit nunmehr 8 Wochen zu einer Pause. Da habe ich mir aus Frust, ganz spontan ne 100 derter GS gekauft und wollte heute den Frust wegen meinem ausgefallenen Hamburgmarathon, auf den Rücken (m)einer Kuh vergessen. Das der Frust noch größer wurde stellte ich nach 18 gefahrenen KM fest, als bei Tempo 100 plötzlich mein Moppett immer langsamer wurde. Ich habe dann vorgezogen anstatt runterzuschalten und den Hahn aufzureißen lieber anzuhalten. Zum Glück, denn die Kuh ging aus und beim drücken des Anlasserschalters, tickerte uns schepperte es erheblich aus dem rechten Zylinder. Ich habe dann heute Nachmittag mir den Verkäufer der Kuh rangeholt und der hat dann nach öffenen des rechten Ventildeckels das Dilemma festgestellt. Die Kontermutter der Einstellstange hatte sich gelöst und die Stößelstange rutsche natürlich aus der Buchse. Beim Linken Zylinder braute sich das Gleiche zusammen. Zum Glück scheint aber nix größeres passiert zu sein und es scheint, man braucht halt nur alles wieder zusammensetzten und die Ventile einzustellen. Aber wie kann sowas passieren? Gehören etwa Federringe unter der Kontermutter oder kann man das vielleicht mit Polystopmuttern verhindern ? Wer weiß Rat, wer hat lust soviel zu lesen, wer will einen Gummikuhnovizen dazu verhelfen ein Fan dieses Moppets zu werden. Ich bin gespannt.
    mfg
    Gummikuhnovize

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    #2
    Hallo

    Einfach nur die Kontermuttern nicht fest genug angezogen.

    Nix Federscheibe oder so.

    Glück gehabt , wenn nix weiter passiert ist.

    Robert

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    #3
    Da hat der letzte "Ventileinsteller" wohl Mist gebaut! Kontermutter heisst so, weil sie durch Kontern vor dem Lösen bewahrt wird. Gut, dass Du angehalten hast! Schaut Euch aber die Stösselstangen genau an, ob die nicht was abgekriegt haben.

  4. Registriert seit
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    Daumen hoch herzlichen Dank den Antwortern

    #4
    Zitat Zitat von Robert
    Hallo

    Einfach nur die Kontermuttern nicht fest genug angezogen.

    Nix Federscheibe oder so.

    Glück gehabt , wenn nix weiter passiert ist.

    Robert
    Hi Robert,
    herzlichen Dank für die super spontane Antwort. Ich habe auch ähnliche Gedanken gehabt, lieber Federring oder Selbstsichernde muttern lieber zu lassen. Was ich jedoch machen werde, ist die Mutter alle gegen neue auszutauschen. Wäre es ratsam, die Nockenwelelle auszubauen und mal ein Blich auf die Stößelstange zu werfen? So wie ich das gesehen habe, sagt mir mein bodenständiger Schrauberverstand, das,dass nicht mehr Arbeit sein kann.
    freundliche Grüße
    dirk

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    #5
    Die Nockenwelle braucht dafür nicht raus.

    Die Kipphebelböcke abnehmen reicht.

    Dann kann man die Stosstangen rausziehen.

    Vorsicht Falle.

    Die Schrauben der Kipphebelböcke halte auch den Zylinderkopf.

    Besonders übereifrige Schrauber, ziehen dann die Zylinderkopfschrauben mit nach.

    Das kann übel enden, mit ausgerissenen Stehbolzen.

    Finger weg von den übrigen Schrauben.

    Ach ja, guter Drehmomentschlüssel nötig.

    15,25,35 NM

    Wenn du nicht weisst was ich meine, lass es und such dir fachkundige Hilfe in deiner Nähe.

    Robert

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    #6
    Hi Robert,
    schade das Du in Mosbach wohnst, da liegen ja doch ein paar Km zwischen uns, sonst würde ich Dich bitten wollen der "Schrauber" meines Vertrauens zu werden. Ich bedanke mich für Deine wertvollen Tips. Ich denke das kriege ich schon hin. Haben die Kontermuttern auch ein Anzugsmomoment oder getreu dem Motto nach fest kommt lose, also mit Muskeldremoment. Schon klar, das die kleine Mutter vorsichtig zu behandeln ist. Ich werde aber sicher mein Erfolgserlebnis morgen mitteilen. Liebe Grüße und ich gehe jetzt Tatort gucken. Neben Marathon Familie und Job, noch ne Leidenschaft. ( Bin mir aber sicher, dass die GS auch bald dazugehört)
    dirk

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    #7
    Einfach mit Gefühl festdrehen.


    Ist Feingewinde, da braucht man nicht zu ängstlich sein.

    Robert

  8. Registriert seit
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    Rotes Gesicht Ist die Kuh jetzt tot ?

    #8
    Hi Robert, Hi Uwe,
    irgendwas ist schief gelaufen. Irgendwas hat die Kuh, ich hatte nicht gedacht das 18 Km fahren und 3 km schieben so zusammen schweißen kann, mir blutet mein Herz, sollte wirklich meine Kuh ihr 16 Jahre altes Leben ausgehaucht haben? Wir haben heute die Ventile eingestellt, schön nach Vorgabe, 1o für EV, 2o für AV. Und was war beim Starten, anstatt das der Boxer sich schüttelt und anspringt, hörten wir das Pfeifen einer Luftpumpe. Von der Mechanik her, war kein Fehler zu sehen, daher die Stößelstange, Kipphebel, Nockenwelle Veltil, alles sieht normal aus. Noch nicht einmal der Linke Zylinder sprang an und gab das selbe Luftpumpengeräusch von sich wie der Rechte, wo ja auch die Stößelstange rausgerutscht ist. Jetzt meine Annahme, ich habe im Bordbuch gelesen, das der OT Punkt am Drehstromgenerator eingestellt wird und dann können beide Ventile eingestellt werden. Wir jedoch habe an der Schwungscheibe den OT Punkt bestimmt und das jeweils für jedes Ventil. Kann es sein, so als letzte meiner Hoffnung, weil ich erst jetzt das mit dem OT Punkt im Bordbuch gelesen haben, das wir den OT Punkt falsch bestimmt haben und somit die Ventile jetzt völlig falsch stehen? Ich weiß, dass klingt völlig bescheuert was ich da so denke und auch auf die Annahme hin, dass ich mich völlig bei Euch blamiere , ist das so mein letzter Strohhalm, bevor es ans Eingemachte geht.
    viele Grüße
    dirk

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    #9
    Oje, kaputtgeschraubt


    Mal von vorne.

    Zündkerzen raus
    5.Gang einlegen
    Auf der Schwungscheibe OT einstellen, durch vorwärtsdrehen.

    Nun die Einstellschrauben auf beiden Seiten anlegen, keinen Druck ausüben.

    Hinterrad weiterdrehen bist OT wieder auftaucht, dabei beobachten, auf welcher Seite sich die Kipphebel bewegen.

    Auf der gegenüberliegenden Seite Ventile einstellen.
    Weiterdrehen, bis wieder OT.
    Nun die andere Seite einstellen.
    Weiterdrehen bist OT, Ventilspiel andere Seite prüfen.
    Noch eine Runde, andere Seite Prüfen.

    Wenn alles richtig gemacht ist, sollte es nun stimmen.
    Kerzen rein, Leerlauf einlegen, Anlasser drücken.

    Und??

    Es gäbe noch die blöde Version, das die Schwungscheibe falsch montiert wurde, nach Kupplungswechsel.
    Aber das lassen wir nun mal aussen vor.

    Robert

  10. Registriert seit
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    #10
    Zitat Zitat von Robert
    Es gäbe noch die blöde Version, das die Schwungscheibe falsch montiert wurde, nach Kupplungswechsel.
    Aber das lassen wir nun mal aussen vor.

    Robert
    Dann könnte man immer noch durch mit einem (nichtkratzendem) durch das Kerzenloch passendem Fühler bestimmen...

    Willy


 
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