Seite 2 von 5 ErsteErste 1234 ... LetzteLetzte
Ergebnis 11 bis 20 von 43

Lobgesang auf die alte GS

Erstellt von pilot69, 07.08.2009, 10:18 Uhr · 42 Antworten · 6.324 Aufrufe

  1. Registriert seit
    06.03.2008
    Beiträge
    133

    Standard

    #11
    Jaaaaa! kann mich nur anschließen!

    Hab meine GS nun auch seit 5 Jahren und will einfach KEIN ANDERES mopped!
    An der alten Q kannste wirklich fast alles selbst schrauben und bis auf ein paar kleinigkeiten ist die Technik wirklich gut durchdacht und einfach gehalten!

    Gruß

  2. Geronimo Gast

    Standard

    #12
    Zitat Zitat von pilot69 Beitrag anzeigen
    Nur, als ich das letzte Mal auf eine vollelektronische GS gesessen bin und mir die Tragweite des Bus-Systems so richtig klar wurde, verging mir die Freude an so viel Technik. Wenn ich eine einfache Wartung nicht mehr selber durchführen kann, ohne dass ein Computer angestöpselt werden muss.... NEEEE, danke!
    Wieviel Leute kennst du denn die wegen dem Bus System liegen geblieben sind ?. Ist ja schön das die alten 2V GS so gut gefallen und Spass machen, aber wenn die Zündbox verreckt, fährst du auch keinen Meter mehr (schon erlebt mit einer 80 G/S).

    Diese ganzen Diskussionen habe ich schon geführt über elektronische Zündungen oder schlauchlose Reifen. Da kann man nichts mehr selben machen, aber mittlerweile flickt man schlauchlose Reifen schneller und effezienter als die mit Schlauch (ist das eine Arbeit).
    Auch die guten alten Bing Vergaser werden immer gelobt, lassen sie sich doch so schön warten. Ich kenne keinen einzigen 4V Fahrer der bisher irgendein Problem mit seiner Einspritzung hatte, während ich schon des Öfteren fluchend meinen Bing in der Hand hatte. Lässt sich auch so schön schnell zerlegen, dabei will ich den gar nicht zerlegen, ich will fahren.

    Ich habe auch eine 2V GS und fahre sie auch sehr gerne. Aber ich kenne die Schwächen ganz genau und es ist mir manchmal richtig unheimlich wie die alten Modellen in den Himmel gehoben werden. Immer wieder Getriebelagerschäden (die sich durch die ganze Paralever Generation zieht), Kardanprobleme etc. etc.

    grüße,
    jürgen

  3. Registriert seit
    23.02.2004
    Beiträge
    1.071

    Frage

    #13
    Hallo Jürgen,
    "...Ich kenne keinen einzigen 4V Fahrer der bisher irgendein Problem mit seiner Einspritzung hatte..."
    Ich schon. Nach 150.000 km eine total ausgeschlagene rechte Drosselklappe, die mit 250 Euro ohne Einbau zu Buche schlug. Siehe hier:
    http://www.powerboxer.de/4V-Drosselk...eberholen.html
    Im Gegensatz dazu halten Bings über 300.000 km mit max. einem Dichtungssatz in 10 Jahren für 30 Euro.
    Aber das sind km-Leistungen, die kaum eine 1200er GS je erreichen wird. Bin mal gespannt, wieviele R1200GS in 20 Jahren noch auf der Straße sind...

  4. Registriert seit
    02.08.2009
    Beiträge
    250

    Standard

    #14
    Hallo Jürgen

    Unbestritten, so eine 1200GS wäre schon eine Überlegung wert. Das Teil sieht gut aus und kann so ziemlich alles zumindest etwas besser wie die alte Kuh. Laufen tut sie ja wie Hölle und bremsen erst , auch das Fahrwerk ist was sehr feines, da kann die alte GS sicher nicht mithalten.
    Nur das Ursprüngliche, Archaische, Eigene und Charmante geht der neuen irgendwie ab. Ist Geschmackssache, deshalb müssig zu diskutieren, aber für mich passt's.
    Ich habe mir schon überlegt, die neue Adventure in den Fuhrpark zu nehmen, aber sie ist zu wenig anders/besser als die Paris-Dakar. Und die ganzen tollen Spielereien, die man dafür haben kann: ABS, mag ja noch gehen, aber ASR und RDK?

    By the Way, meine Kuh hat in 170'000km nur einmal nicht mit eigener Motorkraft nach Hause fahren können: Eine Ventilfeder war gebrochen, sie lief zwar noch, aber ich wollte dann nichts riskieren. Die Bings musste ich noch nie zerlegen . Dafür aber schon mal das Getriebe...

    Greetz Pilot69

    PS: und mittlerweile ist die alte schon meisst das einzige Modell seiner Art auf den Schweizer Pässen....

  5. Geronimo Gast

    Standard

    #15
    Zitat Zitat von pilot69 Beitrag anzeigen
    Nur das Ursprüngliche, Archaische, Eigene und Charmante geht der neuen irgendwie ab. Ist Geschmackssache, deshalb müssig zu diskutieren, aber für mich passt's.
    Das Argument kann ich auch absolut nachvollziehen, aber die alten GS sind wahrlich keine Übermotorräder die ewig und drei Tage ohne Probleme halten. Das und nur das wollte ich mit meinen Zeilen ausdrücken.

    @Andi:
    Klar, kann passieren. Meine 100 GS hat 130000 km auf der Uhr. Ein paar grössere Aktionen haben mich schon weit mehr als 1500 Euro gekostet (getriebelagerschäden etc.) . Im übrigen bin ich davon überzeugt das es genügend 1200 GS mit der Laufleistung geben wird, wart' nur ab.
    In Christians 100.000 km Club sind schon ein paar vertreten.

    grüße,
    jürgen

  6. Registriert seit
    17.07.2009
    Beiträge
    16

    Unglücklich ...und was ich noch sagen wollte...

    #16
    ...das die alten Q´s ihre Schwächen haben ist mir auch bewusst. Auch wenn ich jetzt mit Katzendreck beworfen werde, wenn ich eine zuverlässige große Enduro haben möchte, die für gute Haltbarkeit bekannt ist, hole ich mir ne Affentwin . Selbst habe ich neben einer r100gs, r1100gs, auch xrv650 und 750 gefahren. Meine r1100gs hat mich dreimal liegen lassen. Dann hatte ich die Schnau...voll und sie verkauft. Die alte r100gs, hat mich in 7 Jahren, nicht einmal liegen lassen. Ok, Ventile einstellen, Synchronisieren usw. wollte sie schon haben, aber das war ok. Selbstverständlich kam auch das Getriebeausgangslager noch, was ein großes AU für meinen Geldbeutel bedeutete. Dann verkaufte ich sie, weil andere Motorräder kamen. Nun habe ich nach fünf Jahren fahren, verschiedenster Motorräder (auch vfr, Triumph sprint st...) beschlossen mir wieder eine alte 2v zu kaufen. Warum? Weil es mir Freude am Fahren bereitet. Sie schüttelt sich, ist längst nicht so leise wie meine alte 1100 gs und hat etwas von alter Technik, die mir gefällt. Wenn ich eine Uhr haben möchte, kann ich doch eine Quarzuhr nehmen, die ist viel genauer, hat meist viel mehr Funktionen und dazu oft preiswert. Trotzdem gibt es sehr viele, die sich doch für eine mechanische Uhr entscheiden. Nun habe ich wieder, eine alte gs und bin begeistert. Als ich sie kaufte, habe ich bedacht das dass Getriebelager kommen wird und in meiner Preisvorstellung einfließen lassen.
    Wenn ich schon mal dabei bin, hat jemand Erfahrungen was es mittlerweile kostet, das Getriebelager wechseln und am besten direkt einen längeren fünften Gang einbauen zu lassen.
    Ich habe fest beschlossen dieses Motorrad zu behalten und mich von meiner Triumph zu trennen.
    LG euch allen, aus dem jetzt verregnetem Essen.
    Christian

  7. Registriert seit
    02.10.2008
    Beiträge
    563

    Standard

    #17
    Zitat Zitat von Geronimo Beitrag anzeigen
    Ist ja schön das die alten 2V GS so gut gefallen und Spass machen, aber wenn die Zündbox verreckt, fährst du auch keinen Meter mehr (schon erlebt mit einer 80 G/S).
    Das hab ich auch schon bei einem Kumpel erlebt.
    Nur gut daß in der Nähe ein Schrottplatz war, der einen alten VW Golf stehen hatte. Das Teil passt ohne Probleme......

    Gruß
    Peter

  8. Registriert seit
    24.10.2008
    Beiträge
    764

    Standard

    #18
    Zitat Zitat von feuersalamander Beitrag anzeigen
    ...das die alten Q´s ihre Schwächen haben ist mir auch bewusst. Auch wenn ich jetzt mit Katzendreck beworfen werde, wenn ich eine zuverlässige große Enduro haben möchte, die für gute Haltbarkeit bekannt ist, hole ich mir ne Affentwin . Selbst habe ich neben einer r100gs, r1100gs, auch xrv650 und 750 gefahren. Meine r1100gs hat mich dreimal liegen lassen. Dann hatte ich die Schnau...voll und sie verkauft. Die alte r100gs, hat mich in 7 Jahren, nicht einmal liegen lassen. Ok, Ventile einstellen, Synchronisieren usw. wollte sie schon haben, aber das war ok. Selbstverständlich kam auch das Getriebeausgangslager noch, was ein großes AU für meinen Geldbeutel bedeutete. Dann verkaufte ich sie, weil andere Motorräder kamen. Nun habe ich nach fünf Jahren fahren, verschiedenster Motorräder (auch vfr, Triumph sprint st...) beschlossen mir wieder eine alte 2v zu kaufen. Warum? Weil es mir Freude am Fahren bereitet. Sie schüttelt sich, ist längst nicht so leise wie meine alte 1100 gs und hat etwas von alter Technik, die mir gefällt. Wenn ich eine Uhr haben möchte, kann ich doch eine Quarzuhr nehmen, die ist viel genauer, hat meist viel mehr Funktionen und dazu oft preiswert. Trotzdem gibt es sehr viele, die sich doch für eine mechanische Uhr entscheiden. Nun habe ich wieder, eine alte gs und bin begeistert. Als ich sie kaufte, habe ich bedacht das dass Getriebelager kommen wird und in meiner Preisvorstellung einfließen lassen.
    Wenn ich schon mal dabei bin, hat jemand Erfahrungen was es mittlerweile kostet, das Getriebelager wechseln und am besten direkt einen längeren fünften Gang einbauen zu lassen.
    Ich habe fest beschlossen dieses Motorrad zu behalten und mich von meiner Triumph zu trennen.
    LG euch allen, aus dem jetzt verregnetem Essen.
    Christian
    Genau das ist es.Charakter muß ein Motorrad haben.Leben,atmen.Das macht eine alte GS.Fast so wie eine alte Italienerin.
    Gruß
    Karl

  9. Registriert seit
    03.06.2009
    Beiträge
    1.164

    Standard

    #19
    Die alten GS-Modelle waren schon schöne Moppeds. Meine 800er war damals top und ich mochte sie auch sehr. Zusammen haben wir rund 76.000km abgerissen. Trotzdem hat es mir gereicht, weil es gab doch einige Macken. Es gab diverse Garantiefälle (undichter Steuerkettendeckel, defektes Sitzbankschloß, Federbein, Endschalldämpfer auf Kulanz). Den Rest hat mir dann die schrotte Kardanwelle bei 45.000km gegeben. Da war das Vertrauen zur GS weg, von den Kosten her hätte ich stattdessen auch Kette fahren können. Sie war problemlos zu fahren egal auf welchem Belag.

    Heute würde ich allerdings viel lieber zu der 1200GS oder 800GS greifen. ABS sorgt für sehr viel mehr Sicherheit, als ein wie auch immer geartetes Feeling. Wenn die Moppeds laufen, reicht ohne weiteres die übliche Wartung, die selbst durchgeführt werden kann. Selbst für die Elektronik gibt es ja schon günstige Geräte zur Selbsthilfe. Das läuft dann schlicht unter Spezialwerkzeug, was sogar mitnehmbar ist. Aufgrund von Sehnenproblemen kommt auch nur noch ein Mopped mit Einspritzung in Frage.

    Wer die alten GS fahren möchte, soll sie fahren. Meine Welt sind sie nicht mehr. Gucken werde ich trotzdem

  10. Registriert seit
    20.11.2008
    Beiträge
    4.029

    Standard

    #20
    Genau ist es. Ich fahre ja auch keinen E30 mit Vergaser mehr, sondern in der Garage steht heute neben der 12er GS der E91 mit Start-Stopp-Automatik. Irgendwann muss man mal die Steinzeittechnik hinter sich lassen und in der Gegenwart ankommen.

    CU
    Jonni


 
Seite 2 von 5 ErsteErste 1234 ... LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. 10 Km alte, Sitzbank
    Von ickediver im Forum Biete (privat) ...
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 14.07.2012, 09:29
  2. Optik alte GS...
    Von Quallentier im Forum Motorrad allgemein
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 13.10.2010, 10:06
  3. Die neue Alte
    Von bike4momo im Forum Neu hier?
    Antworten: 10
    Letzter Beitrag: 01.07.2009, 22:43
  4. Schöne alte BMW
    Von THE GHOST_909 im Forum Motorrad allgemein
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 07.05.2008, 09:39
  5. Der Alte aus CH
    Von PeterA im Forum Neu hier?
    Antworten: 12
    Letzter Beitrag: 25.12.2007, 15:25