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Neue Bremsbeläge schleifen an der Scheibe....

Erstellt von berchwerch, 11.05.2009, 20:22 Uhr · 12 Antworten · 6.719 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Neue Bremsbeläge schleifen an der Scheibe....

    #1
    Hallo,

    hatte gestern mal neue Bremsbeläge bei meiner R 100 GS (´89er) vorn eingebaut - Lucas Sintermetall, wie hier im Forum öfters empfohlen. Nun schleifen diese aber wesentlich mehr als meine "alten" - diese waren natürlich "eingefahren/bremst" und schliffen auch immer ein wenig. Aber nun ist es so, dass man mit mittlerem Kraftaufwand das Vorderrad mal so gerade eine halbe Umdrehung drehen kann (ok: "mittlerer Kraftaufwand" ist jetzt schwer zu beurteilen). Ist das normal bei neuen Belägen?
    Hab gerade eine Tour um die Häuser gemacht und dabei absichtlich mehrfach stark abgebremst..... die Scheibe war nachher handwarm und die Beläge schleifen immer noch....

    Gibt sich das wieder oder ist hier irgendwo ein Problem?

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    konntest du denn die Kolben ganz zurückdrücken ?
    oder ging der bremssattel schwer drauf ?

  3. Registriert seit
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    Standard den bremssattel hab ich doch gar nicht runter gehabt ->

    #3
    einfach die beiden Halterungsstifte und Feder raus, die alten Beläge herausgeschoben (der in Fahrtrichtung links ging etwas schwerer, der rechts war ganz leicht) und dann die neuen Beläge eingeschoben. Auch hier war der rechte wieder etwas schwerer - ich vermute, dass dieser an der Scheibe schleift. Ich habe aber nichts mit Gewalt oder übermäßiger Kraftanstrengung gemacht - Stifte und Feder wieder ein - fertig bremst..... (und schleift).

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    Standard

    #4
    Hallo !

    Für gewöhnlich muss man die Bremskolben zurück in die Bremszange schieben wenn man die Beläge wechselt, da die Neuen dicker sind als die Alten.
    Bei der Gelegenheit kann man auch prima die Zange komplett reinigen incl. der Staubschutzmanschettenkontrolle und hierbei ggf. beobachten ob die Kolben leichtgängig sind oder nicht.
    Bei dem von Dir beschriebenem Fehlerbild scheint es mir das Du mit gaaaanz sanfter Gewalt die Neuen Beläge reingedrückt hast, aber der Kolben nicht wirklich zurück ging und nun ständig der Belag an die Scheibe drückt.
    Wenn Du es Dir zutraust baue alles auseinander( Beläge raus, Zange ab und ordentlich reinigen) und dann sollten sich die Kolben mit der Hand relativ leicht eindrücken lassen wenn alles ok ist.

    Gruß, Bernd

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    Standard

    #5
    Der Bremssattel ist ja kein schwimmender und die Scheibe ist auch starr, eine Bauweise, die man Heute nicht mehr kennt. Deswegen gibt es unten an der Bremszangenaufnahme an der Gabel einen Alustopfen mit Sechskant, diesen kann man entfernen und dann den innenliegenden Exzenter verstellen. Zu diesem Zweck kann mann die Bremsscheibe mit einem Fizstift über die Belagbreite an einer Stelle einfärben und dann durch Verstellen des Exzenters und ständiges Durchdrehen des Vorderrades bei gleichzeitigem leichten Bremsen, die Exzenterstellung suchen, bei der die Farbmarkierung in voller Breite vom Bremsbelag abgebremst wird. BMW schreibt das eigentlich bei jedem Belagwechsel vor.

  6. Registriert seit
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    26

    Standard OK- guter Hinweis, dann werd ich mir das heute nochmal anschauen.

    #6
    Das bedeutet, dass man mithilfe dieser Exzenterschraube den Abstand der Beläge zur Scheibe einstellen kann?

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    hmm bedingt

    Du kannst die Winkelstellung der Zange (infolgedessen auch der Beläge) mit dem Exzenter parallel zur Bremsscheibe ausrichten - was aber für Dich auf das Gleiche rauskommt.

    Jouw, von 74 bis 94 R 90 S gefahren und ich hab sie immer noch

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    [quote=-scout-;339408]Deswegen gibt es unten an der Bremszangenaufnahme an der Gabel einen Alustopfen mit Sechskant, diesen kann man entfernen und dann den innenliegenden Exzenter verstellen.

    Hallo !

    An der GS ??? Gibt`s da ein Bild von, finde ich an meiner nicht ?!

    Gruß, Bernd

  9. Registriert seit
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    Rotes Gesicht

    #9
    Nee, sorry, an der GS nicht, die hat ja eine schwimmende Zange.
    Das tut mir aber jetzt leid Euch auf ne falsche Fährte gelotst zu haben.
    Nee, dann ist der richtige Einbau und die Gangbarkeit der Kolben alles, was man prüfen kann.

  10. Registriert seit
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    Standard Ok - kein Problem - ich werd´s heute abend nochmal->

    #10
    auseinander bauen und schauen, was ich da optimieren kann.
    Wie "stark" ist eigentlich ein "normales" Schleifen?
    (Ist jetzt schwierig zu erklären, was?)

    Bekommt ihr das Rad mehrfach zum Durchdrehen?


 
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