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Probleme im Teillastbereich

Erstellt von Ingmar, 27.09.2007, 18:55 Uhr · 10 Antworten · 1.780 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Erledigt!!! Probleme im Teillastbereich

    #1
    Hallo,

    ich verzweifle langsam an meinen Vergasern und hoffe, dass ihr mir helfen könnt.
    Es handelt sich um eine R100GS mit Doppelzündung sonst Serie. 94/40/123 + 94/40/124 mit Serienbedüsung.
    Seit ich das Motorrad besitze lassen sich die Vergaser schlecht einstellen. Seit kurzen gibt es beim kräftigen Beschleunigen heftiges Geruckel. Es fühlt sich an wie Spritmangel. Es läuft genug Sprit rein und die Tankbelüftung ist in Ordnung. Also hab ich die Vergaser zum Schallen gegeben. Schwimmer wiegen beide 12Gramm und sind schneeweiß. Nun sind sie zurück. Neue Membranen, Nadeldüsen, Nadeln und O-Ring für Gemischschrauben und Leerlaudüse. O-Ring für Düsenstock und Startvergaserwelle, Startvergaserdichtung und neue Startvergaserdeckel lassen noch auf sich warten. Im Moment sind die Alten bzw geliehene intakte Deckel verbaut. Vergaser wieder ran ans Mopped. Sie läuft jetzt bis ca. 2800U/min wie gewohnt. Ab da geht nichts mehr. Nur noch mächtiges Geruckel. Manchmal auch bis an die 4000U/min. Fühlt sich wieder an wie Spritmangel. Ausgekuppelt dreht sie ohne Probleme bis in den roten Bereich. Drehe ich sie so hoch, kupple dann ein und halte sie am Gas, dann geht sie ab wie Schmidts Katze. Ich erreiche auch die Höchstgeschwindigkeit. Sie darf nur nicht unter 4200U/min fallen. Der rechte Vergaser lässt sich deutlich besser einstellen. Der Linke scheint dabei unverändert.
    Ich hab nun Zerstäuber, ND, DN, Membrane und die Startvergaser noch mal geprüft. Alles wie es sein soll. Startvergaser und Gummimuffen zum Kopf hin mit Bremsenreiniger geflutet. Kein Falschluftleck zu finden. SLS- Unterdruckschläuche abgenommen und gegen Schrauben ersetzt, um Undichtigkeiten an ihnen auszuschliessen. Auch hier keine Veränderung. Ansaugstutzen abgebaut, Hochgedreht, Schieber heben sich so ca. 1-2cm. In die oberen Kanäle auf der Ansaugseite geblasen. Die Schieber gehen dann ohne Hakelei bis zum Anschlag hoch. Obwohl sie sich gut einstellen ließ, hab ich jetzt im Schiebebetrieb heftiges Magerpatschen.
    Nun bin ich an Ende meiner Weißheit. Hoffentlich könnt ihr mir helfen.

    Danke
    Ingmar

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Hallo Ingmar,

    hab bei der Konkurrenz geposted. Guckstu hier.

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Hallo Gerd,

    Zitat Zitat von Zeebulon
    hab bei der Konkurrenz geposted
    Ich auch.

    Danke
    Ingmar

  4. Registriert seit
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    929

    Standard

    #4
    Hallo Ingmar,

    kontrolliere doch mal die Gleichdruckmembrane.
    So wie Du das Phänomen beschreibst, könnte eine davon einen Riß haben und / oder die dazugehörigen Federn haben unterschiedliche Spannung.

    Gruß
    Christian

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Hallo Christian,

    danke für die Antwort.
    Membranen sind neu und auch nochmal auf Risse kontrolliert. Alles wie es sein muß. Federn haben gleiche "Härte".

    Danke
    Ingmar

  6. Registriert seit
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    128

    Standard

    #6
    Hallo Ingmar

    dann hilft wohl nur noch, in der Kirche eine Kerze anzuzünden und zu beten...
    Nein, im Ernst, du schreibst, daß das kurz nach einem Ultraschallbad losging. Deine Vermutung, daß sich da irgendwelche Schmutzreste gelöst haben und in den Kanälen des Leerlaufsystems für Ärger sorgen ist nicht abwegig! Mir ist ein Fall bekannt, bei dem tatsächlich zwei Ultraschallbäder nötig waren (was aber zugegebenermaßen eher selten vorkommt) bis die Vergaser richtig funktionierten. Das wäre noch eine Möglichkeit bzw. einen Versuch wert...

  7. Registriert seit
    02.06.2007
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    7

    Standard

    #7
    Werf die Diodenplatte auf den Müll ,und deine Probleme sind beendet
    habe den gleichen Mist im Letzten Jahr gehabt ,und auch die Vergaser verdächtigt feine Wibrationen in den Drehzahlbereichen verursachen
    diese Probleme. Wilhelm.

  8. Registriert seit
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    Reden

    #8
    Hallo Hartmut, hallo Wilhelm,

    danke für eure Antworten.

    @Hartmut,
    die Vergaser waren gleich zweimal im US-Bad. Und die Probleme waren sofort nach dem Wiedereinbau da. Also doch ´ne Kerze anzünden. Oder lieber gleich zwei.

    @Wilhelm,
    es sind keine feinen Vibrationen. Es ruckelt einen fast von der Q. Es fühlt sich an wie Spritmangel. Es muss eigentlich mit den Versagern zu tun haben. Da die aktuellen Symptome erst seit dem Zerlegen, Schallen und Zusammenbauen der Vergaser da sind.


    Danke
    Ingmar

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Hallo Ingmar,

    hm, nachdem nun so ziemlich alle Möglichkeiten hier und im 2-Ventil-Forum angesprochen wurden, wird es wirklich langsam eng mit Lösungsmöglichkeiten... Ich nehme mal an, die Vergaser wurden auch gleich nach dem Schallen mit Druckluft durchgeblasen, oder?
    Hast du jemanden in deiner Nähe, der dir zum Testen zwei Vergaser geben könnte; nur um wirklich sicher zu gehen, daß es nichts anderes sein kann? Denn so langsam verdächtige ich auch die Elektrik; wäre zwar ein großer Zufall (da es eben nach dem Schallen auftrat), aber wer weiß...
    Das mit der Diodenplatte war von Wilhelm so gemeint, dass diese durch feine Vibrationen kaputt geht und dann die von dir beschriebenen Symptome verursachen kann.
    Ich hoffe, du findest den Fehler, damit du wieder richtig fahren kannst!!!

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Hallo zusammen,

    hab heute mal die Diodenplatte geprüft. Ausgebaut und durchgemessen hab ich sie nicht. Hab nur die Ladespannung gemessen. Wenn der Gleichrichter kaputt wäre, würde meine Batterie ja auch nicht mehr richtig geladen. Rausgekommen sind 13,2V bei 3000U/min. Das entspricht genau dem Wert den ich vor 1,5 Jahren bereits gemessen hatte. Das passt also (leider).

    Danke für eure Hilfe
    Ingmar


 
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