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Reifenfrage

Erstellt von Ingmar, 29.12.2008, 11:35 Uhr · 18 Antworten · 3.169 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Reifenfrage

    #1
    Hallo zusammen,

    ich habe mal eine Frage zum Thema Reifen. Ich weiß, dass ist die falsche Rubrik. Glaube aber, dass ich hier mehr Erfolg auf ein Ergebnis habe, da es sich speziell um Reifen für eine 100 GS handelt.

    Liebe Mods, falls die Frage hier nicht stehen bleiben darf, dann bitte in die passende Rubrik verschieben. Danke.

    So, zum Thema. Ich habe bisher erst den Enduro4 und die letzten Jahre den Tourance (den Enduro4 konnte ich eine ganze Zeit lang nicht bekommen) gefahren. Der Tourance war nie ganz meiner. Die letzten 2000km vor Erreichen der Verschleißgrenze ist er grauenvoll zu fahren. Er vermittelt mir kein Gefühl von Sicherheit mehr und neigt (vor allem beladen) beim Beschleunigen zum Pendeln.
    Nun würde ich gerne einen etwas "groberen" Reifen testen und bin auf den Heidenau K60 gestoßen. Der Preis ist für einen Test vertretbar (was man vom TKC80 nicht behaupten kann).
    Ich hab nun stundenlang im Netz nach Erfahrungen gefahndet und auch einige gefunden. Nur leider bringt mich das nicht weiter, da die Erfahrungen von Fahrern auf den unterschiedlichsten Moppeds mit unterschiedlichen Reifendimensionen waren (leider hab ich niemanden mit einer 100GS gefunden). Außerdem gingen die Meinungen sehr auseinander. Von absolute Sch..ße bis super Reifen. Das Ganze hielt sich etwa die Waage. Also leider keine Tendenz erkennbar.

    Lange Rede, wenig Sinn. Hat hier jemand auf einer R100GS bzw. R80GS Erfahrungen mit dem K60? Und wie sehen die aus? Haftung bei verschiedenen Strassenbedingungen und Temperaturen? Laufleistung? Komfort?

    Danke für eure Hilfe und ein sturzfreies 2009
    Ingmar

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    #2
    Hallo Ingmar,
    die Gegenfrage die ich stellen muss ist: Was hast du mit dem Reifen vor?
    Du bist in der Vergangenheit mit reinen Strassenpellen untewegs gewesen.
    Hier würde ich dir für diesen Einsatzzweck den Anakee von Michelin ans Herz legen. Teuer aber für mich erste Sahne auf Asphalt.
    Wenn du einen Allrounder für Strasse UND Gelände suchst, kommst du an dem TKC80 nicht vorbei. Er ist nach wie vor das Mass der Dinge! Den Preis ist der Reifen m.M. nach Wert. Du bekommst gute Fahreigenschaften auf Asphalt bei ebenfalls guten Nässefahreigenschaften. Im Gelände macht er auch eine gute Figur, außer wenn es schlammig wird, dann ist der Reifen recht schnell dicht und die Traktion fehlt.
    Der K60, um deine Frage zu beantworten, ist vom Profil her mit dem Sahara 3 zu vergleichen, bei aber schlechteren Fahreigensschaften. Besonders bei Nässe finde ich ihn schwierig zu fahren. Die Haltbarkeit ist auch nicht so gut...
    Für reines Gelände mit Stassenetappen empehle ich den teuren aber langlebigen T63 von Michelin. Mit dem E09 von Mitas (Link) mache ich momentan sehr gute Erfahrungen.
    Ich habe allerdings 2 Satz Felgen...

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    #3
    Vielleicht ist das etwas hilfreich: http://www.andreeweb.de/Motorrader/Reifen/reifen.html

  4. Registriert seit
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    #4
    Hallo Ulf,

    danke für die Antwort.

    Zitat Zitat von Gaucho Beitrag anzeigen
    die Gegenfrage die ich stellen muss ist: Was hast du mit dem Reifen vor?
    Fahren
    Nee, mal im Ernst. Wir planen für 2009 eine Norwegentour mit vielen Schotteretappen.

    Zitat Zitat von Gaucho Beitrag anzeigen
    Du bist in der Vergangenheit mit reinen Strassenpellen untewegs gewesen.
    Werde ich wohl auch zukünftig hauptsächlich sein.

    Zitat Zitat von Gaucho Beitrag anzeigen
    Hier würde ich dir für diesen Einsatzzweck den Anakee von Michelin ans Herz legen. Teuer aber für mich erste Sahne auf Asphalt.
    Wenn du einen Allrounder für Strasse UND Gelände suchst, kommst du an dem TKC80 nicht vorbei. Er ist nach wie vor das Mass der Dinge! Den Preis ist der Reifen m.M. nach Wert. Du bekommst gute Fahreigenschaften auf Asphalt bei ebenfalls guten Nässefahreigenschaften. Im Gelände macht er auch eine gute Figur, außer wenn es schlammig wird, dann ist der Reifen recht schnell dicht und die Traktion fehlt.
    Der K60, um deine Frage zu beantworten, ist vom Profil her mit dem Sahara 3 zu vergleichen, bei aber schlechteren Fahreigensschaften. Besonders bei Nässe finde ich ihn schwierig zu fahren. Die Haltbarkeit ist auch nicht so gut...
    Für reines Gelände mit Stassenetappen empehle ich den teuren aber langlebigen T63 von Michelin. Mit dem E09 von Mitas (Link) mache ich momentan sehr gute Erfahrungen.
    Danke für die Tipps.

    Zitat Zitat von Gaucho Beitrag anzeigen
    Ich habe allerdings 2 Satz Felgen...
    Hätte ich auch gerne.

    Danke und Gruss
    Ingmar

    PS.: Was heisst eigentlich "etwas umgebaut"? Den größeren Tank kann ich erkennen.

  5. Registriert seit
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    #5
    Zitat Zitat von Kusti Beitrag anzeigen
    Vielleicht ist das etwas hilfreich: http://www.andreeweb.de/Motorrader/Reifen/reifen.html
    Hallo Kusti,

    danke für den Link. Kenne ich schon. Hat auch das Problem, dass es sich um andere Moppeds dreht. Zu Zeiten seine 100GS gab es den K60 noch nicht.

    Danke und Gruss
    Ingmar

  6. Registriert seit
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    #6
    Zitat Zitat von Ingmar Beitrag anzeigen
    Wir planen für 2009 eine Norwegentour mit vielen Schotteretappen.
    Norwegen und viele Schotteretappen ?!? Da musst du aber schon sehr weit in den Norden...
    Norwegen hat sehr rauen uns verschleißfreudigen Asphalt, weshalb ich dir unbedingt einen entspechenden Reifen ans Herz legen würde.
    Und für die dortigen Schotterpisten reicht auch ein Strassenreifen vom Schlage Anakee, Enduro 4, Mitas E08, etc.
    Mir wäre für Norwegen gute Strassenfahreigenschaften wichtiger...

    Zitat Zitat von Ingmar Beitrag anzeigen
    PS.: Was heisst eigentlich "etwas umgebaut"? Den größeren Tank kann ich erkennen.
    Die Modifikationen die mir gerade einfallen sind::

    • Marzocchi Gabelkartuschen
    • Hoher Acerbis-Kotflügel
    • Acerbis Handprotektoren mit Windschild
    • 35mm Lenkererhöhung
    • 180er Flagscheinwerfer Typ Varta-Volksfront
    • SiXO-KombiInstrument
    • Stahlflexbremsleitung bis auf den Bremsanker
    • Ölkühlermittelverlegung
    • Umbau auf PD-Tank
    • Hochgelegter Bremsschlüssel mit Bremsseilumlenkung von Gletter
    • Bremsbackem mit Lkw-Belägen
    • Blinkerumbau Vorne und Hinten
    • Öhlinsfederbein
    • Gletter Auspuff
    • BSM Y-Rohr (aktuell nicht)
    • Großer Motorschutz
    • Kedo Hinterradkotflügel
    • LED-Rücklicht
    • Gletter-Heck
    • RS-Kolben
    • Geänderte Nockenwelle
    • RS-Ansaugrohre
    • Endantrieb der R80GS
    • Bearbeitete Kardanwelle
    • Fiamm-Batterie
    • Vergaser anders bedüst
    • Doppelzündung


  7. Registriert seit
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    #7
    Hallo Ulf,

    Zitat Zitat von Gaucho Beitrag anzeigen
    Norwegen und viele Schotteretappen ?!? Da musst du aber schon sehr weit in den Norden...
    Norwegen hat sehr rauen uns verschleißfreudigen Asphalt, weshalb ich dir unbedingt einen entspechenden Reifen ans Herz legen würde.
    Und für die dortigen Schotterpisten reicht auch ein Strassenreifen vom Schlage Anakee, Enduro 4, Mitas E08, etc.
    Mir wäre für Norwegen gute Strassenfahreigenschaften wichtiger...
    Danke für die Tipps. Übrigens findet sich auch schon im Süden Norwegens reichlich Schotter. Sind kleinste Pfade. Da schieben wir die Kühe selbstverständlich


    Zitat Zitat von Gaucho Beitrag anzeigen
    Die Modifikationen die mir gerade einfallen sind::

    • Marzocchi Gabelkartuschen
    • Hoher Acerbis-Kotflügel
    • Acerbis Handprotektoren mit Windschild
    • 35mm Lenkererhöhung
    • 180er Flagscheinwerfer Typ Varta-Volksfront
    • SiXO-KombiInstrument
    • Stahlflexbremsleitung bis auf den Bremsanker
    • Ölkühlermittelverlegung
    • Umbau auf PD-Tank
    • Hochgelegter Bremsschlüssel mit Bremsseilumlenkung von Gletter
    • Bremsbackem mit Lkw-Belägen
    • Blinkerumbau Vorne und Hinten
    • Öhlinsfederbein
    • Gletter Auspuff
    • BSM Y-Rohr (aktuell nicht)
    • Großer Motorschutz
    • Kedo Hinterradkotflügel
    • LED-Rücklicht
    • Gletter-Heck
    • RS-Kolben
    • Geänderte Nockenwelle
    • RS-Ansaugrohre
    • Endantrieb der R80GS
    • Bearbeitete Kardanwelle
    • Fiamm-Batterie
    • Vergaser anders bedüst
    • Doppelzündung

    Hoffentlich bekomme ich die irgend wann mal live zu sehen.

    Danke und Gruß
    Ingmar

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Hallo Ingmar!

    Habe den K60 heuer gefahren, bis der Hinterreifen nach ca. 4500 Km am

    Ende war. Der Vordere hätte die doppelte Laufleistung erreicht.

    Mit dem Fahrverhalten auf meiner Paris-Dakar war ich überhaupt nicht

    zufrieden. Größtes Problem war, daß die Reifen schon bei moderater

    Kurvengeschwindigkeit " untersteuerten ", also das Vorderrad nach aussen

    drängte. Solches Verhalten hatte ich bis dahin noch nie erlebt. Ich

    persönlich würde dies als gefährlich einstufen. Auch

    Luftdruckveränderungen brachten keine Besserung. Aufgrund dieser

    Tatsache kann ich auch nichts über die Regentauglichkeit berichten, da

    ich in Kurven wegen vorgenannter Probleme überaus vorsichtig zu Werke

    ging. Unbefriedigend war auch die Pendelneigung bei Geschwindigkeiten

    über 140 Km/h. Ab Tacho 170 wurde es lebensgefährlich ( habe ich auch

    nur einmal ausprobiert ). Letzter Minuspunkt ist das sehr laute

    Abrollgeräusch. Das sind , wie gesagt, meine persönlichen Erfahrungen

    auf einer R 100 GS Paris - Dakar und sind sicherlich nicht auf andere

    Fahrzeuge übertragbar. Nachfolger wurde übrigens der Heidenau K 76, mit

    dem ich bisher sehr zufrieden bin.

    Gruß aus Bayern

    Max

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    Standard

    #9
    Zitat Zitat von BMW-Max Beitrag anzeigen
    Hallo Ingmar!

    Habe den K60 heuer gefahren, bis der Hinterreifen nach ca. 4500 Km am

    Ende war. Der Vordere hätte die doppelte Laufleistung erreicht.

    Mit dem Fahrverhalten auf meiner Paris-Dakar war ich überhaupt nicht

    zufrieden. Größtes Problem war, daß die Reifen schon bei moderater

    Kurvengeschwindigkeit " untersteuerten ", also das Vorderrad nach aussen

    drängte. Solches Verhalten hatte ich bis dahin noch nie erlebt. Ich

    persönlich würde dies als gefährlich einstufen. Auch

    Luftdruckveränderungen brachten keine Besserung. Aufgrund dieser

    Tatsache kann ich auch nichts über die Regentauglichkeit berichten, da

    ich in Kurven wegen vorgenannter Probleme überaus vorsichtig zu Werke

    ging. Unbefriedigend war auch die Pendelneigung bei Geschwindigkeiten

    über 140 Km/h. Ab Tacho 170 wurde es lebensgefährlich ( habe ich auch

    nur einmal ausprobiert ). Letzter Minuspunkt ist das sehr laute

    Abrollgeräusch. Das sind , wie gesagt, meine persönlichen Erfahrungen

    auf einer R 100 GS Paris - Dakar und sind sicherlich nicht auf andere

    Fahrzeuge übertragbar. Nachfolger wurde übrigens der Heidenau K 76, mit

    dem ich bisher sehr zufrieden bin.

    Gruß aus Bayern

    Max
    Hallo Max,

    danke für den Erfahrungsbericht. Langsam entwickelt sich eine Tendenz.
    Die PD-GS ist ja nicht so weit weg von der normalen GS. Ich hab die bis Bj. August 90. Die Gewichtsverteilung wird vielleicht etwas anders sein.
    Interessant finde ich, dass bei den meisten der Vorderreifen länger hält als der Hinterreifen. Das war bei meiner Suzi auch immer so. Aber bei meiner GS ist das genau umgekehrt. Der Hinterreifen hält immer doppelt so lange, wie der Vorderreifen.
    Mich würde ja mal interessieren wem das auch so geht. Hab ich so einen merkwürdigen Fahrstil entwickelt oder hat das eine technische Ursache?
    Ich glaube ich mache dazu mal einen neuen Fred auf

    Danke und Guten Rutsch
    Ingmar

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    Standard eine Frage der Reifen

    #10
    Hallo Ingmar.

    Ich hatte mir im Sommer für einen Urlaub im Piermont den Heidenau K60 montiert. Gestört hat mich Anfangs nur das laute Laufgeräusch und das anfängliche Kippeln um die Längsachse. Letzteres gab sich schnell, ersteres nervte bis zum Schluss. Im Gelände und auch auf nasser Fahrbahn fiel der Reifen nie negativ auf. Am Ende des Urlaubs war ich noch in den Vogesen und wollte als Nordlicht (Hamburg) wo es keine richtigen Kurven gibt mit einem Freund Kurvenwedeln. Ein wirklicher Alptraum mit dem Heidenau, denn das Kurvenverhalten bei größerer Schräglage fühlt sich nicht wirklich gut an. Man hat das Gefühl, die Fuhre rutscht und der Reifen verliert an Grip. Erst dachte ich, dass liegt an mir weil ich kein Kurvenfahrer bin. Später dann fuhr mein Freund und bestätigte meine Aussage. Eine Kontrolle ergab, dass der äußersten Profilblöcke ziemlich arbeiten mussten und nicht außen, sondern innen ! abrubbeln. Der äußerste Block ist recht klein und Gummi ist weich und gibt in Schräglage nach.
    Vorher hat ich 'nen Bridgestone und der war erstklassig. Jetzt ist ein Tourance drauf und gefällt mir absolut nicht. Fahrbahnmarkierungen mag der gar nicht und es nervt wenn man mal etwas schlechteren Asphalt hat. Dafür geht der in Kurven bis auf den letzten Block (seit den Vogesen trau ich mich :-) bzw. habe das Kurvenfahren erfahren.
    Gruß aus HH, Matte


 
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