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Riss im Getriebegehäuse R100GS

Erstellt von apollon, 29.06.2009, 13:28 Uhr · 18 Antworten · 4.338 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Hallo,

    zuerst das Rissende mit einem 1mm Bohrer abbohren und dann mit Alulot zulöten. So haben wir (wir=PKW-Entwicklung) schon viele Gehäuse repariert.

    Gruss

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    #12
    Hallo Fritz

    Hab ich mir auch schon überlegt. Aber............., bin mir nicht Sicher ob das im Gewinde auch stabil genug ist. Abbohren ist klar! Aber mit Alulot......??? Hab auch schon dran gedacht zu nem Kühler-Heinz zu gehen.
    In meinem Fall, bzw. dem Fall von meinem Kumpel, ist es aber so, das der Riß sich noch kompl. im Gewindestutzen befindet. Und abhängig davon wie stark ich die Verschlußschraube anziehe geht er, durch die Kräfte im Gewinde, mehr oder weniger weit auf. Ehrlich gesagt habe ich meine Zweifel ob Löten da stabil genug ist......!
    Momentan habe ich als Provisorium das Kompl. Gewinde des Stopfens mit Silikondichtmasse bestrichen und den Stopfen nur "lauwarm" angezogen!
    Is erstmal dicht!

    Gruß

    Klaus-Peter

    P.S.: Bin auch vom Fach, Motorenentwicklung :-)

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    Standard Riss im Getriebegehäuse R100GS

    #13
    Hallo Leidensgenosse!
    ist mir auch so gegangen beim Ölwechsel. Ohne Drehmomentschlüssel die
    Getriebeölablasschraube angezogen und schon ein Riß im Gehäuse. Ich habe mir einen Spannring gebaut mit dem ich das vorstehende Stück des Getriebes in dem die Ölablasschraube eingedreht wird zusammenziehen kann. Wenn der Riß zu groß ist rate ich dir es Laserschweißen zu lassen. Mußt dazu aber das Getriebe ausbauen, Öl muß nicht abglassen werden, Wird beim Laserschweisen kaum warm.

    Gruß Harald-R80R

  4. Registriert seit
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    #14
    Hallo,
    vom Schweißen des Gehäuses würde ich die Finger lassen. Gewährleistung bekommst Du dafür nicht. Das Gehäuse wird sich verzeihen, die Lagerstellen fluchten nicht mehr. Da ist ein Folgeproblem vorprogrammiert. Es gibt z.B. bei Siebenrock überholte Getriebe mit Gewährleistung für 'nen fairen Preis. Damit fährt es sich deutlich sicherer.

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    #15
    Zitat Zitat von AndiP Beitrag anzeigen
    Hallo,
    vom Schweißen des Gehäuses würde ich die Finger lassen. Gewährleistung bekommst Du dafür nicht. Das Gehäuse wird sich verzeihen, die Lagerstellen fluchten nicht mehr. Da ist ein Folgeproblem vorprogrammiert. Es gibt z.B. bei Siebenrock überholte Getriebe mit Gewährleistung für 'nen fairen Preis. Damit fährt es sich deutlich sicherer.
    deshalb läuft mein Rasenmähertraktor auch schon 10 Jahre mit geschweistem Kurbelgehäuse in welchem ein handteller großes Loch war weil das Pleuel abgerissen ist und das Gehäuse durchgehauen hat


    Christian

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    #16
    Hallo Christian,
    hast vielleicht Glück gehabt. Würde ich aber bei einem Motorrad, mit dem man mal weiter fährt als bis zur Eisdiele, lassen. Löten würde ich zustimmen. Ich denke, ihr meint Weichlöten. Da wird die Stelle nur kurz erwärmt. Sollte schon ein Fachmann machen.

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    #17
    Hallo!
    Christian hat da ganz recht.Ich würde es auf jeden fall versuchen.Ein Nicht-Fachmann kann sowas sowieso nicht.Die Kosten stehen auch in keinem Verhältnis.
    Versuch macht klug.
    Mal eben so ein At-Getriebe kaufen ist ganz was anderes als ein Reperaturversuch der oft bis ans Lebensende hält.

    Gruß
    Karl

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    #18
    Hallo

    Also wir reden hier, im Fall von meinem Kumpel, von einem ca.4mm langen Riß der sich ausschließlich in dem Butzen befindet in den die Ölablassschraube eingedreht wird. Da bin ich ganz beim FeuerFritz! Da verzieht sich nichts beim Schweißen!
    Ich werd das Thema nochmal mit unserem Prototypenbau erörtern.
    Und wenn da dann rauskommt, das schweißen, wie auch immer, sch... ist, weil das Gehäuse aus Alu-Druckguß ist ("Schäumt" beim schweißen auf), dann werd ich im Winter das Getriebe ausbauen, das ÖL ablassen und zu nem Kühlerdienst gehen.
    Die sollen den Riß verschließen und ich werde dann zukünftig den Stopfen immer mit Alu-Dichtring und Silikondichtmasse am Gewinde (Getriebeseite des Gewindes vorher fett- und ölfrei machen) einschrauben und nur noch "handwarm" anziehen.
    Das Provisorium "nur" mit Silikondichtmasse hat ja jetzt schon immerhin fast 1,5 Jahre gehalten.

    Gruß

    Klaus-Peter

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    #19
    Hallo Leute,

    bin mittlerweile mit den Arbeiten soweit fertig! Haben alles ausgebaut und das Gehäuse von nem Fachmann schweißen lassen. Des Weiteren hab ich das Getriebe von nem Kollegen neu lagern lassen (vielen Dank nochmal an Ingmar für die Lagerbezeichnungen....haben mich jetzt allesamt 66euro gekostet). Das mit dem Verziehen vom Gehäuse kann bestimmt passieren, muss aber nicht...würd das in jedemfall jemanden machen lassen, der da was von versteht. Problematischer war es eher das Gehäuse soweit zu reinigen, dass sich beim Schweißen keine Lunker bilden und dann danach das Gewinde neu zu machen. Hatten Schwierigkeiten damit die alten Gewindegänge genau zu treffen. Da könnte man dann auch wieder Probleme von wegen Dichtheit bekommen, wenn die Schraube nicht 100pro sitzt.
    Aber alles in allem scheint sie wieder, auch nach den ersten Testfahrten dicht zu halten.
    Was das aufbohren und das Zulöten des Risses anbelangt find ich eigentlich auch eine gute Idee... hätte da aber ebenfalls meine Zweifel, da sich das Gehäuse dann durch die Spannungen beim Anziehen der Schraube evtl. genau an der Stelle vom Lot wieder etwas leichter aufweitet und erneut undicht wird.

    Gruß
    Alex


 
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