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Stö zum Zweiten: Bremsentuning und Probleme

Erstellt von stoe, 08.11.2009, 13:49 Uhr · 16 Antworten · 4.768 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Unglücklich Stö zum Zweiten: Bremsentuning und Probleme

    #1
    Hallöle, ich nochmal,

    ich habe meiner Q zum Spätherbst eine Bremsenkur verordnet.
    Da ich vom Erfolg des Umbaus der Vorderbremse auf HE Bremsadapter mit 320er Scheibe, 1100er 4-Kolbenbremse und Stahlflexleitung gelesen habe, habe ich diesen Umbau nun durcgeführt.
    Passt alles und funktioniert (vorerst auch OHNE Quietschen) aber die Bremsleistung haut mich nicht vom Hocker, wobei ich sagen muss, dass meine Vorderbremse auch im alten Zustand nicht von schlechten Eltern war.
    Denke aber mal, wenn die Bremse eingefahren ist, macht sich schon ein Unterschied bemerkbar (bin gestern ja auch nur ca 2Km zum Testen raus).

    Richtig ärgerlich ist nach der Modifikation die Hinterradbremse:
    Hier wurde ein HPN-Nocken (schwimmend für hochgelegten Bremszug) mit gekröpften Bremshebel und der Gletter-Abstützung verbaut. Alles Gebrauchtteile (auch die -maßhaltigen- Bremsbeläge).
    Als erstes habe ich mir beim Einbau der Beläge noch mehr als sonst die Finger gebrochen. Wie macht Ihr das, gibt s da einen Trick.

    Beim Einstellen musste ich die Flügelmutter schon fast bis Anschlag eindrehen.
    Des weiteren stört mich die untere Befestigung des Gletterbügels am Federbein unten: das Gewinde des Bolzens ist m.E. viel zu kurz und bereitet mir trotz Schraubensicherung Kopfschmerzen - Bolzen wechseln?
    Eine Probefahrt ergab dann eine äußerst dürftige Bremsleistung (schlecht Verzögerung , schwammiger Druckpunkt)

    Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht und kann mit Tipps helfen.
    meine Idee wäre:

    - neue Beläge kaufen (evt. vom LKW-Bremsendienst belegen lassen)
    - evt. doch die Bremstrommel ausdrehen lassen (maßhaltig ist sie aber)
    - neues Bremsseil kaufen (liegt auch eher unten als oben - siehe pict.)







    Vorab vielen Dank für Eure statements und Gruß aus Berlin

    Stö

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    #2
    Hi,
    Zitat Zitat von stoe Beitrag anzeigen
    Beim Einstellen musste ich die Flügelmutter schon fast bis Anschlag eindrehen.
    Wie jetzt, bei mir muss ich die Flügelmutter fast bis zum Ende rausdrehen um einen ca. 90°-Winkel zu haben...?
    Zitat Zitat von stoe Beitrag anzeigen
    Des weiteren stört mich die untere Befestigung des Gletterbügels am Federbein unten: das Gewinde des Bolzens ist m.E. viel zu kurz und bereitet mir trotz Schraubensicherung Kopfschmerzen - Bolzen wechseln?
    Du meinst wahrscheinlich die obere Befestigung des Gletterbügels: Bei mir ist die Mutter mit dem Bolzen genau Bündig. Und so wild sieht es bei dir ja nicht aus. Mit Loctite sollte es gut halten. Sind ja keine axialen Kräfte auf der Mutter.
    Zitat Zitat von stoe Beitrag anzeigen
    Eine Probefahrt ergab dann eine äußerst dürftige Bremsleistung (schlecht Verzögerung , schwammiger Druckpunkt)
    Wenn die Beläge auf der Bremsfläche leicht glänzen sind sie 'verglast'. Das dann keine Bremswirkung erzielt werden kann ist klar. Belag runter und beim LKW-Dienst ein weiches Material auftragen lassen.
    Die Trommel würde ich nicht ausdrehen, nur vernünftig reinigen.

  3. Registriert seit
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    #3
    Hallo Stö,

    der Bremsnocken muß mit dem Bremsgestänge einen 90 Grad-Winkel ergeben,
    wenn die Beläge voll anliegen (maximale Hebelwirkung).
    Wenn die Beläge zu greifen anfangen, sollte der Winkel 80-85 Grad betragen.

    Dann hast Du auch kein schwammiges Bremsverhalten.

    Gruß
    Christian

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    Standard Noch ein drittes Bildchen zur Veranschaulichung

    #4
    Hallo Gaucho, hallo Christian.
    Danke ersma für Euer Feedback.
    Hab jetzt nochmal ein 3. Bild mit der Totalansicht der Hi.Bremsanlage eingestellt. Da kann man den Winkel des Bremshebels und auch die Führung des Bremsseils erkennen.
    Helft mir mal bitte mit dem Winkel (90°) auf die Sprünge. Was ist denn mit dem Bremsnocken gemeint. Den seh ich doch nur im Innern der Bremstrommel. Bremshebel is schon klar und wie schaut s denn bei mir aus?

    @ Gaucho: hab mich blöd ausgedrückt. Gemeint ist natürlich die obere Befestigung am Gletterbügel... aber an der Federbeinaufnahme unten

    Evt. sind ja doch neue Beläge angesagt.

    Zur Befestigungsmutter: hier trügt der Schein etwas - die Mutter ist nur zur Hälfte vom Gewinde erfasst.

    Gruß

    Stö

    Stö

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    Hi,
    ich habe in dein Bild den Winkel eingezeichnet, der 90° haben sollte für einen guten Hebelpunkt.

    Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken stoe.jpg  

  6. Registriert seit
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    Daumen hoch Ahh, alles klar

    #6
    Hi Gucho,
    vielen Dank für die Info per Zeichnung.
    Wenn ich dann noch Deine Angaben und die Äüßerung von Christian richtig deute, muss der 90° Winkel entstehen, wenn die volle Bremskraft vorliegt bzw. die Bremsbacken voll an der Trommel anliegen bzw. es muss ein 80-85° Winkel vorliegen, wenn die Beläge bei Betätigung anfangen zu schleifen. Richtig?
    Sollten die Vorgaben nicht erreicht werde, so ist der Bremshebel zu versetzen.

    Danke nochmals und Gruß

    Stö

  7. Registriert seit
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    #7
    Hallo!
    Ich komm da bei den Bremsbacken ans grübeln.Die Backen sind für Bj.88-89 und werden jetzt verkehrt herum betätigt.
    Kann das funktionieren?
    Gruß
    Karl

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Hallo,
    ich habe an meiner 89er GS die Backen mit Jurid 111 Belägen machen lassen. Nach einer gewissen Einbremszeit bekomme ich das Hinterrad damit sogar wieder zum Blockieren, auch auf trockenem Asphalt. Eine gute und günstige (~40 Euro) Lösung. Bremsnocken und sonstiges Serie. Winkel ~90°.

  9. Registriert seit
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    #9
    Hallo!
    Soweit ich weiß ist der HPN-Bremsnocken nur für die symetrischen Backen ab Bj.90 geeignet.Das Profil paßt nicht zu den asymetrischen Backen wie sie da auf dem Foto verbaut sind.
    Gruß
    Karl

  10. Registriert seit
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    Daumen hoch Danke auch noch für die restlichen statements

    #10
    Hallo nochmal,
    habe erst jetzt geblickt, dass sich noch einige fleissige Schreiber und Bastler zu Wort gemeldet haben. Danke!

    @ Andi (wir waren ja auch schon per pn in Kontakt): ja ich werde mir auch noch neue Jurid 111 Beläge anfertigen lassen, bin hier in Berlin aber noch auf der Suche nach einem (LKW-)Bremsendienst.

    Das mit dem doch relativ weit unten verlaufenden orig. Bremszug liegt wohl an der geänderten Bremsseilaufnahme in dem Gletterbügel. Mein Bügel, neue Variante mit mittiger Aufnahme, drückt den Zug tiefer unterhalb des Kardangehäuses.
    Der Bügel erster Serie hatte die Bremseilaufnahme für einen Spezialzug weiter oben, sodass das Bremsseil weiter oben in der Mitte des Kardangehäuses lag.

    Einige von Euch (z.B Charles50 alias Karl) haben mich richtig verwirrt, zumindest aber nachdenklich gemacht - Habe ich jetzt den richtigen HPN-Nocken und die richtigen Beläge für mein Moped
    Mein Moped ist ne 100 GS PD EZ August 1990 (also noch eine der letzten der 1. Serie):
    ohne schwimmend gelagert Bremsscheibe vo., mit altem Blinkerschalter und Bremsflüssigkeitszylinder - hatte aber schon (evt. mal nachhgerüstet) die neuen, serienmässigen geraden Bremsnocken u. Bremsbeläge.
    Bin noch am nachforschen, ob dieser schwimmende HPN-Nocken (für höhergelegte Bremsseile und die "schrägen Bremsbeläge") da für meine Gs korrekt ist bzw. ebenfalls passt.

    Ein wenig Aufhellung findet man übrigens dazu hier: powerboxer.de

    oder hier http://www.zeebulon.de/Mot/bmw_allg....emshebelHinten

    übrigens ne super Seite, wie ich finde),
    oder aber auch im HPN- oder swt-sports-Produktkatalog

    Ach so, die HPN ABE ist hier für die Findung, ob ich die richtigen Teile habe auch nicht sehr aussagekräftig.

    Gruß

    Stö

    .


 
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