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Weiterer Umbau-Thread

Erstellt von stoe, 29.01.2009, 14:28 Uhr · 17 Antworten · 10.413 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Cool

    #11
    @stö

    Ich hab eine HPN-Rallyesport mit Zentralfederbein und geschweißter HPN-Schwinge.
    Ein paar Bilder wirst Du unter hpnoc.de oder wkw finden.

    Warum sollst Du denn den Endantrieb nicht wieder dicht bekommen?
    Sind doch alles Serienteile die passen.
    Der Volker, von dem der Bericht auf Powerboxer ist, hat inzwischen eine HPN
    mit R100GS Serienschwinge und hat dort auch den Umbau auf Scheibenbremse gemacht.

    Zu Deiner TT-Gabel.
    Denn Blechtank musst Du bearbeiten, wie es beim PD-Kunststofftank ausschaut kann ich Dir nicht sagen.
    Das Mopped wird vorne zu hoch stehen.
    Das wirkt sich allerdings nicht auf die Knickwinkel der Kardanwelle aus,
    solange Du nichts veränderst wie z.B. Federbein Paraleverstrebe usw.
    Unterschätze den geringen Lenkeinschlag nicht, den Du mit diesem Kit bekommst.

    Wenn Du nur die Gabel einbaust und nur zum Eiscafe fährst wirst Du sicher keine Rahmenverstärkungen brauchen.
    Wenn Du aber halt richtig mit dem Mopped fahren möchtest, dann kommst du um die verstärkungen nicht rum.
    Schau Dir doch mal den Rahmen von Eric Höchst unter Battletwins an.

    Mfg Maik

  2. Registriert seit
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    Standard

    #12
    Zitat Zitat von stoe Beitrag anzeigen
    Das man sich dabei hinsichtlich der Endausgaben schnell vertun kann, sehe ich an meinen 2 Auto-Baustellen: Triumph GT 6 und Spitfire)
    Hi Stö,

    so´n Spitfire 1500 hatte ich auch mal. Der zigfache Austausch des Viskolüfters hat mich wahnsinnig gemacht.

    Und... ein erster Schritt ist getan: habe heute abend einen 100 GS Rahmen mit Brief als Schweißobjekt für ca 150 Euro ersteigert.
    Vernünftig. Dann kannst Du den separat zum schweißen geben bei HPN.

    Hast Du die einzelnen Gabelkomponmenten separat gekauft bzw anfertigen lassen (Gabelbrücken) und wie hoch sind hier ungefähr die Gesamtkosten (gern auch per pn).
    Alles separat gekauft. Da Du die Gabel eh auseinander nehmen (lassen) mußt, um sie an Deine Vorlieben anpassen zu lassen, kannst Du auch ein gebrauchte nehmen. Die wird dabei dann überholt.
    Kosten für die Holme etwa 2-300,- €. Gabelbrücken gibt´s bei HPN, zusammen etwa 8-900,-. Versatz ist etwas wenig, also langer Nachlauf.
    Anfertigen kann man Brücken mit etwas größeren Versatz (kürzerer Nachlauf, handlicher) für ca. 6-700,- €.
    Dazu kommen Rad, Bremse etc.
    Gabelüberholung mit anderen Federn und Anpassung der Dämpfung kostet etwa 300-350,- €

    Stutzig beim TT-Kit (immerhin 280 mm Federweg!) macht mich die Aussage von TT, dass keine Rahmenverstärkungen nötig sind.
    Wenn Du richtig Gelände fahren willst sind die Hebelkräfte auf Dauer deutlich zu hoch für den Serienrahmen.

    Wie hoch sind denn ungefähr die Kosten für die Gabelkartuschen?
    Als Komplettpaket inkl. Blinkerverlegung und so´n Kram 500,- €, nur die Holme so 350-400,-.

    Allgemein beleibt festzuhalten, daß die Höherlegung vorne durch eine andere, längere Gabel auch eine ebenso große hinten nach sich ziehen muß. Ansonsten fährst Du´n Chopper.
    Höherlegung hinten heißt aber größerer Knickwinkel des Kardangelenks. Dem kann man minimal begegnen indem die Kardangelenksgabeln hinterschliffen werden. Trotzdem wird der Kardan da zum Verschleißteil.

    Dazu ist der Winkel zum lenken bei einer USD kleiner.
    Du könntest eine "normale" 45 mm Magnum oder Extreme suchen, die vom Federweg kürzen lassen auf fast Serienniveau, Federbein hinten minimal länger und gut ist´s.
    Die Gabelholme haben übrigens - entgegen landläufiger Meinung - fast alle das ähnliche Gewicht: etwa 5,5, kg. Das ist also kein Kriterium.
    Gewicht spart man nur beim Rad, den Gabelbrücken mit Dorn, der Bremse und Kleinteilen.

    Ansonsten schraub alles ab was Du nicht brauchst, tausch das Heck gegen eins von der G/S, leichten Auspuff dran und fertig sind die 175/180 kg.

  3. Registriert seit
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    Reden ... neues vom Hexer

    #13
    Vielen Dank für Euer aller Anteilnahme,

    @ Christian/Feuerfritz:
    vielen Dank für die ehrliche Antwort... aber ich gehe da wirklich in eine etwas andere Richtung. Soll heissen, dass der Umbau tatsächlich nur just for fun sein soll. Histo-Rennen bzw. Wettbewerbe sind nicht eingeplant. Und wie schon erwähnt, sollte ich mit der Umbauversion auch schon mal längere Asphalt-/Tagesetappen während der Anreisen absolvieren können.
    Insofern ist der 100 GS-Rahmen völlig ok für mich, zumal ich noch nicht sicher bin, ob ich die nötigen Schweissarbeiten selber durchführe oder aber den Rahmen zu HPN schicke.
    Schon wg. TÜV-Abnahme usw.
    Ich bekomm hier ja noch nich mal meinen Gletter-Endopf 1. Serie eingetragen, da ich zwar Kopien vom Prüfbericht und einem Fahrzeugscheineintrag habe, aber Teilegutachten oder die rote KBA-Bescheinigung nicht vorlegen kann.
    Vor größerere Schweissarbeiten, wie bei Deinem Projekt (nochmal Hut ab) habe ich außerdem dann doch zu viel Respekt.
    Näheres trotzdem gern per pn oder aber Tel. (wenn ich nächste Woche die Grippe abgelegt habe und wieder Stimme habe)

    PS vielen Dank vorab für s Hilfeangebot

    @ Maik/renn-q-treiber:
    vielen Dank für die guten Tipps

    @ Stephan/Wanderbaustelle:
    auch Dir vielen Dank für Deine Mühe und die Tipps.

    ja ja, die guten alten Engländer
    nun ja der Spiti ist fast fertig und der GT 6 im 4er-Zustand. Fahren tun sie z.Zt. beide nicht
    Und da sind weiterhin noch ne fahrbereite und angemeldete XT 500 und Frauchens KLR 650 im Stall. Für den Urlaub ham wa noch nen T 3 Westfalia Club Joker.
    Tja irgend ein Fortbewegungsmittel braucht immer gerade etwas Pflege oder TÜV

    Aber ich will ja nicht jammern und Frauchen akzeptiert meine kleine Macke frei nach dem Motto "andere Kerle trage ihr Geld in die Kneipe, sind öfter aufm Fussballplatz als zuhause oder, oder, oder"

    Versteh ich dass richtig, dass man auch bei der Verwendung der Gabelkartuschen das Moped vorn so hoch stellt, dass man auch hinten definitiv die Schwinge verlängern muss - oder aber genügt ein Öhlins-Beinchen
    Ich hab einen hydraulisch einstelbaren Öhlinsdämpfer verbaut.

    @all:
    Im USD-Thread wurde auch die Verwendung der USD-Gabel der F 650 Rallye aufgegriffen und Maik (habs gerade nochmal nachgelesen) hatte die Verwendung einer orig.Gabel von einer F 650 GS Paris Dakar unter Verwendung der orig. 100 GS-Klemmböcke vorgeschlagen. Geht das, bringt das Punkte? Kenn adhoc nicht die Federweglänge der 650er PD.
    Steh da auch etwas aufm Schlauch: ist die 650er Rallye ein TT Umbau, oder aber noch ein anderes BMW eigenes Modell

    so, hab gerade nochmal nachgelesen
    Grüße an alle Mitstreiter und -bauer

    Stö

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    #14
    Der Tüv is halt immer so eine Sache ;-)

    Bei der verwendung der Gabelkartuschen ist keine Schwingenverlängerung nötig.

    Den Umbau von einer 650er Dakar Gabel in einen 2V-Boxer hab ich noch nicht gemacht.
    Ich hab bei meiner Dakar und der r100GS am selben Tag die Lenkkopflager gewechselt und dabei bemerkt, daß die Brücken identisch sind und dann alles plug`n`play passt.
    (Gabelbrücke unten bei R100GS Alu und bei der Dakar Stahlguß)
    Die Dakar hat 220mm Federweg und der untere Gabelstabi ist etwas stabiler,
    das Forderrad ist leichter und schmäler und die Bremse (300er Scheibe und 2 Kolben Schwimmsattel)ist erste sahne
    und das ganze müsste mit Gebrauchtteilen in einem vernünftigen Rahmen liegen.

    Die F650 Rallye by Schalber ist ein low budget abkömmling der F650RR und ist von Richard Schalber gebaut worden.
    Touratech hat die Herstellung und vermarktung übernommen.
    Ein tolles Mopped mit vielleicht etwas zu wenig Leistung aber dafür mit Duracel-Gen.


    Mfg Maik

  5. Registriert seit
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    Blinzeln So, ich glaub ich habs jetzt und weiß, was ich will

    #15
    Hi all,
    ich glaub, jetzt hab ich s (nach 3 Wochen Brutphase):
    Nach reichlichem Überlegen plane ich KURZFRISTIG folgendes:

    Vorn: Sollen es nun ersma die Marzocchi-Gabelkartuschen sein (kosten ja auch ca. 500 Euronen gepaart mit einer HE 4-Kolben-Bremse (s.a . Umbau Thread vom AndiP)
    Vorteile hierbei: kostengünstigere Variante, zudem auch noch die bei einer USD-Gabel notwendige Rahmenverstärkung (somit die leidige Schweisserei und TÜV-Prozedur) entfällt.

    Nachteile: ersma finden, schwerer als USD-Gabel ....und der von mir in der Bucht ertsteigerte Rahmen findet vorerst KEINE Verwendung.

    Hinten: Hab ich bereits den schwimmend gelagerten und hochgelegten HPN-Bremsnocken, wobei ich die Höherlegung mit der stabilen Gletterstütze bevorzuge (hoffe, das die Kombination funzt).

    Vorteil zur HPN-Nabe mit Scheibenbremse bzw. der Variante aus Powerboxer.de: kostengünstiger und leichter, evt. im Gelände nicht so anfällig und verschleissärmer.

    Nachteile: wird man sehen, Bremsleistung? , immer noch Festfahren in Spurrillen? (ist mir jedoch bisher auch nicht wirklich passiert).

    Weiterhin für s Gewicht:
    Sportheck (evt. Gletter), Edelstahl-Batteriekasten klein und quer für leichte, starke Gelbatterie
    By the way: Weiß jemand, ob beim Gletter-Sportheck die originale PD-Einmann-Bank
    passt

    Anbau eines kleinen 19 Liter G/S-Tanks, wobei ich auch hier nicht weiß, ob der Tank von der Aufhängung vorn und hinten auf den Rahmen meiner PD passt bzw. ob die Enmann-Bank der PD zusammen mit dem Tank passt
    Any ideas?

    Weiteres Gewichtstuning 5-10 KG am Fahrergewicht einsparen (nicht zu unterschätzende Tuningmassnahme)

    Würde mich über Kommentare und Meinungen freuen.

    Grüße aus der auftauenden Hauptstadt

    Stö

    PS: Sorry wegen der Länge, aber vielleicht helfen meine Gedanken ja dem einen oder anderen 2V-Treiber , der ähnliches plant.

  6. Registriert seit
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    #16
    Zitat Zitat von stoe Beitrag anzeigen
    Weiß jemand, ob beim Gletter-Sportheck die originale PD-Einmann-Bank passt
    Ja, Herbert Gletter fertigt dir die Schlossaufnahme deinen Wünschen entsprechend an. Dazu am besten den Sitz hinschicken.


    Ich möchte aber folgendes zu bedenken geben: Gerade wenn du mit dem Gedanken spielst wahlweise 35, 26 oder 19 Liter-Tank zu montieren ist die Lösung mit der Originalbank Käse. Die Einmannbank passt dann zwar zum 35 und 26 Liter-Tank, aber ist zu lang für den 19er.
    Ich habe das damals auch nicht bedacht und habe dann aus der Not die Bank vorne um den Schnabel gekürzt. Das sieht nicht so dolle aus...
    Ich würde mir heute gleich eine für alle Tanks passende Bank von Gletter mitbestellen.


    Zitat Zitat von stoe Beitrag anzeigen
    Anbau eines kleinen 19 Liter G/S-Tanks, wobei ich auch hier nicht weiß, ob der Tank von der Aufhängung vorn und hinten auf den Rahmen meiner PD passt bzw. ob die Enmann-Bank der PD zusammen mit dem Tank passt
    Der Tank passt auf den Rahmen, die Bank aber nicht zum Tank, wie oben schon geschrieben.

  7. Registriert seit
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    Daumen hoch Danke für den Hinweis

    #17
    Hallo Ulf,
    vielen Dank für den Hinweis.
    Hört sich gut an
    Vielleicht kann Fa. Gletter auch eine wahlweise Sitzhalterung bauen (für 19 Li Tank Halterung für Glettersitz und für größere Tanks mit Halterung für den PD-Sitz).
    Bei lezterem wäre blöd, wenn man bei der Verwendung des Gletttersitzes die Bügel für die Schnabelaufnahme hinten am Tank sieht!

    Gruß aus dem matschigen Berlin

    PS: Kumpel von mir kam heute trotz des Sch...wetters mit seiner nagelneuen KTM 690 R vorgefahren - auch ein lekker Teilchen! und ie erstzugelassene R in Berlin

    Stö

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    #18
    Umbau-News zu meinem 100 GS Umbau 2.0

    Hallo liebe Gemeinde,
    vor nunmehr gut 3 Jahren habe ich den in den vorangegangenen Beiträgen erwähnten Umbau wieder in die Originale rot weiße 100 GS PD der 1. Serie zurückgebaut. Diese PD (mit sehr vielen Gimmicks wie z.B. die original BMW Marzocchi-Gabel, Gletter-Endtopf, HR-Vorderradbremse und modifizierter Trommelbremse) habe ich dann in einem -für beide Seiten- sehr guten Deal verkauft. Zweiradtechnisch betrachtet wird meine Garage jetzt noch von meinem ersten Moped (Yamaha XT 500 Bj. 1981, der 1150 GS Bj. 2003 und... meinem 100 GS Umbau 2.0 bewohnt.
    An besagtem Umbau bastele ich nun schon seit knapp 3 Jahren, wobei es sich um einen absoluten Neuaufbau handelt und ich praktisch ein ganzes Motorrad mit Teilen aus diversen Quellen komplettiert habe.
    Der Rahmen wurde von einer Fa. (welche nicht mehr existent) ist verstärkt, geschweißt, neu lackiert und für die Aufnahm eines Zentralfederbeines umgebaut.
    Hier scheine ich noch Glück zu haben, da mein Rahmen sehr anständig geworden ist. Ich habe jedoch auch einen anderen betroffenen Kollegen kennengelernt, dessen dort gefertigter Rahmen nur noch für die Schrottpresse taugt. Sein Rahmen wurde als einer der letzten kurz vor Firmenauflösung zusammengeschustert.
    Heutzutage wäre ich auch schlauer und würde mich gleich an Manuel von SWT wenden! Leider war er damals noch nicht so weit mit der "Serienproduktion".
    Hier nun einige Fakten zum Umbau: vorn wird die vorhanden 300mm WP Extreme verbaut, HR Bremsanlage mit 4 Kolben Bremszange,
    TT Lampenmaske, IMO 100R, 1100 GS Schwinge und Scheibenbremse mit Kardanadapter, Zentralfederbein, V2A Krümmer mit Gletter-Endtopf, kleiner OriginalTank, gekürztes Heck mit 1 Mann Sitzbank, SWT Hauptständer und andere Teile von SWT, Pivot Pegsz.

    Bisher bin ich ganz gut vorangekommen (mal abgesehen von dem blöden Fehler: die Kupplungsdruckstange vergessen einzusetzen).
    So durfte ich nochmals das Getriebe abschrauben und den Motor etwas nach vorne setzen, um die Kupplungsstange an der bereits eingebauten 1100 Schwinge vorbei zu pfriemeln.

    So, das soll es erstmal gewesen sein. Ich werde weiter berichten und Euch (hauptsächlich der Umbaufraktion) auch mal mit der einen oder anderen Frage auf den Geist gehen.

    img_0004.jpgimg_0005.jpgimg_0008.jpgimg_0007.jpgimg_0004.jpg

    Gruß aus Berlin
    Stefan (Stö)


 
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