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Wüstentauglich?

Erstellt von gatow, 21.11.2010, 14:33 Uhr · 18 Antworten · 2.778 Aufrufe

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    Standard Wüstentauglich?

    #1
    Hallo,

    ich wollte mal fragen wer mit seiner 2V GS schonmal in der Wüste war.
    Hintergrund: Ich überlege momentan im Frühjahr nach Marokko zu fahren.
    Motorrad ist ne R 100 GS PD. Also nicht das leichteste Motorrad.
    Will natürlich auch in die Wüste, wenn man schon mal in Marokko ist.
    Jetzt die Frage: klappt das?
    War schon mit der GS im Gelände, haben hier um die Ecke nen kleines Gelände dafür. Bin mit der Maschine auch schon die Ligurische Grenzkamm Straße gefahren und ein paar weitere Pisten da unten. Würde mich aber nicht als außerordentlich Geländeerfahren bezeichnen und in der Wüste war ich leider auch noch gar nicht. Aber man wächst ja an seinen Aufgaben.
    Habe schon die Suche bemüht uns ziemlich viele widersprüchliche Sachen gehört. Geht gar nicht oder halt doch, usw. meine Devise ist immer einfach mal probieren. Aber da Marokko doch ne Ecke weg ist und ich als Student leider auch nicht über viel Kapital verfüge, will ich vorher schonmal von euch hören ob das geht.

    Bin auf eure Berichte gespannt.

    Jan

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    #2
    Hallo Jan,
    auf Schotterpisten ist die PD gut zu händeln. Im Tiefsand wirst Du das Gewicht der GS verfluchen. Kommt auf Deine Offroaderfahrung an. Ich war mit der 1100er in Marokko. Habe allerdings die Dünen im Erg Chebbi gemieden.

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    #3
    Hi,

    mhm... so ähnlich sind die Antworten auch gewesen, die ich in der Suche gefunden hab. Schotterpisten geht. Bin ich selber schon in Europa gefahren. Und das ich das Gewicht verfluchen werde, damit rechne ich jetzt schon. Das macht mir aber nichts aus. Ich kann ja bisher nicht Wüstenfahren, das bedeutet, dass ich die Maschine eh öfter mal aufheben werde, dass das bei der nicht leichter wir ist auch klar.
    Ich frage mich aber macht es überhaupt Sinn da hin zu fahren und in den Sand zu wollen? Oder ratet ihr mir davon ab?
    Lernen muss man es eh, wenn man da fahren will. Das geht sicherlich mit ner 450er oder so besser. Aber ist es auch mit ner 1000er GS möglich?

    LG
    Jan

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    #4
    Hallo Jan,
    warum willst Du Marokko besuchen? Wie geschieht die Anreise? Um Land und Leute näher kennen zu lernen, oder um im Dreck zu wühlen?
    Für eine Land und Leute Tour kannst Du jede Maschine um die 200 kg nehmen, selbst eine Straßenmaschine. Die Hauptstraßen sind asphaltiert. Die Highligts erreichst Du ggf. per Piste. Sandfahren ist eh erst ab Erg Chebbi bzw. südlicher möglich.
    Wenn der Schwerpunkt auf Offroad liegt, solltest Du eine leichtere Maschine nehmen. Sie sollte aber zuverlässig sein. Servicenetz a la Europa gibt es in Marokko nicht. Da ist der Schrauber selbst gefragt.

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    #5
    Hallo Andi,

    also Reise nach Marokko aus mehreren Gründen.
    Grund 1. ich will mal die Wüste sehen
    Grund 2. Land und Leute kennen lernen
    Grund 3. Auch mal in die Wüste fahren

    Punkt eins und zwei klappen mit der Gs sicher.
    Bei 3 bin ich mir nicht sicher, daher frag ich.

    Anreise von Berlin bis Italien aufm Bike, dann Fähre.
    Leichteres Mopped ist nicht drin -> keine Kohle

    Zeitrahmen insgesamt ca 3 - 4 wochen. heißt 2 - 3 wochen in Marokko.

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    #6
    Hallo Jan,
    fährst Du zu alleine oder mit mehreren? Welchen Reifen planst Du aufzuziehen? Mit mehreren kannst Du ruhig mal vorsichtig Sand schnuppern. Im Falle von Abflug oder Einbuddeln hast Du ggf. Helfer, die Dich aus dem Staub ziehen. Ich hab's mit der 1100er auf Versucht..... bin nicht so weit gekommen. Auf hartem Sand macht es auch mit 'ner Dicken Spaß.

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    #7
    Hi Jan,
    frag am besten mal wernerRS...
    den gibt es hier auch im Forum. Der war ein paar mal mit der GS in der Wüste. Er ist auch von D bis Kapstadt gefahren der sollte es wissen.

    Gruß Hermann

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    Standard Marokko mit 2V GS

    #8
    Hallo Jan!

    Ich war letztes Jahr mit zwei Freunden in Marokko. Eine 1000er Basic mit 43l Tank , eine X-Challenge und eine DRZ400S. Wir hatten alle unseren Spass. Nach ergiebigen Regenfällen war die dicke GS auch im Erg Chebbi ein echter Freudenbringer. Auf sehr stufigem, steinigem und steilem Schotter fährt die GS mehr auf Material und will langsam bewegt werden. Die leichten Einzylinder federn dagegen mehr weg und sind entspannter, um nicht zu sagen genussfreudiger zu bewegen. Wir sind mit vollem Campingequipment auf Rallyepisten, Maultierpfaden und querfeldein unterwegs gewesen und hatten reichlich Spass dabei. Berücksichtige einfach die Eigenheiten Deines Mopeds und habe viel Spass!

    Andreas

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    Ausrufezeichen

    #9
    Hallo
    Also - kommt ganz auf die Streckenführung an.
    Ich habe vor langer Zeit mal mit meiner R80G/S die Wüste von Gao über Tessalit nach Bechar befahren.
    Weitgehend gut befahrbar gewesen mit Moped. Allerdings Strecken mit Tiefsand nur unter größter Anstrengung + Hilfe. Fuhre ist für diese Abschnitte in voll beladenem Zustand einfach absolut zu schwer.
    Weiteres Problem war Benzinverbrauch (über 10l/100km) obwohl ich ein 48l Tank hatte, sind wir zwischendurch nicht weiter gekommen. Auch die Dornen der Büsche haben es in sich. Sie durchstechen gelegentlich den Mantel. Aber vielleicht ist das mit den Schlauchlosreifen der GS nicht mehr das Problem.

    Aber ich möchte dir nicht den Spass verderben - es war trotzdem toll.

    Gruß
    Joe

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    Standard

    #10
    hallo,

    wir waren schon als gruppe mit 2 R 100 gs`nen und einer 950 ktm und der rest einzylinder unten...

    schotter kein problem...aber weichsand oder als steigerung verspurter sand waren heftigstes problem für alle zweizylinder (obwohl die fahrer schon reichlich enduroerfahrung hatten...aber keinen sand)

    nur unsere oberprofis (ein hechlingen istruktur und ein fahrer der auch mal rennen fährt) hatten das im griff...

    also GS und tiefsand würde ich abraten....habe es letztes jahr in sardinien versucht....war aber gar nix....

    je leichter um so besser...

    mit der hp2 soll es gehen...hat halt viel power...ist aber trotzdem stress...

    trotzdem viel spass

    vg

    motsahib


 
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