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Empfehlung für Textiljacke

Erstellt von KleinAuheimer, 25.11.2010, 18:36 Uhr · 11 Antworten · 3.852 Aufrufe

  1. Registriert seit
    24.06.2006
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    415

    Standard Empfehlung für Textiljacke

    #1
    Hallo,

    ich möchte mir eine neue wasserdichte Textiljacke zulegen und habe dazu folgende Fragen, zu denen ich gerne eure Tipps hätte:

    - soll man Goretex nehmen oder tuts auch ein anderes Material?
    - ist eine zwei- oder dreilagige Jacke besser (möchte die Jacke von Frühjahr bis Herbst fahren)?
    - ist es notwendig für gute Qualität etwas mehr auszugeben (z.B. Rukka oder Stadtler) oder zahlt man hier hauptsächlich für den Namen?
    - welche Jacken könnt ihr aufgrund meiner Wünsche empfehlen?

    Vielen Dank für eure Erfahrungen und Ratschläge.

    Gruß
    Jürgen

  2. Registriert seit
    26.05.2010
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    5.986

    Standard

    #2
    Wenn Du hier im Forum die letzen paar Klamotten-Threads liest, weißt Du schon viel.

    Stadler, Rukka, Klim und Konsorten sind sicherlich Philosophie und man bezahlt zu einem guten Stück den Namen. (Ebenso wie bei BMW-Klamottage, da bezahlt man offenbar hauptsächlich den Namen, denn die Quali .....)

    die High-Ender mögen in der Qualität etwas besser sein (wenn überhaupt) sind aber viel teurer als gute Mittelklasseware.

    Es werden sich sicher 10-100 Members melden, die Dir jeder einen anderen Jackentipp geben können.

    Ich selber bin mit meinen IXS-Klamotten im Grunde sehr zufrieden (ist haltbar und macht alles mit, wofür ich es (mis)brauche) , wenngleich ich mir auch schon mal aus Dekadenz eine 1200 Euro Stadler Jacke angesehen habe.

    Noch mal zu Deine Fragen..

    "Besser" ist eine 3-Lagen Jacke, Membranjacke, Softshell, Aussenjacke. Für Frühjahr bis Herbst reicht aber im Prinzip wirklich auch ein simpler gestrickter Kittel.
    Gore-Tex ist halt die renommierteste Membran. Ob es wirklich die beste ist....die Frage wäre doch eher, wieviel besser ist Gore-Tex überhaupt als Mitkonkurrenten Sympatex und andere.

    Effektiv ist die breathability einer Membranbekleidung nämlich immer eingeschränkt, von daher bezahlt man bei Gore-Tex fürs ggf. marginal bessere Innenklima einen saftigen Aufpreis.

    Obs Dir das wert ist, mußt Du selber entscheiden. Das beste Gefühl werden auf jeden Fall die teursten Jacken vermitteln, taugen wird aber alles schon ab unterer Mittelklasse.


    Denn mal viel Spass bei der Auswahl.

  3. Registriert seit
    16.05.2006
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    177

    Standard

    #3
    Hallo,

    passen sollten die Jacken auch noch.

    Wichtig für mich ist der Sitz der Ärmelprotektoren. Bei den S - M -L usw. Jacken kann es manchmal Probleme geben. Die Dinger bleiben oft nicht am vorgesehenen Platz.
    Wichtig ist, wieviel dir die Jacke (Sicherheit, Komfort, Passform) wert ist.

  4. Registriert seit
    18.07.2010
    Beiträge
    923

    Lächeln

    #4
    Hi Jürgen,

    also zu Thema Passgenauigkeit:

    Nachdem ich vor 4 Jahren mit super teuren Textilklamotten mal einen Sturz bei ca. 80 Km/h durchleben mußte, bin ich in Bezug auf sämtliche Gutgläubigkeit der Schutzfuktion derer Protektoren geheilt. Egal welche Fixierungsmöglichkeiten die Textiljacken für Protektoren bieten (evtl. den Rückenprotektor mal ausgenommen) oder was Testberichte schreiben. Bei den unvorhersehbaren Bewegungen und bei den wirkenden Kräften während eines Sturzes und Rutschens über jedweden Belages - bleibt kein Protektor einer Textiljacke dort, wo er schützen soll.
    Ich würde aus Gründen der Beweglich- und -quemlichkeit sowie des Innenklimas dennoch niemals auf Leder umsteigen. Auch nicht, wenn die derzeit vielgelobten Membran-Lederkombis noch so gut sind.

    Daher habe ich mir für ca. 200,- Euronen ein Protektorenhemd gegönnt. Dieses trage ich IMMER unter der Jacke, aus der ich grundsätzlich die Protektoren entfernt habe. Ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, weil man stets ein Teil mehr aus- oder anziehen muß als nötig, aber das Sicherheitsgefühl ist bei mir dadurch deutlich höher.

    Beim Kauf einer Jacke achte ich nunmehr ausschließlich auf folgende Kriterien:
    Verarbeitungsqualität (Reißverschlüsse/Druckknöpfe und deren Material,Bedienung mit und ohne Handschuhe, Kragenmaterial innen und Kragenbeschaffenheit - im Nacken etwas höher?!)
    Funktionalität (Art und Anzahl von Taschen und deren Erreichbarkeit, Innlets bzw. Futter und dessen Ein- bzw. Ausbauaufwand, Belüftungsmöglichkeiten, Verbindungsmöglichkeiten zu Hosen)
    sonstige Besonderheiten (Signalstreifen /-wirkung im Dunkeln, Gesamtaussehen - muss mir persönlich gefallen und niemand anderem)

    Was die Funktionalität und Qualität der Membranen angeht, so würde ich zustimmen, dass deren Qualität mittlerweile auf ziemlich gleichem Niveau ist. Gore hat preislich sicher noch den Bonus des "Wer hat`s erfunden????" Allerdings hat BMW sicher nicht unbedacht die Zusammenarbeit mit Gore aufgegeben. Die hätten es sicher nicht gemacht, wenn es offensichtlich wäre, dass der neue Membranlieferant deutlich schlechter wäre

    Meine aktuelle Jacke habe ich vor 3,5 Jahren mal bei POLO als Sonderangebot erstanden. Ich kenne erhlich gesagt nicht mal den Namen der Jacke. Weiß nur, dass sie seinerzeit von ursprünglichen 750,- Euronen auf 349,- runtergesetzt war.
    Jedenfalls ist`s weder BMW noch Touratech oder Stadler. Ich bin dennoch niemals naß geworden. Im Sommer ist mir nicht sonderlich heiß darin und im Winter ziehe ich das Dauneninlet ein und hab`s muschelig warm.
    Habe auf Touren meist auch nur diese Jacke für schlechtes Wetter oder abends vor dem Zelt mit. Waschen tue ich sie ohnehin nur 1x im Jahr.

    Ach ja: Du kannst noch so teure Membran-Klamotten haben, wenn du die Pflegeanweisungen nicht penibel beachtest, wirst Du wenig Freude haben. Daher niemals Schleudern. Ich wasche nur mit Haarshampoo oder Feinwaschmittel. (die überteuerten Membranwaschmittelchen mit gleichzeitiger Impregnierungsfunktion kannst du getrost ungenutzt lassen und das Geld lieber in ein ordentliches Impregnierspray investieren)

    Zwischen den Touren gibt`s natürlich ab und an mal `ne Bürstenpflege und etwas Spray für die Oberfläche.

    Gruß
    Tobi

  5. Registriert seit
    23.10.2006
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    382

    Daumen hoch Halvarrsons Safty Jacket

    #5
    Hallo Jürgen,

    schau Dir mal die Safty-Jackets von Halvarssons an (http://www.jofama.se/motorcycle_wear...p?lang=3&cid=5). Die Protektoren für Schulter und Ellenbogen befinden sich im Safty-Jacket. Diese Jacke verfügt zudem über ein herausnehmbares Outlast®Futter, was das Fahren auch bei niedrigen Temperaturen ermöglicht. Kombiniert wird dieses Jacket dann mit einer wasser- und winddichten Überjacke. Wird es draußen warm, nimmt man zuerst das Outlast®Futter raus. Reicht das nicht kann man an Stelle der wasserdichten Überjacke auch eine aus Netzmaterial wählen oder man fährt das Safty-Jacket solo. Dann sollte es aber schon deutlich über 20 Grad sein, denn man hat das Gefühl im T-shirt zu fahren.

    Habe die Jacke (Safty-Jacket1)jetzt schon eine ganze Weile und würde sie direkt wieder kaufen. Trage sie in Verbindung mit diesem Rückenprotektor (http://www.sport-schutzkleidung.de/index.html) .Die nutzbare Bandbreite in Bezug auf Außentemperaturen ist schon genial. Auch das Sicherheitspaket stimmt. Das man die Überjacken einzeln kaufen kann finde ich ebenfalls gut.
    Ach so, mein Saftyjacket trägt sich ähnlich wie ein Protektorenhemd, also schon eng anliegend. Auf Grund der Ausstattung reicht selbst bei kühlen Temperaturen ein T-Shirt oder dünner Rolli.

    Gruß
    Kai

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Bemerkung am Rand: bitte nicht die geeignete Unterwäsche unter Testilmembranen vergeesen (z.B. KöhlerTrikotage). Die Schichtungen Haut>Baumwolle>Textilmembran funktionieren halt nicht.

  7. Registriert seit
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    1.356

    Standard

    #7
    Moin,

    die bequeme, sichere, wasserdichte, Sport-Touren-Enduro, -5 bis +40 Grad taugliche Jacke, die auch noch nett aussieht gibt es noch nicht!

    Die Jacke sollte also zum Fahrverhalten und zur Jahreszeit passen (man hat ja auch nicht das ganze Jahr Schneeketten im Kofferaum ).

    Einen kleinen Schauer hält auch Material ohne Membrane aus. Dagegen ist für Frühjahr/Herbst ein längerer und weiterer Schnitt mit Membrane vorteilhaft; muß ja noch Inlet, Pulli oder etc. drunter passen. Ohne "Füllung" flattert das Ding im Sommer trotz aller Verstellmöglichkeiten aber herum. Wen das nicht stört, der ist mit einer "dreiteiligen" Jacke sicher gut bedient.

    Wichtigstes Kriterium für mich ist die bequeme Passform und guter Sitz der Protektoren. Das muss man einfach ausprobieren.

    Ich habe für kühlere/unsichere Wetterlagen die reusch Touring Extreme II Jacke.
    (z.B. bei Polo) und bin sehr zufrieden mit Preis/Leistung. Absolut wasserdicht, viele Reissverschlüsse zur Ventilation. Regenhaube im Kragen (sehr praktisch bei Dauerregen). Ausreichend Verstellmöglichkeiten. Bisher keine Qualitätsmängel. Verbindungsreissverschl. passen auch zu meinen Hosen.
    Einen echten Mehrwert von zwei- oder dreimal teureren Jacken konnte ich nicht ausmachen (obwohl ich die immer mal wieder anprobiere, um mir evtl. mal was "besonders Gutes" zu gönnen ).

    Früher oder später kommt man aber an einer Zweitjacke nicht vorbei . Für den Sommer habe ich etwas passendes aus Leder.

  8. 1200erter-GSler Gast

    Standard

    #8
    Hallo Jürgen,

    hab mir von Motoport den Difi-Anzug Ventura AX (Jacke in Sand/Anthrazit/Schwarz, Hose Anthrazit/Schwarz) gekauft.

    Bin mit der Jacke soweit zufrieden, die ist mit Membrane (Aerotex) und Innenfutter ausgestattet.

    Hab damit schon Fahrten bis zu 0 Grad absoviert und das Teil hat warmgehalten.

    Hat vor gut 2 Jahren knappe 220 Euro gekostet.

    Wenn die halt hinüber ist, tut man sich leichter eine neue Jacke zu kaufen ... denn sie war ja nicht soooo teuer!

    Mit Boxergruß

    Roland

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Hallo!
    Ich habe eine Büse Ravenna.
    Zuerst war ich etwas skeptisch wegen der vielen Reißverschlüsse.
    Die Jacke hat genügend Taschen und hat sich auf 2 Griechenlandreisen anfang Mai(Frost in den Alpen bis 35Grad in Gr.)sehr bewährt.
    Fleece Innenjacke und Membran sind einzeln.
    Jede Menge Belüftungen,die auch nach 500km Regen dicht sind,sind vorhanden.
    Auch hier bei Minusgraden noch nie gefroren.
    Gruß
    Karl

  10. Registriert seit
    17.04.2006
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    44

    Standard

    #10
    Hi
    kann dir aus eigener Erfahrung die Revit Sand Textiljacke empfehlen.http://www.fc-moto.de/epages/fcm.sf/...nd-Jacket-0001
    Gibt es auch die passende Hose dazu. In allen Größen und Zwischengrößen

    Bin vorher den Rallye 2 vier jahre gefahren und er war nicht besser als der Revit.
    Das Beste: Der revit kostet insgesamt nur die Häfte

    Gruß Jürgen


 
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