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Was für ein Helm macht Sinn ?

Erstellt von GS-Neuling, 24.08.2010, 16:51 Uhr · 53 Antworten · 10.751 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    ..die Klappe ist ein schöner Hebel zum Genick knacken...
    sicher, keine Frage. Trotzdem: Ist es verboten oder lediglich "nicht empfohlen" ?

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    #32
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Das ist ein Irrtum. Wie's oben steht, die Klappe ist ein schöner Hebel zum Genick knacken.

    Eine sehr theoretische Behauptung, da es bestimmt nicht auch nur einen belegbaren fall gibt.

    Die Gefahr bei einem Unfall zum Steinbeißer zu werden ist deutlich höher und realistischer.

    Zum Glück ist die Entscheidung so zu fahren frei, die einen können es bei bedenken lassen und die anderen so wie ich werden es weiterhin zeitweise geniessen.

    Und im Anbetracht der gesamt gefahren beim Motorradfahren allgemein ist eine solche Diskussion albern (nicht belegbare Risikoerhöhung).

  3. Registriert seit
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    #33
    Eben! Wenn man sich erst mal klar gemacht, dass man sowieso schon mit einem Bein in der Kiste steht sobald man beide Füße auf die Rasten stellt, ist die Diskussion um die Hebelwirkung bei einem offenen Klapphelm eher müssig - finde ich.

    Gruß,
    Jan

  4. Registriert seit
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    #34
    Aber die Frage, ist es verboten, bleibt offen...

    In der Anleitung vom C3 steht nur man sollte nicht offen fahren

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    #35
    Verboten ist es sicherlich nicht. Und auch wenn ichß´s selber nicht machen würde, denn (ob per Studien belegt oder nicht) die Risikoerhöhung wäre mir zu groß, find ich das wiederrum auch gut so.

    Vielleicht gibts ja hier im Forum nen Unfallchirurgen oder ähnlich qualifizierten Mitleser, der zur Risikoerhöhung was sagen kann??

  6. Registriert seit
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    #36
    Ach, die Risikoerhöhung ist mir gar nicht so wichtig... finde Motorrad fahren ist eh gefährlich... und, mir schwebt immer der Tod vor augen wenn ich um die Kurven fahre...

    nein, spaß beiseite...

    Wenn ich zum Beispiel heim komme von ner Tour und in mein Dorf einfahre,
    300 Einwohner, begrenzt auf 30, mit mir 2 Fahrzeuge am Tag...
    Dann mach ich die letzten 1000m vor meiner Einfahrt meine Klappe auf...
    Verantwortung hin oder her, mir is nur wichtig ob ich damit "ohne Helm" fahre oder ob das in Ordnung ist...

  7. Registriert seit
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    #37
    Wie wäre es denn mit einem Multifunktionshelm wie den Nolan n43 air oder dem neuen HJC IS-Multi? Letzterer ist alles, vom Vollvisierhelm bis hin zum Trialhelm mit / ohne Schirm, mit / ohne Gesichtsmaske usw.

  8. Registriert seit
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    #38
    Zitat Zitat von createch2 Beitrag anzeigen
    Meines erachtens der wichtigste Hinweis, und zwar fahren mit dem eigenen Möppi.
    Ich war erstaunt wie laut der C3 auf meiner ADV ist und fahre mittlerweile mit Gehörschutz.
    Bei sowas spielt aber eine ganze Reihe von Komponenten mit rein. Ich bin mit meinem Caberg Sintesi 300 km auf einer R12GS gefahren, das war wegen des Windschildes unpackbar laut. Eine ähnliche Erfahrung habe ich mit einem Shoei Raid II und einer 2009er GS gemacht. Hätte ich eine R12GS, würde ich vermutlich das Windschild einfach mal runterschrauben. Viele Helme sind deutlich leiser, wenn sie direkt vom unverwirbelten Fahrtwind angeströmt werden als wenn sie in der Wirbelzone hinter einer Verkleidungsscheibe liegen - wobei die Geräuschverhältnisse auch noch vom Anstellwinkel der Scheibe, von der Größe des Fahrers und vom Helmmodell abhängig sind. Da hilft oft nur Basteln und Probieren.

    Zum Offenfahren mit Klapphelm ist zu sagen, dass es einige Helmmodelle gibt, bei denen das offiziell erlaubt und vom Hersteller auch vorgesehen ist, erkennbar daran, dass ein solcher Helm sowohl als Integral- als auch als Jethelm nach ECE 22.05 zertifiziert ist. Natürlich bietet ein Jathelm im Fall eines Sturzes weniger Schutz als ein Integralhelm, aber ein offener Klappi mit ECE 22.05 ist nicht unbedingt eine Todesfalle.

    Allerdings sollte man sich hüten, sich zum Beispiel mit einem *nicht* als Jethelm zertifizierten Klappi offen zum Beispiel in Italien erwischen zu lassen. Je nachdem, wie shyce der lokale Bulle drauf ist, kann das richtig teuren Ärger geben.

    Knackpunkt bei den Klappis ist IMHO vor allem die Gefahr, dass das hochgeklappte Visier ungewollt während der Fahrt nach unten klappt, es aber nicht in die "Geschlossen"-Position schafft und dem Fahrer die Sicht nimmt. Das ist zum beispiel bei meinem Caberg sehr gut gelöst, während ich da über einige Schuberths schon Klagen gehört habe. Nicht von der Hand zu weisen sind auch negative Effekte durch das aufragende Helmvorderteil, und zwar sowohl in puncto Hebelwirkung beim Sturz als auch bei der Aerodynamik. Zur Aerodynamik kann ich sagen, dass mein Caberg Sintesi bei Tempi bis 80, 90 km/h interessanterweise überhaupt keine spürbaren Zicken zeigt, und schneller fahre ich ohnehin nicht "offen". Wer siuch wegen der Hebelwirkung Sorgen macht, sollte sich vielleicht einen Helm wie den Roof Boxer mal ansehen. Da wird der Kinnbügel bei Nichtgebrauch in den Nacken geklappt.

  9. GS-Neuling Gast

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    #39
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Wie wäre es denn mit einem Multifunktionshelm wie den Nolan n43 air oder dem neuen HJC IS-Multi? Letzterer ist alles, vom Vollvisierhelm bis hin zum Trialhelm mit / ohne Schirm, mit / ohne Gesichtsmaske usw.
    Sehen beide nicht schlecht aus, kann mir auch gut vorstellen das der Nolan bei 30 oder 35° C eine gute Kühlung hat bei diesen Lufteinlässen.
    Der HJC ist nicht schlecht und ich muss gestehen, den kenne ich noch gar nicht. Zur Zeit fahre ich einen HJC Klapphelm und ich muss gestehen, die Verarbeitung des Innenfutters ist das letzte, wenn nach 10 Minuten das Futter über deinen Augenbrauen hängt, sieht es nicht nur nicht gut aus sondern ist auch sch..... . Von der Optik nicht schlecht dieser IS-Multi.

    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Roof Boxer
    Beim Roof Boxer frage ich mich, was ist bei Stark regen, läuft dann das Regenwasser vom Visier aus hinter dem Kinnschutz ?
    Hatte von ca. 4 Wochen keine Brücke gefunden und musste Richtung Ostfriesland auf der A 31 Gas machen um wieder was durch meinem Visier sehen zu können. Zum Glück kamen diese Wassermassen nicht in den Helm.

    Gruß Holger

  10. Registriert seit
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    #40
    Zitat Zitat von der Dübel Beitrag anzeigen
    ... mir is nur wichtig ob ich damit "ohne Helm" fahre oder ob das in Ordnung ist...



    Es ist nicht Verboten einen Klapphelm offen zu fahren!

    Ein Klapphelm wurde aber nach ECE-Regelung Nr. 22 im geschlossenen zustand geprüft und genehmigt.

    Dies könnte zivilrechtlich bei einem Unfall mit Kopfverletzung wegen unsachgemäßer Anwendung des Helmes eine Mitschuld bewirken (siehe folgend die Helmpflicht).



    .
    Helmpflicht:

    Helmpflicht - Rechtslage seit dem 1. Januar 2006

    Durch die 40. Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften wurde in § 21a Abs. 2 StVO der Begriff "amtlich genehmigt" durch den Begriff "geeignet" ersetzt und die 2. Ausnahme-Verordnung zur StVO aufgehoben (BGBl. 2005 I Nr. 76 S. 3716 Art. 1 Nr. 3 Buchstabe b und Art. 2). Mit dem 01.01.2006 traten diese Änderungen in Kraft.

    Die Neufassung des § 21a Abs. 2 StVO:

    "Wer Krafträder oder offene drei- oder mehrrädrige Kraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von über 20 km/h führt sowie auf oder in ihnen mitfährt, muss während der Fahrt einen geeigneten Schutzhelm tragen. Dies gilt nicht, wenn vorgeschriebene Sicherheitsgurte angelegt sind."

    Was bedeutet "geeignet"?

    Schutzhelme genügen den Anforderungen grundsätzlich nur dann, wenn sie amtlich genehmigt und entsprechend der ECE-Regelung Nr. 22 (BGBl. 1984 II S. 746) gebaut, geprüft, genehmigt und mit dem nach ECE-Regelung Nr. 22 vorgeschriebenen Genehmigungszeichen gekennzeichnet sind, sowie Kraftrad-Schutzhelme mit ausreichender Schutzwirkung.

    Eine ausreichende Schutzwirkung liegt insbesondere nicht vor bei irgendwelchen Helmen anderer Art wie z. B. bei Bauarbeiter-, Feuerwehr-, Rad- oder Stahlhelmen aus dem militärischen Bereich. Dies gilt auch für die beliebten Halbschalen-Helme (sog. "Braincaps"), da hierfür eine ausreichende Schutzwirkung ebenfalls verneint werden muss. Geeignet sind hingegen Schutzhelme, die speziell für das Motorradfahren hergestellt worden sind und deren Bauart die besonderen Kräfte und Beschleunigungen, die auf den Motorradfahrer während eines Sturzes einwirken, ausreichend berücksichtigen.

    Die Frage, ob eine ausreichende Schutzwirkung vorliegt, ist im Zweifel in jedem konkreten Einzelfall zu klären und hängt insbesondere auch vom Zustand des jeweiligen Helmes ab. Insoweit lässt (auch) der novellierte § 21a Abs. 2 StVO einen gewissen Spielraum für die Interpretation der Bestimmung. Trotzdem, auch wenn der Integralhelm im Hochsommer oftmals vom Träger als "Aquarium" wahrgenommen wird, sollte - bei allem Verständnis - die eigene Gesundheit in jedem Fall Vorrang vor der optischen Außenwirkung haben.

    Sanktionen:

    Das Nichttragen eines geeigneten Schutzhelms während der Fahrt wird gem. Bußgeldkatalog, lfd. Nr. 101, mit einem Verwarnungs-Regelsatz in Höhe von 15 Euro sanktioniert. Dies mag recht kostengünstig klingen, zivilrechtlich kann allerdings das Nichttragen eines Helmes bzw. ein unsachgemäßes Helmtragen eine Mitschuld bei Unfällen mit aduäquaten Kopfverletzungen bewirken (Mithaftung). ENDE DES TEXTES ZUR HELMPFLICHT



    Im Internet kursiert dazu dieser Beitrag nach dem das tragen von nicht amtlich genehmigten Helmen bis heute erlaubt sei:


    BEITRAGS ANFANG!
    2. Ausnahmeverordnung zur StVO)" vom 19.
    März 1990 (BGBl. I 1990, S. 550). Deren § 1 lautet klar und deutlich:
    "Abweichend von § 21a Absatz 2 und § 54 Absatz 6 der Straßenverkehrs-Ordnung vom 16. November 1970 (BGBl. I S. 1565, 1971
    S. 38), die zuletzt durch die Verordnung vom 9. November 1989 (BGBl. I S. 1976) geändert worden ist, dürfen Kraftrad-Schutzhelme, die nicht in amtlich genehmigter Bauart ausgeführt sind, bis zum 31. Dezember 1992 verwendet werden."

    Wir wissen jetzt also, dass bis zum 31. Dezember 1992 auch Schutzhelme verwendet werden durften, die nicht in amtlich
    genehmigter Bauart ausgeführt waren. Und weil wir so genau recherchiert haben, stoßen wir jetzt zur Belohnung auch noch auf die
    "Erste Verordnung zur Änderung der 2. Ausnahmeverordnung zur StVO" vom 22. Dezember 1992 (BGBl. I S. 2481). Deren Artikel 1
    bestimmt, dass in § 1 der 2. Ausnahmeverordnung zur StVO vom 19. März 1990 die Worte "bis zum 31. Dezember 1992" gestrichen werden.

    Dies bedeutet im Klartext, dass auch nach dem 31. Dezember 1992, bis zum heutigen Tag, Schutzhelme verwendet werden dürfen,
    die abweichend von § 21a Absatz 2 StVO nicht in amtlich genehmigter Bauart ausgeführt sind. Anders ausgedrückt: Obwohl nach §
    21a Absatz 2 StVO amtlich genehmigte Schutzhelme getragen werden müssen, können ebensogut Schutzhelme getragen werden,
    die nicht amtlich genehmigt sind. BEITRAGS ENDE



    Dies Stimmt natürlich nicht!

    Mit der 40. Verordnung zur Änderung straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften wurde in § 21a Abs. 2 StVO die 2. Ausnahme-Verordnung zur StVO aufgehoben!


 
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