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Membransuperklamotte oder Regenkombi....mal ironisch betrachtet

Erstellt von Odo, 23.12.2015, 13:30 Uhr · 169 Antworten · 24.625 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Ich hatte mit der Regenkombi immer das Problem, dass ich als alter Optimist immer gedacht habe, es hört gleich wieder auf zu regnen.
    Wenn es dann doch nicht aufgehört hat, dann war es eigentlich zu spät, die Regenkombi über die nassen Klamotten anzuziehen.
    Mit dem Membran innen ist das lange nicht so schlimm, wenn die Außenhaut schon etwas nass geworden ist.

    Aber so hat halt jeder seine Vorgehensweise die für ihn optimal passt.

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    #22
    Mit High-Tech-Textil liebäugele ich ständig, kann den Geiz aber nicht ablegen. Ich habe ja auch die Featuritis und lasse mich von ausgeklügeltem Schnitt und Material beeindrucken. Aber letzlich schützt Leder am besten.

    Nun habe ich 2015 zu den vorhandenen Sachen einen Atlantis 4 günstig geschossen. Die Jacke ist mit Funktionsunterwäsche hinter der ADV-Scheibe auch im Hochsommer gut zu tragen, wenn die Ärmelreißverschlüsse offen bleiben und kurze Handschuhe verwendet werden. Dann fährt bei leicht aufgestelltem Handgelenk der Wind über die Handprotektoren des Lenkers in die Jacke und pfeift oben zum Kragen wieder raus. Das ist regentechnisch auch eine Schwachstelle: Ohne Sturmkragen oder Membran-Halstuch gelangt Wasser hinein (ohne [Latex-]Handschuhe mit Stulpen auch).
    Außerdem besitze ich für den Sommer eine Mesh-Jacke von HG, die ich mit Vanucci-Jeans kombiniere. Die scheint mir nicht nur bequemer als Kunstfaserzeug zu sein, sondern von den Reibwerten her auch sicherer. Damit kann ich mich unters Volk mischen und sehe nicht aus wie ein Kosmonaut. Leider habe ich noch keine ultraluftige Sommerjacke gesehen, die nicht aus Kunstfaser besteht.

    Im Winter ziehe ich zur Atlantis-Hose eine gefütterte Lederjacke von HG über die Thermoplünnen. Allerdings fahre ich nicht unter 5°C. In der A4-Jacke ist es mir schon unter 15°C zu kalt.

    Auf Tour kommt natürlich eine richtige Regenpelle mit, auf Tagesausflüge eher nicht.

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    #23
    Ich fahr zwar nicht täglich Motorrad, aber doch täglich mit dem 125er-Roller im Stadtverkehr. Ausser bei hohem Schnee und Eis bin ich täglich damit unterwegs, auch bei sintflutartigen Regenfällen und scheixx Sturm.

    Im Herbst, Winter und Frühjahr mit meinen Moppedklamotten und ner Regenpelle. Wenn ich früüüüüh am Morgen, bzw. in der endenden Nacht raus auf den Balkon trete und ich im Schein der Straßenlaterne Regen sehe, dann ziehe ich über die Moppedklamotten noch den Regen-Zweiteiler an. Hat den Vorteil, daß ich nachher im Eingangsbereich einfach nur die von Regen und Straßendreck vollgesiffte Jacke und Hose in ne grooooße luftige Tüte packe, die Moppedklamotten an sich aber nach dem umziehen in den Schrank hängen kann.

    Hat sich bei mir im täglichen Einsatz bestens bewährt. Mich an den Straßenrand zu stellen, um nen striptease hinzulegen ginge schon aus versicherungtechnischen Gründen nicht........ SO hohe Beiträge kann isch misch nisch leisten.

    Gruß, Gaby

  4. Registriert seit
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    #24
    "(ohne [Latex-]Handschuhe mit Stulpen auch)."
    Da sind die richtige Ergänzung die A3 Handschuhe mit Doppelstulpe. Ansonsten ist der A4 genial, kein Regenanzug notwendig, wenns regnet einfach weiter fahren, man bleibt knochentrocken.

  5. Registriert seit
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    #25
    "Mich an den Straßenrand zu stellen, um nen striptease hinzulegen ginge schon aus versicherungstechnischen Gründen nicht...."
    Das ist unter Berücksichtigung der verfügbaren Informationen
    "Schau, ich hab laaange Beine...."
    ausgesprochen schade.
    Ich weiß 5€ in die Chauvi-Kasse.

  6. Registriert seit
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    #26
    Ich habe mich an den Rallye 3 gewöhnt. Der hier in Mexico hat seit 2011 so etwa 150 tkm drauf, ist ausgeblichen und schon lange nicht mehr, auch nur annähernd, wasserdicht. In D wartet auch immer einer auf mich, weil ich mich einfach dran gewöhnt habe.
    Ich hab das Teil aber weit genug, so dass ich bei kalt Funktionswäsche drunterziehen kann und bei warm die Luft durchpfeift.(Ist selten, dass wir bei Reisen die 160 km/h durchbrechen)
    Bei warm, Protektoren raus und Enduro-Kettenhemd an, Ärmel abnehmen.

    Der "einziehbare" Regenanzug ist so ziemlich der grösste Designer-Schwachsinn bei BMW-Klamotten. Als zusätzlicher Kälteschutz, rechtzeitig angelegt ok, als Regenschutz nur über der Kombi sinnvoll.
    Jacke kein Problem, bei der Hose lässt sich selbt ohne "Umbauten" eine Druckknopf-Lösung finden.

    Wie gesagt, hab mich halt dran gewöhnt und der unpraktische Regenschutz wird mitgeliefert. Ansonsten hätte ich in etwa dasselbe von Louis o.ä, und den klassischen Einteiler Regenkombi (bei dem auch IMMER das Wasser im Schritt eintritt...)


    Wenns richtig durchweicht, ist das Wichtigste, dass Dir Deine Stiefel vemitteln, dass das alles nur warmes Wasser ist....

  7. Registriert seit
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    #27
    ich trage nur leder. wer mal abgestiegen ist, weiss warum. wenn es regnet ziehe ich hiervon jacke und hose drüber. atmungsaktiv, stretch, liegt eng an, und ist absolut dicht - auch nach vielen stunden im regen.

    der atlantis hat sicher seine daseinsberechtigung, aber für diesen anzug bin ich auch mit 49 lenzen zu jung ...

    WENN ein textiler überhaupt in frage kommen würde, dann nur einer von african queens!

    was ich an textilen auch nicht mag: man fährt im regen, die dinger saugen sich voll und man hat eventl. keine möglichkeit sie über nacht richtig zu trocknen. am nächsten tag dann wieder in diese klammen klamotten zu steigen, ist nicht meins.

  8. Registriert seit
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    #28
    Welcher Anzug am sinnvollsten ist, ist doch primär eine Frage, wo man wohnt.

    In Mechico ist der Rallye 3 sicher die bessere Wahl, in Norwegen sollte es etwas wärmeres sein und
    in regenreichen Gebieten würde ich mit Sicherheit ne wasserdichte Pelle tragen.

    Vermutlich ist der A4 wie auch andere Edelfrack´s für viele eher Status, allein deswegen, weil sie nur
    1000km/A im schönen Wetter fahren.

    Ich finde ihn praktisch, weil ich von 5°C bis 30°C ohne Regenkombi auf Reisen gehen kann und
    er farblich zu meiner Vorstellung passt.

  9. Registriert seit
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    #29
    Ich hab 'ne teilperforierte Lederkombi von IXS.
    Die ist ab 18°C angenehm zu tragen. Wenn's kälter wird kommt eine dünne Softshellweste drüber, dann wird's ab 13-14°C angenehm.
    Mit der richtigen U-Wäsche sind auch 10°C machbar.
    Für noch kälteres oder nasses Wetter ist dann die Regenkombi dabei, aber meist nur bei Touren von mehr als 3 Tagen, oder wenn sich das Wetter nicht abschätzen lässt.

    Textil ziehe ich nur bei unter 10°C an, und das auch mit eher ungutem Gefühl.
    Stürzen will ich damit noch weniger, als ohnehin schon. 600D Material der BMW-Kombi meiner Freundin waren nach wenigen Metern(40km/h Ausgangsgeschwindigkeit) auf nasser Straße komplett durch. Nur die Dicke des Knieprotektors hat die Kniescheibe vorm abraspeln geschützt.

  10. Registriert seit
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    #30
    Das, denke ich, kann dir auch mit Leder passieren.
    Rutscht man ohne Rotation auf dem groben Asphalt, sind Handballen, Ellbogen und
    Kniescheibe die Teile, die am meisten Druck pro cm im Quadrat auf die Straße bringen.
    Deswegen dort Protektoren, auch im A4.
    Meine Sommerhandschuhe haben Eisenkugeln dort zwischen den Lagen.


 
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