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Nachteile eines Endurohelms

Erstellt von mr.blues, 02.02.2012, 00:24 Uhr · 30 Antworten · 10.517 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Ich hatte für den Übergang noch meinen alten Helm von Nexus. OK, das ist jetzt nicht unbedingt das Hightech-Teil, aber erfüllte auf der DR den Auftrag im vollen Umfang. Dieser Helm hat ein Klappvisier und einen Schirm mit Windabweiser.

    Ich finde, wie die Vorschreiber, dass so ein Schirmhelm nicht für die BAB geeignet ist. Der Winddruck auf dem Schirm ist schon immens. Wenn man mal aus dem Windschatten des Windshield heraus lugt, dann wird einem fast der Kopf abegrissen. Umdrehen ist auch nicht so schön.

    Jetzt fahre ich nur noch Schuberth C3 und bin damit zufriedener. Aber 300 Tacken Preisunterschied sind schon etwas größer als die Vorteile. Muss man ehrlich sagen.

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    #12
    Ich habe mir den hier gekauft,

    noch etwas abgedichtet mit selbstklebendem schwarzem Moosgummistreifen und er ist auch leise.

    http://www.motoin.de/Helme/Cross-Hel...is::18733.html

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    #13
    Zitat Zitat von dergraf Beitrag anzeigen
    Hi Stefan.

    Damit meinst Du die mit Visier ?

    Genau. Ich stelle mir vor, dass der etwas "weitere" Endurohelm im Sommer mehr Spaß macht, weil da ja auch mehr Luft reinkommt...
    Meine Dicke (XJR 1300) fahre ich mit einem Integralhelm von Shoei.

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    #14
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    Die beiden einzigen echten Nachteile sind die Nadelstiche im Gesicht bei Regen und die abfallende Nase bei Temperaturen deutlich unter 10°. Ansonsten hat er nur Vorteile.
    Naja - bei Regen fahre ich eigentlich immer mit geschlossenem Visier; aber Endurohelm im Sommer macht sicher mehr Spaß - weil mehr Luft im Helm

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    #15
    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    Einen Endurohelm nur wegen der zur GS passenden Optik zu kaufen ... nun ja...
    Nee - darauf soll es nicht hinauslaufen...soll schon praktisch sein. Ich denke, dass im Sommer einfach mehr Luft reinkommt...
    Meine XJR 1300 mit einem Endurohelm zu fahren, würde ganz sicher einige ganz schmissige Kommentare nach sich ziehen.

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    #16
    Zitat Zitat von mr.blues Beitrag anzeigen
    ...soll schon praktisch sein. Ich denke, dass im Sommer einfach mehr Luft reinkommt...
    Naja, wer den Endurohelm nun nicht wegen der martialischen Optik wählt und ihn auch nicht wegen seiner Eigenschaften im Geländesportbetrieb benötigt, für den sollte heute das 'Luftargument' auch nicht mehr unbedingt Anlaß sein, zwingend einen Endurohelm zu kaufen, und dann auch noch mit Visier.

    Mein Schuberth S1 Pro bietet so gute Belüftung mit diversen Einstellmöglichkeiten, daß ich je nach Fahrprofil immer akribisch darauf achten muß, rechtzeitig die Schotten dicht zu machen, damit mir weder Nase oder Kinn noch die Ohren abfrieren. Im Sommer weht immer eine frische Brise im Helm. Das Visier läßt sich leicht angeklappt verriegeln, gut für stop-and-go oder Städtebummeln. Nun gut, beim Stehendfahren im leichten Gelände klappe ich dann noch das Visier ganz nach oben. Der S1 Pro ist zwar als (Renn)sporthelm deklariert, bietet aber alles, was ein Tourenhelm braucht, inklusive geringer Eigengeräuschkulisse bei Autobahnfahrten und nur geringer aerodynamischer Lasten auf den Nacken. Nachteilig ist nur das Gewicht von ca. 1,5 kg. Die hohe Sicherheit und vielen Features, wie z.B. auch das integrierte Sonnenschutzvisier, fordern ihr Gewicht, aber einfache Endurohelme sind auch nicht leicht.

    Fazit: Für's alltägliche GS-Gefahre braucht man nicht unbedingt einen Endurohelm bzw. muß seinen Gebrauch aus optischen Beweggründen heutzutage nicht mehr mit Argumenten wie 'luftig im Sommer' oder 'Sonnenschutz durch Schirm' rechtfertigen und seine Nachteile, wie hoher Geräuschpegel, geringere Dichtigkeit gegen Regen oder Fahrtwind bei höheren Geschwindigkeiten, sowie starke Kräfte beim Schnellfahren und Kopfdrehungen in Kauf nehmen.

    Aber jeder so soll so wie er will, das ist doch gut so und das braucht man auch nicht mit Pseudoargumenten rechtfertigen.

    freshman

    PS Ja, geringeres Gewicht und die scharfe Optik haben mich auch schon von Carbon-Endurohelmen träumen lassen, aber der hohe Preis und die für mich schlechte Passform des BMW-Helmes und die schlechte Belüftung des Uvex-Helmes haben mich aufgrund der o.g. weiteren Nachteile dieser Helme bisher vom Kauf abgehalten. Vielleicht sollte ich mir mal Shoei und Arai ansehen. Gibt's von denen auch leichte Enduro-Helme, z.B. aus Carbon?

  7. Baumbart Gast

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    #17
    S1 und Endurohelm, S1 trage ich nur wenn's gar nicht anders geht.

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    #18
    Ich habe wie freshman den BMW-Enduro und den Schuberth S1, seh das aber teilweise etwas anders. Im Enduro kriegste wesentlich mehr Luft als im Schuberth und er hat den Riesenvorteil, dass ich nicht ständig (bei Fahrten durch Waldgebiete mit schnell wechselnden Hell-Dunkel-Feldern) das Innenvisier auf- und zumachen muss. Der Schirm des Enduro ist da wesentlich effektiver, bzw. angenehmer zu fahren. Der S1 ist dafür wesentlich leiser und auch bei Regen dichter, außerdem liegt der Kopf ruhiger im Wind. Der Schirm ist nicht nur komfortabler bei Hell-Dunkel, sondern auch lauter, da der Schirm jede Luftströmung fängt und Kraft auf die Nackenmuskulatur überträgt. Bei Regen läuft er ruckzuck innen an. Als einzigen Helm würde ich ihn nicht auswählen, in Afrika war ich froh darüber. In Russland hatte ich den S1 dabei...
    Fazit: Jeder Helm hat seine Stärken und Schwächen. Ach übrigens, im Sommer hab ich mir noch den HJC R-PHA 10 gegönnt, ein leichter Sporthelm, der sich sehr angenehm trägt, jetzt im Winter fahr ich aber trotzdem wieder mit dem alten, verschrammten S1

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    #19
    Sprichst du mir ab, tatsächlich über "mehr Luft im Helm" nachzudenken? Nach ca 400000 KM unter Integralhelmen will ich mal andere Wege versuchen...
    Wahrscheinlich läufts aber doch auf eine Kombination aus beidem heraus...

  10. Registriert seit
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    #20
    Aber jeder so soll so wie er will, das ist doch gut so und das braucht man auch nicht mit Pseudoargumenten rechtfertigen.


 
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