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Stiefel nicht nur zum Motorrad fahren

Erstellt von Schweinehund, 28.12.2011, 17:16 Uhr · 46 Antworten · 14.259 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Ich trage bis ca 25 grad daytona gtx .. oder im sommer ordentliche leder stiefel und falls es dann regnet über stulpen -- ich finde goretex etc taugt nix > 25 grad hinter dem boxer

  2. TR3
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    #32
    Wie schon einer der Vorredner angemerkt hat: Warum denn zum Motorradfahren keine Motorradstiefel tragen? Da gibt es doch wirklich auf jeden Einsatzzweck angepasste Speziallatschen. Endurostiefel, Tourenstiefel, Rennstiefel... usw.

    Seid Ihr wirklich der Meinung, dass Nicht-Motorradstiefel besser zum Motorradfahren geeignet sind, als die dafür speziell hergestellten Stiefel, oder geht's um's liebe Geld, oder um die Optik?

    Geld kann ich nur bedingt nachvollziehen - unsere Kühe sind ja nicht gerade Sonderangebote... Ich verstehe jemanden, der aus Berufsgründen bereits ein paar Stiefel im Schrank stehen hat, die ggf. zum Motorradfahren benützt werden können, da sie einen besseren Schutz bieten Turnschuhe. Aber das ist doch nur eine Zwischenlösung, oder?

    Was sich mir aber nicht erschliesst ist, wenn man sich extra andere Stiefel kauft - die fast das gleiche kosten wie Motorradstiefel - nur um keine Motorradstiefel zu tragen. Das wäre dann das Thema Optik. Das kann ich nur theoretisch nachvollziehen - es gibt zwar wirklich jede Menge Motorradstiefel, die zwar auf dem Mopped wunderbar sind, mit denen man sich aber vor und nach dem Motorradfahren noch nicht mal in einem Blindenheim sehen lassen möchte, aber im TR oder im Koffer ist doch meist Platz für ein Paar Wechselschuhe...

    Die Träger von Militärstiefeln, Einsatzstiefeln, Feuerwehrstiefeln führen ja überwiegend die Langlebigkeit und die Bequemheit der Treter an. (Ja richtig - das war auch der Ausgangspunkt des Freds ...) Aber abgesehen von dem geringeren Schutz - speziell im Vergleich zu Endurostiefeln - störe ICH mich persönlich an der Optik derselben. Bin ich übersensibel wenn ich mich z.B. in Frankreich beim Anblick eines deutschen Motorradfahrer mit Springerstiefeln unwohl fühle? Ist mein Hirn da vor lauter political correctness weichgekocht? Meine Assoziationen mit Militärstiefeln sind eher negativer Natur und das bezieht sich durchaus nicht nur auf deutsche Stiefel. Härte und Coolheit kann ich mit einem Endurostiefel genauso gut, wenn nicht sogar besser, demonstrieren...

    Nur meine Meinung - und ich möchte wirklich niemandem zu nahe treten - aber gerade wenn Optik eine Rolle spielt, dann liegt die Beurteilung derselben durchaus nicht nur in den Augen des Trägers, sondern überwiegend in denen der restlichen Betrachter...

    Schönen Gruß,
    Martin

  3. Registriert seit
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    #33
    Zitat Zitat von TR3 Beitrag anzeigen
    Wie schon einer der Vorredner angemerkt hat: Warum denn zum Motorradfahren keine Motorradstiefel tragen? Da gibt es doch wirklich auf jeden Einsatzzweck angepasste Speziallatschen. Endurostiefel, Tourenstiefel, Rennstiefel... usw.

    Seid Ihr wirklich der Meinung, dass Nicht-Motorradstiefel besser zum Motorradfahren geeignet sind, als die dafür speziell hergestellten Stiefel, oder geht's um's liebe Geld, oder um die Optik?

    Geld kann ich nur bedingt nachvollziehen - unsere Kühe sind ja nicht gerade Sonderangebote... Ich verstehe jemanden, der aus Berufsgründen bereits ein paar Stiefel im Schrank stehen hat, die ggf. zum Motorradfahren benützt werden können, da sie einen besseren Schutz bieten Turnschuhe. Aber das ist doch nur eine Zwischenlösung, oder?

    Was sich mir aber nicht erschliesst ist, wenn man sich extra andere Stiefel kauft - die fast das gleiche kosten wie Motorradstiefel - nur um keine Motorradstiefel zu tragen. Das wäre dann das Thema Optik. Das kann ich nur theoretisch nachvollziehen - es gibt zwar wirklich jede Menge Motorradstiefel, die zwar auf dem Mopped wunderbar sind, mit denen man sich aber vor und nach dem Motorradfahren noch nicht mal in einem Blindenheim sehen lassen möchte, aber im TR oder im Koffer ist doch meist Platz für ein Paar Wechselschuhe...

    Die Träger von Militärstiefeln, Einsatzstiefeln, Feuerwehrstiefeln führen ja überwiegend die Langlebigkeit und die Bequemheit der Treter an. (Ja richtig - das war auch der Ausgangspunkt des Freds ...) Aber abgesehen von dem geringeren Schutz - speziell im Vergleich zu Endurostiefeln - störe ICH mich persönlich an der Optik derselben. Bin ich übersensibel wenn ich mich z.B. in Frankreich beim Anblick eines deutschen Motorradfahrer mit Springerstiefeln unwohl fühle? Ist mein Hirn da vor lauter political correctness weichgekocht? Meine Assoziationen mit Militärstiefeln sind eher negativer Natur und das bezieht sich durchaus nicht nur auf deutsche Stiefel. Härte und Coolheit kann ich mit einem Endurostiefel genauso gut, wenn nicht sogar besser, demonstrieren...

    Nur meine Meinung - und ich möchte wirklich niemandem zu nahe treten - aber gerade wenn Optik eine Rolle spielt, dann liegt die Beurteilung derselben durchaus nicht nur in den Augen des Trägers, sondern überwiegend in denen der restlichen Betrachter...

    Schönen Gruß,
    Martin
    Die ursprüngliche Frage lautete aber: nicht nur zum Motorrad fahren
    Und wenn man neben dem Moped auch noch ein wenig laufen will, ist das mit den meisten Mopedstiefeln eher suboptimal....

  4. Registriert seit
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    #34
    Zitat Zitat von TR3 Beitrag anzeigen
    Bin ich übersensibel wenn ich mich z.B. in Frankreich beim Anblick eines deutschen Motorradfahrer mit Springerstiefeln unwohl fühle?
    Ja
    Ist mein Hirn da vor lauter political correctness weichgekocht?
    möchte ich nicht hoffen
    Meine Assoziationen mit Militärstiefeln sind eher negativer Natur und das bezieht sich durchaus nicht nur auf deutsche Stiefel.
    hast du nicht gedient? Bundeswehr, Feuerwehr, THW alles negativ besetzt?
    Härte und Coolheit kann ich mit einem Endurostiefel genauso gut, wenn nicht sogar besser, demonstrieren...
    Härte stimmt, in einem schweren Endurostiefel ne Wanderung machen zeugt wirklich von Härte

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    #35
    Gegen Membranen in Schuhen spricht meiner Meinung nach absolut nichts. Meine Daytona sind wirklich das Ganze Jahr klasse! Mit meinen Membran-Handschuhen dagegen kann ich nichtmal Regentropfen von der Sitzbank schubsen ohne nasse Finger zu bekommen.
    Zum Thema Haix muss ich aber mal gehässig sein:
    Mir sind gestern rein Zufällig ein Paar neue HAIX Stiefel der Feuerwehr in die Hände gefallen. Gefühlte 2,5kg pro Stiefel und sowas von Steif, dass man sie auch gleich als Unterlegkeil für die Löschfahrzeuge benutzen kann. Bei den Tretern wundert es mich wirklich nicht, dass hier so viele Getriebeschäden auftreten Die Schutzfunktion dürfte wirklich mehr als erfüllt sein.

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    #36
    Hab mich auch mal wieder mit dem Thema "Stiefel, am besten nicht nur zum Fahren" beschäftigt und ergebnisoffen "Enduro-Touren-Stiefel" und HAIX (Werksverkauf nur ein KM entfernt) probiert und verglichen.

    Hier meine subjektiven Eindrücke:

    bei Louis:
    -SIDI Adventure: Waren sofort erstaunlich bequem und wirkten in jeder Hinsicht brutal stabil und somit sicher. Sich mit denen den Knöchel zu verdrehen erscheint schwierig.
    -Vanucci irgendwas Adventure: Ebenfalls bequem, aber nicht ganz so sicher gegen Verdrehen und Übertreten, ausserdem sehr globig.
    -Daytona Open GTX: saubequem, in jeder Größe allerdings sehr weit. Außerdem mehr bequem als "sicher" im Gefühl. Keine Verstellmöglichkeiten wie bei den anderen. Wäre der einzige von den dreien, mit dem ich weiter als von der Zapfsäule bis zur Kasse gehen möchte.

    Zwischenfazit: wie der Tourenfahrer in der Ausgabe 07/2010 seine "Sicherheits-Sternchen" vergeben hat, ist mir etwas schleierhaft. Der SIDI Adventure spielt da m.E. in einer ganz anderen Liga als der Daytona.


    bei HAIX:
    -Sicherheitssteifel jeder Coleur: mir vorne dank Stahlkappe zu fett. Befürchte Schaltprobleme.
    -Ranger BGS: Superfester sitz, trotzdem bequem. Verwindungssteif ums Sprungelenk gefühlt so fest wie der Daytona. Profil: outdoortauglich.
    -KSK: noch steifer, höher, fester. Aber mir in jeder Größe zu breit.
    -Tibet: sehr hoch, allerdings schwer vorstellbar für mich, dass er mit meinem Knie- und Sprunggelenkwinkel angenehm sein könnte.

    Mein persönliches Fazit: wenn ich bedenke, dass sich der Ranger BGS ums Sprunggelenk rum ähnlich sicher anfühlt wie der Daytona, ich damit aber sicherlich alltagstauglicher bin (was mir sehr wichtig ist, da ich auf Tour mit Sozia nicht pro Nase mehrere Paar Schuhe mitnehmen kann/möchte) mein Favorit, den ich nun auch gekauft hab.

    Vorweg: ja, die Preise der "echten" Motorradstiefel sind heftig (Daytona momentan knapp 400 Euro), wären mir aber egal, wenn ich damit warm geworden wäre.

  7. Registriert seit
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    #37
    Zitat Zitat von wuchris Beitrag anzeigen
    bei Louis:
    -SIDI Adventure: Waren sofort erstaunlich bequem und wirkten in jeder Hinsicht brutal stabil und somit sicher. Sich mit denen den Knöchel zu verdrehen erscheint schwierig.
    -Vanucci irgendwas Adventure: Ebenfalls bequem, aber nicht ganz so sicher gegen Verdrehen und Übertreten, ausserdem sehr globig.
    -Daytona Open GTX: saubequem, in jeder Größe allerdings sehr weit. Außerdem mehr bequem als "sicher" im Gefühl. Keine Verstellmöglichkeiten wie bei den anderen. Wäre der einzige von den dreien, mit dem ich weiter als von der Zapfsäule bis zur Kasse gehen möchte.
    Ich hab mir vor 2 Wochen die Sidi Adventure Gore gekauft...hat vorher Rallye 3(oder doch 2, ka..) von HG die jetzt aber nach 3 Jahren leichte Auflösungserscheinung zeigen.
    Die Sidi sind zwar nicht ganz so bequem wie die HG aber vom Schutz her sicher besser(vor allem im Bereich der Knöchel). Zum gehen sind sie allerdings zum vergessen...insbesondere Stiegen steigen ist durch die relativ steife form eine qual. beim fahren(egal ob stehend oder sitzend) hab ich aber absolut kein problem damit

    die Daytona hab ich bei Louis auch mal probiert aber die waren mir beim Unterschenkel viel zu weit...imo sieht man halt das die mehr ein kompromiss sind aus bequemlichkeit und schutz.

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    #38
    Also ich fahre seit 4 Jahren den DMS Bundeswehrkampfstiefel täglich, da ich für die Arbeit nicht die Schuhe wechseln möchte und ich fühle mich dabei sehr sicher und ich finde ihn auch sehr bequem im Altag was das laufen damit betrifft.
    Wenn ich eine längere Tour mit der Maschine mache habe ich ein paar Sidi Adventure. Die sind zum Fahren wirklich Top aber für längere strecken zum gehen kannst du sie vergessen. Viel zu steif.

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    #39
    Zitat Zitat von wuchris Beitrag anzeigen

    Mein persönliches Fazit: wenn ich bedenke, dass sich der Ranger BGS ums Sprunggelenk rum ähnlich sicher anfühlt wie der Daytona, ich damit aber sicherlich alltagstauglicher bin (was mir sehr wichtig ist, da ich auf Tour mit Sozia nicht pro Nase mehrere Paar Schuhe mitnehmen kann/möchte) mein Favorit, den ich nun auch gekauft hab.
    Hab einen krassen Minuspunkt gefunden:

    Da ich offenbar sowieso bzgl. des Kniewinkels äußerst empfindlich bin, hab ich mir eine höhere Sitzbank zugelegt.
    Was natürlich absolut kontraproduktiv ist, wenn man von sowas geplagt ist, ist eine derart hohe, dicke Sohle wie sie in Einsatz- und Kampfstiefel verbaut sind. Verglichen mit echten Motorradstiefel gehen hier gleich mal 1-2 cm flöten. Klingt wenig, ist aber viel, wenn man bedenkt, wie man eine 3 cm höhere Sitzbank bereits am Kniewinkel merkt.

  10. Registriert seit
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    #40
    bevor du dir die Haix zulegst, hätte ich auf die original Bundeswehrstiefel zurückgegriffen. die haben im Test top abgeschnitten und kosten mit hydrophobiertem Leder die Hälfte der Haix.
    ich habe welche von Bergmann (machen auch die Kaiman Motorradstiefel) für Urlaub in heißen Gegenden (da verreck ich in Goretexlatschen) und fürs Endurowandern
    Bergmann Schuhe - Original Bundeswehr-Kampfstiefel BWK


 
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