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Stiefelempfehlung

Erstellt von Peter GS, 11.04.2010, 11:08 Uhr · 48 Antworten · 10.976 Aufrufe

  1. 1200erter-GSler Gast

    Standard

    #21
    Zitat Zitat von Peter GS Beitrag anzeigen
    Das kenn ich leider zu genüge

    Bin 1,83m und da wird es bei der ADV auch recht knapp

    aber ebenfalls ein gutes Resumee ..

    Gut dann werde ich einfach mal beide ausprobieren, wobei der Road Star die Nase vorn hat

    Aber das Wohlfühlklima spielt ja auch eine Rolle
    Hallo Peter,

    da gibts von Daytona den M-Star-Stiefel ... die liften Dich um 2,5 cm und von Außen siehts dem Stiefel keiner an!

    Hab in selbst zum Motorradfahren ... Hat Goretexmembrane, guten Schutz finde ich, ist auch recht leicht und Schweißfüße hab ich darin auch noch nicht gekriegt.

    Mit Boxergruß

    Roland

  2. 1200erter-GSler Gast

    Standard

    #22
    Hallo nochmal ...

    hab ich noch vergessen:

    Laufen kann man in den Stiefeln auch sehr gut!

    Boxergruß

    Roland

  3. LGW Gast

    Standard

    #23
    Zitat Zitat von alexander123 Beitrag anzeigen
    Meine Empfehlung/Erfahrung: original Bundeswehrstiefel und dann ordentlich uns regelmäßig mit gutem Fett behandeln. Und günstig ist dies Variante zudem auch.
    Ist aber vom Sicherheitskonzept her einem Daytona Motorradstiefel dann doch deutlichst unterlegen (Fersen- und Knöchelschutz)...

  4. 1200erter-GSler Gast

    Standard

    #24
    Zitat Zitat von LGW Beitrag anzeigen
    Ist aber vom Sicherheitskonzept her einem Daytona Motorradstiefel dann doch deutlichst unterlegen (Fersen- und Knöchelschutz)...
    Ja, sind dann sogenannte Sicherheitsstiefel ... da passiert mit Sicherheit was!

    Mit Boxergruß

    Roland

  5. Registriert seit
    04.01.2010
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    126

    Standard Transopen GTX

    #25
    Zitat Zitat von Peter GS Beitrag anzeigen
    Hallo Community,

    ich suche einen neuen guten Tourenstiefel

    Kriterien:

    -Guten Schutz

    -Griffige Sohle

    -Wasserdicht!

    -nicht zu warm, habe fast immer warme Füße, Turnschuhe im Winter stellen für mich kein Hinderniss dar

    Also ich finde den Transopen GTX sehr ansprechend, aber ich glaube im Sommer bekomm ich darin solche Schweissfüße das mir die beste Wasserdichtigkeit nichts nützt, denn wenn einmal die Suppe am Laufen ist ^^

    Oder irre ich? Hat jemand Erfahrung mit den Transopen GTX bei 30°C

    Ich nehme gern auch andere Empfehlung entgegen

    Mit freundlichen Grüßen

    Peter GS
    Hallo Peter,

    ich fahr den Daytona Transopen GTX seit einem Jahr. D. h. von + 30 Grad bis - 10 Grad. Im Sommer sind sie gar nicht so heiß, denn die Goretex-Membrane schafft den Schweiß weg. Im Winter braucht es schon die schwedischen Merinosocken, aber dann ist man im Komfortbereich. Wasserdicht? Sowieso auch nach 6 h Regenfahrt. Laufen? Genial!!! Sicherheit? Daytona-Niveau eben.
    Fazit: Ich bin auf der GS restlos begeistert von dem Stiefel. Einziges Manko: Die Duc kann ich damit nicht fahren. Dafür brauch ich ein zweites Paar Sportstiefel.

    Gruß
    Alwin

  6. Registriert seit
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    #26
    Ich habe den RoadStar GTX und Transopen GTX und kann beide nur empfehlen. Für Fahrten mit Geländeeinlagen würde ich den Transopen nehmen, sonst reicht der Roadstar. Den Transopen mußte ich eine Nummer kleiner nehmen weil er größer ausfällt. Ohne Anprobe geht da garniGS. Schwitzen ist in beiden gleich.

  7. Registriert seit
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    #27
    Ich habe mir vor kurzem den Vanucci VTB1 von Louis geholt (ist gerade im Angebot für kanppe 130.- Euro), da nach endlosen Probierereien nur der eine gepaßt hat. Leider ist bei mir ein hoher Riss das Problem und ich bin in keinen sonderlich gut reingekommen. Also der paßte wirklich Perfekt, hat links und rechts Reißverschlüße (so kann man ihn gut weiten) und ist vom Klima her super. Wasserdicht ist er auch, zumindest auf meiner letzten 3 stündigen Dauerschifftour kam nichts durch.

  8. Registriert seit
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    Standard BMW Santiago <> Daytona Trans Open GTX

    #28
    Hallo zusammen,

    nachdem ich eine gefühlte Ewigkeit im Forum mitgelesen hatte und immer wieder gute Tipps mitgenommen hatte, habe ich mich endlich registriert und werde versuchen, nach und nach für Ausgleich zu Sorgen - vllt. helfen meine Informationen ja auch dem ein oder anderen weiter.

    Zu diesem interessanten Fred möchte ich einen subjektiven Vergleich zwischen den Stiefeln "BMW Santiago" und den "Daytona Trans Open GTX" beisteuern:

    der Santiago hatte mich ca. 12 TKm nie im Stich gelassen. Ich hatte ihn im Sommer bei Touren bis +35° bis zum Sohlenabrieb durch die Kehren im Alpenraum getreten - und genauso am 31.12. durch das verschneite und zugige Freisinger Land geeiert. Vorwiegend Straße, manchmal Schotter und viel Waldwege mit Metzeler Endurance EXP.

    Kaum hatte ich ein paar Continental TKC 80-Schlappen auf meine MutterQ aufgezogen und angefangen, mein Dickschiff auch mal durch Sand und Mondlandschaften zu treiben, gingen in der völlig verregneten KW 24 2010 bei stundenlangem heftigem Regenguß meine Füße baden.

    Leider wars kein Schwitzwasser, die Stiefel waren im Vorfußbereich deutlich eingenäßt. Um Rückstell-Feuchtigkeit von einer durchnäßten Oberschicht auszuschließen, hatte ich die Stiefel durchgetrocknet an den undicht vermuteten Stellen mit Seamgrip (einfach mal googeln, falls unbekannt) abgedichtet.

    Leider schalte ich seit meinen Pivot Pegz manchmal sehr weit vorne, verfehle also die Schaltverstärkung, wodurch anscheinend die Trennlinien zwischen dem Kunststoff-Geknusper um die Spitze und dem Leder in Mitleidenschaft gezogen wird. Eine Regenfahrt später waren die Füße vorn wieder naß und Wippen in den Stiefeln ließ an der beschriebenen Stelle kleine Bläschen tanzen.

    Mein im BMW Moppedzentrum München wollte die Stiefel anschließend (für bis zu eine Woche) zur Dichtigkeitsprüfung nehmen und dann entscheiden. Eigentlich zuvorkommend, weil meines Wissens nach BGB bei Auftreten von Mängeln nach 6 Monaten die Beweislast auf den Kunden umkehrt. Die Aktion stellte mich trotzdem vor das neue Problem, nicht gerade mit einer Auswahl an Motorradstiefeln gesegnet zu sein, also mußte Ersatz her.

    Erst dachte ich, ich kaufe ein paar billige Stiefel bei einem der anderen , dann merkte ich, daß ich für solche Ersatzlösungen nicht der Typ bin (billig ist m. E. teuer) und auch ziemlich sauer über meine nassen Füße im Santiago war.

    Also marschierte ich mit dem Vorhaben rum, mir ein paar Hybridstiefel zu besorgen - nicht ganz Gelände-Quietscheentchen, nicht ganz Tourenstiefel. Ich hab mich irgendwie ins Verhalten meiner MutterQ im Gelände verliebt: wie sie sich trotz Koffern und Orlieb-Packsack durch alles durchsuhlt - meine Herren, das hat schon was, was mir immer ganz erschrocken beeindruckt von oben auf sie runterschielend das Herz aufgehen läßt.

    Ein Paar "Sidi Adventure Gore" sah bei Louis nahe Balanstraße im MUC im Schaufenster passend aus, nur machten mir die knapp 15 Jahre alten Daytona Trans Open GTX des dortigen "Ladenhüters" einen Strich durch die Rechnung. Warum? Kommt jetzt!

    DER VERGLEICH

    Siehe nächstes Posting

    Viele Grüße
    Christian

  9. Registriert seit
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    Standard BMW Santiago <> Daytona Trans Open GTX: Vergleich

    #29
    VERSCHLUßSYSTEM UND ANPASSBARKEIT BMW SANTIAGO

    Der Santiago hat drei Verschlüsse je Stiefel: eine Klappschließe im Ristbereich, eine weitere im Knöchelbereich, und einen großflächigen, nach außen schleißenden Klett im Schienbeinbereich. Die Schließen sind wertig und kinderleicht zu bedienen. Anziehen ist einfachst: Fuß rein, zu machen, gut is.

    An- und abschwellenden Füßen begegnet man mit Verstellung der Schließen und Neujustierung des Klett. Die oberen Schließen im Knöchelbereich lassen sich sehr einfach regulieren, die vorderen im Ristbereich wollen manchmal nicht richtig, da eine Neueinstellung Platz braucht, der an dieser Stelle kaum vorhanden ist.

    VERSCHLUßSYSTEM UND ANPASSBARKEIT DAYTONA TRANS OPEN GTX

    Der Trans Open ist raffinierter und aufwendiger, aber auch komplizierter beim Anziehen. Dabei ist er individueller einstellbar. Es gibt eine herausgearbeitete Zunge, die ab Ristmitte bis zur Schaftoberkante reicht. Sie wird mit zwei sehr stabilen symmetrischen Reißverschlüssen links und rechts nach oben zugezogen. Über die Reißverschlüsse werden Lederbesätze gelegt (zwo links, zwo rechts) und mit Klett fixiert. Die Besätze treffen sich etwa oberhalb des Knöchels-, wobei der obere Besatz über den unteren ragt, was für die Dichtigkeit sinnvoll erscheint. Nach dem ersten Probestehen kann schon mal ein Nachjustieren der Klettverschlüsse notwendig sein, da mit Ihnen auch die Schaftweite beeinflußt werden kann.

    Im hinteren Schaftbereich sind links und rechts weitere Klettverschlüsse, was eine im Vergleich zum Santiago sehr symmetrische Anpassung der Schaftweite erlaubt. Hier hinten habe ich auch die "Standardvorgabe" meiner Schaftweite einmal eingestellt und seitdem nicht wieder verändert.

    VERSCHLUßSYSTEM UND ANPASSBARKEIT - MEINE MEINUNG

    Meine Hühnerbeine fühlen sich im Trans Open besser, weil straffer umfaßt als im kegelförmigen Santiago. Der auf schmalerem Leisten gearbeitete Trans Open sagt mir auch im Fußbereich mehr zu: der Fuß sitzt (wie bei gutem Schuhwerk üblich) hinter dem Ballen und in der Wölbung am festesten, aber nicht eng.

    Im Fersenbereich ist für mich in beiden Botten Spiel. Der Santiago erlaubt großzügigeres Zehenspiel. Das erscheint mir zweischneidig: einerseits mag ich es, bei Hitze mal Zehenklavier zu spielen; beim Trans Open fühle ich mich da - bei Konzentration darauf, genau jetzt und hier bei dieser HItze auf dieser Strecke mal eine Prelude hinklimpern zu wollen (was reichlich bescheuert ist) - manchmal paranoid beengt ("Alle meine Entchen" geht aber noch). Anderseits geht mir der Greifreflex meiner Zehen beim Schalten runter wie hoch ziemlich auf die Senkel, weshalb ich die beruhigende Strenge des Trans Open auch im Zehenbereich bevorzuge.

    MEMBRANE

    Die Membran ist bei beiden Stiefeln die Gleiche. Der Trans Open hat hinter der Zunge, wo sich die beiden Schaftseiten begegnen, eine Gummierung über der Membran, die sich wie dünne Gummistiefel anfühlt. An einen materialschonenden Aussparungs- oder sonstigen Streifen statt oder über der Membrane im "Ferseneinzugsbereich" über den gesamten Schaft ist bei beiden Stiefeln gedacht worden. Beim Trans Open macht sie einen wertigeren Eindruck, allerdings ist die vom Santiago bereits völlig ausreichend.

    SCHALTVERSTÄRKUNG BMW SANTIAGO

    Für mich ein echtes Ärgernis: der Santiago hat eine viel zu weit nach hinten versetzte und viel zu kleine Schaltverstärkung, die ich nicht mal mit Originalfußrasten richtig getroffen hatte. Mit Pivot Pegz: unmöglich. Die Schaltverstärkung sitzt nur links, d. h. die Stiefel sind im Ristbereich außen unsymmetrisch dekoriert.

    SCHALTVERSTÄRKUNG DAYTONA TRANS OPEN GTX

    Der Daytona hat - aus welchem Grund auch immer - links und rechts Schaltverstärkungen. Macht m. E. nur bei klappbaren Bremshebeln Sinn (soll es ja auch geben). Die Schaltverstärkung ist im Vergleich riesig von der Fläche her und damit für mich besser zu treffen. Die Stiefel schenken sich im Vergleich der Höhe im Bereich der Schaltverstärkung übrigens nix.

    GEHEN UND STEHEN IM BMW SANTIAGO

    Ja. Der Cowboygang halt. Starres Abrollverhalten, das mit bedingt steigeisenfesten Bergstiefeln vergleichbar ist. Dafür gibt der Knöchelbereich vorn (Ristknick) mit der Zeit deutlich nach, d. h. wird beugsamer.

    Stehen ist äußerst entspannt möglich, weil der weiche Rist ein gutes Einbeugen ermöglicht. Meine Neigung zu Platt-, Senk- und Spreizfüßen (quasi die Scholle und den Platschen) machte der Santiago leider einen Tick zu sehr mit.

    Die Kontrolle im Gelände ist für mich ein bißchen zu schwammig. Das liegt vor allem an der (zunehmenden) Biegefreudigkeit im Ristbereich und dem weit geschnittenen Schaft.

    GEHEN IM UND STEHEN DAYTONA TRANS OPEN GTX

    Jaha. Der gute Schuh rollt ab, trotz Stahleinlage im hinteren Bereich der Sohle. Ein gerades Gehen ist möglich. Allerdings sind die Schritt kleiner: durch die engere Fassung auch im Ristknick ist kein so kleiner Winkel vor dem (beim Gehen vor dem Abheben des hinteren Fußes) möglich wie beim Santiago.

    Beim Stehen und nach vorn lehnen Wollen wird man bei sportlicher Klettschließung beim Trans Open mit Nachdruck daran erinnert, daß man Schaftstiefel anhat. Die Beugung ist nicht so ausgeprägt möglich wie beim Santiago. Für mich kein Thema, ich stehe gern gerade. Angenehm finde ich, daß der Trans Open über lange Zeit bisher seine gute Führung und Paßform beibehalten hat.

    Die Kontrolle im Gelände ist dank der eng einstellbaren Paßform grandios. Langes Stehendfahren und Druck auf die Pedale ist durch die Stahleinlage in der Sohlenkonstruktion wunderbar möglich.

    SCHIENBEINSCHUTZ

    Der Schienbeinschutz beim Santiago ist durch einen verstärkten Lederkeil realisiert, beim Trans Open dagegen mit verdeckter Kunststoff-Verstärkung. Der des Santiago läßt sich ausgezogen per Hand eindellen, der des Trans Open nicht.

    ZEHENKAPPEN BMW SANTIAGO

    Die Zehenkappe aus Blech (mit eingeprägtem BMW-Emblem ) ist beim Santiago ab der Fußsohlenunterkante in einzelne Segmente aufgespalten - ab dem ersten Rempler sitzt dadurch ein Segment verschoben zum anderen. Dadurch werden die Grate exponiert und beim Aufschwung aufs Pferd sind Kratzer an Trägern oder Koffern nur durch Achtsamkeit zu verhindern.

    Die metallene Zehenkappe des Santiago hört sich nachts um halb zwölf beim Rangieren aufgrund des Abstandes zwischen der Kappe und der Sohle ein wenig nach tipseligen Stöckelschuhen an. Das paßt so sehr zur GS, daß es mich wundert: beim 1er BMW hat man beim Türschließen auch nicht den Eindruck, eine Keksdose zuzumachen. Akustikingenieure, an die Front bitte!

    ZEHENKAPPEN DAYTONA TRANS OPEN GTX

    Beim Trans Open teilt sich die massivere Kappe erst ab der Oberkante der Sohle in einzelne Segmente - hier kratzt lange Zeit nichts. Dafür sind die BMW-Kappen auch auf der Unterseite zum Schrauben (ich empfehle Blechschrauben 2,9 x 9,5 mm in Linsenkopf, da halten die Kreuzschlitze länger als bei Senkkopf), beim Daytona hingegen genietet.

    Die Kappe liegt beim Trans Open eng an der Sohle an, akustische Sperenzien gibts hier nicht.

    SONSTIGE KLEINIGKEITEN

    Der Santiago hat im Komfortbereich der Ziernähte oberhalb der Ferse haltbares Reflexmaterial eingearbeitet, der Daytona nicht.

    Die Daytona sind höher, was ggf. eine Verstellung des Knie-Protektors nach oben sinnvoll, aber nicht zwingend macht.

    FERTIGUNG BMW SANTIAGO:

    Somewhere over the Rainbow. Ich weiß es nicht. Wer kann helfen?

    FERTIGUNG DAYTONA TRANS OPEN GTX

    Video- und bildbeschriebener Fertigungsprozess, siehe Homepage. Das Ganze im heimischen Bayern (jawohl! in Eggenfelden!) und damit v. a. bzgl. der Arbeitsplätze und entlang der Wertschöpfungskette meinem lieben Vaterland zuträglich.

    SERVICE BMW SANTIAGO

    Nach einer schriftlichen Mängelanzeige will das BMW Moppedzentrum die nicht ganz ein Jahr alten Santiago anstandslos zurücknehmen. Hu! I like. Hier hat sich die Leitung des Moppedzentrums persönlich in mehreren Mails gekümmert.

    SERVICE DAYTONA TRANS OPEN GTX

    Nur vom Hörsagen bekannt. Beim Cheffe (nicht unserem hier) von Louis in der Balanstraße in München sind anscheinend 2 15-jährige im Einsatz, die immer wieder fleissig und kostengünstig von Daytona hergerichtet werden. Er fährt auf seiner KTM Adventure jedenfalls reichlich zufrieden damit herum. Auch Individualisierungen hinsichtlich der Paßform sollen problemlos möglich sein. In Eggenfelden gibt es anscheinend auch einen Lagerverkauf mit 20 % Abschlag (der Ort ist ansonsten nicht unbedingt ein Reise wert, das umliegende Rottal ansonsten schon).

    FAZIT BMW SANTIAGO

    Der BMW Santiago ist ein Schuh wie ein Wohnzimmer, der einen sommers wie winters nicht im Stich läßt. Stundenlang peitschendem Regen und "unpräzisem" Schalten (siehe oben, falsch platzierte Schaltverstärkung) war meine Ausgabe leider nicht gewachsen.

    Die wilde Optik aus dem Materialmix (Glattleder, Wildleder, Cordura) paßt gut zur GS. Das Schutzempfinden ist tadellos, wenn auch der Eindruck hier eher in Richtung Touring-, als Endurostiefel geht.

    Deutlich erkennbar: ein Stiefel für den Schnitt der breiten Masse an BMW-Fahrern mit breitem Leisten und eher weitem Schaft.

    FAZIT DAYTONA TRANS OPEN GTX

    Der Trans Open kommt für mich als Zwitter zwischen Sportstiefel und Endurostiefel daher. Durch die vielen Einstellmöglichkeiten ist eine im Schaft großzügigere Touring-"Schnürung" möglich. Die Schnittauslegung interpretiere ich aber wie gesagt eher in Richtung sportlicher Endurostiefel.

    Das paßt gut zum GS-Thema "eierlegende Wollmilchsau".

    Da der Trans Open eng angelegt werden kann und das Sicherheitsempfinden auch im Gelände (Alpenpässe in Enduromanier, Mecklenburger Seenplatte) enorm ist, verzichte ich auf ein paar explizite Endurobotten, die ich mir beim Santiago noch zugelegt hätte.

    Darum bin ich vor allem deswegen froh, weil ich mir so ansonsten unvermeidbare stiefelspezifische Einstellfummelei an meiner Schaltanlage erspare.

    Seit ich die Daytona habe, liebe ich sie und glaube, auf der Suche nach den besten Preis-/Leistungsmarken (ein Spleen von mir) einen weiteren Treffer gelandet zu haben. Hier bleibe ich erstmal.

    PFLEGE VON STIEFELN MIT GORE-TEX-MEMBRAN

    Mir liegt die Pflege der Stiefel (ein Paar Halbschuhe für einen vergleichbaren Preis würde ich auch ausgiebig pflegen). Insbesondere auf der GS sind Lederstiefel durch die Nähe zum Krümmer Hitze ausgesetzt, die im Sommer zumindest zwei zusätzliche gut aufgewärmte Gummis garantiert.

    Für die Lederpflege achte ich auf eine fett- und ölarme Spezialpflege (also bitte genau keine Bundeswehr-Lederpflegemittel), die das Leder nicht verschließt und der Membran so die Arbeit ermöglicht. Daytona hat wohl auch noch einen speziellen Nässeschutzschaum für den Auftrag über das Leder im Programm.

    Die Santiago sind in der Pflege etwas aufwendiger aufgrund des Materialmixes und vieler Überdeckungen (Winkel, Kerben etc.) im Vergleich zu den Trans Open, die aus einer großen Oberfläche zu bestehen scheinen.

    Das wars (is ja auch genug ). Hoffe, es hilft dem ein oder anderen.
    Christian

  10. Registriert seit
    08.03.2010
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    Standard

    #30
    Das nenne ich mal einen ausführlichen Test. Hut ab!


 
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