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Tausch des Rückenprotektors? Hart gegen weich -s innvoll?

Erstellt von grimmmly, 27.04.2013, 17:06 Uhr · 4 Antworten · 2.031 Aufrufe

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    Standard Tausch des Rückenprotektors? Hart gegen weich -s innvoll?

    #1
    So, liebe Protektorspezialisten.
    Ich hab eine Hein Gericke Tourist Jacke mit Protektoren an Schultern, Ellbogen und Rücken. Der Rückenprotektor ist relatv stabil (läßt sich halt mit ein wenig Aufwand weich biegen) und hat die Bezeichnung ASTROTECH RP MM 29 (und dann steht da noch soweit ich das lesen kann EN1621-2) Göße M mit 480mm
    Ich musste schon einmal ungewollt absteigen und hab mir dabei damals kräftig die Rippen geprellt. Jetzt denke ich es wäre gut einen besseren Schutz zu haben.
    Jetzt hab ich mir deshlab heute ein Vanucci-Protektorenweste gekauft:
    VANUCCI PROTEKTORENWESTE - Louis - Motorradbekleidung & Motorradzubehör
    Die hat erstens einen Schutz bei den Rippen - ehrlich gesagt würd ich mich nicht drauf verlassen .. dazu unten: und andererseits einen wesentlich längeren Rückenprotektor, der wesentlich weiter nach unten reicht. Der hat die Bezeichnung EN 1621-2 und ist angenehm weich .. angenehm zum Tragen. Er geht oben ein klein wenig weiter hoch und die Proektorenjacke hat unterhalb dieses Protektors nochmals eine Verlängerung um ein paar cm.
    Ich würde den harten aus der Jacke nehmen und dafür die Protektorweste anziehen (Ellenbogen und Schulterschutz blieben in der Jacke)

    Scheint für mich als hätten beide die selben Stabilitätswerte?

    Daher frage ich mich
    a) ob das sinnvoll ist - einen relativ harten Rückenprotektor gegen einen weichen zu tauschen? Der ist zwar angenehmer zu tragen aber.... wenn ich mit dem Rücken voran gegen einen Gegenstand Leitpfosten, Steher der Leitplanken etc schlittere wäre da nicht ein Schutz der sich nicht oder eben deutlich schwerer biegt wesentlich sinnvoller?

    b) hat wer eine Idee wie man die Rippen gegen doch schmerzhafte Prellungen besser schützen kann? Wenn ihr dem Link oben folgt seht ihr auch warum mir der Rippenschutz etwas gering vorkommt.
    Vielen Dank für eure Hinweise

  2. TR3
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    Standard

    #2
    Zitat Zitat von grimmmly Beitrag anzeigen
    b) hat wer eine Idee wie man die Rippen gegen doch schmerzhafte Prellungen besser schützen kann? Wenn ihr dem Link oben folgt seht ihr auch warum mir der Rippenschutz etwas gering vorkommt.
    Vielen Dank für eure Hinweise
    Rippenschutz ist so eine Sache...
    Die Jungs aus der "harten" Fraktion (Enduro / Motocross) legen sich ja gerne gepflegt ab und so ein Rippenbruch gehört dabei zum guten Ton. Auch wenn er bestimmt keinen Spaß macht...
    Ich habe mich aus gegebenem Anlaß in der Bekanntschaft mal nach entsprechenden Protektoren umgeschaut und habe eigentlich nur ein Modell gefunden, das diesem Anspruch halbwegs gerecht wird: der Alpinestars A8. Das ist aber halt ein waschechtes Hardcore-Teil, über das Du eigentlich nur noch ein Cross-Shirt tragen willst. Wie sich der Panzer mit einer Jacke vertragen soll weiß ich beim besten Willen nicht. Dafür schützt er die Rippen aber auch im Seitenbereich ganz gut. Außerdem haben die meisten Cross-Panzer den Nachteil, dass sie einen recht kurzen Rückenprotektor haben.
    Persönlich benutze ich ein Protektorenhemd (von KTM) für die etwas softeren Ausritte und einen Crosspanzer von Acerbis (Cosmo) für die Eskapaden, bei denen ich mich mit einiger Sicherheit ablegen werde. Der Acerbis hat einen langen Rückenschutz und einen vernünftigen, einteiligen Schutz gegen Aufschläge auf den Lenker. Das robusteste Protektorenhemd, das ich so kenne ist das O'Neal Hellraiser. Aber auch nicht wirklich preiswert (etwa € 280,-) - dafür solltest Du eine entsprechend weit geschnittene Jacke (als etwa: 1 Größer größer) drüber bekommen.

    Vielleicht hilft Dir das ja weiter...

    Schönen Gruß,
    Martin

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    Standard

    #3
    Vielen Dank, die verschiedenen Protektorenhemden hab ich mir angesehen, aber wie du schon selber scheibst, sind die weniger geeignet. Ich bin ja keiner aus der "harten" Fraktion sondern brauchs nur so als Schutz beim üblichen Herumfahren.
    Vielleicht hat aber noch irgend jemand einen Kommentar zur ersten Frage, ob ein harter Protektor nicht automatisch stabiler ist als ein weicher (bei gleicher Schutzkennzeichnung)?
    lG
    Grimmly
    Vielleicht gibt es n

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    Standard

    #4
    früher war es so, dass Rückenschutze so hart wie möglich waren, mit Plastik beplankt, schwer und unkomfortabel. Dann hat die Unfallforschung festgestellt, dass der verwirklichte Durchdringungsschutz (den bieten die Plastikteile) in der Praxis so gut wie nicht nötig war, da wurden die Protektoren weicher, flexibler aus Schaumstofft der durch seine Kleinporigkeit weich aber schlecht schlagartig komprimierbar war.
    Die momentan gültige Meinung besagt, dass ein Protektor soviel Energie wie möglich abbauen und so wenig wie möglich Einwirkung auf den Körper weitergeben soll. Das können Hartplastikprotektoren nicht vereinen (sie werden hauptsächl. noch im Motocross eingesetzt)
    lies mal hier bischen durch
    13 Rückenprotektoren für Motorradfahrer im Vergleichstest - Fazit - Motorradbekleidung - MOTORRAD online

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    Standard

    #5
    Hi AmperTiger:
    Danke für den Link. Die Protektoren wurden ja alle durch genormte Schläge getestet. Was ich meine, bzw. was mir eben Sorge bereitet ist ein Szenario bei dem man mit dem Rücken voran gegen einen Leitpfosten oder eine Hauskante rutscht. Klar wenns schnell genug ist, ist alles ab aber in einem bestimmten Tempobereich würde eben ein Protektor gut schützen (sozusagen gegen das rückwärts abknicken der Wirbelsäule ....) und da frag ich mich ob die harten Protektoren nicht besser wären - ich weiß nicht ob diese Schlagtests das auch beinhalten: Ich vermute die Schlagtests überprüfen die Dämpfung zB beim Aufprall des ganzen Rückens auf der Strasse - aber nicht so etwas wie Knickschutz.
    LG
    grimmmly


 

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