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Welchen Textilanzug für längere Reisen?

Erstellt von KaTeeM is a schee..., 05.10.2014, 11:33 Uhr · 99 Antworten · 32.003 Aufrufe

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    #31
    Nach 2 Jahren immer noch 100% mit dem TT Companero zufrieden.

    von 5 bis 35 Grad immer der richtige Anzug. Fahre auch bei 5 Grad nur mit T Shirt drunter.

    Stadtler Qualität halt !!!


    Gruß Andreas

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    #32
    Das große Problem ist, dass die Menschen einfach zu verschieden sind.
    Was dem einen zu warm ist, ist dem anderen zu kalt.
    Wo der eine nach fehlender Lüftung schreit, fühlt sich der andere pudelwohl.
    Der eine will sich einfach nur schnell eine Jacke überwerfen.
    Der andere hat überhaupt kein Problem mit den zwei Stadler-Pellen übereinander.
    Selbst wenn sich hier ein sinnvoller Kompromiss finden lässt,
    dann kommt die Problematik mit der Passform.
    Wenige Hersteller haben zwar die Lang- und Kurz-Größen,
    aber selbst hier kann man nun mal nicht alle abstrusen Körper-Proportionen berücksichtigen.

    Ich selber komme z.B. mit den Stadler-Größen nicht zurecht. Leider.
    Ich habe bereits einen langen Bestell- und Rücksende-Marathon hinter mir.
    Fahre daher immer noch meine alte Hose und mir graut schon davor, die Suche erneut aufzunehmen.
    Leider sind die Geschäfte vor Ort nie mit den notwendigen Größen bestückt.
    Bei Bestellungen, wo dann im Voraus bezahlt werden muss, erfordert dass ein heftiges Budget, um verschiedene Anzüge und Größen parallel auszuprobieren.

    Fazit: selbst wenn ein Test den perfekten Anzug herausstellt, kann das immer noch ein individuelles Problem werden.
    Insofern verstehe ich die Fragen nach Anzugsempfehlungen immer sehr gut.
    Ich habe allerdings für mich selber feststellen können, dass die Antworten zwar zu einem generellen Pro- und Contra-Überblick helfen, das individuelle Problem aber niemals in der Form lösen, dass man nur noch den einen Anzug bestellen muss und gut ist.

    Ich wünsche daher auf jeden Fall viel Erfolg und hoffe das gleiche für mich.

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    #33
    Zitat Zitat von eMTee Beitrag anzeigen
    ... Das große Problem ist, dass die Menschen einfach zu verschieden sind.
    ....
    Ich selber komme z.B. mit den Stadler-Größen nicht zurecht. Leider. ...
    Da muss ich dir zustimmen, ich fahr bei 5° im Companero auf jeden Fall mit Fliesjacke drunter.

    Problem mit den Stadler Größen hatte ich auch, die Jacke 52 passt perfekt, die Hose 52 war zu groß, die 50er zu eng am Bauch.
    Ich habe aber bei einem Stadler Händler den TT Comanero gekauft der auch zertifiziert ist Änderungen und Reparaturen durchzuführen (Grötzmeier in Pasching bei Linz). Für €100 Aufpreis wurden sowohl die Innen- als auch die Außenhose auf Größe 51 umgearbeitet.

    Eventuell gibt es bei dir ja auch einen Stadler Händler der die Massenware für dich anpassen kann.

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    #34
    Zitat Zitat von KaTeeM is a sche... Beitrag anzeigen
    ich benötige neue Motorradbekleidung und würde gerne mal von dem hier versammelten Know-how profitieren.

    Moin,

    Die eierlegende Wollmilchsau gibt es leider noch nicht, daher wird in Weltreiseforen meist das Zwiebelprinzip empfohlen: Mehrere Lagen von Klamotten so kombinieren, dass man sie bei Kälte alle übereinander ziehen kann (+ Regenkombi drüber).

    Für Motorradzeitschriften habe ich schon einige Jacken/Hosen getestet. So dicht wie ein einfacher Regenkombi war selbst eine Goretex Jacke nicht. Schon nach wenigen Monaten kommt bei täglicher Nutzung an den viel bewegten Stellen wie den Ellenbogen und im Schritt Wasser rein.

    Protektoren sind generell unbequem beim sitzen am Lagerfeuer und vor allem beim schlafen wenns kalt ist (Zwiebelprinzip).

    In der Wüste wirst du in Jeans und langem T-Shirt gegen Sonnenbrand fahren. So gut kann man keine Jacke belüften dass man 50 Grad aushällt und eine Endurowest ist vom Packmas zu gross. Einen Camel bag kann man auch ohne Jacke tragen

    Für mich überwiegen die Vorteile von Wanderstiefeln, einer einfachen Jeans und ner alte Army Jacke (man kann damit sowohl Motorrad fahren und wandern als auch ins Büro laufen auch sogar drin schlafen) trotz zahlreicher Stürze immernoch.

    Gute Reise
    Motorrad Rundreise 50.000 km um Afrika Südafrika & Namibia

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    #35
    Nachdem ich von Hein Gericke immer gute Kleidung gekauft habe zu einem angemessenen Preis, aber leider noch zu Zeiten, als es keine oder kaum Belüftungsreißverschlüsse gab, stand ich 2012 vor dem Problem ..... wie / mit was fahre ich nach Marokko im September?

    Nachdem RUKKA für mich ausgeschieden ist aufgrund eines - für mich - viel zu hohen Kragens, der mich störte, fiel meine Entscheidung auf einen Anzug von HELD: Hose Torno / Jacke Carese. In der Summe etwas mehr als 900 Euro.
    p1080166.jpg

    Die Hose hätte ich gerne in Langgröße gehabt, als die dann kam, waren die Knie auf der Höhe meines Schienbeines .... da muss einer verdammt lange Oberschenkel haben, um hier glücklich zu werden...... (aber Hauptsache man bietet so etwas an ...).

    Die Regendichtheit wird durch dass Innenfutter (....oder wie das wasser- u. winddichte Ding heißt, welches auch noch etwas wärmen soll ...) sichergestellt. Die Kombi nennt sich auch "Quattrotempi".

    Bei Regen fahre ich immer mit Regenkombi - mit Innenfutter nur ab 8° oder tiefer, d. h. ohne Innenfutter ist die Kombi eh nicht dicht. Außerdem mag ich es nicht, wenn man so mit nassen Klamotten ins Hotel kommt...... (ziehe auch Regenschuhe über meine DAYTONA-Stiefel).

    Dank der vielen Belüftungsmöglichkeiten habe ich Marokko auch bei 40° überlebt.......

    Die Hose ist generell etwas wärmer, und hier hätten ein paar mehr Belüftungsmöglichkeit einen besseren Komfort ermöglicht.

    Die Regenkombi wird bei Regen aber von innen nass, weil die Kombi eben die Feuchtigkeit nach außen transportiert, die dann innen an der Regenkombi kondensiert. Dadurch ist der Anzug von außen feucht ( > 2 h Regenfahrt) - habe ich so festgestellt, weil ich jetzt extra eine neue Regenkombi gekauft habe, bei der das Problem auch auftritt.

    Dadurch, dass die Kombi nass wird, ist sie dann beim Trockenfahren z. T. im Schritt ziemlich kalt (Verdunstungskühlung), wenn die Außentemperatur unter ca. 12° sinkt.

    Bei kalten Temperaturen habe ich noch eine dünne RUKKA-Funktionsjacke (damit geht's auch abends, wenn es kühler ist, zum Pizza essen ...), die ich individuell einsetze, wie auch die Funktionsunterwäsche (Rukka, Louis, Vanucci).

    Da ich eigentlich schwarze Kombis hasse (hatte vorher zwar auch eine, wegen fehlenden Alternativen), habe ich gezielt diese Farbmischung gewählt. Aber nach 25.000 km sieht die aus, wie ...........

    p1030226.jpgp1030227.jpgp1030228.jpg

    Ich habe sie im Winter reinigen lassen, mit mäßigem Erfolg - und jetzt, nach weiteren 26.000 km, sehe ich aus, als ob ich Tag und Nacht darin schlafe .....

    JA, hier ist guter Rat teuer - die 100 %-Lösung gibt es halt nicht!

    Im Prinzip würde ich sie wieder kaufen ...... aber das Bessere ist des Guten Feind. Nur, was besser ist, das weiß ich auch noch nicht.

    ...... und ich werde immer eine Regenkombi anziehen, wenn es regnet !

    Vom Prinzip her (Schutzfunktion) würde ich viel lieber wieder eine Lederkombi tragen, aber der Tragekomfort, die Vielfälligkeit der Textilkombis, sind jedoch am Ende wichtiger.

    ...... und was ich nie anziehen werde, dass ist eine WARNWESTE .

    Gruß Kardanfan

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    #36
    Hy!

    Schöne Diskussion und interessante Standpunkte bisher!

    Ich meine, es ist ja nicht so, dass ich über keine Reiseerfahrung verfüge. Habe auch schon 4 Wochen am Stück in den HG-Touareg-Klamotten gesteckt und weiss, warum ich mir genau die genannten Dinge wie im Eingangspost beschrieben wünsche... Fahren in Jeanshosen gehört aber sicher nicht dazu...

    Jetzt bin ich seit längerem am suchen und vergleichen aber was mich ja wirklich nervt, ist diese Unausgereiftheit gerade bei Anzügen jenseits der 1000,-€:

    Der eine Hersteller baut einen mit pfiffigen Detaillösungen gespickten Anzug - "vergisst" dabei aber die simple Vorbereitung für ein Trinkpack. Ach nee, das kann man ja dann in Rucksackform für schlappe 65-100,-€ nachrüsten...
    Vielleicht mag ich aber gar keinen Rucksack tragen, denn die Cargo- und Rückentaschen wären eigentlich schon groß genug für all das benötigte Kleinzeucg inkl. Trinkblase?!

    Bei dem anderen Hersteller kommt die Durchführung für den Trinkschschlauch mitten auf dem Rücken in Lendenwirbelhöhe aus der Jacke heraus. Das ist ja unglaublich sinnvoll... Im Sommer heizt die Sonne das Wasser im Schlauch auf 45 Grad auf, im Winter friert es im Schlauch fest...

    Da werden 3/4 Meter lange Einstiegsschlitze in den Hosenbeinen verarbeitet um den Einstieg mit Stiefeln zu erleichtern... Ich steige aber nicht mit den dreckigen und klobigen Endurostiefeln durch meine Hose durch, weil ich den Dreck nicht an der Innenseite wieder finden und mich da Tage oder gar wochenlang drin suhlen möchte... Also, wofür soll das gut sein?

    Wirklich wasserdichte Membranen scheinen sich mit funktionierenden Belüftungsreißverschlüssen nicht arrangieren zu lassen. Seltsamerweise hat meine BULLSON-Jacke das vor 20 Jahren schon hinbekommen. Heute, im Jahr 2014 soll man auf Reisen, wo eh schon jedes Gramm zuviel ist und am Fahrspaß zerrt, noch voluminöse Membranen mit sich herum schleppen?

    Ich verstehe nicht, warum mit fragwürdigen Details a la Brillentäschchen und unbedienbarer Handytasche auf dem Ober- und Unterarm geworben wird, die wirklich sinnvollen Dinge, die eine auf Reisen den Alltag erleichtern, aber scheinbar in Vergessenheit geraten.

    Ne, liebe Premium-Herstelller, für diese Ausfallerscheinungen bezahle ich keine 1500,-€ oder mehr denn wasserdichte Außentaschen sind keine "features" sondern in dieser Preisklasse selbstverständlich! Somit wende mich dann den weniger teuren , aber teils duchdachteren Lösungen zu. Auch wenn ich dafür wieder den einen oder anderen Kompromiss eingehen muss...

    Gruss
    Jan

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    #37
    Ich verstehe nicht, warum mit fragwürdigen Details a la Brillentäschchen und unbedienbarer Handytasche auf dem Ober- und Unterarm geworben wird, die wirklich sinnvollen Dinge, die eine auf Reisen den Alltag erleichtern, aber scheinbar in Vergessenheit geraten.
    der trinkrucksack ist ein reines bequemlichkeitsding, genau wie die handytasche oder das brillenfach, das solltest dir vielleicht eingestehen.
    ich persönlich find ein externes camelbak aber sowieso praktischer da ich hier beim auffüllen unterwegs nicht mit der jacke rumfummeln muß sondern das ding einfach abnehm, unter den wasserhahn halte und dann fertig, aber egal.

    welcher premiumanzug keine wasserdichten außentaschen hat wüßte ich jetzt auch nicht. das problem bei den meisten ist ja das die verdampfende feuchtigkeit von innen durchs goretex kommt, von außen gehts da nicht nass rein.

    wenn du alles unbedingt so haben willst wie von dir beschrieben, das gibts, Klim Adventure Rallye 2...2400€ für Jacke und Hose...

    aber man kanns halt nicht allen recht machen, ich mag z.B. den schnitt von rukka absolut nicht ... das ist zu sehr auf straße aufgelegt

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    #38
    @ kateeMisasche....

    Thema Trinkpack: Ich hatte einmal einen T4-California mit eben Campingausstattung. Obwohl ich den Wassertank u. die Schläuche mehrfach im Jahr gereinigt habe, hat eines Tages, als ich das Wasser in größter Hitze und bei extremen Durst meinem Hund angeboten habe, hat dieser dieses Wasser verweigert!
    Das war der Grund für mich, die Ursache zu suchen ........ und ich demontierte die Installationen. Leider habe ich damals keine Bilder gemacht ..... aber die Schläuche sahen besch...... aus. Und auch der verwinkelte Tank ist nicht wirklich 100%-ig zu reinigen.

    In diesem Zusammenhang habe ich dann die Trinkflaschen aus Alu (.... wie heißen die wieder?), die wir als Familie schon ein paar Jahre in Gebrauch hatten, aufgesägt........ seit dem Trinke ich nichts aus diesen "Flaschen"!!!!

    Ich weiß nicht, wie Du den Trinkpack reinigst ...... aber ich würde aus diesen Säcken nie im Leben etwas Trinken .

    Aber so ist es eben, man kann es nie allen recht macht!

    Aber die Hersteller (und deren Angestellten) sind alle keine Motorradfahrer mehr. Und da heute alle alles produzieren, gibt es keine Erfahrungen, die sich weiterentwickeln können. Auch Touratech hat Grenzen - aber hier sehe ich zumindest noch einen Bezug zur SACHE Motorrad! Nur 2.000 Euro für eine Kombi ausgeben ..... na ja, noch sehe ich das nicht ein , aber vielleicht fahre ich eines Tages weniger und leiste mir dafür eine teure Kombi .

    Gruß Kardanfan

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    #39
    Zitat Zitat von Kardanfan Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, wie Du den Trinkpack reinigst ...... aber ich würde aus diesen Säcken nie im Leben etwas Trinken .
    da scheiterts dann an mangelnder pflege deinerseits.
    mein camelbak ist durchgehend transparent, sowohl schlauch als auch reservoire und da is nix drin.
    wenn ich weiß das ich das ding länger nicht brauch wirds mit einer der reinigungstabletten gereinigt und dann zum trocknen aufgehängt.
    selbes mit den aluflaschen...wenn da dreck drin is muß man halt putzen...

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    #40
    Da hast Du wahre Worte gelassen ausgesprochen, Kardanfan!

    Die Sache mit dem Camelbak ist aber sehr simpel: Alle paar Tage eine Tablette CoregaTabs rein und mit nem halben Liter Wasser auflösen und danach auch etwas in den Schlach und Mundstück durchlaufen und über Nacht stehen lassen. Morgens wegschütten und wieder auffüllen, fertig.

    Ist Immer - und das seit Jahren - sauber, hygienisch und ok.

    ... aber WENN es mal irgendwie metallisch schmeckt, ist es zu spät. Dann muss es weg! War bei mir bisher nicht der Fall.


 
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