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Abzocke BMW Motorrad Days

Erstellt von TigerGS, 04.07.2009, 08:32 Uhr · 140 Antworten · 21.781 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard

    hier hat sich ein selbstausgewiesener fachmann ein eigentor geschoßen und überlegt anscheinend immer noch wie er da raus kommt.
    das find ich mal lustig !!

    da hat es sich fast gelohnt die "eigene meinung" lesen zu müßen.
    ich muß nicht aber hab es doch.
    und auf die antwort bin ich gespannt.

    vg
    andreas

  2. Registriert seit
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    Standard

    Ich denke,

    unser Fahrkönnen im schweren Gelände ist so miserabel, das wir deswegen besser alle das ABS ausschalten sollten.
    Und es ja auch immer brav tun

    Die wahren "Profis" dagegen haben es immer an.

    Und beschweren sich dann bei den Servicetechnikern der Fa. BMW Martin aus Schongau darüber, dass es mal ausfällt im schweren Gelände. Oder bei den hübschen Messemädels
    Und das BMW ja doch wohl absoluten Mist verbaut hat.



    Geil. Weiter so

  3. ED
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    Daumen runter

    Es soll ja ganz unterschiedliche ABS geben.

    So hat mir ein Instruktur in Hechlingen folgendes gesagt.

    ABS x/y: Vor dem Rad (Hinten oder Vorne) schiebt sich Masse auf, das ABS reagiert und die Bremswirkung lässt stark nach, bzw. ist nicht mehr vorhanden.

    ABS z: Gleiche Situation wie bei x/y, jedoch meistert dieses ABS die Situation wesentlich besser, sogar bis sehr gut.


    Sorry, aber besser habe ich es nicht mehr in Erinnerung. Meine persönliche Erfahrung mit GS im Gelände jedoch hat bei mir dringend hinterlassen, "ABS ausschalten" !


    Noch ein Wort zu diesem Thread und Abzocke. Ich finde es beschämend und lächerlich was hier Einige in bejahender Form dazu von sich geben.

    Jeder Biergarten ist teurer und das ohne Unterhaltung!

  4. Registriert seit
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    Standard

    Da kann ich mich nur dem Norbert anschliessen.
    Es ist kein Zwang dort hin zufahren und zu campen.
    Lächerlich dabei ist, das die meisten Leute Motorräder für über 10000 Euro fahren, viel Sprit durch den Tank jagen und dann wegen so ein paar Euro einen mega großen Aufstand machen. Diejenigen sollten besser daheim bleiben.

  5. Registriert seit
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    Standard Tja , ...

    Zitat Zitat von Christian S Beitrag anzeigen
    1.) Ich dachte, im schweren Gelände schaltet man das ABS ab?
    2.) Ich kann mir die Situation gerade nicht vorstellen, in der dich 2 Freunde von der Maschine gerissen haben, wie war das genau?
    3.) Wo hast du erwartet, an den BMW-Days eine kompetente Person zu finden, die mir dir technische Dinge wie für und wieder des ABS diskutiert? Es gab zwar das Servicemobil, aber da ging es ja wohl in erster Linie um Reifenverkauf und anderes Zeugs und nicht um eine Plattform für hochtechnische Diskussionen.
    das scheinen hier einige zu denken ?! Ich Frage mich woher die das wohl haben ? Die HP2-Jungs können da nicht mit reden , weil die haben ja keins .
    Bleiben wir mal beim " BMW Biker-Meeting " wie es früher hieß . Dort am Skihang gibt es kostenlos GSn zum fahren . Die Beteuer und Instruktoren sind die aus diesem "Hechlingen Enduropark " ,dort wirst Du aufgefordert die R1200 GS mit ABS zu fahren und mal zu probieren wie es ohne ist .
    Ich kenne den Unterschied , einige andere die sich hier zum besten geben leider nicht . Nehmen wir mal ein paar Bsp. aus kniffligen Situationen : - sehr steile Auffahrt , Du bleibst hägen ,springst von der Maschine bevor ssie nach unten wegrutscht , kein ABS ,Bremse funktioniert nur am Vorderrad , das Ding rutscht runter auch wenn Du den Lenker ganz Quer in der Rinne stellst , mit ABS , Handbremse wirkt auf beide Räder , Du kannst die Fuhre kontrolliert Berg ab bewegen . - Super steile Abfahrt ohne Auslauf, Steine Schlamm mix , mit ABS , Du lässt Dich ohne groß zu rutschen runter sacken hast beide Beine frei um Dich abzustützen . ohne ABS , ein Fuß für die Hinterradbremse , die geht in der Situation auf block , Vorderradbremse zu starkgezogen , Vorderrad blockiert ,Lenker geht weg , Du rutscht runter ohne kontrolliert zum stehen zu kommen . Dazu kommt das der Gewichtunterschied zur HP2 +30 kg leer betragen . Und eines kann ich hier mit sicherheit auch behaupten , 99% der HP2 Fahrer hier im Forum bewegen Ihr Fahrzeug nicht auf einer Wettkampfstrecke , bei der man auf die nächste Kehre zu rast , die Hinteradbremse kurz reinhackt , den Lenker gegenstellt und den nächsten Streckenabschnitt mit vollgas hoch brettert .

    zu2. ) Berg ab ,Du hast einige Spuren vor Dir in denen Waldarbeiter mit Stahlseilen die gefällten Bäume Richtung Thal gezogen haben . Es gibt keine Möglichkeit umzukehren . Untergrund -feuchter zerwühlter Waldboden mit Geäst . Die Maschine hängt als Sicherung an einem Bergsteigerseil Tragkraft 400kg umgelenkt durch einen Baumstumpf . Ein Kammerad steht schon unten , einer hält das Seil . Nach einigen Metern auf der Maschine sitzend fällt zum wiederholten mal das ABS aus . Dann begannen . Ich werde nie dieses Gefühl vergessen , an der Handbremse zu ziehen und nicht passiert !! Laut schreiend einige Meter weiter packt mich mein Freund und reist mich mich von der Maschine . Vom plötzlichem anreißen des Seiles und der unerwarteten Wucht überrascht , flog mein anderer Freund dem Seil Berg ab hinterher . Die Maschine hielt am Ende nur die Sicherungsschlaufe mit der das Seil an einem Baum befestigt war .

    zu 3.) In den vergangenen Jahren gab es ein Service Zelt , einen Stand der Entwicklungsingenieure und einige "Offfizielle" von BMW-Motorrad Entwicklung ,Verkauf und Einkauf .
    Den dabei mit Recht entstandenen Auseinandersetzungen anwortet BMW in dem sie ein Info Zelt für Reifen und so ab diesmal zur Verfügung stellt .
    WENN DAS KEINE IGNORANZ GEPAART MIT HOCHMUT IST WAS DANN ?

    Zu dem technischen Teil , altes ABS und seine Folgen, mache ich einen extra Beitrag !!!!!

    Foto Polo-Motorsportmagazin ,zeigt Landung nach Sprunghügel ,Mothern France Crossstrecke .

  6. Registriert seit
    04.03.2007
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    72

    Standard Glauben macht Euch blind Wissen lässt Euch die sehen

    Ab Baujahr 08 ,also die neue R1200GS so zu sagen hat das neue ABS . Einfach zu erkennen , an dem nicht mehr vorhandenen elektrisch gesteuert und angetriebenen alten ABS . Oder einfach gesagt die neue Summt nicht nicht mehr beim bremsen . Um mal ein Beispiel zu bringen was das ausmacht lest doch mal volgenden Text :

    Tödlicher Unfall mit BMW Motorrad Integral-ABS: Im Zweifel für den Angeklagten
    Artikel von Kai_Bohrmann vom 06.04.2007, 13:37 Uhr im Ressort Wirtschaft | 31 Comments
    Am 26. August 2006 ereignete sich ein folgenschwerer Unfall mit einem [1] BMW Motorrad vom Typ R 1200 GS Adventure. Der routinierte Biker Klaus-Georg B. kam dabei ums Leben ([2] Polizeibericht). Besonders tragisch, denn genügend technische Sicherheit schien vorhanden: Die Maschine war mit dem Sonderzubehör BMW Motorrad Integral-ABS ausgerüstet.
    Dabei handelt es sich um ein technisch komplexes Bremssystem, das mit insgesamt fünf Fahrerassistenz- und aktiven Sicherheitssystemen ausgestattet ist. Einem Antiblockiersystem (ABS), einem Bremskraftverstärker (BKV) mit der primären Funktionalität eines Bremsassistenten, einer Hinterrad-Abhebeerkennung zur Vermeidung von Überschlägen, einer Teilintegral-Funktion (Bremshebel aktiviert Vorder- und Hinterradbremse zugleich) sowie einer von der Beladung abhängigen Bremskraftverteilung auf Vorder- und Hinterrad.
    Die Einstellung der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft
    Die Staatsanwaltschaft Kempten stellte mit Verfügung vom 6. Februar 2007 das Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt wegen „Verkehrsunfalls mit Todesfolge” ein:
    “Der Grundsatz „im Zweifel für den Angeklagten”, obwohl ein derartiger Beschuldigter gegen Unbekannt noch nicht existent ist, gebietet, dass die Ermittlungen nicht fortgeführt werden. Dann auch wenn die Bremsanlage fehlerhaft gewesen wäre und hierbei eine Verantwortlichkeit beim Motorradhersteller bzw. Ingenieuren des Motorradherstellers zu suchen wären, konnte der Sachverständige andere Unfallursachen, die evtl. auch ausschließlich im Bereich des Verunglückten liegen, nicht ausschließen. Dieser Zweifelsgrundsatz gebietet, dass die Ermittlungen nicht fortgeführt werden.”
    Angesichts der genannten Gründe, wird kein verständiger Jurist die Entscheidung der Staatsanwaltschaft Kempten anzweifeln wollen.
    Die Akte der Staatsanwaltschaft
    Die Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft überrascht dennoch mit einigen Besonderheiten, die Ausgangspunkt für weitere Überlegungen und Rückblicke sein können.
    Zum einen ist darin ein Artikel über das BMW Motorrad Integral-ABS enthalten, wie er exklusiv nur in der Readers Edition am 29. Dezember 2006 veröffentlich wurde ([3] PDF, 148KB). Zwischenzeitlich ist dieser lektoriert, im Detail erweitert und kommentiert bei [4] Motor-Kritik erschienen.
    Zum anderen brachte die Diagnose des Bremssystems BMW Motorrad Integral-ABS insgesamt drei Fehlermeldungen sowie eine Parameterabweichung zum Vorschein. Darunter auch „Interner Steuergerätefehler“ und „zu hoher Druck im hinteren Radkreis“.
    Die zuletzt genannte Fehlermeldung alleine bewirkt ein Abschalten von fünf Fahrerassistenz- und aktiven Sicherheitssystemen. In einem solchen Fall steht nur die so genannte Restbremsfunktion zur Verfügung. Von der BMW Group wird das als „Abschaltung der Aktiv-Bremse“ bezeichnet. Im vorliegenden Fall könnte es sich dabei, ausschließlich nach Angaben der BMW Group, um einen sporadischen Fehler gehandelt haben.
    Bis heute sind allerdings die Besitzer nicht darüber informiert und vor allem deutlich gewarnt worden, dass es beim BMW Motorrad Integral-ABS überhaupt zu sporadischen Fehlern und damit zu einem vorübergehenden, nicht weiter erklärbaren Abschalten der fünf Systeme kommen kann.
    Dieser Sachverhalt des sporadischen Abschaltens der „Aktivbremse“ widerspricht ganz offensichtlich dem häufig von BMW erweckten Anschein der Zuverlässigkeit des Bremssystems BMW Motorrad Integral-ABS.
    BMW-Qualitätschef beurteilte Auswirkungen und Rückfallebenen als ungenügend konzipiert
    Im September 2004 teilte Dr.-Ing. Robert Kahlenberg, der verantwortliche Leiter des Qualitätsmanagements bei BMW-Motorrad, mit, dass die Komplexität des Bremssystems unbefriedigend sei und eine Fehlerfreiheit der gesamten Produktion nicht sichergestellt werden könne. Und weiter:
    “Das System ist in seinen Auswirkungen und Rückfallebenen ungenügend konzipiert. = Nachfolgesystem.”
    Seine Beurteilung veröffentlichten [5] Der Spiegel, die [6] Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Rundschau im Juli 2005.
    BMW hatte Kenntnis über Unfälle bei „Abschaltung der Aktiv-Bremse“
    Der Leiter von BMW Motorrad, Dr. Herbert Diess, äußerte sich in einem [7] Interview mit der Netzeitung im Sommer 2005 zu Unfällen, die durch eine Abschaltung der Aktiv-Bremse zustande gekommen sind:
    “Und es gab eine Anzahl von Rückfällen in die Sicherheitsebene, dabei aber keine ernsten Unfälle.”
    Die [8] Sunday Times berichtete bereits am 7. November 2004 ebenfalls über Unfälle wegen der Aktivierung der Restbremsfunktion. Genauer über zwei Stürze von Journalisten und Fach-Redakteuren. Ferner informierte die Sunday Times ihre Leser in ihrem Artikel über die Vermutung von generellen Problemen („intermittent fault“) beim BMW Motorrad Integral-ABS seitens des Chefredakteurs der australischen Fach-Publikation Two Wheels, sowie über die prinzipielle Ablehnung des Bremssystems bei der populären US-Fachzeitschrift Motorcyclist Magazine wegen konzeptioneller Verfehlung:
    “BMW’s servo-assisted system is, we believe, a prime example of misguided technology.”
    BMW: Keine Aufklärung, Kein Rückruf und späte Beseitigung nur eines Teils der Gefährdungen
    Noch im März 2005 äußerte sich ein BMW Manager in einem Interview der Fachzeitschrift MO dahingehend, dass eine detaillierte Aufklärung der Benutzer nicht notwendig sei:
    “Die Bedienungsanleitung enthält nach unserer Meinung alle notwendigen Hinweise, mehr halten wir aus heutiger Sicht wirklich nicht für notwendig.”
    Etwa ein halbes Jahr später, nach der Einleitung staatsanwaltlicher Ermittlungen, unterrichtete BMW Motorrad die Besitzer detailliert in einem [9] Zusatz zur Bedienungsanleitung. Auf vier Seiten wurde über die Benutzung der Bremsanlage und dem Umgang mit ihren Phänomenen detailliert aufgeklärt und auf die Risiken bzw. Grenzen des Systems hingewiesen. Bei dem vereinfachten Rückruf der Bedienungsanleitungen handelte es sich um eine Maßnahme zur Beseitigung erheblicher Mängel für die Verkehrssicherheit auf der Basis von [10] § 35 Abs. 2 Nr. 1 StVG.
    Ein Rückruf zur konstruktiven und damit tatsächlichen Beseitigung aller aufgeführten oder zumindest einzelnen Gefährdungen wurde von BMW kategorisch ausgeschlossen.
    Ab Dezember 2005 sind an Neu-Motorrädern Änderungen in der Serie verbaut worden, um eine einzige Gefährdung abzustellen, nämlich den möglichen Ausfall des ABS durch „Überdrücken“. Eine Situation, die nach Angaben von BMW nur unter den besonderen Bedingungen von Fahrsicherheitstrainings vorkommen könne. Ab März 2006 sind ferner, zunächst unbemerkt von den Medien, nur 90.000 von 260.000 Empfänger des [11] Zusatzes zur Bedienungsanleitung angeschrieben worden. Ihre Motorräder sollten im Rahmen einer [12] freiwilligen technischen Aktion (und nicht einem Rückruf auf der Basis von § 35 Abs. 2 Nr. 1 StVG) die gleiche Änderung wie die Neu-Motorräder erfahren.
    Auf die Frage, warum nicht auch und insbesondere die zahlreichen anderen Gefährdungen beseitigt wurden, die ebenfalls im [9] Zusatz zur Bedienungsanleitung enthalten waren, zumal gerade diese in jedem Fall im öffentlichen Straßenverkehr auftreten, wusste der Präsident des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) am 16. Februar 2007 keine Antwort: Diese Frage könne nur BMW beantworten.
    KBA: Untersuchungen und Änderung der gesetzlichen Anforderungen gefordert
    Am 23. Mai 2006 teilte das KBA mit, dass die Abschaltung der Aktivbremse kritisch gesehen werden könnte:
    “Deshalb wird das KBA hierzu beim Verordnungsgeber anregen, über eine Konkretisierung diesbezüglicher gesetzlicher Anforderungen für die Zukunft zu diskutieren. Schwerpunktmäßig sollte die Eignung verschiedener Warnsignale bei Ausfall einer vorhandenen Bremskraftunterstützung und ggf. das notwendige Restbremsniveau untersucht werden.”
    Es ist zwar nicht korrekt, das Abschalten von fünf Fahrerassistenz- und aktiven Sicherheitssystemen lediglich als „Ausfall der Bremskraftunterstützung“ analog zu Vorkommnissen bei Autos zu bezeichnen, aber auch Herr Eckhard Zinke, der Präsident des KBA, benutzt diese Sprachregelung noch am 16. Februar 2007:
    “Im Einzelfall eintretende Gefährdungen durch den Ausfall einer Bremskraftunterstützung wurden nicht in Abrede gestellt. Hier möglicherweise zu einer weiteren Reduzierung von Gefährdungen zu kommen, wurde vom KBA beim Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) angestoßen.”
    Ungeklärt ist nach wie vor, wie der Präsident des KBA zu der Beurteilung gekommen ist, dass beim Abschalten der Aktivbremse die dann vorhandene Restbremse dosiert werden könne. Zumal diese Beurteilung undifferenziert für alle Iterationen des BMW Motorrad Integral-ABS von 2001 bis 2006 gilt. Von Bremsenausfällen betroffene Fahrer, soweit sie überlebt haben, bezeichnen die Restbremse als „[14] schwer dosierbar“ oder als „[15] Komplettausfall der Bremsanlage“. Ob sich die scheinbaren Ungereimtheiten beim KBA auf der Basis des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) hätten klären lassen, ist höchst unwahrscheinlich ([16] RE Artikel 3.4.2007).
    Das Ministerium gibt keine Auskünfte
    Auf eine Rückfrage beim Ministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), ob die Anregungen vom KBA umgesetzt wurden, beispielsweise Untersuchungen einzuleiten und ggf. die Typenzulassungen zu ändern, gab es keine qualifizierte Antwort. Der zuständige Beamte wollte sich am 14. März 2007 nicht „über eventuell notwendige oder nicht notwendige gesetzliche Maßnahmen“ äußern.
    Nun verhält es sich so, dass Beamte des BMVBS maßgeblich in eine [17] strategische Kampagne mit dem Titel Besser Bremsen eingebunden waren. Diese Kampagne wurde vom Hauptsponsor FTE automotive finanziert, dem Hersteller des BMW Motorrad Integral-ABS. Ob diese Tatsache die Zurückhaltung bei Anfragen begründet, ist nicht bekannt.
    Weitere Kuriositäten
    Am 23. März 2005 teilte der Pressesprecher von BMW Motorrad in einem Interview der Fachzeitschrift MO mit, dass man den Ausweg aus dem Integral-ABS Dilemma in einem Nachfolgesystem sehe:
    “In der nächsten ABS-Generation wird es die genannten Kritikpunkte nicht mehr geben, wir haben sie beim Layout berücksichtigt.”
    Und mit dieser Behebung der so genannten Kritikpunkte hat sich der Hersteller Continental-Teves beim [18] 27. Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft angemeldet!
    Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass BMW Motorrad nach wie vor Neumaschinen mit dem BMW Motorrad Integral ABS ausliefert. Namentlich die schwere [19] BMW K 1200 LT. Seit August 2006 werden alle anderen K- und R-Modelle (bis auf R 1200 S) mit dem neuen System von Continental Teves ausgeliefert, bei dem im Layout zwar nicht alles, aber immerhin einiges berücksichtigt wurde
    Fazit
    Die Unfallursache und damit die Ursache für den Tod des Fahrers der BMW R 1200 GS Adventure lässt vielleicht juristisch kaum eine andere Beurteilung zu, als die von der Staatsanwaltschaft Kempten vorgenommene: „Im Zweifel für den Angeklagten“.
    Bewiesen ist jedoch eindeutig, dass das BMW Motorrad Integral-ABS der Unfallmaschine insgesamt drei Fehlermeldungen und eine Parameterabweichung enthielt und das Leben von Klaus-Georg B. in jedem Fall nicht gerettet hat.
    Weiterhin ist bekannt, dass die Staatsanwaltschaft München I in Sachen BMW Motorrad Integral-ABS [20] aufgrund einer Strafanzeige bereits seit Frühjahr 2005 ermittelt. Nach Einstellung eines Verfahrens gegen mehrere BMW Manager, darunter auch dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Dr. Helmut Panke, wegen Betrugs und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, wurde unmittelbar darauf Anfang Februar 2006 ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen Unbekannt eingeleitet. In der Folge sind im August 2006 mehrere BMW Motorräder mit Integral-ABS bei Besitzern von einem Abschleppwagen abgeholt und zu einem Ingenieur-Büro nach München überstellt worden. Jedenfalls im Februar 2007 waren die Untersuchungen der Gutachter noch voll im Gange. Sofern sich Hinweise über einen Fehler an der Bremsanlage bestätigen, sollen diese dann weiter untersucht werden.
    Im Motorradbau ist weltweit noch keine vergleichbare Fehlleistung wie das BMW Motorrad Integral-ABS bekannt geworden. Von den Auswirkungen her lässt es sich vielleicht am ehesten mit dem [21] BENDIX-10 System von Chrysler vergleichen. Auch hier gab es zahlreiche Unfälle, Verletzte (aber keine Toten) und sporadische Fehler an der Bremsanlage.
    Verweis: [22] Alle Medienberichte zum BMW Motorrad Integral-ABS

  7. Registriert seit
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    Standard Finde ich super das ....

    Zitat Zitat von JF Beitrag anzeigen
    .... da, liegst Du aber auch nicht ganz richtig. Ob die GS das SAUGUT kann... naja, da mag man drüber streiten. Aber auf ein GUT würde ich mich mal einlassen. Guckmal u.a. unter www.battletwins.de nach... ok, das sind dann doch eher 2Vs... aber ich kenn zumindest eine Person die mit der GS Geländer fährt, die die meisten von uns nicht mit ner 450er fahren würden...

    @chistian S

    ... naja, manche bekommen es aber auch hin, einen derartigen Müll zu schreiben... ne. Da geht selbst einem norddeutschen Kaltblut die Hutkrempe hoch...

    Du den Link eingebracht hast . Wer allerdings ausserhalb des dort angebotenen Trainigs , die Strecke nutzen möchte kann das fast das ganze Jahr machen . Das Gelände ist eine ehemalige Kiesgrube , die dem dort ansässiegem Motorsportclub gehört . Dort kann man für ein paar € am Tag am Wochenende frei fahren . Ist von Leuten aus ganz Deutschland gut besucht . Ein paar mal im Jahr veranstaltet ein Bayer dort das " www.EnduroPro.de " . Ist ganz lustig mit anderen verrückten ein ganzes Wochenende die Sau raus zu lassen .
    Man wird allerdings sehr misstrausch beobachtet , wenn man mit einer R1200 Gs anrückt . Denn Du brauchst auf jeden Fall ein langes Seil und starke Freund , die wenns sein muß Dich und Dein Bike aus dem weit verbreiteten Sumpf ziehen .

  8. Registriert seit
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    106

    Daumen hoch

    Servus Michel

    Nichts für ungut, aber in der Schule stand dann unten
    Thema verfehlt.
    Wie wäre es, wenn wir mal wieder zum eigendliche Sinn
    einer solchen Veranstaltung kommen?
    Der da wäre: Motorrad fahren, Freunde und Gleichgesinnte treffen
    und ganz wichtig-Spass haben.

    Das Leben ist ernst genug, schaltet doch einfach mal und macht euch
    nicht auch noch in der Freizeit Stress.

    Ein freundlicher Gruß -trotz Regenwetter- aus Maulbronn

    Manfred

  9. Registriert seit
    31.07.2006
    Beiträge
    10.966

    Standard

    Zitat Zitat von boxer_michel Beitrag anzeigen
    Ab Baujahr 08 ,also die neue R1200GS so zu sagen hat das neue ABS . Einfach zu erkennen , an dem nicht mehr vorhandenen elektrisch gesteuert und angetriebenen alten ABS . Oder einfach gesagt die neue Summt nicht nicht mehr beim bremsen .
    das war doch kein elektrisch angetriebenes ABS sondern lediglich der Bremskraftverstärker, der mit dem ABS ursächlich nichts zu tun hat

  10. Registriert seit
    11.04.2007
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    4.699

    Standard

    hallo michel,

    ich an deiner stelle würde mal zum arzt gehen, aber zu einem mit ner couch


 
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