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Offroad Park Geisingen an der A81

Erstellt von enduro43, 05.01.2013, 13:18 Uhr · 44 Antworten · 9.455 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #31
    Das Projekt steht wohl auf der Kippe.
    Heute ein riesen Artikel in der Stuttgarter Zeitung.

    Der Landesnaturschutzbund hat Einspruch erhoben,
    das Landratsamt Tuttlingen hat den Betreiber aufgefordert seine
    Eröffnungsankündigung im Internet wieder zu entfernen,
    bzw. anzupassen.
    Der Bürgermeister ist auf der Seite der Betreiber,
    Das Landratsamt kann nicht sagen, ob und wann eine Genehmigung kommt:

    Zitat:"dieses oder nächstes Jahr oder auch garnicht"

  2. Registriert seit
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    #32
    Zitat Zitat von dergraf Beitrag anzeigen
    Das Projekt steht wohl auf der Kippe.
    Heute ein riesen Artikel in der Stuttgarter Zeitung.

    Der Landesnaturschutzbund hat Einspruch erhoben,
    das Landratsamt Tuttlingen hat den Betreiber aufgefordert seine
    Eröffnungsankündigung im Internet wieder zu entfernen,
    bzw. anzupassen.
    Der Bürgermeister ist auf der Seite der Betreiber,
    Das Landratsamt kann nicht sagen, ob und wann eine Genehmigung kommt:

    Zitat:"dieses oder nächstes Jahr oder auch garnicht"
    Ja, und auf der anderen Seite des Buckels auf Immendinger Gemarkung gräbt demnächst Daimler das BW-Gelände zur Teststrecke um! Gut so ! Aber gegen den Stern können Sie nicht weil Sie doch selbst die dicksten SUV's fahren! Denke wir sollten uns mal wehren ! Ein Versuch wäre es Wert!
    Grüße Eugen


    Grüße Eugen

  3. X-Moderator
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    #33
    RICHTIGE EINSTELLUNG!!!Es muss endlich mal "Aufgestanden" werden....und nicht nur Rumgejaule!Bin dabei!Wann und wo treffen wir uns mit den Enduro`s ,versammelt und geschlossen...und überreichen mal den Herren und Damen im Landratsamt die Beschwerdenliste ,von all den Befürwortern???

    Ich wäre für so eine Aktion zu haben!!!!

  4. TomTom-Biker Gast

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    #34
    Am besten ein Corso durch die betreffenden Ortschaften und zum Landratsamt und zur Naturschutzbehörde. Je mehr, umso besser. Dann wissen die wenigstens wirklich warum sie das nicht genehmigen sollen.
    Motorrad vorher Bescheid geben, wegen der objektiven und öffentlichen Meinungsbildung. Besser noch Bild und RTL mit hinzuziehen. Obwohl, ob Bild das interessieren würde. RTL schon, die senden ja jeden ...

    Anschließend dann auf einen vom Pro-Bürgermeister gemieteten Acker und und freies Fahren für alle. Öffentlichkeitsarbeit halt. Und vor allen die möglichen, zukünftigen vier festangestellten Mitarbeiter (inkl. Geschäftsführer) zur Anschaung mitnehmen. Das kommt mit Sicherheit auch gut an. Zeigt es doch welche Bedeutung dieser Platz für die Region hat.

    Und Tranparante und Merktafeln über die illegalen, menschenverachtenden und umwelt zestörenden Machenschaften von Daimler ausstellen. Das schreckt ab und dient der besseren Meinungsbildung. Nicht daß, ungeachtet der SUVs die die da unten fast alle fahren, noch einer auf die Idee kommt, Daimler würde vielleicht Arbeitsplätze schaffen, wenn möglicherweise auch ein bißchen weiter weg. Z. B. in Stuttgart, bei den Württembergern. Oder gar bei den Badensern. Igitt!

    Gruß

  5. Registriert seit
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    Standard

    #35
    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    Am besten ein Corso durch die betreffenden Ortschaften und zum Landratsamt und zur Naturschutzbehörde. Je mehr, umso besser. Dann wissen die wenigstens wirklich warum sie das nicht genehmigen sollen.
    Motorrad vorher Bescheid geben, wegen der objektiven und öffentlichen Meinungsbildung. Besser noch Bild und RTL mit hinzuziehen. Obwohl, ob Bild das interessieren würde. RTL schon, die senden ja jeden ...

    Anschließend dann auf einen vom Pro-Bürgermeister gemieteten Acker und und freies Fahren für alle. Öffentlichkeitsarbeit halt. Und vor allen die möglichen, zukünftigen vier festangestellten Mitarbeiter (inkl. Geschäftsführer) zur Anschaung mitnehmen. Das kommt mit Sicherheit auch gut an. Zeigt es doch welche Bedeutung dieser Platz für die Region hat.

    Und Tranparante und Merktafeln über die illegalen, menschenverachtenden und umwelt zestörenden Machenschaften von Daimler ausstellen. Das schreckt ab und dient der besseren Meinungsbildung. Nicht daß, ungeachtet der SUVs die die da unten fast alle fahren, noch einer auf die Idee kommt, Daimler würde vielleicht Arbeitsplätze schaffen, wenn möglicherweise auch ein bißchen weiter weg. Z. B. in Stuttgart, bei den Württembergern. Oder gar bei den Badensern. Igitt!

    Gruß
    Hallo
    weiß ja nicht ob Du jetzt den IRONIE Modus eingeschaltet hast ? Aber wenn nicht, dann hast den Schuß nicht gehört! Und ich habe geschrieben, daß das gut ist wenn Daimler da die Teststrecke baut und das meine ich auch so! Daß da aber auch das Federvieh und der Grottenmolch gestört werden, das spielt dann keine Rolle. Bei den paar Enduros aber schon, weiterhin frage ich auch,warum Du dann überhaupt noch Motorrad fährst und dann gleich drei Stück davon,die für den Offroad-Park geradezu gebaut wurden! Natürlich mit Serienauspuff, sonst wäre ich enttäuscht von Dir. Im Übrigen wurden vom Landratsamt Lärmmessungen bei der letzten GS Challenge gemacht mit dem Ergebniss, das die A 81 Geräusche die der Motorräder bei weitem überschritten ! Und warst Du schon mal im BMW-Enduropark in Hechlingen ? Was sich da alles für Wildtiere tummeln und sogar irgend einen Umweltpreis von Frau Merkel erhalten hat. All das soll für Geisingen als Offroad-Park nich zutreffen ? Das sind die Vorurteile die es auszuräumen gilt.
    Und noch was, hier dürfen keine Moto Cross sondern ordnungsgemäß zugelassene Enduro's.
    Grüße Eugen

  6. TomTom-Biker Gast

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    #36
    Hallo Eugen,

    hier geht es mir nicht um dürfen oder nicht dürfen. Ich besuche auch Plätze, die bereits existieren und auch genehmigt sind. Ggf. würde ich sogar auf den besagten Platz fahren, auch wenn der für mich ein bißchen weit weg ist. Im übrigen das alles mit Original-Auspuff und in angemessner rücksichtsvoller Fahrweise. Auch der Natur gegenüber, weil ich weiß wie schnell Verbote erlassen werden, wenn nur ausreichend öffentliches Interesse besteht. Und diesbezüglich sind wir Motorradfahrer, besser die Krawallmacher darunter, die die dann leider Reklame für alle machen, nicht unbedingt so gerne gesehen.
    Mir geht es nicht um das Dürfen oder nicht dürfen oder den Naturschutz, mir geht es hier einfach und alleine um die Naivität mit der ihr (oder eniige davon) glaubt als Motorradfahrer (Enduristen, der Übergang zu geländeumpflügenden Crossern ist anschließend dann durchaus gegeben) in dieser Hinsicht etwas verändern zu können. Und dann auch noch der Vergleich zu Daimler und die Begründung, daß wohl einige der ortsansässigen Beführworter für Daimler, SUV der Marke fahren. Und das auch ohne Ironie-Button und damit wirklich schon peinlich.

    Ich hatte es weiter vorne schon mal geschrieben. Es interessiert keine Sau, insbesondere nicht in der Naturschutzbehörde, ob da einige Endurofahrer dort ihren Spaß haben möchten oder nicht, außer natürlich den Betreibern und den Endurofahrern selbst, aber es interessiert die Leute schon ob der Daimler dort investiert oder nicht. Zugegeben, möglicherweise in der Hoffnung, daß dort auch Arbeitsplätze für die Region geschaffen werden oder zumindest Geld hier verbleibt. Das glaube ich für die Region zwar nicht, aber überregional dient es der Beschäftigung schon. Das sind für mich zwei ganz unterschiedliche Dinge in der Sichtweise und in der Bewertung. Ich sag's vielleicht mal so: auf den Enduropark kann man verzichten, auf den Daimler sicherlich nicht. Da steckt halt mehr dahinter. Und das ist sicherlich nicht nur meine Denkweise, sondern eben auch die der Masse der Leute vor Ort.
    Und unter diesen Gesichtspunkten veranstalten dann die interessierten Endurofahrer eine Demo. Was soll das unter den gegebenen Umständen bringen?

    Aber ich hänge mich hier eh viel zu weit rein, zumal ich die Situation vor Ort ja wirklich nicht kenne. Darum geht es mir aber auch nicht, sondern nur darum mit welchem Selbstverständnis man glaubt als nichtssagende und in der breiten Öffentlichkeit noch nicht mal unbedingt beliebte Minderheit Dinge ändern zu wollen, insbesondere wenn es dabei auch noch um Naturschutz geht. Einem Gebiet bei dem schon ganz andere gescheitert sind und bei dem auch der Daimler zähneknirschend seine Genehmigung vermutlich nur mit erheblichen Auflagen und der Schaffung von Ersatzmaßnahmen bekommen wird.

    Nachtrag:
    Diesen Artikel habe ich zum Thema Daimler und Immendingen gefunden.
    Südwest: Teststrecke für Daimler: Bundeswehrgelände Immendingen: Unter einem neuen Stern - badische-zeitung.de

    Hier geht es bezüglich wirtschaftlichen Aufschwung und Beschäftigung in der Region um ganz andere Größenordnungen. Folglich steht die Bevölkerung ganz anders hinter dem Projekt.

    Um nicht mißverstanden zu werden. Ich würde den park auch begrüßen, sehe aber die Genehmigung als fraglich an. Hier sind, wie ich nachlesen konnte, auf kommunaler Ebene als auch vom Betreiber her scheinbar einige Dinge im Vorfeld falsch gemacht worden oder zumindest nicht bis ins letzte Detail abgeklärt worden (wird schon gut gehen). Als Nichtfachtmann und als Nichtkenner der materie vor Ort ist mir beim Gedanken Offroadpark als erstes die Naturschutzbehörde und deren Votum in den Sinn gekommen. Würde mich wundern, wenn das nicht auch beim Betreiber so gewesen sein sollte, zumal er ja wohl auch Steinbruchbetreiber war und die rechtlichen Hintergründe kannte. Die Naturschutzbehörde stellt sich jetzt quer und sieht einen schützenswerten Wald und die Vögel gefährdet. Warum hatte man das nicht vorher gewußt? Sehr unprofessionell.

    Auf unterer kommunaler Ebene, Geisingen halt, kommen mir die Akteure wie gutwollende Laienschauspieler in einem Provinztheater vor. Auch das scheint in Immendingen, wen wundert's, etwas professioneller abzulaufen.

    Die Schuld am scheitern, soweit ich das nach meinem derzeitigen Kenntnisstand sagen kann, hat m. E. nicht das ablehnende Landratsamt in Tuttlingen, sondern der beantragende Parkbetreiber (vielleicht zu gutgläubig) und die Kommune Geisingen, die scheinbar ohne endgültige Prüfung durch übergeordnete Behörden vorschnell eine Genehmigung ausgesprochen hat.

    Gruß Thomas

  7. Registriert seit
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    #37
    [QUOTE=TomTom-Biker;1137348






    Aber ich hänge mich hier eh viel zu weit rein, zumal ich die Situation vor Ort ja wirklich nicht kenne. Darum geht es mir aber auch nicht, sondern nur darum mit welchem Selbstverständnis man glaubt als nichtssagende und in der breiten Öffentlichkeit noch nicht mal unbedingt beliebte Minderheit Dinge ändern zu wollen, insbesondere wenn es dabei auch noch um Naturschutz geht. Einem Gebiet bei dem schon ganz andere gescheitert sind und bei dem auch der Daimler zähneknirschend seine Genehmigung vermutlich nur mit erheblichen Auflagen und der Schaffung von Ersatzmaßnahmen bekommen wird.

    Gruß Thomas[/QUOTE]

    Hallo
    dann solltest Du Dich da mal kümmern, damit Du Dich dann vor Ort auskennst. Ich kenne mich aus. Und die Öffentlichkeit ist Pro Offroadpark und Pro Daimler und der Steinbruch ist immer noch aktiv in einem bestimmten Bereich. Wird verfüllt mit Abraum- und Erdmaterialien aus Baustellen in der Gegend. Irgendwann werden die Stillhalte-Apostel dann aber auch nicht mehr zu Fuss in den Wald dürfen weil der Wald den Jägern, den Umweltschützern, den Tierschützern gehört, aber nicht mehr den Bürgern.
    Die B.Wehr gibt den Standort Immendingen auf und Daimler baut dort Ihr Testgelände was (damals in BOXBERG und kürzlich im Lkr. RW) an den Widerständen der Bauern gescheitert ist. Und nochmals das ist auch I.O.. Ausserdem werden dort in etwa 300 Arbeitsplätze geschaffen bzw. werden zwischen Sindelfingen und Geisingen/Immemendingen hin und her pendeln weil die Fachleute sicher nicht auf einmal in Immendingen gewachsen sind. Und im Offroadpark werden im laufe der Zeit auch ein paar Arbeits-Plätze entstehen,
    zumal die Gegend dort nicht unbedingt mit gut bezahlten Arbeits-Plätzen glänzt.

    Und noch was, ist allerdings OT der ziemlich heftige Streit im Nordschwarzwald um "den National-Park Schwarzwald" da werden dann
    in der Holzindustrie so 700 bis 800 Arbeitsplätze auggegeben, damit sich Borkenkäfer in dieser Gegend und darüber hinaus breit machen kann und angeblich dem Fremdenverkehr zugute kommen soll. Da stemmt sich auch eine Minderheit (Grüne) gegen die Bevölkerung (Mehrheit) auf, die gegen den Nationalpark ist.

    Grüße Eugen

  8. TomTom-Biker Gast

    Standard

    #38
    Zitat Zitat von enduro43 Beitrag anzeigen
    Hallo
    Irgendwann werden die Stillhalte-Apostel dann aber auch nicht mehr zu Fuss in den Wald dürfen weil der Wald den Jägern, den Umweltschützern, den Tierschützern gehört, aber nicht mehr den Bürgern.

    Grüße Eugen
    Ich glaub Du verwechselst da was. Es geht nicht um Mund halten, es geht aber darum für eine der Mehrheit nachvollziehbare Sache mit aussichtsreichen Mitteln zu kämpfen. Siehe beispielsweise die gekippte Novellierung unseres hessischen Waldgesetztes, welches die Radfahrer, insbesondere die Mountainbiker enorm eingeschränkt hätte. Hier stehen auch nicht radfahrende Bürger dahinter. Bei dem Offroadpark -das sind nicht nur Motorräder- kann man die Auswirkungen durchaus auch negativ sehen. Und warum sowas für eine Minderheit eingehen.
    Nochmal, mir geht es nicht um das für und wider sondern lediglich um die Bedeutung die einem Protest der Betroffenen beigemessen wird. Zumal, meine vorausgegangene Aussage, das ganze vermutlich auch handwerklich schlecht organisiert wurde. Ich habe da beispielsweise auch was von betroffenen Anwohnern und einem zunächst auf zwei Jahre befristeten Probebetrieb gelesen, es gibt also auch welche die dagegen sind. Da müssen wohl innerhalb des Gemeinderats auch Bedenken geherrscht haben, die Genehmigung nur befristet zu erteilen. So ganz haben die dem Braten wohl auch nicht getraut.

    Gruß

  9. Registriert seit
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    #39
    Zitat Zitat von TomTom-Biker Beitrag anzeigen
    Ich glaub Du verwechselst da was.


    Gruß
    Nein

  10. Registriert seit
    20.05.2010
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    #40
    Es tut sich was in Geisingen ... Offroad-Park wird im Mai eröffnet

    "Freunde geländegängiger Fahrzeuge können sich freuen: Ab Mai 2016 ist Geisingen um eine weitere Attraktion reicher. Nach langjähriger Planung wird oberhalb des Steinbruchs ein in Deutschland wohl einzigartiger Off-road-Park seinen Betrieb aufnehmen. „Dieser Park ist der erste und einzige in Süddeutschland, in dem Enduro-, Quad-, Trial- und 4x4-Fahrzeuge auf abgesperrten und präparierten Flächen bewegt werden können“..."


    Quelle/Info: Südkurier


 
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