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F 800 Adventure vs 1200 GS

Erstellt von Bastel Hugo, 06.11.2018, 20:25 Uhr · 11 Antworten · 884 Aufrufe

  1. Registriert seit
    22.11.2017
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    #11
    Moin
    Ich habe es genau anders herum gemacht. Hatte 2 Jahre eine F 800 GS und habe mir jetzt eine neue R 1200 GSA gekauft.
    Also die 800er lief echt klasse. Hat generell genug Kraft in allen Lebenslagen. Besonders ab 5000 RPM ging sie gut los. Bei flotter Fahrweise lag ich bei 4,5 L/100km. Eigendlich wollte ich sie nicht mehr hergeben. Dann habe ich auf dem Betriebsparkplatz eine 1200er LC gesehen. Ich war begeistert von dem "Monster". Habe denn noch etwas gehardert mit mir, da der Aufpreis doch ordendlich war.
    Hab denn eine Probefahrt gemacht und was soll ich sagen, wenn der Klotz erst mal in Bewegung ist, kommt sie einem gar nicht mehr so schwer vor.
    Gut gefällt mir jetzt an der 1200er:
    Besserer Schutz vor jeglicher Witterung. Scheibe ist breiter und auch Beine und Rumpf sind besser geschützt.
    Ordendlicher Druck aus dem Drehzahlkeller.
    Tempomat und Schaltassi
    Verbrach liegt bei ca. 5 L/100km. Da kann man auch nicht meckern und durch den großen Tank sogar noch größere Reichweite als bei der 800er.
    Den angeblichen Vorteil vom Kardan sehe ich noch nicht. Hab bei der 800er alle 25000km Ritzel und Kette gewechselt. Kostet 120€ und 2 Stunden Arbeit. Nicht wirklich ein Problem.
    Der Kardan ist zwar Wartungsfrei, aber wenn wirklich mal was ist, dann wird es richtig teuer!
    Also zum "sportlichen" Rumfahren ist die 800er etwas besser.
    Langstreckentouren wird die 1200er sicherlich gemütlicher abspulen.
    Wünsche Dir viel Erfolg,
    Carsten

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    #12
    Hallo,
    ich habe den Tausch genauso so im November 2017 gemacht. Meine 12er TP war aus 2012 mit damaliger Vollausstattung. Warum ich mich für die 800 er entschieden habe?
    1. Ihr fehlt die für mein Umfeld und mich nervtötende Auspuffklappe
    2. Die Differenz in der Aufzahlung zu einer vollausgestattenden 12er LC waren ziemlich genau 10.000 Euro. Dabei muss natürlich berücksichtigt werden, dass in der 800er weniger Extras enthalten sind und ggf.bei dem Fahrwerk nachgerüstet wird.
    3. Durch das niedrigere Gewicht, das große Vorderrad, die Schlauchreifen mit den nicht überstehenden Felgen, die längeren Federwege, der Kette mit der Möglichkeit die Übersetzung zu ändern und dem kürzeren ersten Gang ist sie zumindest etwas mehr Enduro.
    4. Der Kardan ist für den Asphalt aus meiner Sicht von Vorteil. Wenn feiner Sand die äußere Abdichtung beschädigt ist die Kette robuster. Die Reparatur hat bei mir, auch in der Gewährleistung, zu einem intensiven Gespräch mit dem Freundlichen geführt.
    5. Die Reichweite der ADV ist einmalig. Der Tankrucksack muss an der Tankstelle nicht runter.
    6. Die hohe Sitzhöhe und die Position zum fahren imstehen passen für mich besser. Das ist natürlich individuell
    7. Durch das niedrigere Gewicht ist sie aus meiner Sicht etwas handlicher. Für mich bildet da aber die 700 er meiner Frau mit noch etwas weniger Kilos und dem kleinen Vorderrad die Referenz bei den GSen.
    8. Die Zuladung passt eher.
    9. Sie kommt optisch etwas klassischer daher. Dasist natürlich sehr individuell. Gefällt mir persönlich, aber besser.

    Was es sonst noch gibt. Der Motor der 800er reicht aus. Auch für den Betrieb zu zweit. Nicht mehr. Die Vibrationen ab etwa 4500 UMin sind grundsätzlich da. Tendenziell ist es bei neueren Baujahren etwas besser. Auch die Serienstreuung bringt hier Differenzen. Ich habe im Freundeskreis die Möglichkeit verschiedene Maschinen zu fahren. Bei dem Motor hat die 12er die Nase vorne.

    Das Fahrwerk der 800er ist ein Kompromiss. Die Up Side Down Kabel bringt mehr Feedback des Vorderrades. Insbesondere im Gelände ein Vorteil. Aus meiner Sicht hören hier die Vorteile des Serienfahrwerks auf. Bei strammer Landstraßenfahrt fehlen dem Hauptständer schnell einige Stückchen. Zwei zweit etwas flotter im leichten Gelände unterwegs schlägt die Kabel durch. Mit Fahrer auf Asphalt forciert unterwegs taucht die Kabel tief ein. Dies wird Dir insbesondere auffallen, wenn Du vom Telelever kommst. Ich kenne einige Verbesserungen und durfte diese fahren. Kosten zwischen 200 und 2000 Euro. Ich empfehle dem Tipp weiter oben zu folgen und ein TT high end einzuplanen. Damit ist dann alles perfekt.

    Ich habe bei dem Wechsel auch eine 12er LC Probe gefahren. Da war das Getriebe dann deutlich besser wie bei einer aus der ersten Generation, die ich gefahren habe. Ganz an, dass der 800 er kam es nicht heran. Zur Luftgekühlten 12er aus 2012 bestehen keine für mich feststellbaren Unterschiede bei der Schaltbarkeit.

    Ich würde es auch nach 20.000 km wieder tun. Hoffe Dir helfen meineAnmerkungen bei Deiner Entscheidung.

    BG
    Buhne


 
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