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Ärger mit Batterie oder Lichtmaschine an F 650 GS Bj. 2009

Erstellt von shadow325, 21.12.2015, 21:33 Uhr · 9 Antworten · 1.659 Aufrufe

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    Standard Ärger mit Batterie oder Lichtmaschine an F 650 GS Bj. 2009

    #1
    Hallo zusammen, ich bin Wiedereinsteiger und fahre eine F 650 GS Twin, Bj. 2009, die ich 2010 neu gekauft habe.

    Auf einer Tour im Sommer 2013 zwei Jahren sprang sie am dritten Tag nach einer kurzen Pause nicht mehr an. Die BMW Werkstatt wechselte die Batterie aus. Drei Tager später sprang sie wieder nicht an. Mein Verdacht Lichtmaschine defekt traf zu, sie lud nicht. Die BMW Werkstatt hatte aber nicht überprüft, ob die LM läd. Dann also kostenlos LM ausgetauscht bei KM-Stand 6.000.

    Im Winter hatte ich sie bisher nicht am Ladegerät und fahre daher einmal im Monat eine Stunde, um die Batterie aufzuladen. Im November habe ich das wg. OP meiner Frau nicht geschafft. Nach 7 Wochen Standzeit sprang sie nicht mehr an, nur die Instrumente hatten Strom. Mit Pannendienst angeworfen, danach 45 Min. Landstrasse gefahren.

    Nach zwei Wochen sprang sie nur extrem müde an, daher 120 km gefahren. Sie steht jetzt in der Garage und ich frage mich, ob sie wieder anspringt. KM Stand jetzt 9.200.

    Was ist zu tun: Mein Freund mit der 1150 GS ADV sagt: CTEK Ladegerät dranhängen und alles ist gut. Wie schätzt Ihr das ein? Geht es einfach nicht ohne Ladegerät?

    Oder ist Lichtmaschine/Batterie eine Schwachstelle der F 650 GS?
    Das nervt natürlich, ich habe wegen Job sehr wenig Zeit und bin kein Schrauber.
    Ich frage mich, ob ich auf einer Tour wieder Probleme kriege. Dann verkauf ich sie lieber!

    Danke für Eure Tipps

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    Standard

    #2
    Die Batterien sind nicht gerade als langlebig bekannt und nach einer 3/4 Stunde Fahrt garantiert noch nicht wieder voll. Ein Ladegerät hilft bei sporadischer Nutzung, 9.200 km in sechs Jahren sind einfach zu wenig.

  3. Registriert seit
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    Standard

    #3
    Also die Batterie in meiner 800er hat 5 Jahre problemlos das Kälbchen angeschmissen. Soo schlecht kann die eigentlich nicht sein. Die wurde aber auch mehr bewegt als 1.500Km/Jahr.

    Benno hat vollkommen Recht: Wenn Du so wenig fährst, solltest Du zwischendurch die Errungenschaft eines modernen Ladegerätes für Dich entdecken. CTEK oder Optimate oder ähnliche Geräte kann man auch dauerhaft an die Batterie anschließen. Dann gibt es keine Überraschungen.

  4. Registriert seit
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    #4
    Danke für Eure Hinweise,

    also an einem Ladegerät geht dann wohl kein Weg vorbei, da ich die Batterie drin lassen und über die Bordsteckdose laden will, muss ich wohl ein CAN-Bus-fähiges Ladegerät kaufen - siehe auch neue Diskussion!

  5. Registriert seit
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    #5
    Hallo,
    Wenn Du unbedingt über die Bordsteckdose laden willst dann ja.
    Ansonsten kannst Du mit einem beliebigen direkt an der Batterie laden, die leicht zugänglich ist und zum laden nicht ausgebaut werden muss.

    Gruß kai

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    Standard

    #6
    Zitat Zitat von kago Beitrag anzeigen
    Ansonsten kannst Du mit einem beliebigen direkt an der Batterie laden, die leicht zugänglich ist und zum laden nicht ausgebaut werden muss.
    Wobei dafür, wenn nicht extra ein Kabel gelegt wird, die Tankattrappe abgebaut werden muss (6 Schrauben).

  7. Registriert seit
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    #7
    Wir fahren jetzt die 2. F 800 GS, die ja technisch relativ identisch zur 650 ist ( ich zähle jetzt die Unterschiede nicht auf ). Bei dieser geringen KM Leistung wird es das gescheiteste sein, die Batterie auszubauen und über ein Ladegerät am Leben zu erhalten.

    Das ist die einfachste Methode, mit dem einzigen Nachteil, dass eben Uhrzeit immer neu gestellt werden muss.

    Ist die Batterie voll im Saft würde ich mal 3-4 Stunden die Kiste bewegen und dann nach 3-4 Tagen starten.

    Sollte sie dann nicht freudig anspringen, ist was faul.....

    Allerdings tippe ich bei der geringen KM Leistung eher darauf, dass die Batterie sich nie richtig regenieren kann.

    An beiden F 800 GS ( KM ges. über 60.000 ) hatten wir noch keine Batterieprobleme.

  8. Registriert seit
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    #8
    Ich würde da eher zu einem "CAN-Bus"-Ladegerät raten.
    Diese Ladegeräte unterstützen immer auch Erhaltungsladung und damit kann das Ladegerät immer angesteckt werden, wenn die GS wieder mal nicht bewegt wird.

  9. Registriert seit
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    #9
    Bin in diesem Jahr auch nicht auf meine KM gekommen,wegen einer Knie OP. Da kam mir die Idee den Kill Schalter mit einen Relais zu verbinden und damit die Batterie vom Netz zu nehmen. Das würde die Batterie schonen bei längeren Standzeit.
    Was halten die Schrauber Profis davon? Ist der Killschalter Öffner oder Schliesser undwo könnte man Ihn abgreifen?
    Grüße aus B_W

  10. Registriert seit
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    #10
    moin,
    jedesmal wenn Du dann die Batt vom Netz nimmst musst Du beim wiedereinschalten die Uhrzeit und die Servicedaten neu einstellen.
    Eigentlich ist die Lösung ganz einfach und seit mehreren Jahren immer die gleiche (seit Einführung der 800GS)
    Wenn man die Battabdeckung abschraubt (6 Schrauben) befindet sich links oder rechts die org, geschaltete, Steckdose. Links oder rechts davon ein angezeichnetes "Loch" in der größe einer - Steckdose!
    Man könnte jetzt zu der vorhandenen, geschalteten, Steckdose NOCH EINE "ungeschaltete" einbauen und direkt an der Batt anschliessen.
    Man hätte dann zwei! Steckdosen, eine die abgeschaltet wird und eine nicht.
    Über letztere könnte man dann jederzeit ein evtl vorhandenes, nicht CAN Bus fähiges Ladegerät, Batt frischhaltegerät und was es sonst noch alles so gibt, direkt an die Batt anschliessen.
    Finanzieller Aufwand: ca 10,- Zeitaufwand: ca 20min

    tschööö kai


 

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