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Batterietod nach 18 Monaten

Erstellt von Bluebeauty, 28.10.2009, 14:54 Uhr · 28 Antworten · 4.998 Aufrufe

  1. hbokel Gast

    Standard

    #21
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Ich kenne keine Gelbatterien für die R 12 GS, ich weiss auch keinen Hersteller der diesen Typ bei aktuellen Mopeds verwendet. Das dürfte eine falsche Info sein.
    Hallo Peter,

    Danke für die Info. Ich war kurz davor, auf falsche Infos hereinzufallen, z.B. BMW R1200 GS Gel Batterie YTX14-BS GEL, angeblich baugleich mit JM Typ YTX14-BS, Varta Typ 51214LF, GS Typ GTX14-BS, FB Typ FTX14-BS und Exide Typ ETX14-BS

    Gruß
    Heinz

  2. hbokel Gast

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    #22
    Zitat Zitat von Bluebeauty Beitrag anzeigen
    Habe dann beim angerufen - er meinte es komme des öfteren vor das die bei BMW verbauten Batterien von einer auf die andere Minute Ihren Dienst verweigern
    Hallo,

    die Erfahrungen zum plötzlichem Batterietod wurden hier ja schon berichtet, aber bei Deiner F650 scheint ja kein Totalausfall vorgelegen zu haben, sondern "nur" eine stark verringerte Kapazität. Solch ein Effekt kann auch durch die ZFE ausgelöst werden, zumindest bei der 1200GS (click).
    ... wusste die BMW-Niederlassung in Stuttgart nach mehreren Ausfällen derselben Art schnell, wo man ansetzen musste. Im ZFE-Steuergerät, der zentralen Versorgungseinheit, lag eine Fehlermeldung vor. Daher schaltete das Steuergerät nicht wie gewohnt ab, sondern blieb auch nach dem Abziehen des Zündschlüssels aktiv und saugte über Nacht die Batterie leer.
    Falls die F650 eine ZFE besitzt und die Austauschbatterie ebenfalls Ärger macht, sollte die Werkstatt mal den Fehlerspeicher auslesen.

    Zitat Zitat von Bluebeauty Beitrag anzeigen
    Habe die Batterie nun gestern gegen eine neue (gleicher Hersteller) getauscht bekommen. Werde das Ding heute Abend einbauen und Euch berichten.
    Und wie ist es nun weiter gegangen?

    Gruß
    Heinz

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    #23
    Uuhh Kaeltepruefstrom 120A, hust hust . Ok zurück zum eigentlichen Thema.

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    #24
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Hier noch mal der Link zum Batterietest (passend fuer die R 1200 ): http://www.tourenfahrer.de/index.php?id=1835&L=0 . Kurzfassung: http://gsri.info/forum/technical-are...-which-battery . Der Tourenfahrer fand die Varta und die Yuasa stehen der besten, der Hawker, bei vernünftigem Preis nur wenig nach. Ich denke mit diesen Marken kann man auch für die F 800 nichts falsch machen.
    .

    Hatte im Frühjahr die schwächelnde YUASA gegen die billige POLO HiQ getauscht, die hätte sich gerechnet schon wenn sie nur zwei Winter durchhält.
    Die eigentliche Krux ist doch, wenn das verflixte Ding seinen Geist während der Urlaubstour aushaucht. Dort ist eine schnelle Verfügbarkeit in der Regel nicht gegeben. Die Frage ist wie man sich darauf eventuell mit
    einer Notlösung vorbereiten kann bzw. was sich im Gepäck dafür verstauen lässt.

    Gruss aus Köln




    .

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    #25
    Zitat Zitat von hbokel Beitrag anzeigen
    ... wusste die BMW-Niederlassung in Stuttgart nach mehreren Ausfällen derselben Art schnell, wo man ansetzen musste. Im ZFE-Steuergerät, der zentralen Versorgungseinheit, lag eine Fehlermeldung vor. Daher schaltete das Steuergerät nicht wie gewohnt ab, sondern blieb auch nach dem Abziehen des Zündschlüssels aktiv und saugte über Nacht die Batterie leer.
    Falls die F650 eine ZFE besitzt und die Austauschbatterie ebenfalls Ärger macht, sollte die Werkstatt mal den Fehlerspeicher auslesen.

    Und wie ist es nun weiter gegangen?

    Gruß
    Heinz
    .


    Wenn das so wäre handelte es sich um einen Softwarebug, denn eine blosse Fehlermeldung darf keine Ursache für ein Nichtabschalten der ZFE sein.


    Gruss aus Köln



    .

  6. Registriert seit
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    #26
    Zitat Zitat von RenegadePilot Beitrag anzeigen
    .
    ... snip
    Die eigentliche Krux ist doch, wenn das verflixte Ding seinen Geist während der Urlaubstour aushaucht. Dort ist eine schnelle Verfügbarkeit in der Regel nicht gegeben. Die Frage ist wie man sich darauf eventuell mit einer Notlösung vorbereiten kann bzw. was sich im Gepäck dafür verstauen lässt.

    Gruss aus Köln

    .
    Na ja da bleibt doch eigentlich nur ein Starterkabel? Es gibt besonders kompakte.

    Braucht man eigentlich nicht, wenn man regelmäßig (1 x die Woche) fährt, und vielleicht die Batterie nach 3 Jahre tauscht, auch wenn sie noch den Anlasser dreht.

    Aber eigentlich ist die Batterie-Industrie hier gefragt. Die haben versagt, die moderne Entwicklung völlig verpennt, wie man auch in den anderen Anwendungfeldern sieht.

  7. hbokel Gast

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    #27
    Zitat Zitat von RenegadePilot Beitrag anzeigen
    eine blosse Fehlermeldung darf keine Ursache für ein Nichtabschalten der ZFE sein.
    Klaaaa datt ;-)

    Ein Eintrag im Fehlerspeicher ist nicht die Ursache, sondern die Folge eines Fehlers. Wenn die ZFE nicht abschalten sollte, steht die Fehlerursache hoffentlich im Fehlerspeicher. Sonst wird die Suche nach der Ursache mühsam.

    Vor einiger Zeit wurde im Forum z.B. berichtet, dass die Navi-Halterungen von TomTom die Batterie leersaugen können. Eventuell lag das nur daran, dass sie das Abschalten der ZFE verhindert haben?

    Ich selbst habe es schon mal geschafft, der ZFE den Schlaf zu rauben: beim Experimentieren mit der "Aufweckspannung" an der Bordsteckdose war es nach mehrmaligem Ausprobieren so weit, dass die ZFE nicht mehr abschaltete (Zündung ein und wieder aus, da war das Problem behoben).

    Gruß
    Heinz

  8. Registriert seit
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    #28
    Zitat Zitat von peter-k Beitrag anzeigen
    Na ja da bleibt doch eigentlich nur ein Starterkabel? Es gibt besonders kompakte.

    Braucht man eigentlich nicht, wenn man regelmäßig (1 x die Woche) fährt, und vielleicht die Batterie nach 3 Jahre tauscht, auch wenn sie noch den Anlasser dreht.

    Aber eigentlich ist die Batterie-Industrie hier gefragt. Die haben versagt, die moderne Entwicklung völlig verpennt, wie man auch in den anderen Anwendungfeldern sieht.
    .

    Hm, das Starterkabel wird im Falle eines häufiger vorkommenden Zellenkurzschlusses auch nicht helfen.

    Austausch in kurzen Intervallen also alle zwei Jahre spätestens wäre gut,
    macht aber kaum jemand.

    Eingefleischte Tourenfahrer könnten beispielsweise eine kleine Hawker (PC 312, 8 Ah, ca. 3 kg) im Gepäck mitnehmen.

    Habe den Eindruck gewonnen, dass neben der schleppenden Produktinnovation im Falle der GS als die Situation verschärfend anzusehen sind in erster Linie die Verwendung zu kleiner Kapazitäten sowie eines
    Wartungsfreisystems, dass unter den gegebenen Umständen zu wenig Pufferfähigkeit hat auch insbesondere wegen einer dafür zu unpräzisen Ladereglertechnologie.


    Gruss aus dem sonnigen Köln



    ..Moped wartet
    .

  9. Registriert seit
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    #29
    Zitat Zitat von hbokel Beitrag anzeigen
    Klaaaa datt ;-)

    Ein Eintrag im Fehlerspeicher ist nicht die Ursache, sondern die Folge eines Fehlers. Wenn die ZFE nicht abschalten sollte, steht die Fehlerursache hoffentlich im Fehlerspeicher. Sonst wird die Suche nach der Ursache mühsam.

    Vor einiger Zeit wurde im Forum z.B. berichtet, dass die Navi-Halterungen von TomTom die Batterie leersaugen können. Eventuell lag das nur daran, dass sie das Abschalten der ZFE verhindert haben?

    Ich selbst habe es schon mal geschafft, der ZFE den Schlaf zu rauben: beim Experimentieren mit der "Aufweckspannung" an der Bordsteckdose war es nach mehrmaligem Ausprobieren so weit, dass die ZFE nicht mehr abschaltete (Zündung ein und wieder aus, da war das Problem behoben).

    Gruß
    Heinz

    Nach meinem Verständnis und wenn das so wäre hätten wir hier doch den Fall einer unsauber geschriebenen Software, die für bestimmte Betriebszustände eben besser programmiert werden müsste, oder ?

    Gruss aus Köln




    .


 
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