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Bremsklötze vorne selbst erneuern?

Erstellt von HomerSimpson, 26.03.2010, 18:48 Uhr · 62 Antworten · 9.960 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Frage Bremsklötze vorne selbst erneuern?

    #1
    Hi

    Ich war grade bei meinem und habe unter anderem gefragt was es kostet, die Bremsklötze vorne bei meiner F650GS zu erneuern. Die Auskunft war 50€, aber ich weiß jetzt nicht ob das mit oder ohne Material ist, ich vermute ja ohne.
    Da die Klötze bei Wunderlich 35€ kosten und ich schätze, dass das ca eine halbe Stunde Arbeit ist, würde das ohne Material eher hin kommen.

    Habt ihr Erfahrung damit? Oder kann man das selber machen? Ich mache grade eine Ausbildung als KFZ-Mechatroniker, aber KRad ist halt wieder was anderes, und bei der Bremsanlage bin ich eh vorsichtig, also wäre mir das das Geld eigentlich schon wert, Profi ist halt Profi

    Schonmal Danke im Vorraus,
    Freundliche Grüße, und gute Fahrt, die Saison klopft an

    HomerSimpson

  2. Registriert seit
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    #2
    hi

    ich habe bei unserer f650twin ca 100 eur komplett inkl. material bezahlt.

    - niewieder!

    kauf dir bei ks-parts sinterbeläge von lucas ca 30 eur und machs selbst.
    reprom zeigt wies geht - absolut easy nämlich.

    bei sinterbelägen ist die bremse enwenig agressiver, nicht mehr so stumpf wie das original, wie ich meine.
    kannst natürlich auch organische von lucas nehmen, kosten ca 5 eur weniger

    sabine schickt ab 40 eur vesandkostenfrei u gibt skonto bei vorauskasse.
    um auf den min preis zu kommen, kann man auch gleich einen satz für hinten bestellen. dann haste alles da.

    die vorderen sind übrigens mit der 650single identisch, da gleiche bremsscheibe u bremsanlage.

    lg klaus

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    #3
    Also ich wäre vorsichtig bei der Bremsanlage, wenn irgendetwas schief läuft bist DU der Ar...
    Nicht umsonst muss es sogar eine Meisterwerkstatt sein wenn irgendetwas an den Bremsen gemacht wird. Klar ist es "easy" das selber zu machen wenn man weiß wie es geht, aber in der Haftung ist man drinen wenn was passiert, das sollte man auch bedenken!
    Zu den Sinter Belägen (die Originalen sind auch Sinter), die rubbeln die Scheibe schneller runter da sie fester sind als Organische. Einen messbaren Unterschied in der Bremsweg länge gibt es nicht, wenn zu dann zu egal ob Sinter oder normal. Die Sinter haben nur bei Nässe einen geringen Vorteil da sie schneller Reibkräft aufbauen da der Reibwert größer ist. In der Praxis wird das aber nicht feststellbar sein.
    Also bleibt zu überlegen ob man nach zwei Satz Belägen (Sinter) neue Scheiben für 500 Euro drauf machen möchte oder erst nach 4 Satz (nicht Sinter). Ich spare lieber und fahre die organischen von Brembo (schliesslich sind es ja auch Brembo Bremsen *gg*) die es bei Polo gibt (im Übrigen bekommst Du hier auch immer wieder 15-20% bei Aktionen und das ist mehr als 2% Skonto *gg).
    So, das hätte Dir eine gute Fachwerkstatt auch erklärt, deswegen ist sie allemal besser als die Rep Rom, aber jeder so wie er denkt!

  4. Registriert seit
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    #4
    hallo lampe

    bangemachen gilt nicht!
    hier geht es übrigens um eine 650twin, die hat eh nur eine bremsscheibe, die kostet bei lucas 100 eur.
    natürlich sollte man das nötige technische verständnis haben, hat man 2 linke hände - ab zum - keine diskussion wert.

    klaus

  5. Registriert seit
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    #5
    Ich denke mal, dass ein Kfz-Mechatroniker das können sollte. Ist nun wirklich nicht sonderlich anspruchsvoll. Und wenn du noch Stift bist, fragst du halt einen Kollegen, der dir beim ersten Mal hilft. Besser einmal zu viel fragen als zu wenig.

  6. Registriert seit
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    #6
    schonmal danke für eure Antworten.

    Ich habs mir vorhin nochmal angeguckt. also das ist wohl noch einfacher als beim auto :P
    und in sachen versicherung, haftung usw mache ich mir da keine gedanken. notfalls fahre ich danach noch mal zum und lass die kurz drüber gucken, was weiß ich, vllt noch was schriftliches geben, dass es i.O. ist. schaden kanns nicht.

    aber ich sehe da keine probleme das selber zu machen.

    ich werde euch dann berichten, wie und was ich gemacht habe.

    MfG
    HomerSimpson

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Zitat Zitat von HomerSimpson Beitrag anzeigen

    und in sachen versicherung, haftung usw mache ich mir da keine gedanken. notfalls fahre ich danach noch mal zum und lass die kurz drüber gucken, was weiß ich, vllt noch was schriftliches geben, dass es i.O. ist. schaden kanns nicht.
    also sei mir nicht böse, ich würde Dich als Freundlicher vom Hof jagen oder auslachen.
    Es spricht ja nix dagegen es selber zu machen um Geld zu sparen aber dann auch noch den Freundlichen dafür in die Haftung zu nehmen ist doch, gelinde gesagt, frech und ich glaube auch nicht das Dir da ein Freundlicher umsonst drüber schaut und Dir schon garnicht schriftlich bestätigt das damit alles in Ordnung ist und damit die Haftung für DEINE Arbeit für die er NIX bekommen hat zu übernehmen...
    Manchmal bin ich echt sprachlos wie abgebrüht manche an so eine Sache ran gehen.
    Seid mir nicht böse, ich sehe es aus der Sicht des Freundlichen, er muss auch Geld verdienen um seine Leute bezahlen zu können und dann kommt jemand mit so einem Anliegen auf dem Hof, da biste sprachlos...

  8. LGW Gast

    Standard

    #8
    Zitat Zitat von Lampe Beitrag anzeigen
    also sei mir nicht böse, ich würde Dich als Freundlicher vom Hof jagen oder auslachen.
    Hat meiner nicht gemacht. Gut, ich wollte nix schriftliches, aber der Vorschlag mit dem "drübergucken" kam vom Werkstattleiter höchstpersönlich

    War eigentlich nur mit dem Hinterreifen da, wg. Nagel, und hatte beim Ausbau desselben gesehen, das die Beläge an der Verschleissgrenze sind. Also gleich nachgefragt, und kein Thema - neue Backen/Beläge in die Hand gedrückt bekommen, montiert, getestet, und dann noch mal zum Händler für draufgucken.

    Ich weiss jetzt nicht ob die Twin da großartig komplizierter ist, aber das wird vorne doch auch nur sowas wie ne Doppelkolben-Schwimmsattelbremse sein? Bei der alten ist das mehr oder weniger: Splint raus, Stift raus, alte Backen abnehmen, Kolben zurück (hier Vorsicht, nicht verkanten), neue Backen rein, Stift rein, Splint rein - fetsch. So oder so ähnlich.

    Gerade als angehender KFZ-Mechatroniker, das kannst du mit Sicherheit selber bewältigen. Und ein wirklich er schaut da auch noch mal drüber. Vor allem wenn man ihn behandelt. Immerhin hat man u.U. den teuren Hobel dort gekauft, er darf an der Inschpekschion verdienen, und Teilekram kauft man da auch ab und an zum Premiumpreis. Wobei meiner auch da nix dagegen hat, wenn man mit nem DID-Kettensatz auf den Hof wackelt, den bauen die auch ein. Nicht jeder ist so chillig, aber ich finde das gehört auch zur Serviceleistung (bin selbst selbstständig).

    Kritisch wird die Nummer mit den Bremsen wenn es um Flüssigkeitsaustausch und Entlüftung geht, da sollte gerade bei den ABS-Anlagen wirklich ein Fachmann ran, aber Beläge wechseln...

    Trotzdem: alles auf eigene Gefahr, arbeite Gewissenhaft!

    Tipp: den Kolben vor dem Zurückdrücken vom Schmutz befreien, sonst drückst du evtl. Schmutz in die Bremse der dann mittelfristig die Dichtung vergnaddelt...

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    Standard

    #9
    Zitat Zitat von Lampe Beitrag anzeigen
    also sei mir nicht böse, ich würde Dich als Freundlicher vom Hof jagen oder auslachen.
    Es spricht ja nix dagegen es selber zu machen um Geld zu sparen aber dann auch noch den Freundlichen dafür in die Haftung zu nehmen ist doch, gelinde gesagt, frech und ich glaube auch nicht das Dir da ein Freundlicher umsonst drüber schaut und Dir schon garnicht schriftlich bestätigt das damit alles in Ordnung ist und damit die Haftung für DEINE Arbeit für die er NIX bekommen hat zu übernehmen...
    Manchmal bin ich echt sprachlos wie abgebrüht manche an so eine Sache ran gehen.
    Seid mir nicht böse, ich sehe es aus der Sicht des Freundlichen, er muss auch Geld verdienen um seine Leute bezahlen zu können und dann kommt jemand mit so einem Anliegen auf dem Hof, da biste sprachlos...
    Hallo

    Meine Meinung !
    Wie oft haben wir es , mal "eben" die Räder nachziehen weil ich habe meine Räder ja logischerweise selber gewechselt... Wenn ich dann so manches mal merke , wie "fest" die Radbolzen sind, traurig.
    Wir sind hier beim Thema Bremse Leute !

    Da fragt nun ein Azubi nach wegen B.-beläge einbauen und man sagt ihm, alles kein Problem, nur um meiner Meinung nach die Mindestversandsumme voll zu bekommen.
    Getreu dem Motto wenn was nicht richtig ist merkste das aufm Weg zur Kontrolle beim ???
    Wofür lernt man denn ???

    Aber was rege ich mich auf. Die Leute wollen oft alles selber machen und können und anschließend die Absulotion von der Werkstatt...


    Nichts gegen Dich, Homer, Deine Frage war ja soweit okay. In welchem Jahr biste ?
    Aber manche Antworten und Meinungen lassen mich echt manchmal hochkochen, sorry

  10. Registriert seit
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    490

    Standard

    #10
    Mann habt Ihr Probleme.
    Es geht doch um einen Bremsbelagwechsel und nicht um ne Bremszangen- oder gar Motorzerlegung. Wenn man da schon nach nem "Profi" schreien muss, dann sollte man sich wirklich überlegen, ob man das richtige Hobby hat.
    Das mit dem größeren Verschleiß durch Sinterbeläge würde mich genauer interessieren. Nur weil damit (zumindest bei Lucas SV im Vergleich zu den über-stumpfen Serienbelägen bei der 650er) der Reibwert höher ist und die benötigte Handkraft geringer, verschleißt damit bei der gleichen durchschnittlichen Verzögerung doch nicht zwingend die Scheibe mehr. Der Bremsdruck sinkt doch im gleichen Verhältnis.
    Ganz im Gegenteil, ich halte aggressivere Beläge bei der 650er sogar für notwendig. Ist ja schließlich ein "Anfänger- und Frauenmotorrad" und ich denke so manche Frau hat gar nicht die Kraft, im Serienzustand vorne das Blockierdruckniveau zu erreichen.
    Mich wundert dass noch keiner beim Belagwechsel nen ABS-Kollaps verhergesagt hat.

    Gruß
    Edi


 
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