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Bremsklötze vorne selbst erneuern?

Erstellt von HomerSimpson, 26.03.2010, 18:48 Uhr · 62 Antworten · 9.961 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard zustimmung

    #11
    genau meine meinung

    anbei die repanleitung
    was daran schwierig sein soll weiß ich nicht, wenn man nicht gerade 2 linke hände hat.
    und als azubi für kraftfahrzeuge sowieso nicht

    klaus
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  2. LGW Gast

    Standard

    #12
    Zitat Zitat von KlausisGS76 Beitrag anzeigen
    Da fragt nun ein Azubi nach wegen B.-beläge einbauen und man sagt ihm, alles kein Problem, nur um meiner Meinung nach die Mindestversandsumme voll zu bekommen.
    Was fürn Versand? Ich hab' empfohlen die Beläge beim mitzunehmen

    Wer als Motorrad- nicht damit klar kommt (sowohl mental als auch wirtschaftlich), dass die Leute auch Sachen selber machen, der sollte ernsthaft über einen Jobwechsel nachdenken.

    Unter uns Mopedfahrern sind die Selbstschrauber nun mal weit verbreitet, und viele die selbst schrauben machen das mit viel Sachverstand und Einsatz (inkl. Reparaturanleitung und Pipapo). Das ist auch eine "kulturelle" Geschichte.

    Im Grunde bin ich der Meinung, wer beim Motorrad nicht selber keinen korrekten Radausbau und Radeinbau vornehmen kann, sollte sich ernsthaft Gedanken machen, ob er überhaupt schon verstanden hat, worums bei der ganzen Sache geht. (Was nicht bedeutet, dass es verwerflich ist, auch so etwas einen machen zu lassen - aber man sollte es halt grundsätzlich mal können). Und zwar inklusive dem Wissen, das bei einer Aluminiumschwinge das Anzugsdrehmoment schon wichtig ist.

    Das nur als Beispiel gemeint. Bremsbeläge sind zumindest bei den einfacheren Bremssystemen sehr problemlos zu wechseln. Da droht auch kein plötzlicher Totalausfall oder sowas, wenn man nicht zwei Linke Hände hat. Und für den Fall haben hier alle den empfohlen.

    Neee, also wirklich. Ich kenne Motorradfahrer, die haben ihr Motorrad zurückgegeben und die Marke gewechselt, weil sich der Hersteller geweigert hat, das Auslesegerät für die Inspektion zu verkaufen (Preis wäre ziemlich egal gewesen). Die zerlegen ihre Maschine zur Not im dunkeln mit einer Hand, und bauen sie hinterher mit der anderen wieder zusammen.

    Natürlich ist nicht jeder so ein begabter Schrauber, aber wenn wir jetzt anfangen wegen jeder Mini-Verschleissteilwartung eine "Fachwerkstattspflicht" einzuführen, neee, das geht mir irgendwie echt zu weit.

    Bremsflüssigkeitswechsel oder Zerlegung der Zange, das sind andere Kaliber, das sollte dann wirklich jemand gelerntes mit Erfahrung machen. Aber Beläge tauschen, und dann ist hier noch ein angehender KFZ-Mechatroniker im Spiel... wuuuuah. Dafür habe selbst ich nicht länger als 20 Minuten gebraucht; ich hab' zwar schon ne Simson komplett aufgebaut, aber das ist verglichen mit ner BMW ja mehr wie ein Fahrrad. Von daher würde ich mich nicht als "Schrauberprinz" bezeichnen. Aber der Belagwechsel ist nun echt kein Thema. Am besten ein Reparaturhandbuch besorgen!

    Zum Glück ist mein da aufgeschlossen. Und das ist wirklich ne große BMW-Niederlassung mit Marmorboden und weiss ich nicht was. Die leben halt davon, das viele Mittfünfziger ihre RT/ST/weissnichwas zweimal im Jahr zur Inspektion bringen und über den Winter für teuer Geld einlagern lassen, und freuen sich gleichzeitig auch über Leute, die mit mehr Enthusiasmus an ihrem Moped zu Gange sind. Mal abgesehen davon, dass sie mir bei meiner dort gebraucht gekauften Dakar den Hauptständer (Zubehörteil!) anstandslos nachgeschweisst haben, weil er nen Riss hatte. Sogar schön überlackiert worden. Das ist echt ein , solche braucht das Land.

    Trotzdem, noch mal: wenn du's selber machst, machs Gewissenhaft - und keine Garantie von mir

  3. Registriert seit
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    #13


    Demnächst darf hier nicht mal mehr das Benzin selbst wechseln .....

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    #14
    Zitat Zitat von Edi990 Beitrag anzeigen
    Mann habt Ihr Probleme.
    Es geht doch um einen Bremsbelagwechsel und nicht um ne Bremszangen- oder gar Motorzerlegung. Wenn man da schon nach nem "Profi" schreien muss, dann sollte man sich wirklich überlegen, ob man das richtige Hobby hat.
    Das mit dem größeren Verschleiß durch Sinterbeläge würde mich genauer interessieren. Nur weil damit (zumindest bei Lucas SV im Vergleich zu den über-stumpfen Serienbelägen bei der 650er) der Reibwert höher ist und die benötigte Handkraft geringer, verschleißt damit bei der gleichen durchschnittlichen Verzögerung doch nicht zwingend die Scheibe mehr. Der Bremsdruck sinkt doch im gleichen Verhältnis.
    Ganz im Gegenteil, ich halte aggressivere Beläge bei der 650er sogar für notwendig. Ist ja schließlich ein "Anfänger- und Frauenmotorrad" und ich denke so manche Frau hat gar nicht die Kraft, im Serienzustand vorne das Blockierdruckniveau zu erreichen.
    Mich wundert dass noch keiner beim Belagwechsel nen ABS-Kollaps verhergesagt hat.

    Gruß
    Edi
    Zur Sinter Problematik sei gesagt nur kurz gesagt (hab kein Bock jetzt das ganze anhand von Reibwerten, Härtegraden etc. zu erklären) das die Sinter logischerweise mehr runterrubbeln. Warum erkläre ich Dir hier stark vereinfacht (wie gesagt, hab kein Bock das genau auszuführen)
    Normale Bremsbeläge sind weicher als die Bremsscheiben => Verschleiss an den Belägen ist höher
    Sinterbeläge sind härter als die Bremsscheiben => Verschleiss an den Scheiben ist höher
    Nochmal bevor hier jetzt einige Aufschreien, das ist VEREINFACHT erklärt.
    Die Snterbeläge bremsen nicht besser (zumindest nicht in den Bereichen die für uns wichtig und messbar sind), denn wenn eine Bremse im ABS Regelbereich ist bremst es eh am Limit. Auch braucht man nicht weniger Handdruck, denn die Physik kann man nicht überlisten und die Formel p=F/A gilt auch für die Sinter Beläge (auch hier verzichte ich auf eine genauere Erklärung).
    Wenn der junge Mann eine Ausbildung macht muss dort doch auch ein Meister sein, warum fragt er nicht diesen ob er ihm hilft oder nach der Arbeit drüber schaut?... Richtig, weil der bestimmt sagt "geh Du zum BMW Service, ich geh doch für Deine Arbeit nicht in die Haftung!"

  5. Registriert seit
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    #15
    Zitat Zitat von Benno Beitrag anzeigen


    Demnächst darf hier nicht mal mehr das Benzin selbst wechseln .....
    Dafür gibt es doch den Shell Tankwart

  6. Registriert seit
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    #16
    Zitat Zitat von Benno Beitrag anzeigen


    Demnächst darf hier nicht mal mehr das Benzin selbst wechseln .....
    Das ist doch Quatsch und Polemik!
    Man sollte aber vielleicht mal ein bißchen das Gehirn einschalten wenn man am Mopped schraubt. Bei so Sachen wie den Bremsen solte man einfach Fachleute ranlassen egal ob es einfach geht oder nicht. Warum wohl dürfen nur Meister Werkstätten Bremsenarbeiten durchführen? Damit eben nicht jeder Jockel an den wohl wichtigsten Teilen am Mopped rumpfuscht!

  7. LGW Gast

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    #17
    "Hirn einschalten" bedeutet bei Bremsbelägen allerdings: die kann man mit Sachverstand ohne weiteres selbst wechseln. Bei jedem Radwechsel kann man mehr kaputt machen als beim Wechsel der Bremsbeläge.

    Ich sage auch, man muss Grenzen kennen und einhalten. Und Bremsen sind natürlich mit besonderer Sorgfalt zu behandeln. Aber hier kann eigentlich wenig passieren, ausser man drückt die Kolben mit nem Schraubenzieher zurück und/oder verkantet ordentlich. Flüssigkeitswechsel, Tausch der Bremsleitungen, DA sollte ein Fachmann dran, zumal beim ABS - und weil besonderes Gerät erforderlich ist. Die Kolben bekommt man gerade bei ner Einkolbenbremse (hat die neue kleine GS schon zwei?) problemlos mit ner Schraubzwinge und ner Metallplatte zurückgedrückt. Halt vorsichtig arbeiten. Aber das muss ein (angehender) KFZ-Mechatroniker eigentlich hinbekommen.

    Zumal, habt ihr euch mal ne Scheibenbremsanlage eines modernen PKW angeschaut? Dagegen ist das Zeug am Moped Pipifax.

  8. Registriert seit
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    #18
    Mal eine kurze Frage an alle die die hier schreiben wie einfach doch alles ist. Würdet ihr hier die Verantwortung für das was ein Anderer tut übernehmen???
    Ich glaube nicht, deswegen solltet ihr es auch bleiben lassen hier so leichtfertig zu Urteilen ob es einer kann oder nicht und wie einfach es ist. Für den Einen ist es pipifax für den Nächsten ist es schon zu schwierig die Schrauben zu lösen.
    Also wenn ihr nicht für das Einsteht was Andere verbocken lasst es einfach in den Bereichen die Sichereitsrelevant sind alles zu verharmlosen.
    Ich habe jedenfalls kein Bock das irgendjemand der Aufgrund EURER Empfehlungen die Bremsen gemacht hat (und das falsch) in mich reinkracht weil er nicht mehr bremsen kann!

  9. Registriert seit
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    #19
    Zitat Zitat von Lampe Beitrag anzeigen
    Man sollte aber vielleicht mal ein bißchen das Gehirn einschalten wenn man am Mopped schraubt.
    Brauche ich nicht. Mein Gehirn hat keinen Ausschalter.

  10. Registriert seit
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    #20
    Zitat Zitat von Lampe Beitrag anzeigen
    Zur Sinter Problematik sei gesagt nur kurz gesagt (hab kein Bock jetzt das ganze anhand von Reibwerten, Härtegraden etc. zu erklären) das die Sinter logischerweise mehr runterrubbeln. Warum erkläre ich Dir hier stark vereinfacht (wie gesagt, hab kein Bock das genau auszuführen)
    Normale Bremsbeläge sind weicher als die Bremsscheiben => Verschleiss an den Belägen ist höher
    Sinterbeläge sind härter als die Bremsscheiben => Verschleiss an den Scheiben ist höher
    Nochmal bevor hier jetzt einige Aufschreien, das ist VEREINFACHT erklärt.
    Die Snterbeläge bremsen nicht besser (zumindest nicht in den Bereichen die für uns wichtig und messbar sind), denn wenn eine Bremse im ABS Regelbereich ist bremst es eh am Limit. Auch braucht man nicht weniger Handdruck, denn die Physik kann man nicht überlisten und die Formel p=F/A gilt auch für die Sinter Beläge (auch hier verzichte ich auf eine genauere Erklärung).
    Vielen Dank für die Erklärung. Schade, dass Du auf Details verzichtest, denn so ganz habe ich es leider noch nicht verstanden.
    Ich den Fall kann ich die Lucas SV (Sinter) noch mehr empfehlen, denn im Vergleich zu den organischen Standard-Lucas verschleißen die SV wie Butter in der Sonne, sprich, sie müssen ja nach Deiner Erklärung die Scheiben richtig gut schonen!
    Die Formel ist mir auch noch nicht ganz klar. Ich hätte jetzt angesetzt Reibkraft = µ * Bremskolbenkraft mit µ dem Reibwert zwischen Bremsbelag und Bremsscheibe. Und wenn dieser größer ist erreiche ich doch mit einer geringeren Handkraft die gleiche Verzögerung, oder überliste ich damit die Physik?

    Sinter-Gruß
    Edi


 
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