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Bremsklötze vorne selbst erneuern?

Erstellt von HomerSimpson, 26.03.2010, 18:48 Uhr · 62 Antworten · 9.973 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #41
    Weiter so, der nächste schreibt jetzt bestimmt er soll Bremsenfett auf die Beläge schmieren, dann quitschen sie nicht mehr so, ach ja WD40 auf der Bremsscheibe verhindert das Rosten ;-) Wenn man Luft in die Bremsleitung bläst verdichtet sich die Flüssigkeit besser *ggg*

  2. LGW Gast

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    #42
    Zitat Zitat von Lampe Beitrag anzeigen
    ach ja WD40 auf der Bremsscheibe verhindert das Rosten
    Annnäääääh nich schooon wieder

  3. Registriert seit
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    #43
    Zitat Zitat von KlausisGS76 Beitrag anzeigen
    Man nimmt aber keine Kupferpaste mehr...( Metallteilchen im Schmeirmittel können ABS Sensoren beeinflussen...)
    -.- ok ich hab grade nachgesehen, beim werkzeug liegt plastilube und
    die kupferpaste, die man jahrzente ohne probleme verwendete ist aus.

    aber mal im ernst ... metallteile ... abs sensoren? man nimmt einen hauch
    kuperpaste und diesen an den seiten der kloetze damit es fluppt, wo soll
    da ein nennenswerter anteil "metall" herkommen und vor allem was soll er
    bewirken? den beruehmten kupfermagneten hat man ja noch nicht erfunden.

  4. LGW Gast

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    #44
    Ich hab' mal was von "Leitfähigkeit" gelesen, kam mir aber auch suspekt vor. Kupfermagneten gibts zwar nicht, aber durchaus Wirbelstrominduktion in Kupfer, wenn mich nicht alles täuscht. Ich hab' das Zeug bei mir aber auch drangeschmiert, Gewohnheit. Man muss die Beläge ja nicht drin tränken

  5. Registriert seit
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    #45
    Zitat Zitat von LGW Beitrag anzeigen
    Ich hab' mal was von "Leitfähigkeit" gelesen, kam mir aber auch suspekt vor. Kupfermagneten gibts zwar nicht, aber durchaus Wirbelstrominduktion in Kupfer, wenn mich nicht alles täuscht. Ich hab' das Zeug bei mir aber auch drangeschmiert, Gewohnheit. Man muss die Beläge ja nicht drin tränken
    kupfer kannst du nur vermittels eines plus und minuspols ueberreden magnetisch
    zu sein, ferromagnetismus ist dem kupfer nicht vergoennt.

    ich frag mich echt was so manchem hauptberuflichen bedenkentraeger und
    gutmenschen hier so durch die birne fegt.. abenteuerlich. (damit bist ausdruecklich
    nicht Du gemeint).

  6. LGW Gast

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    #46
    Zitat Zitat von philofax Beitrag anzeigen
    kupfer kannst du nur vermittels eines plus und minuspols ueberreden magnetisch
    zu sein, ferromagnetismus ist dem kupfer nicht vergoennt.
    Hm, müsste mich jetzt wieder genauer mit dem ABS befassen (physikalisch) - und wollte genau das immer vermeiden.

    Stochern im Nebel:

    Nachdem die Hall-Sonde ja vermutlich eine Veränderung eines Magnetfelds eines Permanentmagneten misst, könnte in Kupferpaste, die sich durch die Raddrehung gegenüber dem Magnetfeld bewegt, Wirbelstrominduktion auftreten, die dann wiederum dem erzeugenden Magnetfeld entgegen wirkt und dieses somit verändert.

    Aber damit man da überhaupt im Traum eine Auswirkung auf die Messfähigkeit des Sensors hätte, müsste man wohl eine komplette Tube Kupferpaste auf das Geberrad verteilen. Ich bin jetzt auch zu faul, nachzurechnen, ob man da überhaupt im Ansatz im Bereich der Signifikanz ist.

    Ich glaube auch, es ging bei dem "nono" für Kupferpaste gar nicht um die ABS-Sensoren, sondern um die Sensoren zur Belagstärkenwarnung bei der Q, stand da nicht was in meinem Thread zum Bremsbackenwechsel?

    In der RepAnleitung der Dakar steht kein Wort zu erlaubten oder verbotenen Schmiermitteln. Ich frage mich aber gerade, ob ich bei der Montage der Bremsbeläge hinten daran gedacht habe:

    Beim Wechsel von Bremsbelägen das
    Entkoppelungsblech(3) vom alten Bremsbelag ab-
    bauen und am neuen kolbenseitigen Bremsbelag
    anklipsen.
    Das muss ich morgen mal nachgucken. Aber ich glaub' an dem neuen war son Ding schon dran...

  7. Registriert seit
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    #47
    Zitat Zitat von LGW Beitrag anzeigen
    Ich erbringe auch eine Selbstverständlichkeit, nämlich die, dass ich sinnloses Feilschen um ein paar Cent bei jedem Einkauf einfach sein lasse. Er muss ja (wegen mir) keine Zylinderkopfdichtung für Lau wechseln, aber bspw. ne Achsmutter nachziehen sollte einfach drin sitzen.

    Ich sach's ja ungern dauernd, aber ich bin selber Selbstständig, und erbringe kleine "Randleistungen" für meine Kunden auch "so". Ergebnis ist eine sehr hohe Kundenzufriedenheit (zumindest wird mir bei Fehlern immer mal verziehen, was darauf hindeutet, dass es im großen und ganzen im Grünen Bereich ist). Man nennt das auch "warm, fuzzy feeling", was der Kunde möglichst haben sollte. Dabei müssen beide Seiten fair bleiben, aber nur so macht es auch für beide "Laune".



    Du bist vermutlich nicht selbstständig, oder?

    Wer als Selbstständiger diese Mentalität verfolgt, sollte am besten gleich Insolvenz anmelden und Hartz IV beantragen. Kundenbindung ist das A+O, gerade heute, und ein "ehemaliger Kunde" eine Bankrotterklärung.

    Und das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass ein Kunde den Händler erpresst, wenn er mal darum bittet eine Achsmutter nachzuziehen, im Gegenteil!

    Ausserdem kann man ja auch einfach mal nett zueinander sein. "Hier" wird sowieso viel zu viel nur auf die Kopeken geschaut...

    Hallo LGW,

    nun war Lampe so Freundlich und hat dir einiges schon Beantwortet.

    Aber ich möchte auch noch was dazu sagen da du mich ja Zitiertest.

    Deine "Randleistungen" sind halt keine Selbstverständlichkeit sondern sehr Freundlich (nett) von dir, etwas anderes habe ich nicht gesagt und nicht gemeint.

    Selbstverständlich darf jeder um etwas bitten, ist halt wie bei Kindern, nicht jede bitte muss erfüllt werden.

    Eigentlich müsste ich dir als Selbstständigen aus dem Herzen gesprochen haben, ich denke du hast über meine Worte einfach nicht lange genug Nachgedacht.

    Auch wir Schreiben wohl aneinander vorbei sind aber gar nicht so weit auseinander, denke ich.

    Und natürlich führen auch hier Begrifflichkeiten zu Missverständnissen.

    Sprechen wir von Kunden oder von Käufern?

    Definition Kunde:
    Ein Kunde ist eine Person oder eine Institution, die ein offensichtliches Interesse am Vertragsschluss zum Zwecke des Erwerbs eines Produkts oder einer Dienstleistung gegenüber einem Unternehmen oder einer Institution zeigt.
    Sobald das Geschäft zustandegekommen und durch Vertragsschluss, bzw. Bezahlung und Übergang des Besitzes abgeschlossen ist, wird der Kunde zum Käufer.


    Insofern müsste man auch von Käuferservice und nicht von Kundenservice sprechen.
    Und nicht jeder der ein Geschäft betritt zeigt deshalb ein Interesse an einem Vertragsschluss geschweige ein offensichtliches Interesse.

    Ich bin auch Selbständig, muss aber zu geben solche Probleme nicht zu haben.

  8. Registriert seit
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    #48
    Zum Thema Kupferpaste habe ich eine Erklärung dazu im Internet gefunden:

    Da immer mehr Elektronik an unseren Fahrzeugen wie auch ABS/ASR verwendet wird, ist bei den Bremsen und Rädern Kupferpaste nicht mehr "Zeitgemäß".

    Zur Erklärung, über 95% aller ABS-Systeme funktionieren "elektrisch", ich versuche es mal so einfach wie möglich zu beschreiben, der Sensor arbeitet magnetisch, mal hat dieser einen "Gegenpol" mal nicht (das gegenüberliegende "Zahnrad"). Durch diesen Impuls erkennt das Steuergerät, dass sich das Rad dreht, neuere Anlagen (auch z.B. ASR) errechnen hierdurch auch die Raddrehzahl. Durch die Impulse kann das Steuergerät über den "Hydraulikblock" den Bremsdruck des einzelnen Rades "steuern" und somit ein blockieren beim "vollbremsen" (oder auch durchdrehen) verhindern. Wird an den Führungen der Beläge z.B. Kupferpaste verwendet, können hier kleinere Fäden von dieser beim bremsen "abgetragen" werden und durch die Belüftung an die Sensoren oder das "Zahnrad" kommen. Kupferpaste ist nun zwar nicht magnetisch, kann aber durch die hohe Klebewirkung Abrieb der Bremsscheibe binden und entweder auf dem Sensor oder in den Zahnzwischenräumen für Störungen sorgen. Teilweise kann auch ein Sensor oder dessen elektrische (Steck-) Verbindung beschädigt sein. Unter normalen "Umständen" iste dieses selten bedenklich, da die Sensoren teilweise auch "Wasserunempfindlich" sind, gegen die elektrische leitfähigkeit von Kupfer allerdings nicht. Wenn nun der Sensor fälschlicher Weise meldet "das Rad steht", nimmt die Regeleinheit den Bremsdruck zurück und die Bremsleistung am Rad geht gegen 0...


    Wie gesagt ist diese Erklärung nicht von mir.
    Interessanterweise sagen aber auch viele Bremsenhersteller „Nein" zu Kupferpaste, nur leider ohne Erklärung dazu.

  9. Registriert seit
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    Standard

    #49
    Zitat Zitat von HomerSimpson Beitrag anzeigen
    Wer hätte gedacht, dass das hier so ausartet, ich nicht


    Ich denke mal Deine Beläge hast Du gewechselt bekommen
    Notfallls hast Du ja 'nen Ausbilder oder Meister der all die Theorien hier bestätigen oder verwerfen kann.

    Druck es einfach mal für die Berufsschule aus

  10. Chefe Gast

    Standard

    #50
    Zitat Zitat von Mister Wu Beitrag anzeigen


    Ich denke mal Deine Beläge hast Du gewechselt bekommen
    Notfallls hast Du ja 'nen Ausbilder oder Meister der all die Theorien hier bestätigen oder verwerfen kann.
    Druck es einfach mal für die Berufsschule aus
    Wirst sehen, die Experten halten sich ab jetzt schlagartig sehr zurück...


 
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