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Bremsklötze vorne selbst erneuern?

Erstellt von HomerSimpson, 26.03.2010, 18:48 Uhr · 62 Antworten · 9.981 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #51
    Habs noch nicht gemacht, habe aber nächste Woche Urlaub und werds dann machen, wenn ich Zeit habe.

    MfG
    HomerSimpson

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    #52
    Sehe mich nicht als "Experte" ,stehe aber voll zu meinen Aussagen

    Er hätte ja genausogut direkt und nur seinen Meister fragen können...

    (aber er wollte eben Profimeinungen hören )

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    #53
    Zitat Zitat von KlausisGS76 Beitrag anzeigen
    Sehe mich nicht als "Experte" ,stehe aber voll zu meinen Aussagen

    Er hätte ja genausogut direkt und nur seinen Meister fragen können...

    (aber er wollte eben Profimeinungen hören )
    Eben, dafür gibts ja dieses Forum hier

  4. Registriert seit
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    #54
    Zitat Zitat von Edi990 Beitrag anzeigen
    Stimmt, dabei hab ich ihr, im Gegensatz zu Dir, nie was vorgemacht!
    Na das kann und will ich nicht kommentieren

    Zitat Zitat von Edi990 Beitrag anzeigen
    Mist, wenn ich Dich früher gekannt hätte, hätte ich mir viel Stress erspart. Denn mein Kunde (süddeutscher Automobilhersteller ) gibt in seinen Lastenheften für die Parameter für gewisse Simulationen doch tatsächlich unterschiedliche Reibwerte (bzw. Blockierdruckniveaus, aber ich hoffe wenigstens da sind wir uns einig, dass das direkt proportional ist) für verschiedene Bremsbeläge an. Ist der doof! Hätte doch einfach Dich fragen und sich den ganzen Mumpitz sparen können!
    Wobei der Unterschied hier zwischen 20 und 30% liegt.
    Tja der süddeutsche Automobilhersteller hat mit sicherheit seine Vorgaben (wobei Papier auch sehr geduldig ist und ich kann das beurteilen, denn ich hatte mit dem auch schon des öfteren zu tun *gg*). Wenn er Dir also verschiedene Reibwerte für simulierte Bremsversuche gibt heisst das im Gegenschluss, dass alle Bremsbeläge auf dieser Welt unterschiedliche Reibwerte haben und auf diese simulierten Vorgaben des süddeutschen Automobilherstellers zurück zu führen sind?
    Halleluja, preiset den Herrn, wir haben den heiligen Gral gefunden
    Zeige mir doch bitte mal die Messprotokolle z.B. für die Lucas Beläge die belegen, das die Sinter tatsächlich einen um 20-30% höheren Reibwert haben. Mich interessiert der süddeutsche Automobilhersteller mit seinen simulierten Werten nämlich nicht, denn der gleiche Hersteller hat simuliert errechnet das seine Karossen auch nach 8 Jahren nicht rosten (stimmt, sie tun es schon nach einem Jahr *gg*).
    Halleluja, gut das ich Dich gefunden habe, sonst wäre ich jetzt immer noch unwissend!

    Zitat Zitat von Edi990 Beitrag anzeigen
    Erfahrungen: An der 650er meiner Frau, Serie-Sinter gegen Lucas SV Sinter
    Zitat meine Frau: Endlich ist der Unterschied bzgl. Handkraft nicht mehr ganz so krass im Vergleich zu unserer 690SM.
    Kann ich bestätigen.
    Und bei meiner hab ich den direkten Vergleich zwischen Lucas organisch, etwas degressiver als die Serien-Sinter und auch Lucas SV, die Besten bzgl. Handkraft.
    Bei Testgläubigkeit: Es war mal ein sehr interessanter Vergleich von Bremsbelägen für die 12erGS in der MOTORRAD. Es gab erstaunlicherweise merkliche Unterschiede bei den Bremswegen und massive Unterschiede beim Scheibenverschleiß. Obwohl alle Sinter...
    Wenn Du Motorrad als unabhängiges Magazin heranziehst muss ich laut loslachen, selbst der größte Hinterweltler weiß das dort ein kausaler Zusammenhang zwischen geschalteten Werbeanzeigen und naja, ich möchte das nicht so deutlich schreiben, aber "BILD dir Deine Meinung" ist ungefähr genauso unabhängig

    Zitat Zitat von Edi990 Beitrag anzeigen
    Nö, ich fahre doch nicht BMW, ich fahre ein richtiges Motorrad!
    Na das ist doch schön für Dich, da gibt es dann bestimmt Sinter Beläge vom süddeutschen Automobilhersteller dafür die eine 50% Reibkrafterhöhung im Gegensatz zur normalen Serie haben und Du Verzögerungswerte von weit mehr als 12m/s erreichst *ggggg*


    Zitat Zitat von Edi990 Beitrag anzeigen
    Sinter-for-ever-Grüße
    Edi
    Ja, mach Du nur *gg*

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    #55
    Zitat Zitat von Lampe Beitrag anzeigen
    Tja der süddeutsche Automobilhersteller hat mit sicherheit seine Vorgaben (wobei Papier auch sehr geduldig ist und ich kann das beurteilen, denn ich hatte mit dem auch schon des öfteren zu tun *gg*). Wenn er Dir also verschiedene Reibwerte für simulierte Bremsversuche gibt heisst das im Gegenschluss, dass alle Bremsbeläge auf dieser Welt unterschiedliche Reibwerte haben und auf diese simulierten Vorgaben des süddeutschen Automobilherstellers zurück zu führen sind?
    Halleluja, preiset den Herrn, wir haben den heiligen Gral gefunden


    Na das ist doch schön für Dich, da gibt es dann bestimmt Sinter Beläge vom süddeutschen Automobilhersteller dafür die eine 50% Reibkrafterhöhung im Gegensatz zur normalen Serie haben und Du Verzögerungswerte von weit mehr als 12m/s erreichst *ggggg*
    Tja, was soll ich dazu noch sagen? Mir fällt nur noch "vollkommen beratungsresistent" ein.
    Wenn jetzt schon die Verschwörungstheorie kommt...
    Lies genau: Es geht um "gewisse Simulationen", für Systemauslegungen, nicht um Bremssimulationen. Dafür bekommen wir - gemessene - Drücke in den Radleitungen beim Blockieren und identischen Umweltbedingungen. Die wurden mit einer Reihe in Frage kommender Bremsbeläge gemessen und variieren um den VON MIR genannten Wert.
    Hierbei geht es um die Reibung zwischen Bremsbelag und Bremsscheibe. Reibwert, kuckst Du Wikipedia o.ä.
    Das hat nix mit der Verzögerung und dem maximalen Reibwert zwischen Straße und Reifen und damit erreichbarer Verzögerung zu tun, sehr wohl aber mit der Handkraft bei einer bestimmten Verzögerung.
    Bist Du echt so verbohrt?
    Denk doch mal andersrum nach: Der Reibwert Scheibe-Belag ist materialabhängig. So wie es verschiedene Bremsscheibenmaterialien gibt (Guß, Edelstahl, Carbon usw.) gibt es auch verschiedene Bremsbelagmaterialien. Jeder Hersteller versucht im Sinne seines Entwicklungsziel (und sei's nur "billig") zu optimieren. Wieso sollte da überall genau das Gleiche rauskommen?

  6. LGW Gast

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    #56
    Ihr habt einen denkbar unsachlichen Diskussionsstil

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    #57
    Zitat Zitat von LGW Beitrag anzeigen
    Ihr habt einen denkbar unsachlichen Diskussionsstil
    Mach mir mal bitte nen Vorschlag, wie ich hier was noch "sachlich" rüberbringen soll, wenn es nur noch um's "Rechthaben" geht.
    Ich denke, der Zug ist abgefahren. Ich kann's jetzt auch bleiben lassen.

  8. LGW Gast

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    #58
    Zitat Zitat von Edi990 Beitrag anzeigen
    Mach mir mal bitte nen Vorschlag, wie ich hier was noch "sachlich" rüberbringen soll, wenn es nur noch um's "Rechthaben" geht.
    Ich denke, der Zug ist abgefahren. Ich kann's jetzt auch bleiben lassen.
    In der Ruhe liegt die Kraft

  9. Registriert seit
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    #59
    Zitat Zitat von LGW Beitrag anzeigen
    Ihr habt einen denkbar unsachlichen Diskussionsstil
    Deswg. vielleicht mal ein paar harte Fakten, auch wenn's nicht grad nur solche für Motorrad-Bremsklötze sind:

    OEM-Klötze (organisch, für einen namhaften KFZ-Hersteller aus dem norddeutschen Raum): cF=0.3-0.4

    Ferodo DS 2000/EBC Yellowstuff: 0.48 Fading temperature 480-650°C
    Ferodo DS 2500 Street/Track: 0.5 Fading temperature 650-700°C
    Ferodo DS 3000 Race/EBC Bluestuff: 0.62 Fading temperature 700++°C
    Ferodo DS3000 Plus +0.3: 0.68 Arbeitstemperatur bis 870°C

    Natürlich gehört für das Erreichen der angegebenen Reibbeiwerte die passende Scheibe dazu. Und, wie man (ev.??) sieht, ist ein Zuwachs von 50% sogar noch niedrig gegriffen, von 0.3 zu 0.68 sind's schlappe 127%.

    Ach ja: cF = Coefficient of Friction = µ = dimensionsloser Reibbeiwert (Materialpaarungsbezogen!). Kein konstanter Wert für eine bestimmte Materialpaarung, sondern abhängig u.a. von Temperatur u. Reibgeschwindigkeit.
    Und, um das bisher aus unbekannten Gründen nicht näher erläuterte (warum eigentlich nicht???) mal etwas klarer zu machen:

    Wg. BS = µ*F (mit F = Anpresskraft, BS = Bremskraft an der Scheibe) ist sofort ersichtlich, das für eine konstante Bremskraft BS bei sich änderndem µ sich die Anpresskraft der Klötze ändern muss. Wird µ größer, muss die Anpresskraft proportional kleiner werden, und damit natürlich die aufzubringende Handkraft, die der Anpresskraft direkt proportional ist.
    Ist doch, zumindest in erster Näherung, vollkommen einfach (ich wüsst jetzt jedenfalls nicht, wie man das stark vereinfacht nicht erklären kann).

    Grüße
    Uli
    p.s.
    für den KFZ-Hersteller hat aber eben nicht nur der Reibbeiwert hohe Relevanz, gleichzeitig müssen die Dinger einigermaßen haltbar sein, kein Geräusch verursachen, nicht übermäßig Bremsstaub produzieren, kalt wie warm wie auch nass nach Möglichkeit immer den gleichen Reibbeiwert liefern (weil der ungeübte "Ottonormal-Fahrer" sich eben nicht auf geänderte Verhältnisse einstellen kann, jedenfalls nicht sonderlich schnell, wenn überhaupt), wenig kosten sollen sie, in immer gleiche Qualität beschaffbar sein...

  10. Registriert seit
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    #60
    Achsoooo,

    jetzt dämmert´s sogar mir .
    Endlich bringt mal einer Licht in die Sache hier. Sachlich nach Faktenlage.

    Was muß ich jetzt machen ??? ODER BESSER NICHT ???

    Gruß Dag


 
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