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Die F650GS nur für Anfänger?

Erstellt von GS.Karl, 12.01.2012, 09:58 Uhr · 94 Antworten · 12.377 Aufrufe

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    #51
    Zitat Zitat von moto-berni Beitrag anzeigen
    Kann mir jemand sagen, ob die 650er serienmäßig eine Steckdose eingebaut hat ?
    Jep, guckst Du...
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    #52
    Ja, direkt neben der Zündung.

    Gruß Anja

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    #53
    Da muß ich glatt auch mal meinen Senf dazugeben!
    Die 6,5er hat meine Mono abgelöst. Davor war Fazer etc. etc. Ist mein ca. 17. Moped gewesen. Denke mal, daß man dann nicht mehr Anfänger ist...
    Ein kl. Ritzel drauf und ab gehts!
    Wenn man sie vernünftig händelt, gibts auf kl. Straßen für 12er nicht unbedingt viel zu lachen
    Aber auch auf großer Reise (solo) paßt alles bestens (Windschutz und Bank geändert). Natürlich fehlen ihr manchmal (zum schnellen Überholen) ein paar PS, aber das wars dann auch.
    Ich glaube, wenn jeder nur das fahren würde, was er auch WIRKLICH beherrscht, wären sehr viel mehr mit ner 650er unterwegs (einschl. meinereiner!)

    Daß ich meine Kleine nun verkaufe, hat andere Gründe.

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    #54
    Zitat Zitat von Edi990 Beitrag anzeigen
    Sehe ich ja prinzipiell genauso, aber ENDURO-Bauer (der alle BMWs heilig spricht ) behauptet ja, das stimme nicht, da sie bei Vmax im 6. Gang ca. 7500/min dreht, die Drehzahl der Maximalleistung und dann würde es ja passen...
    Aber glaub mir, auch kürzer übersetzt und mit nem Kurzhubgasgriff, (damit das Handgelenk auch ohne Nachgreifen leicht Vollgas geben kann) reichts auch im Durchzug nicht für die Tiger.
    Von der Gesamtübersetzung her betrachtet sind da die Unterschiede in der Tat beträchtlich.
    Die Gesamtübersetzung der Tiger 800 XC im 6. Gang entspricht bei der F 650 GS der im 4. Gang und bei der F 800 GS exakt der des 5. Gangs. Das die 800 XC eine F 650 GS im selben Gang stehen lässt ist also kaum verwunderlich.

    Gruß
    Canario

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    #55
    Zitat Zitat von Canario Beitrag anzeigen
    Von der Gesamtübersetzung her betrachtet sind da die Unterschiede in der Tat beträchtlich.
    Die Gesamtübersetzung der Tiger 800 XC im 6. Gang entspricht bei der F 650 GS der im 4. Gang und bei der F 800 GS exakt der des 5. Gangs. Das die 800 XC eine F 650 GS im selben Gang stehen lässt ist also kaum verwunderlich.

    Gruß
    Canario
    Der Verglich hinkt ein klein wenig, da die Triumph als Dreizylinder einen anderen Drehzahlbereich hat. Man könnte auch so vergleichen:
    Im 6. bei Nenndrehzahl dreht läuft die 650 knapp 190 km/h(bei 7500/min), die Tiger aber ca. 200 km/h (bei 9300/min). Sogesehen...

    Also ich hab ja echt Verständnis, dass alle hier ihr "Kälbchen" lieben, tut meine Frau ja auch, aber damit die werksseitige etwas arg "geämpfte" Abstimmung (apropos: Lucas "SV" Bremsbeläge vorne rein bauen! ) gleich vollkommen auszublenden...
    Die kleine GS hat sicher viele Vorzüge, aber "bulliger Antritt" und "messerscharfes Handling" gehören mit Sicherheit nicht dazu.

    Ich hab die beiden "Top-Tests" in der MOTORRAD gefunden. Unter der Annahme, dass wenigstens die Messwerte stimmen, hier die vom Handling-Parcours:
    Rundenzeit: Tiger 19,8s; 650GS 21,2s
    Vmax Messpunkt: Tiger 114,4km/h; 650GS 99,5km/h

    Dabei habe ich mir die Drehmomentkurven mit angesehen:
    Es stimmt tatsächlich, die Tiger ist beim Drehmoment nur obenraus besser.
    "Obenraus" beginnt in dem Fall aber bereits bei knapp 3500/min

    Viele Grüße und noch viel Spaß mit Eurem "Fortgeschrittenenmotorrad"

    Edi

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    #56
    Zitat Zitat von Edi990 Beitrag anzeigen
    Der Verglich hinkt ein klein wenig, da die Triumph als Dreizylinder einen anderen Drehzahlbereich hat.[...]
    Wir kamen ja daher, daß Du sagtest, daß die F 650 GS auch mit kürzerer Übersetzung nicht mitkommt...

    Bei den Durchzugswerten von 60-100 und 100-140 sieht es halt mit Standardübersetzung so aus, daß bei identischen Geschwindigkeiten im 6. Gang die XC 800 immer mehr Leistung hat als die 650er. Mit Änderung der Gesamtübersetzung kann das im hier betrachteten Bereich (60 km/h bis 140 km/h) auf ein Minimum reduziert bzw. angeglichen werden. Statt anderen Ritzeln tut es da eben auch runterschalten in dem betrachteten Bereich (Randbedingungen beachten).

    Zitat Zitat von Edi990 Beitrag anzeigen
    Dabei habe ich mir die Drehmomentkurven mit angesehen:
    Es stimmt tatsächlich, die Tiger ist beim Drehmoment nur obenraus besser.
    "Obenraus" beginnt in dem Fall aber bereits bei knapp 3500/min
    [...]
    Mir liegen da leicht andere Werte vor. Danach beginnt "Obenraus" erst bei ca. 7000 min-1.

    Canario

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    #57
    Zitat Zitat von Edi990 Beitrag anzeigen
    ...

    Ich hab die beiden "Top-Tests" in der MOTORRAD gefunden. Unter der Annahme, dass wenigstens die Messwerte stimmen, hier die vom Handling-Parcours:
    Rundenzeit: Tiger 19,8s; 650GS 21,2s
    Vmax Messpunkt: Tiger 114,4km/h; 650GS 99,5km/h

    Dabei habe ich mir die Drehmomentkurven mit angesehen:
    Es stimmt tatsächlich, die Tiger ist beim Drehmoment nur obenraus besser.
    "Obenraus" beginnt in dem Fall aber bereits bei knapp 3500/min

    Viele Grüße und noch viel Spaß mit Eurem "Fortgeschrittenenmotorrad"

    Edi
    Hallo Edi, ich finde das Gesamtpaket der kleinen 798 GS ganz gelungen, gerade im Vergleich zur Einsteiger Tiger 800. Es ging mir bei der Wahl des Motorrads in erster Linie um 'Enduro-Feeling' gepaart mit Unkompliziertheit, Alltagstauglichkeit und Sicherheit, was entspanntes Fahren gewährleisten sollte, also etwas höherer und vor allem aufrechter Sitz, ausreichend Federweg für unbefestigte Wege, einfaches Handling, ausreichende Motorleistung mit einer Charakteristik, die entspanntes Fahren zuläßt, also unten genügend Drehmoment, ausreichend Elastizität, kurze Bremswege etc.

    Die Motoren der beiden unterscheiden sich bis auf eine Ausnahme nach meinem Dafürhalten bis ca. 6.000 Umdrehungen nicht signifikant. Bis etwas über 3.500 Umdrehungen hat die GS immer 1-2 Nm oder 1-2 PS mehr als die Tiger, dann kommt leider das kleine Drehmomentloch der GS zwischen ca. 3.800 und 4.500 Umdrehungen. In diesem schmalen Bereich liegt die Tiger dann max. 1-2 PS und 3-4 Nm über der GS, danach gewinnt die GS um 5.000 Umdrehungen noch einmal kurz und kaum meßbar die Oberhand und bis gut 6.000 Umdrehungen nehmen sich beide nichts, während dann der Tigermotor sowohl mit Leistung und Drehmoment vorn liegt.
    Mein Fazit zum Motor: bis 6.000 Umdrehung spielen die Unterschiede von 1-2 PS oder 1-2 Nm eigentlich keine Rolle. Schade ist nur, daß die GS das kleine Drehmomentenloch um ca. 4.200 Umdrehungen hat. Dort verliert sie kurz spürbar. Schön finde ich an der GS, daß ich dort in den unteren Gängen und bei relativ moderaten Drehzahlen flott, aber auch entspannt unterwegs sein kann, nicht nur zum Bummeln. Wenn es für meine Verhältnisse sportlicher wird, reicht es auf der längsten Kurvenkombination meiner Hausstrecke, die ca. 3 Kilometer lang ist, wenn ich im 4. Gang im Bereich um das maximale Drehmoment, also ca. von 4.500 bis 6.000 Umdrehungen unterwegs bin, der Gasgriff ersetzt beim 2 Zylinder dann in den meisten Fällen auch die Bremse. Dieses Drehzahlniveau ist akustisch nicht unattraktiv, aber auch nicht nervig. Mehr Leistung bzw. mehr Drehzahl brauche ich eigentlich nur beim Beschleunigungsrennen oder auf der Autobahn. Allerdings reichten mir die 190 km/h der GS bisher, auf so einem Motorrad möchte ich auch nicht die 210 km/h der Tiger fahren, zumal ich auf der Autobahn meist nur notgedrungen und mit Gepäck unterwegs bin. Dafür wäre dann aber eine 1200er, 1300er, 1400er oder 16000er wohl viel besser geeignet, als eine 800er Enduro... Es ist also für mich von Vorteil, wenn ich bei der GS das gleiche maximale Drehmoment schon 2.700 Umdrehungen vor der entsprechenden Drehzahl bei der Tiger abrufen kann und die Maximalleistung schon 2.400 Umdrehungen früher zur Verfügung steht, in einem Bereich, der für die Landstraße perfekt paßt.

    Motorseitig bringt mir die Tiger für mein Fahrprofil also keine relevanten Vorteile, allerdings wiegt sie bei vergleichbarer Ausstattung (ABS, HS, Heizgriffe, Kofferträger, Unterfahrschutz etc.) etwa 5-10 kg mehr als meine GS (das kann man sicherlich merken), was auch etwa 10 kg weniger Zuladung entspricht (das ist sicherlich nicht so schlimm, da beide schon ordentlich wegschleppen können). Der Verbrauch liegt auf der Landstraße bei der Tiger ca. 0,5 Liter oder ca. 11 % höher, das leppert sich, erst recht, wenn man die höhere Leistung bei höheren Drehzahlen abrufen will. Dort werden es schnell 1 Liter und mehr werden.

    Ganz wichtig finde ich, daß die kleine GS trotz der vielgeschmähten Einscheibenbremse vorn mit stumpfen Bremsverhalten und hohen nötigen Handkräften aus 100 km/h mit 38,9 m Bremsweg schon 3,6 m vor der Tiger 800 mit 42,5 m steht. Die Tiger rauscht also an der stehenden GS mit ca. 30-40 km/h vorbei, um erst knapp 4 m dahinter zum Stehen zu kommen, trotz Doppelscheibenbremse und aufwendigerem Fahrwerk. Daß das Modell der Tiger im Toptest noch kein ABS hatte, spielt unter den Fingern von Toptestern vom Schlage eines Karsten Schwers auf der geraden und sauberen Bremsstrecke mit Sicherheit keine signifikante Rolle. Das ist für mich ein ganz wichtiges Argument für die GS.

    Last but not least: Die Tiger mag oben heraus mehr Leistung bieten, bei einem Drehzahlniveau, das viele auf einer Enduro gar nicht haben wollen, auch wenn der Tripple generell und gerade dort weichter läuft als der Twin. Das macht sie im unteren und mittleren Drehzahlbereich aber nicht besser. Dort hat beim Punch der Twin sogar leicht die Nase vorn. Bei Gewicht und Zuladung ist die Tiger sogar etwas schlechter. Die Bremsen sind sogar deutlich schlechter als bei der GS. Dafür zahlt man für eine Tiger 800 bei vergleichbarer Ausstattung (ABS, HS, BC, Heizgriffe, Kofferträger etc.) aber ca. 1.500, vielleicht sogar 2.000 Euro mehr als für die kleine GS (Schlagt micht nicht, ich habe die Preise aus den MOTORRAD-Artikeln zugrunde gelegt und keine aktuellen Händlerpreise recherchiert.).

    Alles in allem, die Tiger ist bestimmt ein tolles Motorrad, aber in meinen Augen ein bißchen für ein anderes Publikum gemacht als die kleine GS, auch wenn es nach den Daten nicht so sehr danach aussieht. Für mich paßt die GS besser. Mir ist weniger meist mehr, auch bei der Zahl der Zylinder und vor allem bei der Drehzahl. Und zum Thema Anfängermotorrad: Überleg' mal, wie früher ehrfurchtsvoll auf die ganz schweren 500er mit unglaublichen 45 PS gestarrt wurde, wenn der Platzhirsch mit seinen 10-20 Jahren Motorraderfahrung sich endlich eine leisten konnte. Heute fahren wir ganz 'easy going' eine 800er mit 75 Nm und 71 PS spazieren, als Anfänger und Einsteiger.


    Mit gutversorgten Grüße
    freshman

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    #58
    Wenn für dich die 650er GS besser paßt, ist alles paletti, aber bist du dir sicher dass du die Daten der Standard Tiger 800 mit der 2Zylinder GS verglichen hast?

    Quelle Motorrad
    Motorleistung BMW 74 PS und Tiger 93PS

    Leergewicht 650er 215Kg zu Tiger 220kg

    Beschleunigung von 0-140km/h
    GS in 8,2 sek. und Tiger in 6,6 Sek

    Durchzug von 60-100
    GS in 5,0 Sek und Tiger in 3,9 Sek

    Durchzug 100-140
    GS in 6,3 Sek und Tiger 4,7 sek

    d.h. die Tiger ist unabhängig von ihrer papiernen Leistungskurve im Durchzug von 60 auf 140 genau 2,7 Sekunden schneller, als die eh schon nicht schlechte GS.

    Eine F 650 GS kostet nackig 8800 Euro inkl ABS und die StandardTiger 9500 inkl ABS, sind also für deutlich bessere Fahrleistungen und bessere Serienausstattung genau 700 Euro Unterschied.

  9. Registriert seit
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    #59
    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    ... aber bist du dir sicher dass du die Daten der Standard Tiger 800 mit der 2Zylinder GS verglichen hast?
    Gute Frage, die ich Dir mal stelle:

    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Quelle Motorrad
    Motorleistung BMW 74 PS und Tiger 93PS
    Nach dem mir vorliegenden Test aus MOTORRAD 21/2008 hat die kleine GS sogar nur 68 PS und nicht wie von Dir angegeben 74. Die maximale Leistung liegt jedoch schon bei 7.400 Umdrehungen an. Bei der Tiger erscheinen die 93 Pferdchen erst bei 9.800 Umdrehungen auf dem Plan. Bei einer fast 5stelligen Drehzahl also. Das ist fast japanisches Vierzylinderniveau... Will ich das bei einer Enduro? Alles in allem sind es von 68 auf 93 PS immerhin 37% mehr Leistung. Da darf die Tiger wohl ruhig ein bißchen zügiger beschleunigen. Aber mir gefällt auch, daß ich das gleiche max. Moment von 74 Nm bei der GS schon bei 5.000 Umdrehungen habe, während die Tiger dafür ihre Drehzahl noch um weitere, stolze 54% erhöhen muß, ohne dann letztendlich ein noch größeres Drehmoment liefern zu können.

    Warum ich die Charakteristik der kleinen GS so mag, kann vielleicht die Kenngröße Elastizität begründen. Die Drehzahlelastizität der 650er beträgt ca. 1,48 im Vergleich zu 1,27 bei der Tiger. Das sind etwa 16% mehr Drehzahlelastizität bei der GS. Die Gesamtelastizität der GS beträgt ca. 1,68 die Tiger hat ca. 1,43. Hier ist liegt die GS auch gute 17% vorn.


    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Leergewicht 650er 215Kg zu Tiger 220kg
    Sag' ich doch! Und bei der Tiger sind da ABS, Hauptständer, Heizgriffe, Kofferträger etc. noch gar nicht dabei, wie sie bei der 650er mitgewogen wurden... Der Unterschied in diesem Zustand beträgt dann wohl eher 10-15 kg zum Nachteil für das pummlige Kätzchen...

    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Beschleunigung von 0-140km/h
    GS in 8,2 sek. und Tiger in 6,6 Sek
    Naja, das wissen wir ja. 37% Mehrleistung und 0,5 bis 1 Liter Mehrverbrauch und das höhere Kampfgewicht müssen ja auch irgendwas anderes bringen, als nur 10% längere Bremswege... Mit kleinerem Ritzel auf der GS kann man den Abstand etwas verkleinern, bei gleichem Motor mit geringerer Leistung, aber auch weniger Lärm und Sprit.

    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Durchzug von 60-100
    GS in 5,0 Sek und Tiger in 3,9 Sek

    Durchzug 100-140
    GS in 6,3 Sek und Tiger 4,7 sek

    d.h. die Tiger ist unabhängig von ihrer papiernen Leistungskurve im Durchzug von 60 auf 140 genau 2,7 Sekunden schneller, als die eh schon nicht schlechte GS.
    Ja, ja, ich glaube, für die Durchzugsmessung ist dann Schalten immer verboten. Da müssen die Tester irgendwie im Vierten oder so beschleunigen. So fährt ja nicht jeder. Mit kleinem Ritzel und nicht schaltfaul geht's vielleicht ein bißchen besser für die GS aus.

    Aber Du hast ja recht. Die Tiger hat 37% mehr Leistung...

    Zitat Zitat von AmperTiger Beitrag anzeigen
    Eine F 650 GS kostet nackig 8800 Euro inkl ABS und die StandardTiger 9500 inkl ABS, sind also für deutlich bessere Fahrleistungen und bessere Serienausstattung genau 700 Euro Unterschied.
    Okay, hatte die Preise aus 2009 im Kopf, als ich auf Motorradsuche war. Ist die Tiger eben 'nur' 700 Euro teurer. Für den, der keine Durchzugsmessungen von 60 auf 140 im vierten Gang veranstalten will und auch nicht auf 'ner kleinen Enduro bei 9.800 Umdrehungen auf der Autobahn mit 210 km/h 'reisen' möchte, ist die kleine GS bis 6.000 Umdrehungen bei Landstrassengeschwindigkeiten und vor allem auf unbefestigten Wegen nicht so stark im Nachteil, wie die Daten es suggerieren. Wer noch mehr Bums haben will, kauft eben eine 800er GS, deren Motor so ausgelegt ist, wie der Motor, der in beiden Tigern steckt und wo das Dreikammerkatzenherzlein (der Löwe hat nur 2 Herzkammern) dort dann bei fast 10.000 Umdrehungen so schön kreiiiiiiiiiiiiiiiischt (Oder sagt man 'jauuuuuult', wie bei liebeskranken Stubenigern?), wie der kleine Twin dann immer weit darunter rrrrrrrrrrröhrt (Souveräner Platzhirsch, der nicht für jeden Rivalen die Krallen ausfahren und das Gebiß zeigen muß.).

    Tiger, nüscht für unjut. Nomen est omen, nicht nur bei Dir, sondern auch bei mir und meinem Mädchenmotorrad.
    freshmen

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    #60
    ich wollt ja nichts madig machen, deshalb meine Einleitung (wenns dir paßt...)

    die Daten aus Motorrad sind alle von 2011.
    im übrigen ist schaltfaul mit nierdigen Drehzahlen fahren gerade die Domäne der Tiger, das geht aus den Tests auch hervor, deshalb wundert es mich, dass du hier das Drehzahlniveau ansprichst. Durchzug wird bei Motorrad immer im letzten Gang gemessen, nicht im Vierten.
    Toptest der Motorrad schreibt dazu
    "mustergültig elastisch setzt er Maßstäbe und steigt schon bei ganz niedrigen Drehzahlen ein, Extrem breit fällt das Plateau aus. ....bei Tempo 30 den dritten Gang rein und dann gleich 40 den vierten Gang....der Tiger fährt die Krallen zwischen 2000 und 6000 Touren aus"

    das kannst du hin- oder herrechnen wie du willst, schalten kann man ja mit der Tiger auch. die Tiger liegt von der Performance einfach deutlich über der 650er, was ja auch nur logisch (wegen der völlig anderen Motorauslegung inkl. 25 PS mehr) und kein Makel ist.
    ich hab alle drei (einschl. 800er GS) schon ausgiebig gefahren.


 
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