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einfedern hinten und die damit zusammenhängende Kettenspannung

Erstellt von neu50ziger, 23.07.2016, 18:02 Uhr · 9 Antworten · 1.097 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Reden einfedern hinten und die damit zusammenhängende Kettenspannung

    #1
    Hallo an die Spezies die eine F650GS TWIN / F800GS fahren.

    Ich selber wiege weniger als 60 kg ; Bei dem Gewicht federt das Hinterrad kaum ein.

    Bekomme das Anschlagen der Kette an der oberen Führung nicht eliminiert. Ich möchte die Kette
    nicht zu sehr spannen. Halte mich also an die Vorgabe von BMW.

    1) Wie ändert sich den nun der Radienweg der Schwinge, wenn das Moped hinten belastet wird.
    Wird sich die Spannung der Kette bei Belastung erhöhen oder verringern.
    Hört das Klappern auf oder wird es stärker.

    2) Iwo habe ich hier gelesen das BMW das Gewicht des Fahres von ca. 80 kg für die Auslegung der Federung
    annimmt. Gibt es einen Federanbieter der diese auf das Körpergewicht des Fahrers abstimmt.
    Also nicht den Federweg verändert, sondern das angenommene Gewicht des Fahrers berücksichtigt?

    Auf ernstgemeinte Antworten freue ich mich.....

    Gruß
    Manfred

  2. Registriert seit
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    #2
    Du kannst bei jedem Fahrwerkfuzzi (das hat er gelernt und damit verdient er auch sein Geld.) nach anderen Federn fragen und gibst einfach Dein Fahrzeug und Dein Gewicht und Beladungswunsch an.
    Macht zwar sicherlich kaum einer, aber eigentlich müßte eine andere Feder hinterher eingetragen werden, da sich die mögliche Zuladung dann ändern kann.
    Kann der Fahrwerksmann aber auch sagen und evetuell sogar Unterlagen dazu mitgeben.

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    #3
    die Kette der F800GS wird beim einfedern straffer, am besten sehen kannst du es wenn du das Federbein auf einer Seite aushängst und die Schwinge auf und ab bewegst , aber auf dem Hauptständer oder anders aufgebockt

    es gab oder gibt ein paar Motorräder wo sich das Schwingenlager und Ritzel auf einer Achse befinden hier verändert sich der Kettendurchhang nicht

    zu den Federn weiss ich nicht ob auch welche für 60Kg Fahrergewicht angeboten werden ,du mußt aber auch die Motorradkleidung und evenduelle Koffer dazurechnen

    am besten machst du die Federvorspannung ganz auf (vorspannung ist eigendlich Falsch aber besser verständlich) holst einen Helfer und misst den abstand von der Radachse zu einem Punkt am Heck , dann Sitzt du drauf belastet das Motorrad und der Helfer misst nochmal den Abstand

    das Ausfedern also der Negativfederweg sollte bei einer Enduro 30% vom gesamten Federweg betragen , erst wenn du das mit den einstellungen nicht hinbekommst sollten die Federn getauscht werden

    Gruss Franz

  4. Registriert seit
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    #4
    Man muß gar nicht soweit gucken und weil wir in einem BMW Forum sind nenne ich mal die BMW G 450 x

  5. Registriert seit
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    #5
    Zitat Zitat von Gerlinde Beitrag anzeigen
    Man muß gar nicht soweit gucken und weil wir in einem BMW Forum sind nenne ich mal die BMW G 450 x
    viel mehr fallen mir auch nicht ein ...
    die Hesketh V1000 hatte das auch mal.

    ansonsten ist der tipp mit ausgehängtem federbein prima.
    mMn wird der durchhang beim einfedern erst kleiner, dann wieder größer.

  6. Registriert seit
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    #6
    Jepp,
    Es gab auch irgendwann mal in den 50ern sowas.

    zugegeben etwas exotischer, aber ein Freund hat eine Sera (Sepp Rainer) und da auf jeden Fall
    oder auch zB meiner Meinung bei Bimota (da bin ich mir aber nicht ganz sicher).

    edit:
    Link auf ein Bild der SB2. Der Sera Rahmen sieht konstruktiv ähnlich aus, da ist aber halt nur keine Verschraubung in der Mitte des Rahmens und Vorder- und Hinterteil des Rahmens lassen sich nicht trennen.

  7. Registriert seit
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    #7
    Danke Leute ......

    einige Antworten bringen mich nicht weiter. Viele kommen zu weit von der Fragestellung ab.

    Ich werde im Winter mal eine andere Feder einbauen; Einen Anbieter habe ich gegooglt.
    Hyperpro Deutschland - Austauschfedern

    Dann werde ich einen befreundeten Mechaniker anhauen und die oberer Gleitschiene aus einem weniger harten Kunststoff in modifizierter Form probieren:
    Standardkettenführungen und Gleitprofile für Rollenketten / Murtfeldt - Hochleistung in Kunststoff.

    Danke .....

    Manfred

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    #8
    Deine Fragen waren doch innerhalb von weniger als 2 Stunden beantwortet. Vielleicht helfen Dir abschließend diese 3 Zeichnungen weiter, warum die Kette nur in der mittleren Zeichnung (Getriebeausgangswelle, Schwingenachse und hintere Achse in einer Linie) am längsten sein muß und sie in der oberen und unteren Zeichnung dann durchhängt. Wenn Du Dir jetzt noch einerseits den schlimmsten Zustand (Ritzel und Schwingenachse weit auseinander und lange Schwinge) vorstellst und andererseits den Idealzustand (Ritzel und Schwingenachse ein Drehpunkt) vorstellst, dann ist der Rest absolut selbsterklärend. Natürlich ist es interessanter darüber hinaus den Idealzustand noch bei anderen Fahrzeugen saich anzuschauen, was hier oben passiert ist.

    Mit den von Dir aufgeführten Murtfeldt Führungen (übrigens tolles, sehr haltbares Material ) wirst Du ursächlich erstmal gar nichts am Schlagen Deiner Kette ändern. Die M. Führungen sind auch sicher günstiger, haben aber den Nachteil, daß Du für ein Moped kein fertig konfektioniertes sondern nur Rohmaterial kaufen kannst und erst sorgfältig angepasst werden muß. Da sind mir die originalen Kettenschleiferformteile der Fahrzeughersteller, auch wenn man sie häufiger wechseln muß und etwas teurer sind, deutlich lieber. Das mag aber auch Ansichtssache sein.

    Wenn Deine Kette über die massen viel schlägt drängen sich mir ganz spontan drei Fragen auf :
    Ist Deine Kette wirklich sauber gespannt, (loser ist besser als fester) ? (nicht beleigt sein)
    Ist Deine Kiste evtl höhergelegt oder mit einem kleineren Ritzel bestückt worden?
    Das sind zwei Dinge, die es zu beachten lohnt, da je kleiner das Ritzel und je höher die Kiste hinten steht, desto eher liegt die Kette auf dem Schleifschutz auf. Da kannst Du das Problem evtl noch ursächlich angehen.
    Hast Du feste Glieder in der Kette Deines Mopeds oder ist die Kette vielleicht ungleich gelängt ?

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    #9
    nur so ein Gedanke , du stellst den Kettendurchhang wohl auf dem Seitenständer ein drückst das Heck einmal nach unten damit es sich setzt und nicht auf dem Hauptständer , Hauptständer ist Falsch

    Gruss Franz

    Nachtrag: wenn du die Kette auf dem Hauptständer einstellst könnte sie zu Straff sein und wie Gerlinde schrieb Stark ungleich gelängt sein , ein bischen ungleich ist Normal und lässt sich nicht vermeiden , ist bei mir auch so obwohl ich penibel darauf achte die Kette nicht zu straff einzustellen

    aber auch beim untertourig Fahren kann die Kette schlagen ,wenn es der Fall ist mußt du deine Fahrweise ändern und einen niedrigeren Gang wählen

    Gruss Franz

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    #10
    Lieber etwas lockerer lassen. 4cm Durchhang sind bei aufgebocktem Fahrzeug vollkommen OK.

    Mit zuwenig Durchhang ruinierst du dir das Getriebeausgangslager = Ganz böse teuer!


 

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