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Elektronikprobleme nach Wasserdurchfahrten

Erstellt von Boomer, 23.03.2011, 07:34 Uhr · 8 Antworten · 2.015 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Elektronikprobleme nach Wasserdurchfahrten

    #1
    Servus nach Deutschland,

    wir mussten mit unseren 800ern in den letzten Tagen ein paar unfreiwillige Wasserdurchfahrten hinter uns bringen, da wir in einem Gebiet hier in Australien unterwegs waren, dass von heftigen Regenfällen mit Überschwemmungen betroffen war (siehe auch hier).
    Seit dem spinnt bei einer der beiden etwas in der Elektronik:
    • der Motor geht nicht mehr aus, wenn man den Seitenständer bei eingelegtem Gang ausklappt
    • der Bordcomputer hat Probleme mit der Ganganzeige (mal wird der aktuelle Gang +1 angezeigt, mal gar nicht...)

    Je mehr Zeit vergeht und je trockener das Moped wieder wird, umso eher kehrt ab und zu Leben zurück. Aber nur, wenn die 800er gerade Lust hat.

    Wir werden in den nächsten Tagen Zeit und Platz zum Schrauben haben und uns die Sache mal ansehen. Für jeden sachdienlichen Hinweis bei der Fehlersuche sind wir natürlich dankbar.

    Sonnige Grüße aus Sydney,
    Kati & Jens

    www.boomer.de

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    Standard

    #2
    Ich denke mal, dass die Lösung auf der Hand liegt; da ist Wasser in den Seitenständerschalter und in den Geber der Ganganzeige gekommen. An den Seitenständerschalter kommt man sicherlich gut heran, aber bei dem Geber für die Ganganzeige weiß ich nicht einmal, wo der sitzt.

    Euch noch weiter viel Spaß auf eurer tollen Reise. In lese regelmäßig bei euch auf der HP.

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    #3
    Zitat Zitat von Benno Beitrag anzeigen
    .....aber bei dem Geber für die Ganganzeige weiß ich nicht einmal, wo der sitzt......
    Habe mal nachgeschaut:

    Das Getriebepotentiometer sitzt in Fahrtrichtung rechts in der Nähe des Antriebsritzels. Der Wechsel ist in der Rep-Anleitung als recht einfach beschrieben. Nutzt euch natürlich nichts, wenn ihr kein Neuteil habt, aber vielleicht könnt ihr den alten besser trocken legen, wenn ihr ihn ausbaut.

  4. Registriert seit
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    #4
    Hallo Benno,

    danke für die Beschreibung. Damit scheint unser Schraubertag ja gerettet zu sein, es sein denn das Problem erledigt sich durch "am Abend in der Sonne stehen" bis dahin doch noch von selbst

    Na wenigstens hat nur eine der beiden das Problem, aber wer weiß - im Laufe der Reise kann uns das ja durchaus noch das eine oder andere Mal blühen

  5. Registriert seit
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    #5
    Hi Jens,

    falls das mit dem trocknen klappt, schmier die Teile hinterher einfach kräftig mit Fett zu, damit kein Wasser mehr eindringen kann.

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    #6
    Der Kurbelwellensensor sitzt rechts gleich hinter der Lichtmaschine, die Steckverbindung etwas über dem vorderen Ritzel. Ich vermute, dass da Wasser eingedrungen sein könnte und Probleme verursacht. Um den Sensor oder den Stecker zu fluten, müssen sie aber schon recht tief durchs Wasser gefahren sein. Der Kurbelwellensensor dient ja als Geber für Zündung und Einspritzung. Der Drehzalmesser wird vom etwas höher liegenden Nockenwellensensor angesteuert, gehe mal davon aus, dass es stimmt, beide werden als Geber für das Steuergerät in der Rep-Anleitung definiert.
    Das Ganganzeigepoti liegt knapp über der Oelwanne rechts.

    Ich hab das alles bei meiner F650GS mal angeschaut, die F800GS ist ja noch etwas höher.

  7. Registriert seit
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    #7
    Zitat Zitat von BMW-Hans Beitrag anzeigen
    [...]Um den Sensor oder den Stecker zu fluten, müssen sie aber schon recht tief durchs Wasser gefahren sein. [...]
    Hallo Hans,
    ja- leider tiefer als gewollt. Die tiefsten Stellen sollten so ca. nen halben Meter gehabt haben und wenn man das Wasser ne Weile vor sich her schiebt, gibt scheinbar die eine oder andere Dichtung nach. An dem Tag hatten wir leider keine andere Wahl.

    @ all: Danke für Eure Hilfe. Ein paar trockene Tage haben dafür gesorgt, dass wir bei unserem Schrauber-Tag gestern in der Nähe von Sydney nichts weiter machen mussten, denn die Elektronik funktioniert wieder tadellos. Der Fehlerspeicher hat auch nichts wiedergegeben. Aber in 1-2 Wochen haben wir eine Einladung von einem BMW-Händler oben in Queensland, der uns eine Inspektion durchführen wird. Dem werden wir den Tausch der Dichtungen auftragen und ihm von dem Problem berichten.

    Grüße aus den Blue Mountains,
    Kati und Jens

    www.boomer.de

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    #8
    Immerhin war da irgendwo Wasser in Vebindern etc.. Darum sollte man das nicht einfach so lassen.

  9. Registriert seit
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    #9
    Na denn noch schöne Tage in Down Under und keine Pannen mehr.


 

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