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entscheidung: f800gs oder r1200gs

Erstellt von jlbooker, 25.09.2008, 21:37 Uhr · 19 Antworten · 5.478 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard entscheidung: f800gs oder r1200gs

    #1
    angenommen ich plane eine wirklich weite tour durch afrika, so etwa 20.000km, und will dafür ein neues motorrad kaufen.
    welches wäre die passende maschine? die f800 oder r1200?
    bin zwar schon beide gefahren, allerdings leider nicht mit vollem gepäck und kann mich noch nicht so recht entscheiden.
    hoffe auf ein paar gute anregungen

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    für so eine tour würde ich mir garkein neues mopped kaufen.
    800er und 12 sind sicher tolle moppeds, die 800er mit 21" vorderrad im gelände einfacher zu bewegen, leichter ist sie auch.
    aber bei 20000 km durch afrika würde ich einen guten alten zweiventil boxer nehmen, den man immer und überall reparieren kann.einen fetten hpn tank oder pd fass drauf und gut is.
    in der afrikanischen weite ärger mit can bus oder elektronik von der 12er oder 800er.....

    ich beneide dich um diesen trip.
    die zgeeiltd für dafür hätte ich auch mal gern

    mathias

  3. El-Dracho Gast

    Standard

    #3
    Hi,

    habe selbst eine 1200er GSA und würde damit auch durch Afrika fahren. Die 800er ist wie hier schon geschrieben sicherlich etwas besser geeignet aufgrund des 21er Vorderrrades. Selbst bin ich von einer KTM 950S auf die fette GSA gewechselt und muß sagen mit dem tiefen Schwerpunkt und dem Drehmoment von unten komme ich persönlich trotz des rel. hohen Gewichtes auch abseits befestigter Straßen gut zurecht.

    Was die Zuverlässigkeit angeht mache ich mir keine Gedanken. Mit dem modernen Mopped gurke ich auch überall da rum, wo ich früher auch mit der "guten alten Vergaser Africa Tiwn" rumgegurkt bin

    Ich verstehe auch das ewige Festhalten an alter Technik nicht, da auch dort Dinge kaputt gehen können, die unterwegs nicht mehr behoben werden können. Im übrigen liefern die großen Logistiker in recht kurzer Zeit mittlerweile an alle möglichen un unmöglichen Punkte dieses Planeten, sodaß einer Ersatzteilbeschaffung i.d.R. nichts im Wege steht

    Und nur mal so: viele mit denen ich gesprochen habe, daß die alten Moppeds wegen dem Nichtvorhandensein von Elektronik doch sooo viel besser für eine Fernreise seien haben noch nie eigenhändig einen Vergaser auseinandergenommen

    Das ist nur meine Meinung, entscheiden muß das sicherlich jeder für sich selbst...


    @jlbooker: Wann geht die Reise los?

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Ich wuerde sowohl mit der F 800 GS als auch mit der R 1200 GS auf Afrika Tour gehen. Das einzigste ernsthafte Problem welches die Schauspieler von 'The Long Way Down hatten' hatten waren die hinteren Federbeine. Das ist eventuell ein vermeidbares Problem mit einem besseren Dreckschutz hinten. Ansonsten, wer das Buch gelesen hat der weiss wie oft Evan gestuerzt ist. Im Film zeigen die das nicht so. Meistens konnten die das Ding aufheben und einfach weiterfahren (versuch das mal mit einem Japaner).

    Ob nun die R 1200 GS oder F 800 GS? Die R 12 GS ist langsteckenmaessig besser, die F 800 hat leichte Vorteile im Gelaende. Aber ich bin ueberzeugt: Machen kann man es mit beiden. Wie Motorrad schreibt: "Auch dem Bestseller kann man eine gewisse Gelaendetauglichkeit nicht absprechen - wenn man sich nur traut! Wenn nicht, dann kann man mit einer der besten Reisemaschinen durch die Gegend gondeln." Das ist wie eine Entscheidung zwischen Erdbeer- und Himbeermarmalade. Geschmacksache.

    Ich wuerde nicht die R 1200 ADV nehmen, denn wie die beiden Akteure auch festgestellt haben: Zu schwer! Ehrlich gesagt halte ich auch von manchen der vorgenommenen Touratch Umbauten nicht so viel.

    (ps: Bitte erzaehlt mir nicht das sei eine Werbeveranstaltung gewesen. Schauspieler hin und her, sie sind tausende km durch Gelaende gefahren, dass die meisten von uns ihrer Kuh ein Leben lang nicht zeigen.)

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    In der aktuellen Enduro wurde genau diese Frage gestellt.
    Ein Test über mehrere Seiten.
    Fazit ganz grob:
    Wer verreist, und das noch zu zweit sollte die 12er nehmen.
    Die 800er ist die sportlichere Variante der GS und ist leichter zu händeln.
    Wer sollo unterwegs ist hat mit Beiden seinen Spaß.
    Wer die Kette nicht scheut, kann mit dem gesparten Geld die erste Reise gut finanzieren.

  6. bug
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    Standard

    #6
    Zitat Zitat von El-Dracho Beitrag anzeigen
    Ich verstehe auch das ewige Festhalten an alter Technik nicht, da auch dort Dinge kaputt gehen können, die unterwegs nicht mehr behoben werden können. Im übrigen liefern die großen Logistiker in recht kurzer Zeit mittlerweile an alle möglichen un unmöglichen Punkte dieses Planeten, sodaß einer Ersatzteilbeschaffung i.d.R. nichts im Wege steht
    im Prinzip gebe ich Dir Recht, eigentlich funktionieren die Neuen Geräte ganz gut. Doch wenn der GS-Motor nicht mehr läuft, brauchst Du ein Diagnosegerät etc. und wo kriegst Du in der Wüste die "Fachwerkstatt", wo findest Du den ? Kommt der BMW Service? (nach Aussage des Techniker vom Servicewagen dauert es in der Wüste etwas länger - Mobilitätsgarantie)
    Bei alter Technik kannst Du, wenn Du´s kannst selber Handanlegen, klar wenn der Kardan gebrochen ist, ist´s auch vorbei

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Zitat Zitat von bug Beitrag anzeigen
    Doch wenn der GS-Motor nicht mehr läuft, brauchst Du ein Diagnosegerät etc.
    Durchaus nicht fuer alles, aber oft erleichtert es die Fehlersuche erheblich. Ausserdem kann man eines fuer unterwegs kaufen.

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Moin,
    da ist sie weider - die ewige Diskussion, ob die alte Technik nicht zuverlässiger ist als der moderne "Kram" . Bei der alten Technik kann man ja alles selber machen - bei der neuen Technik muß man gleich die Finger davon lassen, da ja alles gleich in die Luft fliegen kann !
    Mal ehrlich - wer von den Verfechtern der alten Technik hat schon mal selbst einen Vergaser am Straßenrand auseinander genommen ?
    Ich ja - weil ich mußte. Sonst wäre ich nicht mehr weiter gekommen. Und ich gebe zu, daß ich auch ein glühender Verfechter der alten Technik war - bis ich in einem Anfall von Wahnsinn nach einer von meiner Frau veranlaßten Probefahrt die 12er GS ins Haus geholt hatte und die alte 100 GS/PD in die Garage aufs Altenteil geschoben habe.
    Meine 12er GS hat jetzt 76 tkm runter. Und mit dem Teil gehe ich auch keinem Schotter- oder sonstigem miserablen Weg aus dem Weg. Die 12er muß bei Wind und Wetter herhalten. Natürlich kein Vergleich zu einer Afrika-Tour....
    Bisherige Schäden oder Ausfälle : Nullkommanull !
    Bei gleicher km-Leistung hatte die gute , alte Technik der 100 GS/PD folgende Ausfälle ( natürlich nach Ende der damaligen einjährigen Garantiezeit) : Diodenplatte, Federbein, Batterie, Getriebe mußte neu gelagert werden, Simmerring Getriebe/Kardan, Kupplung.
    Die 100 er habe ich 250 tkm lang gefahren. Wenn ich aber ehrlich bin : von der Kohle, die die Instandhaltung der "guten, alten Technik "gekostet hat, hätte ich mir locker ein zweites Moped kaufen können. Und ich bin nicht wegen jeder Kleinigkeit in die Werkstatt gerannt..
    Die 100er wurde genauso eingesetzt wie die 12er: Alltagsbetrieb bis mehrwöchige Reisen.
    Im Vergleich der beiden Mopeds würde ich nach heutiger Sicht die moderne Variante vorziehen....

    Caschi

  9. Registriert seit
    16.05.2005
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    Standard

    #9
    Zitat Zitat von bug Beitrag anzeigen
    Kommt der BMW Service? (nach Aussage des Techniker vom Servicewagen dauert es in der Wüste etwas länger - Mobilitätsgarantie)

    Leider falsch. Mobilitätsgarantie gibt es nicht in der Wüste. Nur innerhalb der EU bzw. im 'alten' Europa ausserhalb der ehemalige Sowjet-Länder.

  10. Registriert seit
    03.06.2008
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    Standard

    #10
    Ich selbst bin nur ein stinknormaler Otto-Normal-Straßenfahrer und kann mir daher kein Urteil erlauben. Stände ich wie Du vor der Entscheidung, dann würde ich mich danach richten, was andere, die TATSÄCHLICH Afrikaerfahrung haben (und nicht nur herum theoretisieren) empfehlen.
    Hier im Forum gibt es so jemanden. Username "Scout". Er hat eine Homepage ( http://www.erich-horst.de/9227/20901/index.html ) auf der er seine Berichte veröffentlicht. Er fuhr in Afrika sowohl die große GS von BMW als auch kleinere 650-Geländemaschinen anderer Hersteller. So wie ich seine Schilderungen verstehen, zieht er die kleineren und handlicheren Modelle eindeutig vor. Aber lese besser selbst oder spreche ihn doch direkt an.


 
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