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Federn von Wilbers wirklich anders?!

Erstellt von hinnack10, 28.08.2014, 08:09 Uhr · 18 Antworten · 1.733 Aufrufe

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    Frage Federn von Wilbers wirklich anders?!

    #1
    Mich nervt die unsensible Gabel etwas. Nun habe ich an meinem Vorgängermopped (Transalp) den Unterschied zwischen Original und Wilbers kennen gelernt: das war ein gewaltiger Unterschied! Da habe ich allerdings Federn und Federbein zusammen getauscht.

    Bei meiner 2013er scheint das wohl nicht so einfach zu sein! Bei Wilbers sagte man mir die Federrate und die Ölviskosität sei gleich!

    HÄ?

    Wo kommt denn dann ein Unterschied her? Oder geht es hier nur um die Progressivität und nicht um das Ansprechverhalten?

    Wer weiß mehr?

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    #2
    das Ansprechverhalten einer Gabel wird ja durch deutlich mehr beeinflusst als durch das Öl und die Federn. Du kannst ja mal bei Null anfangen und erst einmal versuchen, ob Du eventuelle Spannungen in den Klemmungen lösen kannst. Schrauben der Gabelbrücken an den Standrohren lösen, Rad zwischen die Beine und am Lenker rütteln, Schrauben wieder anziehen. Hier auf genaues Drehmoment achten, da macht man schnell etwas kaputt. Wenn da keine Besserung eintritt, kannst Du über eine Überarbeitung der Innereien nachdenken. Klar kannst Du bei Federn und Öl anfangen, aber am besten lässt Du Dich beraten, z.B. bei HH-Racetech, der kennt sich aus. Evtl. kann er ein Öl empfehlen, dass es verbessert

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    #3
    Setzt dich mit einer Profi Werkstatt zusammen, die die Wilbers Dinger einbaut. Da gibt es viele Möglichkeiten, auch bei der 800er. Wenn, würde ich aber hinteres Federbein und die vorderen Gabelfedern tauschen und aufeinander abstimmen lassen.

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    #4
    Zitat Zitat von Schlonz Beitrag anzeigen
    das Ansprechverhalten einer Gabel wird ja durch deutlich mehr beeinflusst als durch das Öl und die Federn. Du kannst ja mal bei Null anfangen und erst einmal versuchen, ob Du eventuelle Spannungen in den Klemmungen lösen kannst. Schrauben der Gabelbrücken an den Standrohren lösen, Rad zwischen die Beine und am Lenker rütteln, Schrauben wieder anziehen. Hier auf genaues Drehmoment achten, da macht man schnell etwas kaputt. Wenn da keine Besserung eintritt, kannst Du über eine Überarbeitung der Innereien nachdenken. Klar kannst Du bei Federn und Öl anfangen, aber am besten lässt Du Dich beraten, z.B. bei HH-Racetech, der kennt sich aus. Evtl. kann er ein Öl empfehlen, dass es verbessert
    Vielen Dank für die schnellen Infos!
    An den Gabelaufbau etc habe ich natürlich nicht gedacht. Zumal das Mopped noch recht neu ist und alles im Originalzustand. Aber ein interessanter Ansatz!

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    #5
    Zitat Zitat von QVIENNA Beitrag anzeigen
    Setzt dich mit einer Profi Werkstatt zusammen, die die Wilbers Dinger einbaut. Da gibt es viele Möglichkeiten, auch bei der 800er. Wenn, würde ich aber hinteres Federbein und die vorderen Gabelfedern tauschen und aufeinander abstimmen lassen.
    So habe ich das auch bei meiner Transe gemacht. Da war aber im Gegensatz zur 800er auch das Federbein grausam. Deshalb glaube (glaubte) ich mir die Investition sparen zu können....

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    #6
    das Problem bei heutigen Großseriengabeln ist, dass zumeist irgendwelche verpressten Kartuschen eingebaut sind, an deren Innereien man nicht, oder nicht so einfach heran kommt, um einfach mal Shims und was weiß ich zu tauschen. Echt, da wird für teuer Geld ziemlicher Mist verkauft, das ist leider die traurige Wahrheit.

    Honda hatte damals irgend welche Mist Federn eingebaut, da war es dann für Dich leicht, eine Verbesserung herbei zu führen. Eine progressiv gewickelte Feder bringt Dir nicht notwendigerweise eine Verbesserung im Ansprechverhalten. Du hast ja ein gewisses Losbrechmoment der Gabel, also die Kraft, die aufgewendet werden muss, um den Arbeitsvorgang einzuleiten, sprich das Eintauchen. Das ist auch sehr viel Reibung, beginnend mit den Simmerringen an den Rohren, Strömungsverhalten des Öls, also dessen Viskosität und die Durchmesser der Bohrungen, durch das es fließt und damit dämpft.

    Es kann jetzt natürlich theoretisch sein, dass eine progressive Feder am Beginn des Weges recht weich ist, um dann immer härter zu werden. Ob das Losbrechmoment deswegen geringer ist als Serie, liegt in der Federrate am Beginn des Weges. Die ist mir genau so unbekannt wie die der Originalfeder. Und wenn Wilbers Dir dazu nichts Genaues sagen kann, dann weiß ich es auch nicht. IdR verbaut man progressive Federn, um die Gabel beim weiten Eintauchen strammer zu bekommen, denn da wird die Federrate höher

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    #7
    Wenn du nur alleine fährst, ist das hintere Federbein meiner Meinung nach gut genug, bei Soziusbetrieb schauts wieder anders aus. Wenn du sehr viel fährst und aufgrund der Fahrweise das Bike öfter an die Grenzen bringst, dann würde auch ein Tausch des Federbeins Sinn machen. Wenn du das Ding aber "normal" bewegst und einen sehr zivilisierten Fahrstil hast, dann (glaube ich), kannst du dir das Geld sparen. Aber die Gabelfedern sind sehr weich, das klagen mir alle Freunde, die mit der 800er fahren, und wenn ich selbst mal mit einer 800er eine Runde drehe, kommen sie mir auch nicht gerade optimal vor...

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    #8
    Ich habe bislang drei Gabeln des Vormodells auf progressive Federn von Wilbers umgerüstet, dort waren vorher lineare Federn verbaut. Das Ansprechverhalten wird besser, das Eintauchen auch. Der Arbeitsaufwand hält sich in Grenzen, eine Stunde gemütlich.

    Die Gabel der 2013er kenne ich von innen nicht, angeblich sind dort aber serienmäßig auch lineare Federn verbaut. Also verwundert mich die Aussage von Wilbers schon.

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    #9
    Zitat Zitat von Benno Beitrag anzeigen
    Ich habe bislang drei Gabeln des Vormodells auf progressive Federn von Wilbers umgerüstet, dort waren vorher lineare Federn verbaut. Das Ansprechverhalten wird besser, das Eintauchen auch. Der Arbeitsaufwand hält sich in Grenzen, eine Stunde gemütlich.

    Die Gabel der 2013er kenne ich von innen nicht, angeblich sind dort aber serienmäßig auch lineare Federn verbaut. Also verwundert mich die Aussage von Wilbers schon.
    na, das ließe doch zumindest hoffen, dass mit neuen Federn eine Verbesserung eintritt

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    #10
    Ich denke die Investition hält sich in Grenzen. Vielleicht sollte ich Euro und Zeit investieren und es einfach mal mit den Gabelfedern versuchen, dann könnte ich über ein weiteres Vorgehen mit dem Federbein neu überlegen.....

    Und um die Sache hier noch weiter auszuführen:
    Wo liegen die Unterschiede bzw Vor- oder Nachteile bei Öhlins und Touratech zu Wilbers?


 
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