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Harte Lastwechsel F650GS

Erstellt von silkline, 14.05.2011, 17:51 Uhr · 38 Antworten · 6.571 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    ich weiß das Art, nur nachdem das nicht explizit auf der BMW-homepage publiziert wird (wie bei den anderen Modellen), nehme ich das zurück, bevor ich Mist erzähle.

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    #22
    Oh, du könntest aber wirklich recht haben!

    http://www.f800-forum.de/viewtopic.p...t=5998&p=68059

    und besonders interessant ganz unten bei Punkt 3:
    http://www.motorlexikon.de/?I=9282&R=W
    Da wirds erklärt, wieso und weshalb es nicht so total selbstverständlich ist, wie ich es angenommen habe.

    Könnte wirklich so sein, dass die Schubabschaltung erst mit dem Drive-by-wire-Gasgriff umgesetzt wurde.

    lg jens

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    #23
    Der Boxer hat eine Schubabschaltung. Es sind viele Details, bei denen BMW den Unterschied macht, ohne das es die meisten wissen. Die meisten japanischen Moppeds haben keine Schubabschaltung.

    Die F 800 Reihe hat wohl ebenso keine. Aber man wird die Spritzufuhr drosseln, wie auch jemand unter dem Link oben schrieb. Ansonsten steht da ein Haufen Schwachfug. Mit einem Recycler müsste man auch hier etwas bewirken können.

    Das mehr oder weniger harte Gaswechselverhalten liegt wie oben beschrieben an der bei den allermeisten Motorrädern im Vergleich zu Autos erheblich simpleren Einspritztechnologie, nicht am System Einspritzung an sich.

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    #24
    Zitat Zitat von CBR Beitrag anzeigen
    Quatsch die 650 Gs fährt seidenweich.

    Spann die kette vernünftig dann ist das Problem gelößt.

    Wenn die kette zu lasch ist tritt genau dieses Phänomän auf, wenn die Kiste in den Schiebebetrieb geht hängt die Kette durch und sobald man dann das Gas aufzieht reist die kette und daher kommen die harten Schläge.
    Die kleine GS ist im ersten urig lang übersetzt und die fährt seidenweich.
    Hallo Gordon, "seidenweich" ist wie alles auf der Welt Ansichtssache, und desweiteren habe ich ja auch nichts anderes behauptet, oder

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    #25
    Also ich fahre seit ca. 6 Wochen auch eine F650GS Bj. 2010, (nach längerer Abstinenz vom Mopped, gebraucht gekauft vom Händler mit 5000 km auf der Uhr) und hatte genau das gleiche Empfinden wie Themenstarter silkline. Das Thema „Lastswechsel“ würde ich für meine Person auch darauf zurückführen, dass man sich erst eingewöhnen muss. Erstens gibt es hier wie schon beschrieben nicht nur zwei Gasstellungen (auf/zu wie bei meinem 125er Roller) und je entspannter man insgesamt auf dem Mopped sitzt (bzw. die Griffe hält), umso sanfter wird das Gas geben und wegnehmen.

    Aber nochmal zum Thema Vibrationen ab 4000 U/min, diese empfinde ich noch immer als sehr unangenehm und mein Allerwertester hat sich nach 2 Tkm noch nicht dran gewöhnt. Fahre eigentlich immer nur zwischen 2000 U/min (drunter ruckelts) und 4000 U/min. Das reicht dann im 6. Gang so bis 120 km/h, was ja auch meistens langt. Aber mit „schaltfaul“ ist da nix zu machen wenn man nur 20% des theoretischen Drehzahlbands zwischen Leerlaufdrehzahl und „rotem Bereich“ benutzt. Und die Vibrationen bzw. da Dröhnen ab 4000 U/min sind meines Erachtens wirklich extrem und lassen sich auch im Stand reproduzieren, so dass die ganze Maschine schüttelt. Gibt’s dafür echte Fehlerquellen oder ist das tatsächlich nur Fertigungsschwankung / persönliches Empfinden? Danke für Eure Ideen und Erfahrungen

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    #26
    Hallo Helmut

    Nun ist es ja schon eine Weile her, seit ich gestartet bin und kann nun folgendes berichten:

    Zu den Lastwechseln:
    Erst so langsam gewöhne ich mich daran. In langsam gefahrenen Kurven arbeite ich mittlerweile viel mit der Kupplung am Schleifpunkt. Dadurch lässt sich das ganze Teil ruckfreier bewegen. Braucht noch einiges an Übung, aber ich bin zuversichtlich! Dieser Motor hat einfach recht ausgeprägte Lastwechsel!

    Zu den Vibrationen:
    Das scheint wirklich normal zu sein. Daran hab ich mich auch recht schnell gewöhnt und für meinen Allerwertesten gab's die Komfortsitzbank (ein ganz eigenes Thema...). Vielleicht empfinde ich das ganze auch nicht so ausgeprägt, weil ich das Teil in der Schweiz bewege und da gilt 80 auf der Landstrasse und 120 auf der Autobahn (eh nicht die Idee). Hohe Drehzahlen sind also nur kurzfristig beim Beschleunigen gefragt (lange Zeit mit über 4000 Touren möcht ich ehrlich gesagt auch nicht fahren).

    Auf den kurvigen und teilweise steilen Strässchen der Innerschweiz macht der Motor insofern Superlaune, als dass er für mein Gefühl ein sehr gutes Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen zur Verfügung stellt. Hoch drehen ist also effektiv nur zum Beschleunigen angesagt und gross über 5000 drehen bringt auch nicht wiklich viel. Daher muss ich den Berg nicht so hochjaulen, wie die japanischen Kollegen und komme ihnen trotzdem hinterher.

    Weiterhin viel Spass und eine schnelle Eingewöhnung wünscht
    silkline

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    #27
    Das hat mir zumindest Besserung verschafft

    Mark Vernact's Accelerator Module

  8. Registriert seit
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    #28
    Danke für eure Antworten. Werde mich vielleicht auch noch dran gewöhnen. Das "Wunderteil" von Marc habe ich jedenfalls auch schon mal geordert. Bin gespannt.

  9. LieberOnkel Gast

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    #29
    Zitat Zitat von silkline Beitrag anzeigen

    (...)

    Zu den Lastwechseln:
    Erst so langsam gewöhne ich mich daran. In langsam gefahrenen Kurven arbeite ich mittlerweile viel mit der Kupplung am Schleifpunkt.
    (...)
    Schonmal versucht mit dezentem Einsatz der Hinterradbremse zu arbeiten? Da die F glücklicherwiese nicht dieses komische Auf-beide-Räder-mit-einem-Tritt-ABS hat, ist das m.E. die bessere Alternative (und nicht so schlecht für die Kuppung).
    Mit ein wenig Gewöhnung klappt das sehr gut.
    Die Hinterradbremse leicht drücken und beim Herausbeschleunigen wieder lösen. Gas muß man natürlich auch wegnehmen, aber nicht bis auf "0", so daß der Lastwechsel ausbleibt.


    Zitat Zitat von silkline Beitrag anzeigen
    Zu den Vibrationen:
    Das scheint wirklich normal zu sein.
    (...)
    Denke ich auch. Wird motortypisch sein. Nach längeren Autobahnetappen spüre ich minutenlang "Ameisen" in den Händen.

    Im normalen Landstraßenbetrieb ist das aber problemlos.

    Gruß

  10. Registriert seit
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    #30
    Zitat Zitat von LieberOnkel Beitrag anzeigen
    Schonmal versucht mit dezentem Einsatz der Hinterradbremse zu arbeiten?
    Also jetzt, wo du es geschrieben hast, kann ich es ja zugeben, dass ich mich dabei auch schon öfters ertappt habe. Bin sowieso ein Fan der Hinterradbremse, da sie sich im Langsamfahrbereich so schön dosieren lässt. Nehme deinen Beitrag für mich als Absolution für die "hinten-bremsen-und-gleichzeit-noch-nicht-ganz-weg-vom-gas-technik"


 
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