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Kettenpflege F 650 GS

Erstellt von Flitzpiepe83, 15.09.2008, 16:00 Uhr · 28 Antworten · 5.056 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Kettenpflege F 650 GS

    #1
    Nachdem ich mich gerade erst registriert habe erst mal Hallo allerseits

    Ich habe mir gerade vor 2 monaten eine neue F 650 GS. Nachdem ich gelesen habe, dass man nach 1000 km die Kette schmieren und auch Führerscheinneuling bin, wollte ich mal hören was die Profis so vorschlagen.

    Ketten-Schmier-System?
    Kettenspray?
    oder son Zwischending, sprich Kettenmax für 30 €?

    Grüße

    -matze-

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    Standard

    #2
    Hallo!

    Die Kette musst Du nicht nach 1000km schmieren sondern dann, wenn es nötig ist. Automatische Kettenöler sind purer Luxus, wenn man sich zu fein ist, alle paar hundert Kilometer die Dose Kettenspray mal 2 Sekunden an die Kette zu halten. Außerdem steht die Zeit, die Du für Montage, Inbetriebnahme und Überprüfung eines Kettenölers benötigst in keinem Verhältnis zum Aufwand - finde ich.

    Grundsätzlich sollte man bei der manuellen Kettenpflege folgendes beachten:

    - Die heutigen Ketten benötigen durch die X- oder O-Ring-Technik nur noch eine leichte Oberflächenschmierung gegen den Rost. Die Haupt"schmier"arbeit übernimmt das Fett zwischen den X- oder O-Ringen.

    - Die Kette immer in warmen Zustand NACH dem Fahren (wenn nötig) WENIG schmieren. So kann sich das Spray besser verteilen und das darin enthaltetene Lösungsmittel besser abtrocknen und das Kettenspray haftet auch so auch besser auf der Kette und nicht später an den Felgen.

    Gruß,
    Jan

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    Standard

    #3
    An meinen kettengetriebenen Moppeds die ich früher hatte, oder die gerade erworbenen F 650 GS meiner Frau habe ich immer nur, wenn wirklich nötig, mit Kettenspray gepflegt. Kostengünstig, schnell, da in wenigen Minuten erledigt und einfach.
    Allerdings hat mich tatsächlich auch immer diese Sauerei im Hinterrad gestört.
    Damit muss man dann leben.

  4. Registriert seit
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    Standard Kettenspray

    #4
    Zitat Zitat von Flitzpiepe83 Beitrag anzeigen
    Nachdem ich mich gerade erst registriert habe erst mal Hallo allerseits

    Ich habe mir gerade vor 2 monaten eine neue F 650 GS. Nachdem ich gelesen habe, dass man nach 1000 km die Kette schmieren und auch Führerscheinneuling bin, wollte ich mal hören was die Profis so vorschlagen.

    Ketten-Schmier-System?
    Kettenspray?
    oder son Zwischending, sprich Kettenmax für 30 €?

    Grüße

    -matze-

    Hallo Matze,
    wenn Du Kettenspray brauchst, kann ich dir günstig ein paar Dosen schicken. Mir ist öl über 3 Krt. gelaufen, die Etiketten sind versaut aber das Spray ist noch einwandfrei.
    Falls Du interesse hast, kannst mir ja eine PN schreiben.

    Grüße
    Ewald

  5. Registriert seit
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    #5
    Zitat von Ewald:
    Hallo Matze,
    wenn Du Kettenspray brauchst, kann ich dir günstig ein paar Dosen schicken. Mir ist öl über 3 Krt. gelaufen, die Etiketten sind versaut aber das Spray ist noch einwandfrei.
    Falls Du interesse hast, kannst mir ja eine PN schreiben.

    Grüße
    Ewald
    Vielen Dank, aber ich hab noch nen Gutschein von Louis, den ich loswerden muss ;-)

    Zitat von Jan:
    Hallo!

    Die Kette musst Du nicht nach 1000km schmieren sondern dann, wenn es nötig ist. Automatische Kettenöler sind purer Luxus, wenn man sich zu fein ist, alle paar hundert Kilometer die Dose Kettenspray mal 2 Sekunden an die Kette zu halten. Außerdem steht die Zeit, die Du für Montage, Inbetriebnahme und Überprüfung eines Kettenölers benötigst in keinem Verhältnis zum Aufwand - finde ich.

    Grundsätzlich sollte man bei der manuellen Kettenpflege folgendes beachten:

    - Die heutigen Ketten benötigen durch die X- oder O-Ring-Technik nur noch eine leichte Oberflächenschmierung gegen den Rost. Die Haupt"schmier"arbeit übernimmt das Fett zwischen den X- oder O-Ringen.

    - Die Kette immer in warmen Zustand NACH dem Fahren (wenn nötig) WENIG schmieren. So kann sich das Spray besser verteilen und das darin enthaltetene Lösungsmittel besser abtrocknen und das Kettenspray haftet auch so auch besser auf der Kette und nicht später an den Felgen.

    Gruß,
    Jan
    Danke für den Tipp.
    Was hälst du den konkret hiervon:
    http://www.louis.de/_306cd6c7eb14c82...nr_gr=10003114

    So wie ich dich verstanden habe, ist es auch nicht nötig die Kette zu reinigen, sondern lediglich ab und an mit Spray zu "impregnieren"...

    Gruß

    -matze-

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    Standard

    #6
    Hy!

    Ach weisst Du... dieses Thema ist ein Glaubenskrieg zwischen den Anhängern verschiedener Methoden. Ähnlich wie beim Öl auch.

    Auch glaube ich persönlich: Kettenspray ist Kettenspray ist Kettenspray. Da werden sich aber jetzt gleich wieder die Verfechter von diesem oder jenem Spray zu Worte melden und das eine oder andere anpreisen...

    Nach meinem Dafürhalten reicht es vollkommen, die Kette - so man das denn möchte - mit etwas Reiniger einzuspühen, dann einfach abspülen und trockenfahren. Danach auf die warme Kette ETWAS Kettenspray und gut iss.

    Man kann da natürlich eine riesen Zirkus für veranstalten aber das die Kette deswegen 20.000 km länger halt, glaube ich persönlich nicht.

    Gruss,
    Jan

  7. Registriert seit
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    #7
    Zitat Zitat von KaTeeM is a sche... Beitrag anzeigen
    ... dieses Thema ist ein Glaubenskrieg zwischen den Anhängern verschiedener Methoden.
    Kettenölerdiskussionen sind definitiv das Salz in der Forensuppe. Definitiv kein Glaubenskrieg, sondern eher belegbare Fakten sind:

    erhöhte Lebensdauer
    weniger Nachspannerei

    durch Kettenöler. Dazu immer eine saubere Kette und, ein wenig Beschäftigung mit dem System vorausgesetzt, weniger Schmier auf Felgen als mit Kettenspray.
    Sinnvoller Einsatz von Spray, selbst unter optimalen Bedingungen eher als 1000km, pflegt die Kette sicherlich nicht schlechter als der Öler- aber man muss es eben auch machen. Öler macht schon Sinn, notwendig ist er nicht. Wer gerne schmutzige Finger hat, öfter als nötig die Kette nachspannen und reinigen möchte, dem sei dringend von einem Öler abgeraten.

  8. Registriert seit
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    #8
    Eigentlich wollte ich mich nicht an Glaubenskriegen beteiligen aber mal ehrlich Don Camilo: Schreibst Du das aus Werbeprospekten ab oder glaubst Du das wirklich, was Du da von Dir gibst?

    Die Längung einer Kette hat nichts, aber auch wirklich im entferntesten nichts mit ein bisschen Öl/Fett auf der Oberfläche der Kettenglieder zu tun. Diese Phänomen der Materialermüdung wird höchstens von der Motorcharakteristik und Deinem rechten Handgelenk bestimmt. Aber bestimmt nicht durch den 2 tausendstel Millimeter dünnen Film aus Öl und Dreck, der eine Kette umgibt.

    Dein Argument mit den dreckigen Fingern kann ich dazu passend auch nicht nachvollziehen. Ich mache mir beim Kette schmieren keine Finger dreckig. Und zu dem Thema nachspannen: Einfach mal nicht den letzten E-Bucht -Müll für´n Appel und nen Ei kaufen sondern vernüftige Ware - wie D.I.D. oder Regina. Die längen sich einmal zu Begin und danach kaum noch. Ach, und noch etwas: Was verhindert denn ein Kettenöler soooo anders, dass die Felgen schmutzig werden als ein dosierter Einsatz einer Kettenspray-Dose?

    Zu dem Thema Kettenöler und Haltbarkeit einer dadurch geölten Kette lasse ich mich aber wie immer gerne eines besseren belehren.

    Bin gespannt und verbleibe mit freundlichen Grüßen,
    Jan

  9. Registriert seit
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    #9
    Unter den Buchsen ist Schmierung noetig.



    Darum muss man eine Kette regelmaessig schmieren. Daneben dient die Schmierung auch dazu, dass die Kette nicht heisslaueft. 500 km mit einer trockenen Kette und das war mal eine tolle Kette, auch wenn man es ihr nicht unbedingt sofort ansieht. Ein Oeler sorgt fuer gleichmaessige, ununterbrochene Schmierung. Wenn man nur 3 - 5000 km pro Jahr faehrt, dann macht so eine Anschaffung aber weniger Sinn. Denn gute Ketten sollten auch mit der Spruehdose 20.000 km und mehr halten.

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    @Jan

    Nein, Werbeprospekte bilden weniger die Grundlage für meine Meinung, eher praktische Erfahrungen. Referenzmotorrad:
    Honda Varadero
    Fakten
    Scott Oiler
    Nachspannen zwischen Wartungsintervallen 6tkm, nicht nötig
    Reinigen der Kette: generell nicht nötig
    Lebensdauer des Kettensatzes 37tkm, dann Motorrad verkauft
    Spricht doch zumindest nicht gegen das Produkt.
    Wie es mit Spray gelaufen wäre? Kann ich in diesem Fall nicht sagen.
    Ob sich nun zwischen Längung der Kette und Benetzung mit Öl ein Zusammenhang herstellen lässt, vermag ich Dir technisch/wissenschaftlich weder zu widerlegen, noch zu bestätigen.
    Das die Reinigung der Kette bei Ölereinsatz entfällt, darüber ist es sicherlich müßig zu diskutieren.
    Der gut eingestellte Öler hält die Felgen i.d.R. sauber, kommt es trotzdem zu Öl auf den Felgen, lässt sich dieses auch ohne Einsatz von WD 40 leicht entfernen. Kettenspray klebt ja nicht nur auf der Kette.
    Für mich ist ein Öler ein enormer Komfortgewinn und die Diskussion darüber nur nötig, weil es viel zu wenig Kardanmotorräder gibt.;-)
    Versteht mich nicht falsch, ich will diese Produkte nicht dogmatisieren, ich berichte nur von meinen Erfahrungen.
    In einem Punkt bin ich aber 100% bei Dir. Die rechte Hand bestimmt i.d.R. am ehesten über die Haltbarkeit der Kette und nicht nur über deren Haltbarkeit.;-)


 
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