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Kfz-Steuer

Erstellt von Püttmann, 17.12.2010, 22:18 Uhr · 34 Antworten · 9.757 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von Beste Bohne Beitrag anzeigen

    Und zu der automobilen Verzichtserklärung Eigo sag ich jetzt mal besser nichts.
    I Go

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    #22
    Zitat Zitat von moonrisemaroon Beitrag anzeigen
    ich persönlich kenne niemanden der weniger als 300 Ocken zahlt. Fährt nunmal nicht jeder so einen "Treehugger"
    Unser der 335i Cabby mit 306 PS wird von BMW netterweise mit einem nie zu erreichenden Drittelmix von 8,8 Liter / 100 km angegeben. Das honoriert meine Regierung, in dem sie mir für meinen Monstermotor nur 230 Euro Steuern im Jahr abknöpft. Das ist mein ganz persönliches Steuersparmodell und jeder 100 PS Golf Diesel Fahrer, der mit 5 Liter auskommt, ist in den Arsch gekniffen.

    Danke Anke , ääääh Angie!

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    #23
    Zitat Zitat von Zörnie Beitrag anzeigen
    Bei gleichem Verbrauch dürfte auch die CO2-Emission die gleiche sein. Die Euro-Normen werden aber nach dem sonstigen Schadstoffausstoß festgelegt (http://de.wikipedia.org/wiki/Abgasnorm) und nicht nach dem CO2-Ausstoß.

    Grüße
    Steffen
    =Bei gleichem Verbrauch dürfte auch die CO2-Emission die gleiche sein.=

    Nö!
    Denn dies würde einen gleich hohen Umwandlungsgrad von CO (+ HC u. NOx) bedingen, wie er bei "geregeltem" Kat der Dosen vorliegt.
    Immerhin darf aber ein Moped etwa das vierfache an CO (extrem ungesund für atmende Menschen) ausstoßen (Euro3), wie ein PKW. HCs u. NOxe halten sich dabei etwa die Waage.
    Unabhängig davon, wäre die Grundlage der Diskussion das Entrichten der Steuer beim Tanken an der Tankstelle.
    Hoher (spezifischer) Verbrauch = Hohe Steuer.
    Und kommt jetzt bloß nicht mit irgendwelchen komischen Argumenten wie "bloß wieder für die Reichen" o.ä.
    "Alles für Alle" geht definitiv nicht (was aber die Herren Marx u. Lenin, mangels ausreichend Erfahrung, nicht wissen konnten o. wollten, auch wenn das einige, zum Glück wenige, Weltverbesserer nicht wissen wollen).
    Kleiner Exkurs O.T.

    Fortschritt beruht darauf, daß einige, wenige, fortschreiten und die Masse mit sich reißen.
    Stünden die wenigen still, hätten wir den Zustand der Stagnation.
    Es gäbe keine Verbesserung, aber auch keine Verschlechterung der herrschenden Zustände.
    Angesichts derselben (weltweit gesehen, nicht nur lokal) wage ich zu bezweifeln, daß das erstrebenswert wäre.

    Grüße
    Uli

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    #24
    Zitat Zitat von Uli G. Beitrag anzeigen
    Nö!
    Denn dies würde einen gleich hohen Umwandlungsgrad von CO (+ HC u. NOx) bedingen, wie er bei "geregeltem" Kat der Dosen vorliegt.
    Immerhin darf aber ein Moped etwa das vierfache an CO (extrem ungesund für atmende Menschen) ausstoßen (Euro3), wie ein PKW. HCs u. NOxe halten sich dabei etwa die Waage.
    Mir ging es um den CO2-Ausstoß, nicht um den von CO. Der CO-Ausstoß eines PKW ist aufgrund der besseren Katalysatoren natürlich geringer als er eines Motorrads bei vergleichbarem Verbrauch. Die CO2-Emission könnte aber beim PKW aufgrund des Katalysators sogar noch höher liegen als beim Mopped.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrzeugkatalysator

    Grüße
    Steffen

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    #25
    Zitat von Beste Bohne

    Und zu der automobilen Verzichtserklärung Eigo sag ich jetzt mal besser nichts.

    Zitat Zitat von Zebulon Beitrag anzeigen
    I Go

    Besser schlecht gefahren als gut gelaufen. Ne, stimmt so nicht.

    Bei 50 cm Schnee im Dezember sehe ich keine GS,
    aber Aygo immer wieder.

    Und was soll ich mit einem Motorrad, das dieses Jahr zum
    2. Mal wegen Rückruf (Kette/Ritzel und Bremsscheibe vorn)
    in der Werkstatt steht.

    Ich will hier nicht auf einen bestimmten Pkw hinweisen !!!
    Aber mal ganz ehrlich, und nochmal, für die,
    die meine Provokation nicht verstanden haben

    ein Fzg. 800 kg Leergewicht und 68 PS = Euro 5
    ein Fzg. 200 kg Leergewicht und 71 PS = Euro 3

    da stimmt doch was nicht

  6. Registriert seit
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    #26
    Das hat was mit Lobby zu tun .
    Und Lobby ist nicht der Raum, in dem sich die 1. Klasse Reisenden am Flughafen aufhalten .

  7. Registriert seit
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    #27
    Zitat Zitat von Püttmann Beitrag anzeigen
    Ich will hier nicht auf einen bestimmten Pkw hinweisen !!!
    Aber mal ganz ehrlich, und nochmal, für die,
    die meine Provokation nicht verstanden haben

    ein Fzg. 800 kg Leergewicht und 68 PS = Euro 5
    ein Fzg. 200 kg Leergewicht und 71 PS = Euro 3

    da stimmt doch was nicht
    Ich glaube nicht, dass deine "Provokation" nicht verstanden wurde, sondern eher, dass du die Beiträge dazu entweder nicht gelesen oder aber nicht verstanden hast.

    Grüße
    Steffen

  8. LieberOnkel Gast

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    #28
    Oh eine Grundsatzdiskussion, juhu!

    Die gesamte Kfz-Steuer ist doch absoluter Anachronismus. Setzt man die Steuer mal ins Vehältnis zur zu zahlenden Mineralölsteuer fällt sie selbst bei 400,- € kaum ins Gewicht, es sei denn, mein Auto steht nur.

    Auch diese dämliche Argumentation von wegen "Bestrafung" von "Drecksschleudern" fällt m.E. nicht ins Gewicht.
    Diese Fahrzeuge brauchen auch mehr Kraftstoff, d.h., der Fahrer tankt mehr und zahlt dementsprechend auch mehr Mineralölsteuer.

    Die Lösung in Sachen Kfz-Steuer wäre demnach: Abschaffung und Erhöhung der Mineralölsteuer um x Euro-Pfennige.

    Damit habe ich mehrere Fliegen mit eine Klappe: Derjenige der das CO2-stärkere Auto fährt, wird auch mehr Sprit verbrennen und dementsprechend mehr zahlen.
    Leute die viel fahren und ganz doll schlimm die Umwelt verpesten, zahlen mehr als solche, die öfter mal den Bus nehmen.
    Außerdem beteilige ich den Transitverkehr, der ja nun auch unsere Straßen abnutzt, stärker an den Kosten.
    Und ich spare mir einen enormen Verwaltungsaufwand, der ja einiges der Steuereinnahmen schon wieder auffrißt.

    Wenn ich meine, noch mehr umweltpolitische Steuerung zu benötigen, dann doch bitte nicht am kleinen Mann auslassen, der sich nur ein altes gebrauchtes Fahrzeug leisten kann, sondern die Hersteller gesetzlich zur Einhaltung zwingen oder, wenn's denn sein muß, CO2-Schleudern mit einer zusätzlichen Steuer beim (Neuwagen-)Verkauf belegen.


    Aber ich möchte wetten, daß wir die Kfz-Steuer niemals nicht abschaffen werden.

  9. Registriert seit
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    #29
    Zitat Zitat von LieberOnkel Beitrag anzeigen
    Oh eine Grundsatzdiskussion, juhu!

    Die gesamte Kfz-Steuer ist doch absoluter Anachronismus. Setzt man die Steuer mal ins Vehältnis zur zu zahlenden Mineralölsteuer fällt sie selbst bei 400,- € kaum ins Gewicht, es sei denn, mein Auto steht nur.

    Auch diese dämliche Argumentation von wegen "Bestrafung" von "Drecksschleudern" fällt m.E. nicht ins Gewicht.
    Diese Fahrzeuge brauchen auch mehr Kraftstoff, d.h., der Fahrer tankt mehr und zahlt dementsprechend auch mehr Mineralölsteuer.

    Die Lösung in Sachen Kfz-Steuer wäre demnach: Abschaffung und Erhöhung der Mineralölsteuer um x Euro-Pfennige.

    Damit habe ich mehrere Fliegen mit eine Klappe: Derjenige der das CO2-stärkere Auto fährt, wird auch mehr Sprit verbrennen und dementsprechend mehr zahlen.
    Leute die viel fahren und ganz doll schlimm die Umwelt verpesten, zahlen mehr als solche, die öfter mal den Bus nehmen.
    Außerdem beteilige ich den Transitverkehr, der ja nun auch unsere Straßen abnutzt, stärker an den Kosten.
    Und ich spare mir einen enormen Verwaltungsaufwand, der ja einiges der Steuereinnahmen schon wieder auffrißt.

    Wenn ich meine, noch mehr umweltpolitische Steuerung zu benötigen, dann doch bitte nicht am kleinen Mann auslassen, der sich nur ein altes gebrauchtes Fahrzeug leisten kann, sondern die Hersteller gesetzlich zur Einhaltung zwingen oder, wenn's denn sein muß, CO2-Schleudern mit einer zusätzlichen Steuer beim (Neuwagen-)Verkauf belegen.


    Aber ich möchte wetten, daß wir die Kfz-Steuer niemals nicht abschaffen werden.
    Und was machst du??? Du schiebst es doch gerade nochmals extra auf den "Kleinen Mann" mit der Abschaffung der KFZ Steuer und Erhöhung der Mineralölsteuer!
    Es gibt viele Pendler, welche gar keine Möglichkeit haben mit öffentlichen Verkehrsmitteln auch nur in einem annähernd zeitlich akzeptablen Rahmen ihren Arbeitsplatz zu erreichen und auf den Inidividualverkehr sprich PKW angewiesen sind. Auch ein Kleinwagen braucht real seine 6-9 Liter und nicht den Firlefanzverbrauch den die Hersteller zwecks ihrer Emissionswerte in einem lächerlichen praxisfremden Testverfahren angeben. Der Kleinwagen kostet wenigstens weniger Steuer als die große Schüssel.
    Mir wäre es auch recht, wenn die KFZ Steuer wegfallen würde, zahle für den Bus 400 im Jahr und brauch nur für ca. 1200 Diesel, Steuer weg - Mineralölstuer um 40 Cent hoch hätte den selben Kostenrahmen bei Konstantem Benzinpreis - aber gerecht wäre das für die Masse nicht! Dafür müssten schon für Leistungsstarke Fahrzeuge wie sie bei unseren deutschen Luxusherstellern massenweise im Programm sind, Sondersteuern auf Luxuskisten mit hohem Verbrauch her wie es in Skandinavien schon ist.

  10. LieberOnkel Gast

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    #30
    Findest Du?

    Wenn ich zum Beispiel bei sechs Litern Verbrauch zehn cent je Liter mehr Steuern zahlte, dann enstünden folgende Mehrkosten:
    100 km: 0,6 €
    1000 km: 6,- €
    10.000 km: 60,- €
    20.000 km : 120,- €
    30.000 km: 180,- €

    Wer weiter pendelt hat noch ganz andere Probleme.... ;-)

    Wenn im Gegenzug 300,- € Kfz-Steuer wegfallen? Wo wird da der kleine Mann mit dem alten Auto benachteiligt?

    Und es wäre ein probateres Mittel zur umweltpolitischen Steuerung als die Kfz-Steuer.


 
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