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Lenkkopflager Spiel einstellen

Erstellt von KissNoFrog, 25.11.2014, 17:44 Uhr · 33 Antworten · 8.254 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Lenkkopflager Spiel einstellen

    #1
    Hallo

    Ich bin inzwischen in Namibia angenommen....
    Inzwischen war ein neuer hinterreifen, kettensatz und auch das lenkkopflager war fällig. Hier hat es einen BMW händler. Nur leider so gar keinen freundlichen. Ich war jetzt 3 x da. 2x saß er rum und hat Zeitung. Antwort auf alle Fragen: weiß ich auch nicht und Teile haben wir eh nicht da.... Echt enttäuschend.
    Wie auch immer da ich das lenkkopflager selbst dabei hatte hat er es mir eingebaut. Aber ich hab jetzt immer noch einen unruhigen Lauf beim Bremsen, Vibrationen beim langsam fahren und Voralpen ein deutliches knacken beim abbremsen. Mir scheint das das Lager zu viel Spiel hat. Wie prüft man das und wie stellt man es ein?
    Bei BMW war ich deshalb auch schon aber da gabs nur wieder die obrige Antwort.

    Grüße
    David

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    #2
    Hi David , ich würde Lenkkopflager so prüfen : Motorrad auf den Hauptständer ,besser ist du hast einen Kumpel dabei der hinten runterdrückt so das , dass Vorderrad freigänging ist .

    Dann am Rad nach Rechts und nach Links drehen (langsam) und gefühlvoll . 2.te Möglichkeit ,unt en an den Gabelholmen nach hinten und nach vorne drücken ....mit Gefühl ,versteht sich .

    3. te Möglichkeit ,man stellt sich über das Motorrad wie beim fahren ,nur die Füße auf dem Boden , Vorderradbremse ziehen und Gabel eintauchen bzw einfädeln ,das Ganze mit einer Hand und zwar mit der rechten , mit der linken Hand an den Lenkkopf fassen .

    eine der Möglichkeiten sollten zum Erfolg führen ,Sodas Du das Spiel merkst .

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    #3
    Hallo David,
    evtl haben sich die Lagerschalen nach dem Einbau noch etwas gesetzt weil nicht ganz bis zum Anschlag drin, bei der unteren Gabelbrücke ist mir das auch passiert.
    Zum Einstellen: Moto auf den Hauptständer, den Lenker aus den Böcken, alle Schrauben der oberen Gabelbrücke lösen.
    Das BMW Emblem aus der Gabelbrücke hebeln.
    Die jetzt sichtbare Imbusschraube ist die Einstellschraube. Das Lager wird also gegen die obere Gabelbrücke gespannt.
    Die den Gabelbrückenschlitz kreuzende Sicherungsschraube lösen.
    Jetzt die Einstellschraube nach rechts mal relativ fest anziehen, die Gabel sollte sich nur noch schwer drehen lassen.
    Dann wieder etwas lösen und spielfrei einstellen - fettisch.
    Sicherungsschraube festziehen, Gabelbrückenschrauben festziehen, Lenker drauf und ab!
    Nach der Batterieübung ist das eine leichte Nummer! Viel Spass noch!

    Gruß kai

  4. Registriert seit
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    #4
    Hätte da mal die grundsätzliche Frage, was denn mit diesen Lagern immer los ist. Lese das schon so oft hier. Dringt da Wasser ein oder was ist das?

  5. Registriert seit
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    #5
    Zitat Zitat von klaus48 Beitrag anzeigen
    Hätte da mal die grundsätzliche Frage, was denn mit diesen Lagern immer los ist. Lese das schon so oft hier. Dringt da Wasser ein oder was ist das?
    Schrott ist das ,in dem Moment wo man sie einhaut ,sind sie auf Grund der Toleranzen schon Elliptisch ,und das Spiel beginnt von vorne .

    Emil Schwarz Lager sind bearbeitet ,also ca.1/100 tel abgedreht Sodas sie besser in den Rahmen passen ,zusätzlich werden sie noch
    eingeklebt .

  6. Registriert seit
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    #6
    moin,
    sind die Schrott? Wenn die nach dem Einbau ellyptisch wären müsste?? man das am Tragbild sehen, da ist aber nix.
    Einfach nur die Rastlage in der Mitte, wie immer.
    Die Lager sind die gleichen wie in den Zweiventilboxern ab 1970 und den Einzylinder-F.
    Haben die da länger gehalten? Die Einzylinder-F hämmert die Rollen mit ihren Vibrationen in die Lagerschalen. Da hilft auch kein Emil Schwarz.
    Sind Rahmenbauer nicht fähig runde Löcher in ein Eisenrohr zu fräsen?
    Ist das Material der Schalen oder Rollen schlechter?
    Ist das alles nur Einbildung weil die verkauften Stückzahlen der Motos größer ist?
    Meine Meinung: Das hat "früher" niemand mitgekriegt weil es keine Foren zum ausweinen gab.
    Bei meiner F800GS hat das LKL 50000 km gehalten - ist OK. Ein netter Bastelnachmittag und die Geschichte ist gegessen.
    Keine Ahnung nach welchen KM Leistungen aber bei meinen EX R26, R100RS, R80G/S, R80GS, GuzziV11 und Ducati Monster habe ich irgendwann LKL und Radlager gewechselt. Bei Motos von Freunden, RD350LC, Bandit1200 und CB450S auch.
    Ist evtl ganz normal?!

    Gruß kai

  7. Registriert seit
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    #7
    @ Kago , verstehe wasdu mir sagen möchtest Emil Schwarz ist bestimmt kein Spinner ,frage mich warum die Lkl bei meiner Egli und der Vmax ewig gehalten haben ,quasi nie darüber nachgedacht .An meiner Megamoto habe ich bei 24 000 wechseln müssen , ein Kumpel übrigens auch ,weil es eingelaufen war .

    Mit den Foren und Indernett hast Du übrigens Recht , gab es früher nicht ,man hat einfach gewechselt ....

  8. Registriert seit
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    #8
    Mein LKL hat schon 85.000 hinter sich. Es gibt wohl auch andere Gründe. Materialstreuung oä. Gruß Peter

  9. Registriert seit
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    #9
    Mein Lenkkopflager hat in Afrika auch den Geist aufgegeben. Da ich kein Ersatz mit hatte, habe ich das obere Lager unten montiert und oben ein ganz normales Lager von irgend einem Schrottplatz verwendet. Liegen bleiben tust du wegen sowas nicht. Wenn dein Lager zu viel Spiel hat, kannst du die grosse Mutter ganz einfach mit einem Schraubenzieher und einem Hammer etwas fester stellen und dann probe fahren. Natürlich währe ein Hakenschlüssel die professionellere Variante aber das african style funktioniert auch:
    Motorrad Abenteuer Reise Transafrika 2 Jahre alleine durch Afrika

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Zitat Zitat von ta-rider Beitrag anzeigen
    Mein Lenkkopflager hat in Afrika auch den Geist aufgegeben. Da ich kein Ersatz mit hatte, habe ich das obere Lager unten montiert und oben ein ganz normales Lager von irgend einem Schrottplatz verwendet. Liegen bleiben tust du wegen sowas nicht. Wenn dein Lager zu viel Spiel hat, kannst du die grosse Mutter ganz einfach mit einem Schraubenzieher und einem Hammer etwas fester stellen und dann probe fahren. Natürlich währe ein Hakenschlüssel die professionellere Variante aber das african style funktioniert auch:
    Motorrad Abenteuer Reise Transafrika 2 Jahre alleine durch Afrika

    Und ich habe damals nach dem Krieg eine Lagerschale aus Kokosnusholz gedrechselt und bin damit wieder nach Hause gefahren . ��


 
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