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Mein erstes Motorrad F 650 GS - mein erstes Problem

Erstellt von Lottikarotti94, 28.03.2016, 19:23 Uhr · 56 Antworten · 8.373 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Offenbar fällt das Fahrzeug ins Betriebsvermögen der Fahrschule (siehe Steuertrick). Wenn dies aber der Fall ist, ist es dem Verkäufer bei einem Verkauf des Motorrads an einen Verbraucher nicht möglich, die Gewährleistung auszuschließen. Die entsprechende Klausel im Kaufvertrag ist unwirksam. Dringender Rat: zum RA gehen und Gewährleistungsrechte (wie z.B. Rücktritt vom Kaufvertrag) geltend machen.

    CU
    Jonni

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    #22
    Zitat Zitat von Espaceo Beitrag anzeigen
    Klar ... der kann hier auch bei dem Thema der Steuerhinterziehung (Deiner Mithilfe) direkt beraten.
    Das ist keine Beihilfe zum Steuerbetrug.

  3. Registriert seit
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    #23
    1. gewerblicher Verkauf ! also = Beweislastumkehr
    2. Bremsscheiben tats. unter Min = Mangel
    3. TÜV so nicht ok, aber kann übersehen worden sein.
    4. Aufforderung Mangel zu beseitigen mit Fristsetzung und dann (wenn nicht beseitigt) Rücktritt vom KV.
    5. Zu nem Fachmann fahren und weitere Mängel suchen lassen. Ich denke fast sicher, dass die Mühle noch n paar Macken hat.
    6. Ist das Ding als Unfallfrei verkauft worden ? Hier bieten sich Anssatzpunkte für Rücktritt evtl. Auch UMFALLER sind Unfälle im rechtlichen Sinne wenn sie Schäden verursacht haben.

    Geh zum Anwalt aber versuch vorher ihn zur Rückabwicklung zu bewegen. Mit Anwalt und evtl Gericht dauert !!!

  4. X-Moderator
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    #24
    Zitat Zitat von Pendeline Beitrag anzeigen
    Ist die Einprägung auf der Bremsscheibe denn nicht die Materialstärke im Einbau-/Neuzustand?

    Gruß - Pendeline
    nein .... das ist das Verschleißmaß .... Neumaß währe so bei 5mm oder sogar höher ....

  5. X-Moderator
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    #25
    *habe das Thema mal hierhin verschoben ... war unglücklich im Allgemein Bereich*

  6. Registriert seit
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    #26
    Tja Lotti, Du siehst, die Meinung der Forumsmitglieder geht eindeutig in eine Richtung. Das gibts hier auch nicht so oft, das der erste Thread eines Neulings gleich so durch die Decke geht. Und hier haben dir ne Menge seriöse Leute mit jahrelanger Erfahrung geantwortet.

    Da hast Du wohl voll ins weiche Braune gepackt. Mach den ganzen Deal so schnell wie möglich rückgängig, alles andere wird ne Quälerei. Ich weiß, Du hast dich in die Kiste verknallt, aber Emotionen helfen hier nicht weiter. Andere Verkäufer haben auch schöne Mopeds.

    Du hast uns nach ner Meinung gefragt, und du hast sie bekommen, sorry ...

  7. Registriert seit
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    #27
    Zitat Zitat von Lottikarotti94 Beitrag anzeigen
    Hallo ihr Lieben!

    Wie in der Überschrift steht, habe ich mir mein erstes Motorrad gekauft, um genau zu sein eine F 650 GS. Es ist leider eine etwas längere Geschichte, würde mich aber gerne über Rat und Tipps von eurer Seite dazu freuen.
    Letztes Wochenende bin ich in meine Heimat zu meinen Eltern gefahren und habe mit Freund und Vater das besagte Schätzchen angesehen. Der Verkäufer (Fahrschullehrer übrigens!) versicherte, das Ding kriegt noch TÜV und die HU (hat 23.000 runter und Service wurde im Bordcomputer angezeigt). Am Karfreitag bin ich mein Baby dann abholen gegangen zusammen mit meiner Mam. War vielleicht schon ein Fehler, weil mir technische Mängel noch nicht auf den ersten Blick auffallen, wie den geschulten Augen meiner beiden Männer. Am Samstag bin ich erstmal 3 Stunden gefahren, denn das letzte Mal bin ich vor 3 Jahren auf der Honda in der Fahrschule rumgedüst. Dabei fiel mir auf, dass das 'Service' immer noch im Bordcomputer angezeigt wurde und eine gelbe Kontrollleuchte gefühlt ewig anblieb beim Starten des Mopeds.
    Im Internet dann ergoogelt, sehe ich, dass nur der Händler/die Werkstatt, den Service zurückstellen kann. Ehrlich gesagt, fand ich das schon komisch, denn die Bescheinigung von BMW zertifizierten Händler, dass das Gerät HU und TÜV wohl bekommen hätte. Als mein Dad dann zurückkam erzählte ich ihm davon und er schaute sich die Unterlagen und mein Mopped nochmal an. Wie sich herrausstelte, hatte ich zwar die technischen Daten und die Tüv-Bestätigung, aber der Einlesebericht fehlte schonmal. Am Mopped selber hat mein Vater dann die Bremsscheiben mal nachgemessen, da sie ihm recht dünn vorkamen. (Er fährt selber seit Jahren die R1200GS). Tja...vorne nur noch 4,2mm grade. Minimum ist 4,5. Im Wartungsbericht steht, dass die wohl gewechselt worden wären..scheint wohl nicht der Fall zu sein. Papi klärte mich dann auf, dass er seine Tochter nicht mit einer verschleißten Bremsscheibe fahren lässt. So muss ich leider erstmal mit dem Zug wieder zurück und wohl über 200 Tacken noch hinlegen für neue Bremsscheiben..
    Ich bin erstmal ziemlich enttäuscht und wie meine Eltern stinksauer. Vielleicht bin ich mit meiner Meinung alleine, aber ich denke, dass sich ein Fahrschullehrer das schonmal gar nicht erlauben kann, zu betuppen. Und wäre es zu einem Unfall gekommen, hätte die Werkstatt wohl auch noch Probleme, oder? Die HU wurde nicht richtig durchgeführt und dann wurde dem Ding noch TÜV gegeben? Ich habe jetzt vor, erstmal mich morgen bei der Werkstatt beschweren zu gehen. Aber auf den Kosten bleibe ich wohl sitzen oder? Bzw. kann ich die Werkstatt bei BMW anschwärzen, dafür, dass sie ihren Service nicht richtig machen?

    Ich hoffe, mein Roman hat euch nicht schon ein Nickerchen beschert
    Viele Grüße!
    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    1. gewerblicher Verkauf ! also = Beweislastumkehr
    2. Bremsscheiben tats. unter Min = Mangel
    3. TÜV so nicht ok, aber kann übersehen worden sein.
    4. Aufforderung Mangel zu beseitigen mit Fristsetzung und dann (wenn nicht beseitigt) Rücktritt vom KV.
    5. Zu nem Fachmann fahren und weitere Mängel suchen lassen. Ich denke fast sicher, dass die Mühle noch n paar Macken hat.
    6. Ist das Ding als Unfallfrei verkauft worden ? Hier bieten sich Anssatzpunkte für Rücktritt evtl. Auch UMFALLER sind Unfälle im rechtlichen Sinne wenn sie Schäden verursacht haben.

    Geh zum Anwalt aber versuch vorher ihn zur Rückabwicklung zu bewegen. Mit Anwalt und evtl Gericht dauert !!!
    Liebe Lotti (der Rest ist mir zu lange)

    halte Dich an die Ratschläge vom Di@k, der ist vom Fach und verklagt alle

    jetzt im Ernst , er ist RA und kennt sich sicher am besten von uns allen aus.

    Viel Erfolg

  8. Registriert seit
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    #28
    Ich kann Dir nur den Tipp geben, lasse das Moped von einem Fachmann durchchecken und schaue, was da wirklich unter dem Strich rauskommt, bezüglich der Kosten. Wenn es sich im Rahmen hält, bezahle es und nehme die ganze Sache als Lehre fürs Leben.
    Wenn Du in einen Rechtsstreit gehst und der Verkäufer erwidert, fährst Du wahrscheinlich die nächsten 4 Jahre weiter Fahrrad und ob Du Deine Kosten für den Rechtsstreit komplett heraus bekommst ist fraglich.
    Das Ganze ist eine Abwägungssache. Und einfach zurückgeben, ohne dass der Verkäufer einverstanden ist, funktioniert nicht. Auch wenn einige Forumsmitglieder hier meinen, dass sei ganz einfach.

    Gruß,
    maxquer

  9. Registriert seit
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    #29
    Zitat Zitat von Di@k Beitrag anzeigen
    Das ist keine Beihilfe zum Steuerbetrug.

    aus #7
    Bei der Abholung meinte der Verkäufer dann, er würde gerne einen zweiten Kaufvertrag machen, um einen geringeren Preis draufzuschreiben, um weniger Steuern zu zahlen.

    sondern, was dann?

  10. Registriert seit
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    Standard

    #30
    Hallo,

    ich hoffe mal ich habe alles richtig verstanden.

    TÜV ist also neu und der Bericht TÜV-Bericht ist dabei.

    Wenn Service im Display steht ist der Kundendienst fällig. Kostet ca. 200€ und würde ich einfach machen lassen. Wenn sich dann die Scheiben als verschlissen herausstellen (was ich irgendwie nicht recht glauben kann) müssen die halt auch erneuert werden.

    Jetzt gehts um die Kohle. Zurückgeben ist sicher keine Lösung, weil du sonst nur den reduzierten Betrag aus dem 2ten Vertrag bekommst. Darauf habt ihr euch schließlich bei der Abholung geeinigt - beweise mal das Gegenteil...
    Wenn im Vertrag steht, dass der KD neu gemacht wird/ist, kannst du ihm das in Rechnung stellen. Ebenso fallen die Bremsscheiben nach 100km? und einer Woche unter die Gewährleistung. Bei einer Fahrschule ist i.d.R. was zu holen. Du brauchst ggf. nur ne Rechtschutzversicherung. Vorher würde ich mit den VK aber mal vernünftig/sachlich reden. Vielleicht zahlt er z.B. freiwillig die Hälfte, dann sparst du dir jede Menge Nerven.

    Und mal grundsätzlich zu Fahrschulfahrzeugen. Ich hatte schon drei (Auto und Motorräder). Da gabs keine Schwierigkeiten und absolut nichts was irgendwie auf erhöhten Verschleiss zurückzuführen wäre. Die Abwürger und erhöhter Kupplungsverschleiß werden m.E. dadurch kompensiert, dass die Fahrzeuge praktisch den ganzen Tag betriebswarm sind und durch die niedrigen Geschwindigkeiten sogar deutlicher geringeren Verschleiß an Fahrwerk und Bremsen aufweisen. Außerdem werden die fast immer mit niedrigen Drehzahlen gefahren und die Leistung des Motors wird kaum abgefordert.
    Wenn die also nicht gerade abgewürgt werden ist die Fahrweise sehr materialfreundlich.

    Also lass KD machen und geniesse es!

    Gruß
    matze


 
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