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Paar Fragen zur Kette

Erstellt von Sascha_1984, 20.12.2010, 12:45 Uhr · 38 Antworten · 5.784 Aufrufe

  1. Registriert seit
    26.11.2007
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    #21
    ich hab da auch noch einen, ca 60eur

    http://www.rehtronik.de/

    klaus

  2. Registriert seit
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    #22
    Zitat Zitat von Sascha_1984 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    .....
    Wie lange hält bei euch ein Kettensatz. Meine Niederlassung spricht von max. 15.000 KM stimmt das ?
    Wie pflegt ihr die Kette. Wie oft fetten und mit was? Wie oft reinigt ihr eure Kette? Wie oft muss man die Kette spannen?

    Für antworten wäre ich sehr dankbar.

    Gruß
    Sascha
    die laufleistung hängt auch vom fahrstil ab.

    spannen wie im handbuch vorgegeben, lieber etwas zu locker als zu stramm

    ansonsten sprüh ich alle 500 nach der fahrt oder nach regen weisses von polo drauf - fertig

    gereinigt hab ich ne kette noch nie 25000 und mehr hab ich trotzdem geschafft

    versiffte felgen haben mich auch nie interessiert - kettenspraysiff konserviert

    in der zeit in der andere putzen fahr ich lieber

  3. Registriert seit
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    #23
    Meine Erfahrungen sind von der 1-Zylinder-GS, aber ich denke, dass sie sich auf ähnliche Motorräder übertragen lassen.

    Ich sprühe die Kette mit Kettenspray ein. Dabei kommt es eher auf das öfter als auf viel an. Ein leichter, gerade spürbarer Fettfilm aufliegt, reicht es.

    Üblicherweise halten meine Ketten 20000 km, die letzte sogar 30000.

    Noch nicht vollständig beantwortet wurde die Frage nach der Kettenspannung. Man sollte sie regelmäßig kontrollieren (wie steht in der Anleitung), am besten immer beim Einsprühen. Die ersten 3/4 ihrer Lebensdauer muss man sehr selten oder überhaupt nicht nachspannen. Dann aber werden die Intervalle immer kürzer, was den Verschleiß der Kette anzeigt.
    Zur Spannung selbst: Der Empfehlung "lieber etwas zu locker" möchte ich mich nicht anschließen.
    Solange eine Kette noch neu ist, ist sie quer zur Laufrichtung starr und neigt damit kaum zum Abspringen, so dass die Kettenspannung nicht so wichtig ist. Mit dem Verschleiß wird sie aber auch seitlich flexibel, was bewirkt, dass sich die Kette seitlich verformt, wenn in Situationen wie Schräglagenwechsel Querkräfte wirken. Ist sie dann nicht genügend gespannt, springt sie ab. Erschwerend kommt hinzu, dass gerade eine verschlissene Kette wegen der Ungleichmäßigkeit der Längung im Schnitt weniger Spannung hat.
    Mit dem Abspringen der Kette habe ich Erfahrungen machen müssen und daher eine Kettenführung montiert. Im F650-Forum habe ich das an geeigneter Stelle innerhalb eines Threads beschrieben - wen's interessiert:
    http://www.f650.de/forum/index.php?p...112#post125112

    Eckart

  4. Registriert seit
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    6.464

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    #24
    Ich moechte mich dem was Eckart gesagt hat anschließen. Zu stramme Ketten können das Getriebeausgangslager schädigen oder die Kette kann reißen. Zu lockere Ketten schwingen und schlagen beim Umlauf übermaessig und können ebenso reißen. Beides ist gleich schlecht.

    Ich war mal Mitglied in einem Forum mit einem dominanten Technikexperten. Der ist ein dort angesehener Allwetterfahrer (jedes Wetter zwischen 20 - 25 Grad und trocken!), Super-Langstreckenfahrer (bis zu sagenhaften 2.000 km Fahrleistung im Jahr) und vor allem ein Kettenexperte. Der schrieb ohne jede Ermüdungserscheinung über Jahre hinweg wenigstens 3x die Woche den Satz "Kette immer locker lassen".

    Am Ende kannte (kenne) ich kein anderes Forum, in dem ich über so viele Kettenrisse lesen musste. Es war dann nicht die selber vorgenommene Einstellung schuld, sondern selbstverständlich immer die angeblich schwache Qualität des Herstellers. Ich kann nur sagen: Man nehme die Kettenjustierung ernst! Die Herstellerempfehlung ist der erste wichtige Ansatz, aber das kann man im Laufe der Jahre dann sicher durch eigene Erfahrung ergänzen.

  5. Baumbart Gast

    Standard

    #25
    Zitat Zitat von moonrisemaroon Beitrag anzeigen
    r gut!

    Noch einen Tipp von ganz früher: Wenn man eine Kette hat, die so verusselt und versandet ist, dass man sie normal nur noch wegschmeißen könnte kann man Sie ruhig mal ein paar min in einem Topf altem Motoröl aufkochen und gut rühren.
    verkaufst Du ketten?! So ein Mumpitz Schon mal was von O-Ring-Ketten gehört? Gibts seit wenigen Jahren erst, werden aber inzwischen von nahezu allen Herstellern verbaut.
    Die Herstellerempfehlung ist der erste wichtige Ansatz,
    Nein, die Herstellerempfehlung ist Gesetz! Weil der am besten weiß wieviel Spiel die Kette braucht (warum er dies Wissen in der Regel nicht mit seinen Werkstätten teilt hat sich mir allerdings nie erschlossen, nach Inspektionen muss man eigentlich immer kontrollieren). Beispiel BMW, die 450er hat das Ritzel im Schwingendrehpunkt sitzen, die braucht fast gar kein Spiel, die 650er Dakar wg. langer Federwege deutlich mehr. Also, Bedienungsanleitung lesen und alles wird gut.

  6. Registriert seit
    05.12.2009
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    159

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    #26
    Zitat Zitat von Sascha_1984 Beitrag anzeigen
    Könnt ihr mir noch ein paar Kettenöler benennen ... scotoiler von louis (extra für BMW) soll laut niederlassung wegen des unterdrucks nicht funktionieren und liegt bei 180 euro. welche günstigen alternativen gibt es noch?

    Hallo Sascha,
    wenn Du einen günstigen Kettenöler suchst, kann ich Dir den Lobo empfehlen:
    http://www.realhp.de/members/juwi/
    Ich hatte den auch schon und war sehr zufrieden damit: ist schnell montiert und funktioniert tadellos! Er macht einfach nur das, was er soll: die Kette ölen.
    Falls Du Interesse hast, schreibe einfach mal Uwe an: ich habe deutlich weniger gezahlt als im Angebot auf seiner Seite!

    Kannst natürlich auch das vierfache für einen Kettenöler ausgeben, wenn der Kettenöler mehr machen soll als die Kette ölen. Modelle wurden ja schon genannt. Ich persönlich würde das Geld lieber in Sprit investieren... .

    Ein Kumpel von mir streicht das Kettensägenöl mit einem Pinsel auf. Das funktioniert auch sehr gut. Beim Mopped meiner Frau und meiner Kleinen mache ich das auch so. Bei meiner Großen habe ich es aber gerne einfach, weil da die meisten KM drauf kommen.

  7. Registriert seit
    03.06.2008
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    #27
    Zitat Zitat von Sascha_1984 Beitrag anzeigen
    Könnt ihr mir noch ein paar Kettenöler benennen ... scotoiler von louis (extra für BMW) soll laut niederlassung wegen des unterdrucks nicht funktionieren und liegt bei 180 euro. welche günstigen alternativen gibt es noch?
    Die Aussage der Niederlassung kann ich nun gar nicht nachvollziehen. Dem von Scottoiler speziell für die F800/650 angebotenem automatischen Öler liegt eine ausführliche Anbauanleitung bei, die zeigt wie und wo man den Unterdruck abgreifen kann. Ich habe es danach gemacht und es war völlig simpel.
    Der klassische Scottoiler für die BMW kostete auch deutlich weniger als 180 Euro. Ich glaube, es waren etwa 120 Euro, die ich bezahlt habe. Es gibt aber mittlerweile auch ein aufwändiger gemachtes System von Scottoiler, das wohl teurer ist.
    Billiger und bestimmt auch gut ist der McCoi. Man muss ihn allerdings selbst zusammenlöten und daran bin ich kläglich gescheitert, wie ich hier eingestehen muss.

  8. Registriert seit
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    #28
    Also meine erster Kettensatz ist nach 9000km runtergeflogen ... OK es war das originale BMW Kit von CZ - Nun ist seit 20.000 km mit einem McCoi und einem Marokkoeinsatz (hier trocken gefahren) die Kette immer noch in einem akzeptablen Zustand. Lediglich das Ritzel ist nach 10.000km runtergeflogen daes schonein wenig ausgefranzt war und ich in Marokko nicht mit überspringender Kette zu tun haben wollte.

    Nach den ersten 10.000 km bin ich nun bei der optimalen Programmierung meines McCoi für Regen,Trocken und Schnell angelangt.

    Alles ist gut:-)

  9. Baumbart Gast

    Standard

    #29
    Ein Kumpel von mir streicht das Kettensägenöl mit einem Pinsel auf.
    das ist aber keine Lösung für Leute die mehr als 200 km am Stück oder gar mehrere Tage fahren. Eher ne Renn-/Endurostreckenlösung.

  10. Registriert seit
    21.12.2010
    Beiträge
    501

    Standard

    #30
    Zitat Zitat von Baumbart Beitrag anzeigen
    verkaufst Du ketten?! So ein Mumpitz Schon mal was von O-Ring-Ketten gehört?
    Sämtliche Ketten, die ich hatte waren ohne o-Ringe ->konnte man aufkochen und ich habs auch gemacht. Waren zugegeben Mopeds aus den 1980ern. Dan bin ich auf Kardan umgestiegen. Deswegen habe ich ja auch gesagt "von früher". Dass es heute O-Ring ketten gibt ist mir auch klar.
    Früher hat man Reifen auch "gegilstert" und nur weil man es heute nicht mehr macht heisst das nicht dass es früher mumpitz war.


 
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