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Richtig Sauber ...

Erstellt von DocBrown, 08.06.2015, 17:38 Uhr · 36 Antworten · 4.689 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    die putzerei soll jeder handhaben, wie er mag.

    ich putze mein mopped nicht nach jeder fahrt, auch der pkw wird nicht wöchentlich gewaschen, naja bei salzkruste schon, oder gar ausgesaugt und gewienert.

    der 125er-roller und das fahrrad fallen auch nicht auseinander, weil ich sie nicht regelmäßig putze und ich brauche keine glänzenden fahrzeuge, um mich wohlzufühlen.

    ich gestehe da aber jedem eine eigene handhabung zu, extrem-putzteufel dürften sich sogar an meinen fahrzeugen austoben, da hat sich aber noch niemand gefunden.

    der virus der samstäglichen putzwut hat mich bislang nicht befallen

    ich differenziere jedoch zwischen gutem pflegezustand und glänzend gewienert

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    #22
    Zitat Zitat von teileklaus Beitrag anzeigen
    also ggf. täglich? boah da wird ja der Chrom dünn vom Pollieren?
    Mucken weg ok.
    Je neuer das Motorrad, umso mehr putzen die Leute, sollte es nicht umgekehrt sein?
    Vielleicht fahre ich ja nicht so viel wie Du. Ich schaffe berufsbedingt gerade 7500 km/Jahr. Das spielt sich halt am Wochenende oder im Urlaub ab. Damit hält sich das Moppe putzen in Grenzen. Außerdem entspannt mich das und ich erfreue mich am optisch neuwertigen Zustand. Aber jeder wie er mag.
    Wie viel km fährst Du im Jahr? 50-100000 km/Jahr, oder sogar noch mehr?

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    #23
    das ist nicht eine Frage der Jahresfahrleistung, zugegeben nach 2800 km Slowenien, hatte ich auch mal das Bedürfnisss mal den Karren runterzuwaschen.
    Da war auch Dreck dran.
    Der Frager zu Anfang
    " Als neuer Besitzer einer neuen 800GS möchte ich natürlich nix verkehrt machen."
    Hier werden meiner Ansicht nach Motorräder zu Heiligen Kühen poliert, Heilix Blechle ?,
    das Ding ist ein Gebrauchsgegenstand, und wird auch sauber gemacht.. meine hat 161 000 km und fährt flott, hat sehr gute Bremsen und Federelemente. Fahren soll das Ding.
    Wenn ich nach 500 oder 1000 km regelmäßig polieren wollte und davor sitzen und die Technikverliebtheit pflegen, hätte ich mir ne schöne rote Duc gekauft. Da kann ich dann auch 4 Stunden lang die Ventile einstellen und mich dran freuen wie der Erbauer das doch so schön gemacht hat.
    "BMW aus Freude am Fahren" hab ich mal gehört und ich glaube das sogar ein Stück weit. :-)
    "Fährst du schon oder putzt du noch" wäre auch ein Werbespruch, der mir gefallen könnte. Wobei du sicher mehr fährst als ich.
    Aber ich glaube, da fühlen sich einige, als hätte ich ihnen auf den Putz- Lappen getreten.. nicht sauber sondern rein muss es sein.

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    #24
    Zitat Zitat von DocBrown Beitrag anzeigen
    Als neuer Besitzer einer neuen 800GS möchte ich natürlich nix verkehrt machen.

    Mit wie und mit was putz ihr welche Ecken des Mopeds?

    Bsp.:
    Wie häufig sprüht ihr Kettensprey auf die Kette?
    Kann ich direkt auf die Kette sprühen wo noch das erste Kettenfett drauf ist?

    Wie würdet ihr es machen, wenn ihr mal so richtig sauber machen wollt : )

    Grüße
    Also ich mache das so:

    Waschen:
    Gelegentlich ist mal eine Wäsche fällig, am besten vor größeren Urlaubstouren und wenn man zurück ist. Der Motor sollte möglichst kalt sein, damit sich irgendwelche Reiniger nicht in Auspuff und Motor einbrennen. Meistens wasche ich das Motorrad kurz mit klarem Wasser ab, um den groben Dreck und Staub abzuwaschen. Dazu nehme ich einen Hochdruckreiniger, allerdings mit viel Abstand zum Motorrad. So dass es wie ein starker Regen wirkt und nichts beschädigt.

    Dann sprühe ich mit einem Gelreiniger Scheinwerfer, Felgen, Gabel und Spiegel ein, weil dort am meisten Insekten kleben bleiben. Notfalls tuts auch etwas Spülmittel. Das ganze ein paar Minuten einwirken lassen, so wird der Schmutz weich. Dann mit klarem Wasser abspülen. Zum Schluss mit einem ausgemusterten Geschirrtuch die Instrumente und Spiegel abtrocknen, ein altes Handtuch dient zum groben Abtrocknen der Sitzbank.

    Kettenspray:
    Wie schon von vielen geschrieben ca alle 1000km und am Tag nach Regenfahrten, wenn die Kette trocken ist. Einsprühen bis die Kette auf der Innenseite überall glänzt. Einen speziellen Kettenreiniger verwende ich nicht. Man kann auch einsprühen, wenn noch Kettenfett drauf ist, dann eben etwas weniger verwenden.

    Richtig sauber machen
    Im Herbst vor dem Einmotten nehme ich mir etwas mehr Zeit und nehme auch mal nen Schwamm dazu, um über die Flächen zu wischen. Außerdem hier und da ein Tröpfchen Öl, etwas Fett am Ständer schadet auch nichts.

    Grundsätzlich keine scharfen Reinger verwenden und beim Hochdruckreiniger nicht zu nah dran!

    Happy Wash!
    BlueFire

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    #25
    Zitat Zitat von ta-rider Beitrag anzeigen
    Es gibt da ein spannendes Naturphänomen das nennt sich Regen. Der kommt vor allem bei schneller Fahrt in alle Ritzen und reinigt das Motorrad automatisch. Danach würde ich die Kette fetten
    Staun!
    Wo gibts den sauberen Regen?
    Ich musste vorgestern nach der Einfahrkontrolle rund 100 km durch Regen und über nasse Straßen nach Hause fahren. Meine F 700 GS sah danach alles andere als sauber aus. Dreck kroch bis in die hinterste Ritze und dörrte sich als graubrauner Belag vor allem am Auspuff und der Motorvorderseite fest. Und die ist so fein zerklüftet. Mit Abspritzen war da nix mehr zu machen. Habe Stunden gebraucht, bis das Motorrad wieder aussah wie fast neu.

    Und die Geschichte mit dem Kettenöler stimmt zumindestens für den Anfang nicht. Das Scott-Öl löst das Original-Fett von der Kette ab und der Schmodder landet auf der Hinterradfelge und den angrenzenden Teilen bis zum Nummernschild und den Kofferhaltern. Allein mit Reiniger ist da nichts zu machen. Da muss schon Petroleum ran, um das ab zu kriegen. Wohl dem, der keine silbrigen Felgen hat. Es freut jeden Kardanfahrer ungemein, wenn er die schwarz gesprenkelten Silberfelgen sieht.

    Gruß
    Helmut

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    #26
    Zitat Zitat von Helm42 Beitrag anzeigen
    Und die Geschichte mit dem Kettenöler stimmt zumindestens für den Anfang nicht. Das Scott-Öl löst das Original-Fett von der Kette ab
    Da ist dann wohl etwas falsch gelaufen !

    Das Original-Fett entfernt man bevor der Öler in Betrieb genommen wird, bzw. bei neuem Kettensatz.

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    #27
    Stimmt das Öl lößt den Alten Schmoder auf und macht eine Fürchterliche Sauerei , es dauert auch sehr lange bis alles weg ist , eine komplette Reinigung auch an schwer zugänglichen stellen ist daher unumgänglich

    ich für meinen Teil möchte auf einem Kettenöler betrieben mit Motoröl nicht mehr verzichten , nicht weil ich mir das Einsprühen mit Kettenspray zuviel wäre , ist ja nicht viel Arbeit aber es Klebt halt alles damit auch der Dreck und geht nur sehr schwer wieder runter , mit dem Kettenöler erspare ich mir sehr viel Putzarbeit

    Gruss Franz

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    #28
    Zitat Zitat von Helm42 Beitrag anzeigen
    Staun!
    Wo gibts den sauberen Regen?
    Ich musste vorgestern nach der Einfahrkontrolle rund 100 km durch Regen und über nasse Straßen nach Hause fahren. Meine F 700 GS sah danach alles andere als sauber aus. Dreck kroch bis in die hinterste Ritze und dörrte sich als graubrauner Belag vor allem am Auspuff und der Motorvorderseite fest. Und die ist so fein zerklüftet. Mit Abspritzen war da nix mehr zu machen. Habe Stunden gebraucht, bis das Motorrad wieder aussah wie fast neu.

    Der Regen ist eigentlich sehr sehr sauber und hat dazu noch sehr weiches Wasser dazu. Also bietet es sich an das Mopped nach draussen in den Regen zu schieben. Aber bloss keinen Meter fahren. Der nasse Dreck der Strasse sifft in jede Ritze und lässt sich je nach Beschaffenheit nicht mehr so einfach abwaschen. Nur Wasser hilft nicht und ich die kleinen Ritzen kommt man nicht mit einem Lappen. Regen macht mir eigentlich nichts aus, aber ich fahre freiwillig keinen Meter wenn die Strassen naß sind.

    Aber ich bin froh jetzt Kardan zu haben. Das Mopped ist viel einfacher sauber zu halten als die 800er. Ich hab noch nirgeds einen öligen Belag der den Dreck zu zusätzlich festhält. Ich liebe es

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    #29
    @ Franz:
    Du sprichst mir aus der Seele. Die F700GS ist nun mein drittes Motorrad mit Kettenöler. Ich habe allerdings bei den 2 Vorgängern teilsynthetisches Kettensäge-Haftöl von Stihl verwendet. Das wäscht sich mit normalem Reiniger S 100 ab. Der jetzige Scottoiler wurde vom Freundlichen kostenlos montiert und ist mit Sott-Oil gefüllt. Ich werde das aufbrauchen und je nach Erfahrungen damit wieder auf Kettensägeöl umsteigen oder auch nicht.

    Es wurmt mich nur ein wenig, dass BMW Peter seinen Tipp, das originale Kettenfett gleich zu entfernen, so spät gebracht hat.
    Aber eigentlich hätte ich selbst drauf kommen können!
    Das Entfernen werde ich vor der nächsten Ausfahrt nachholen.

    Gruß
    Helmut

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    #30
    Kettensägeöl Klebt mir zuviel damit bleibt auch der Dreck haften , ich habe beste erfahrungen mit Motoröl 20-40W gemacht damit brauche ich auch keinen Motorradreiniger mehr , das Mittel das an der Waschstation bei der Lanzenwäsche herauskommt reicht , mit Microfasetuch nachwischen fertig

    den Kettenöler so einstellen das die Rollen der Kette leicht grau sind das reicht völlig aus , man muß das Öl nicht sehen , mehr bringt nichts macht nur eine sauerei

    Gruss Franz


 
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