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USB Steckdose an F 800 GS

Erstellt von hajo62, 07.05.2014, 22:57 Uhr · 22 Antworten · 6.600 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard USB Steckdose an F 800 GS

    #1
    Hat jemand bereits eine USB-Steckdose an der F800 GS (ab BJ 2013) angebracht?
    Welche Dose?
    Wo wurde die Dose befestigt? (Nicht am Lenker; das sieht nicht wirklich schön aus)
    Wo wurde sie angeschlossen?

    Danke für Hinweise
    Hajo
    P.S.: Habe die Suche bemüht, dort abe rnur antworten für die 1200 GS gefunden...

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    #2
    Guten Morgen,

    ich hab an meiner F800GS (BJ 2010) eine USB-Steckdose.

    Das Ding habe ich direkt an die Batterie geklemmt, natürlich mit Sicherung und einem Stecker (bzw. Schalter) um die Entladung zu verhindern.
    Untergebracht habe ich die Steckdose einfach unter der mittleren und linken Abdeckung vorne. Wenn ich etwas laden will ziehe ich die Steckdose einfach nach vorne.

    (http://www.amazon.de/gp/product/B009...?ie=UTF8&psc=1)

    Grüße,
    Max

  3. Registriert seit
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    #3
    Danke für die Info.

    Und unter dieser Abdeckung hängt das dann einfach am Kabel, oder hast Du's irgendwie festgeschraubt/geklebt!?

  4. Registriert seit
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    #4
    Hallo,
    Ich habe so etwas (noch) nicht, will aber auf ein Problem hinweisen, dass der Autor des Beitrags 2 angedeutet hat:
    USB-Steckdosen haben einen eingebauten Spannungswandler, der die Bordspannung 12 V auf die 5 V für USB bringt.
    Solche Spannungswandler verbrauchen auch dann Strom, wenn sie kein angeschlossenes Gerät versorgen müssen.
    Eine Rezension zum verlinkten Artikel weist auch ein bisschen auf das Problem hin, auch wenn deren Autor das eigentliche Problem verkannt hat und nur auf die LED-Anzeige geschoben hat.
    Eine Gegenmaßnahme ist daher unverzichtbar:
    • Ein Schalter in der Versorgung der Dose
    • Anschluss der Dose an einen von der Zündung geschalteten Stromkreis
    • Dose mit integriertem Schalter

    Ich würde wahrscheinlich erst einmal zu einer Dose greifen, die - ggf. über Adapter - an die Steckdose am Motorrad angeschlossen werden kann und abgezogen wird, wenn ich es verlasse.
    Die für eine Festinstallation beste Lösung ist in meinen Augen die Dose mit integriertem Schalter: Ein in die USB-Buchse integrierter kleiner Schalter trennt den Wandler von der Versorgung, wenn kein USB-Stecker eingesteckt ist. Leider habe ich den passenden Link nicht mehr zur Hand, aber mit diesem Hinweis findest Du ja vielleicht ein entsprechendes Produkt.

    Eckart

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    #5
    Hallo Eckart,

    danke für Deine ausführlichen Hinweise. Klar zieht ein Spannungswandler immer Strom. Bei meiner alten 1150 GS habe deshalb ich die Dose einfach ans Standlicht angeschlossen. Da war auch genug Platz, um die Dose unter dem Cockpit festzuschrauben. Hat nur Strom, wenn das Moped an ist, oder ich's absichtlich einschalte. Ist m.E. besser, als eine Lösung mit einem Schalter, da man hier nix vergessen kann. Eine USB-Dose mit integriertem autimatischem Schalter habe ich leider noch nirgends gesehen. Damit könnte man getrost direkt an die Batterie gehen. Bleibt dann nur noch wohin mit der Dose?

    Aber: Neues Moped, neue Technik. Wo greift man z.B. den Standlichtlampen-Stromkreis am besten ab?
    Oder sollte man vielleicht gleich an den CAN-Bus gehen? Wenn ja, wie und wo? Oder geht das Moped dann nicht mehr in den Schlafmodus?
    Oder kann man den Anschluss der Bordsteckdose abgreifen? Die ist ja recht clever geschaltet: Bleibt noch ein paar Minuten an, wenn das Moped ausgeschaltet wird und wird dann ebenfalls getrennt.
    Mit einem Stecker in die Bordsteckdose würde ich nicht trauen. Habe gerade die Quick-and-Dirty-Variante mit einem USB-Wandler (von Louis) in dieser Dose. Hat leider während der Fahrt oft Kontaktprobleme...

    Und wohin mit der Dose? Es wird doch sicher bereits der eine oder andere hier 'ne clevere Idee verwirklicht haben.
    Die Lösung aus #2 ist mir noch nicht so ganz klar. Und einfach "da hängen lassen" würde mir nicht zusagen.

    Ich favorisiere Standlicht und irgendwo vorne unter dem Cockpit verschraubt. - Nur wo und wie?

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    #6
    Hallo Hajo,
    Zitat Zitat von hajo62 Beitrag anzeigen
    sollte man vielleicht gleich an den CAN-Bus gehen? Wenn ja, wie und wo? Oder geht das Moped dann nicht mehr in den Schlafmodus? Oder kann man den Anschluss der Bordsteckdose abgreifen? Die ist ja recht clever geschaltet: Bleibt noch ein paar Minuten an, wenn das Moped ausgeschaltet wird und wird dann ebenfalls getrennt.
    Der CAN-Bus - die alte Legende - ist ja gar nicht zugänglich und wenn, würde er nicht der Stromversorgung dienen. Der Begriff deutet vielmehr an, dass es sich um ein Motorrad mit ZFE (zentrale Fahrzeug-Elektronik) handelt, die mit anderen Steuerungen im Motorrad über den CAN-Bus kommuniziert - aber nicht mit der Steckdose. Die ZFE hat einige Eigenarten, die Stromkreise betrifft, die von ihr geschaltet werden - die Bordsteckdose gehört dazu.

    Oberhalb der Batterie befindet sich ein Steckverbinder für Zusatzgeräte, der der Bordsteckdose parallel geschaltet ist. Indofern hat der auch die Minute Nachlauf nach dem Abstellen der Zündung. Da ich die Schaltkriterien nicht genau kenne, kann ich leider keine Entwarnung geben; unter bestimmten Umständen könnte es also passieren, dass die ZFE nach der Minute nicht abschaltet und die Verbraucher weiter saugen. Dabei ist es - wie gesagt - egal, ob man an die Bordsteckdose geht oder an den Steckberbinder unter der Verkleidung.

    Den Steckverbinder für Zusatzgeräte habe ich für den Anschluss meines Navi, ein Garmin Zumo 550 genutzt, bisher ohne Probleme, habe aber schon einmal beobachtet, dass der Anschluss nach der Minute nicht abgeschaltet wurde, wenn das Navi noch dabei war, den eingebauten Akku aufzuladen (bei vollem Navi-Akku geht der Anschluss aber nach der Minute immer aus, ebenso, wenn das Navi aus oder nicht im Halter ist).

    Zitat Zitat von hajo62 Beitrag anzeigen
    Mit einem Stecker in die Bordsteckdose würde ich nicht trauen. Habe gerade die Quick-and-Dirty-Variante mit einem USB-Wandler (von Louis) in dieser Dose. Hat leider während der Fahrt oft Kontaktprobleme.
    Ich nehme an, dass die Kontaktprobleme im Adapter zur Zigarettenzünder-Anschluss-Dose auftreten, denn dieser Steckverbindertyp war - wie der Name schon sagt - für einem Zigarettenzünder im Auto konstruiert und ist als Steckverbinder schlecht, erst recht am Motorrad. Aber auch USB-Steckverbindungen sind eigentlich nicht für Fahrzeuge gedacht, von daher nicht rüttelsicher und nicht wasserdicht. Du solltest also auch von einer besseren Lösung keine Wunder erwarten.

    Zitat Zitat von hajo62 Beitrag anzeigen
    Ich favorisiere Standlicht und irgendwo vorne unter dem Cockpit verschraubt. - Nur wo und wie?
    Beim Anschluss am Standlicht muss man sich darauf gefasst machen, dass die ZFE Störungen erkennt, wenn die Stromaufnahme außerhalb des für diesen Stromkreis erwarteten Toleranzbereichs liegt. Das dient der Erkennung von Kurzschlüssen und dem Ausfall von Lampen. Wie genau die ZFE das für diesen Stromkreis prüft, habe ich noch nicht ergründet, aber vielleicht hat es ja schon jemand anders probiert.

    Bei einem Anschluss an die Batterie vermeidet man ungewollte Wechselwirkungen mit der ZFE, muss aber andere Nachteile in Kauf nehmen wie eben den, dass trotz abgeschalterem Motorrad ein spannungsführender Anschluss zugänglich ist.

    Eckart

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    #7
    Hallo,
    man kann mit Hilfe eines Relais,angeschlossen an der Batterie,Sicherung nicht vergessen,und nicht wie hier vorgeschlagen am Standlicht,sondern mit der Schaltleitung am Fahrlicht angeschlossen die Steckdose anschließen.
    So habe ich meine Zusatzscheinwerfer mit Strom versorgt.
    Das hat den Vorteil,er fließt nur Strom wenn der Motor läuft.
    Für die Schaltleitung benötigt man nur ein dünnes Kabel was leicht durch die Scheinwerferbelüftung eingefädelt und am Kabelschuh der Fahrlichtbirne angelötet wird.
    Auch wäre noch zu bedenken welche Geräte an USB-Dose angeschlossen werden sollen,denn die meisten liefern max.1A Strom.
    Gruß Jürgen

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Ich habe die USB2-Steckdose mit dem Adapter von TT direkt an den Steckverbinder für Zusatzgeräte angeschlossen. Solange kein Gerät angeschlossen ist, schaltet die ZFE alles sauber ab. Was ich noch nicht ausprobiert habe ist, was passiert wenn man einfach nur ein USB-Kabel eingesteckt läßt.

    Gruß
    Canario

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    #9
    moin,
    Strom kann grausam sein
    zum Einbauort: links vom Zündschloß, in dem schwarzen Kunststoffteil, ist ja die org Dose verbaut.
    Baut man das aus findet man auf der Rückseite, rechts vom Zündschloß, den markierten Platz für eine zweite Dose.
    Man kann, wenn man möchte und kann, das Teil auffräsen -schneiden -bohren -feilen und hier eine Dose nach Wahl einbauen.
    ...und, ja, das braucht dann einen wasserdichten Deckel wie das org Teil.
    Möglichkeit1: USB Dose mit Deckel? keine Ahnung ob es sowas gibt.
    Möglichkeit2: Standartdose mit Deckel und USB-Adapterkabel
    und da wir im GS Forum sind: Ja, wenn man das Moto verkauft und die Dose behält ist ein Loch im Plastik. Sehr wahrscheinlich verfällt die Garantie. Das ist nicht original.

    Angaben ohne Gewähr! Gruß kai

  10. Registriert seit
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    #10
    Direkt an der Batterie anklemmen ist Käse, da saugt die USB Steckdose Strom permanent.
    Ist ja eine Art Transformator.
    Strom vom Navi bzweigen denn das hat geschaltenen Strom über die Zündung...
    Grüße


 
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