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10 Jahre altes Batterieladegerät doch CAN Bus tauglich?

Erstellt von Hei-wa, 24.12.2013, 10:26 Uhr · 18 Antworten · 5.001 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von C-Treiber Beitrag anzeigen
    Ah ja. Und wie merkt die Elektronik das ein CAN-fähiges Ladegerät an die Bordsteckdose angeschlossen wird, und wie steuert die Elektronikt die Abschaltung?
    Der CAN-Bus ist eine zwei- oder dreileitige Verbindung von Steuergeräten, die darüber kommunizieren, und zwar im Spannungsbereich zwischen 0V und 5V.
    Controller Area Network ? Wikipedia
    Hat was mit Computern zu tun, weiß nicht, ob Du da so fit bist

    Das "CAN-Bus-fähige" Ladegerät überlagert die Ladespannung mit einem Signal, an dem die "Zentrale Fahrzeugelektronik" (ZFE) erkennt, dass ein Ladegerät angeschlossen ist. Erkennt die ZFE ein Ladegerät, so wechselt sie nach Abschalten der Zündung nicht in den StandBy-Modus und trennt damit nicht die Verbindung der Steckdose mit der Batterie.
    Andere Steuergeräte im Fahrzeug und damit auch eine Kommunikation über den CAN-Bus sind dafür nicht erforderlich.

    Zitat Zitat von C-Treiber
    Und eine Ladegerät filtert keine Spannungsspitzen? An wieviel kV hast Du denn bei der Aussage gedacht?

    Würde mich schon interessieren.
    Erkläre ich Dir doch gerne
    Einfache Ladegeräte, die nur für den direkten Anschluß an die Batterie gedacht sind, haben teilweise nur einen Trafo zur Reduzierung der Spannung und einen Blückengleichrichter zur Gleichrichtung der Spannung.
    Bei diesem einfachen Aufbau kann es zu Spannungspitzen kommen, die für die Elektronik des Steuergerätes kritisch werden können.
    Natürlich nicht im kV-Bereich, aber auch 30V oder 60V können durchaus mehr sein, als die ZFE vertragen kann

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    #12
    Da ich bereits ein Ladegerät (CTEK MXS 5.0) besitze und mir die 100,-€ für ein "CAN-Bus-fähiges" sparen wollte, habe ich meine Batterie nach der Winterpause direkt an den Polen geladen. Ich habe dabei die Batterie nicht ausgebaut (abgeklemmt), um die Uhr für die Serviceanzeige nicht neu stellen lassen zu müssen.

    Währenddessen habe ich noch einmal in der Bedienungsanleitung nachgelesen. Dort wird ja empfohlen die Baterie abzuklemmen.
    Da ich mir nun nicht mehr sicher war, ob das direkte Anklemmen so gut ist, habe ich sie dann letzten Endes doch komplett ausgebaut und außerhalb geladen.

    Die Serviceanzeige war danach natürlich "durcheinander". Die Uhr habe ich dann beim Freundlichen beim Wechsel des Seitenständerschalters gleich mit einstellen lassen. (Nur am Rande. Der Tausch des Seitenständerschalters hat 3 Minuten gedauert. Das stellen der Uhr 10 Minuten....)

    Die Frage ist ja nun, weshalb die Bedienungsanleitung das Abklemmen empfiehlt.

    Die Ladespannung geht ja auf ca. 14,2 Volt hoch. Kann das die ZFE ab?
    Der Ladestrom ist ja auf 0,8A begrenzt und sollte nicht das Problem sein.

    Hat schon einmal jmd. gemessen, was die Lichtmaschine für eine Ladespannung abgibt?

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    #13
    Bei einem microprozessor-gesteuerten Ladegerät wird es sicher keine Probleme geben, wenn Du die Batterie nicht abklemmst.
    "Gefährlich" können Ladegeräte ohne elektronische Überwachung sein.

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    #14
    Zitat Zitat von Wolfgang.A Beitrag anzeigen
    Der CAN-Bus ist eine zwei- oder dreileitige Verbindung von Steuergeräten, die darüber kommunizieren, und zwar im Spannungsbereich zwischen 0V und 5V.
    Controller Area Network ? Wikipedia
    Hat was mit Computern zu tun, weiß nicht, ob Du da so fit bist

    Das "CAN-Bus-fähige" Ladegerät überlagert die Ladespannung mit einem Signal, an dem die "Zentrale Fahrzeugelektronik" (ZFE) erkennt, dass ein Ladegerät angeschlossen ist. Erkennt die ZFE ein Ladegerät, so wechselt sie nach Abschalten der Zündung nicht in den StandBy-Modus und trennt damit nicht die Verbindung der Steckdose mit der Batterie.
    Andere Steuergeräte im Fahrzeug und damit auch eine Kommunikation über den CAN-Bus sind dafür nicht erforderlich.



    Erkläre ich Dir doch gerne
    Einfache Ladegeräte, die nur für den direkten Anschluß an die Batterie gedacht sind, haben teilweise nur einen Trafo zur Reduzierung der Spannung und einen Blückengleichrichter zur Gleichrichtung der Spannung.
    Bei diesem einfachen Aufbau kann es zu Spannungspitzen kommen, die für die Elektronik des Steuergerätes kritisch werden können.
    Natürlich nicht im kV-Bereich, aber auch 30V oder 60V können durchaus mehr sein, als die ZFE vertragen kann
    Oh, ich habe von Netzwerken keine Ahnung, noch nie gehabt.

    Für den CANBus brauchst Du genau eine Strippe, Signalerde (die zweite Leitung) kannst Du nicht nur theoretisch weglassen, bzw. zur Parallelsignalisierung nutzen. Ist nen bitserielles System. CSMA/CR ist da nicht so kritisch.

    Es ging auch mehr darum, wie die Zentrale Elektronik mitkriegt, das eine Ladegerät angeschlossen wurde, wenn sie im Standby-Modus ist und die Steckdose bereits abgeschaltet hat.

    Ein aufmoduliertes Signal erfordert trotzdem eine Überwachung der Schnittstelle, i.d.F. der Bordsteckdose. Auch die Abschaltung der selben erfordert Kommunikation.

    Ich bin gespannt.

    Das mit dem Trafo greift zu kurz, da ich von etwas anderem geredet habe.
    .
    Wenn Du zwei Wicklungen hast und damit eine galvanische Trennung, Du auf der Sekundärspule eine Spannungsspitze von 30-60V erzeugen möchtest, wie hoch muß dann Deine Spannungsspitze auf Seite der Primärspule sein? Davon war die Rede.

    Ohne Spannungsspitze in der Primärspule, bekommst Du konstruktionsbedingt auch keine Spannungsspitze in der Sekundärspule. Entscheidend sind auch nur bedingt die Voltzahlen, dazu muß auch noch ein entsprechender Stromfluß kommen. Auch die Zentrale Elektronik dürfte nämlich gegen statische Aufladungen und damit gegen hohe Voltzahlen im Eingangsbereich gesichert sein. Ansonsten hast Du bei heißem und trockenem klimatischen Bedingungen nur durch einfache Fahrt schon ein Problem.

    Sprich, zu Deiner Spannung von 30 Volt gehört auch eine gewisse Stromstärke um via NEXT eine entsprechende Induktion aufzubauen, die Geräte zerstört.

    Du mußt bei einem Batterieladegerät aber nicht nur die Ladespannung unter Kontrolle halten mußt, sondern auch den Ladestrom, sonst kocht Deine Batterie. Das heißt, mit einer einfachen Gleichrichterdiode ist es nicht getan.

    Wenn ich der Konstrukteur einer zentralen Fahrzeugelektronik wäre, würde ich die Eingänge mit Sperrdioden absichern, z.B. 1N914, Durchbruchsspannung bei etwa 120V., Schwellenspannung bei 0,5Volt was für die Kommunikation via CAN völlig ausreichend wäre.

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    #15
    Zitat Zitat von GS_Rider Beitrag anzeigen
    Da ich bereits ein Ladegerät (CTEK MXS 5.0) ...
    Ich habe das gleiche Ladegerät und an meinem Moped das Schnellkontaktkabel von CTEK (fest an der Batterie) montiert. Beim Laden einfach die beiden CTEK-Stecker verbinden und den 230V-Stecker in die Steckdose. Fertig!
    Ich baue nichts ab und nichts aus. Das mache ich neben meinem Motorrad auch bei zwei Autos so. Völlig problemlos.

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    #16
    Zitat Zitat von Juheb Beitrag anzeigen
    Ich habe das gleiche Ladegerät und an meinem Moped das Schnellkontaktkabel von CTEK (fest an der Batterie) montiert. Beim Laden einfach die beiden CTEK-Stecker verbinden und den 230V-Stecker in die Steckdose. Fertig!
    Ich baue nichts ab und nichts aus. Das mache ich neben meinem Motorrad auch bei zwei Autos so. Völlig problemlos.
    Aha, gut zu wissen.

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    #17
    Mich beschäftigt das selbe Thema. Möchte meine Batterie ab und zu in der dunklen Jahreszeit mit Strom füttern.
    Habe das Ctek 3.8 und würde jetzt gerne wissen kann ich über die Bordsteckdose meine Batterie damit laden.
    Und muss ich noch etwas Anderes als den Stecker in die Borsteckdose zu stecken, tuen. Wie Zündung vorher an und aus stellen, damit die Dose aktiviert wird ?? oder wie macht ihr das so eigentlich

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    #18
    Ich meine mal folgendes gelesen zu haben:
    1.) Zündung an (ZFE an; CAN Bus an)
    2.) Ladegerät anschließen und einschalten
    3.) ZE erkennt "CAN-Bus-fähiges" Ladegerät und schaltet die Steckdose nach dem Ausschalten nicht ab.
    4.) Zündung ausschalten

    Aber. Das CTEK ist doch nicht "CAN-Bus-fähig". Also wird wohl nach ca. 15 Minuten Laden Schluss sein.

    Das sind nur Mutmaßungen. Ich selbst habe keine Erfahrungen mit CAN-Bus fähigen Ladegeräten.
    Louis verkauft übrigens gerade das "PROCHARGER XL (CAN-BUS) LADE- UND DIAGNOSEGERAET" für 79,95€ (20,-€ weniger als normal). Nein, ich bekomme keine Provision.

    P.S. Habe ich gerade noch bei Louis gelesen:
    Auch ein Drehen des Zündschlüssels zur Aktivierung des CAN-Bus Bordsystems ist nicht nötig. Das Gerät erkennt das jeweilige Bordsystem und lädt die Batterie vollautomatisch.
    Achtung: Der ProCharger XL liefert an die Bordsteckdose hochohmige Spannungsimpulse. Der Motorradprozessor erkennt in diesem Fall, dass ein Ladegerät angeschlossen ist und gibt nur bei Bedarf (abhängig vom Ladezustand der Batterie) die Ladebuchse frei. Im CAN-Bus-Betrieb sind folgende Funktionen nicht möglich, bzw. werden durch den Bordprozessor eingeschränkt: Erhalten, Entsulfatieren und Defekterkennung. Wollen Sie alle Funktionen des ProCharger XL nutzen, so schließen Sie gem. dieser Bedienungsanleitung den ProCharger XL direkt an die Batterie an.

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    #19
    besten Dank, dann isses wohl das Beste direkt an die Batterie zu gehen und nicht über die Bordsteckdose. na ja ich dachte das ginge, aber was solls sollte auch so gehen, besten Dank und lzg peti


 
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