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16er Ritzel illegal???

Erstellt von Ninjaman, 21.05.2013, 09:14 Uhr · 153 Antworten · 26.923 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #21
    Zitat Zitat von Ninjaman Beitrag anzeigen
    @Wasty
    Hast Du keinerlei Bedenken das Du eine neue Maschine ohne ABE fährst? Was ist wenn Du wirklich mal einen Unfall hast und es da um viel Geld geht, z.B. mit einer Querschnittslähmung ( ist zwar sehr extrem gedacht aber wohl doch möglich), glaubst Du wirklich das bei Beträgen für die Versicherung die in teilweise 6-stellige Summen gehen die nicht Deine Maschine total zerlegen um irgend etwas zu finden? Genau aus diesem Grunde wollte ich eben eine legale Eintragung haben und habe mir hier im Forum diesbezüglich Hilfe erhofft. Aber einen legalen Weg, es sei denn mit teurem Einzelgutachten gibt es wohl hierfür nicht.
    Siehe Beitrag #11

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    #22
    Kurze Anfrage bei der Dekra:

    Sehr geehrte Damen und Herren,


    bei uns im Motorradforum wird gerade diskutiert, welche Möglichkeiten es gibt, eine kürzere Übersetzung für ein Motorrad legal umzusetzen.
    Konkret handelt es sich um eine Reduzierung der Zähneanzahl des Antriebsritzels um einen Zahn. (von 17/42 auf 16/42)

    Ist es möglich diese Änderung kostengünstig und legal zu verwirklichen?


    Mit freundlichen Grüßen
    "Wasty"

    -------------------

    Mal schaun...

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    #23
    @Wasty
    Super Idee, daran hab ich ehrlich gsagt nicht gedacht. Danke
    Bin mal auf die Antwort gespannt.

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    #24
    Da bin ich mal gespannt wieviel Bäume der Verwaltungsakt kostet ....

    bitte berichten....!!!!!

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    #25
    es gab zumindest früher Prüfer, die Übersetzungsänderungen bis +/- 5% eingetragen haben. Wie das heute ist, weiß ich nicht. Meine um ca. 10% verkürzte Übersetzung bekäme ich sicher um die Ohren gehauen

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    #26
    Zitat Zitat von Ninjaman Beitrag anzeigen
    Aber einen legalen Weg, es sei denn mit teurem Einzelgutachten gibt es wohl hierfür nicht.

    Doch gibt es. 800er kaufen und tiefer legen. dann haste genau die Übersetzung.

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    #27
    Zitat Zitat von GSAchris Beitrag anzeigen
    Doch gibt es. 800er kaufen und tiefer legen. dann haste genau die Übersetzung.
    ...und statt des 21er Vorderrades noch ein 19er einbauen...

    und dann noch von 85PS auf 75 drosseln...

    fertig ist die 700er (mit 16 Zähnen)

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    #28
    Zitat Zitat von F-Treiber Beitrag anzeigen
    ...und statt des 21er Vorderrades noch ein 19er einbauen...

    und dann noch von 85PS auf 75 drosseln...

    fertig ist die 700er (mit 16 Zähnen)
    ...und rot anpinseln...dann haste nen Frauenmotorrad so wie ich...

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    #29
    Sodele, hier mal die hochinteressante Antwort von der Dekra:

    Sehr geehrter Herr "Wasty"

    vielen Dank für die Zusendung Ihrer Anfrage.

    Gerne antworten wir Ihnen, auch wenn wir Sie vorab darauf hinweisen müssen,
    dass wir keine umfassende Rechtsberatung oder "Erklärung", Auslegung bzw.
    Kommentierung von Gesetzen, Verordnungen, Richtlinien oder anderer Rechts-
    normen durchführen (dürfen). Alle weiteren Bemerkungen sind rein informell
    und bedürfen ggf. eigener weitergehender rechtlicher Abklärung.

    Es handelt sich nachfolgend lediglich um eine rein persönliche - wenn auch
    relativ fundierte - Auslegung der Vorschriften durch den Unterzeichnenden.



    Immer wenn sich bei bewussten Änderungen an Fahrzeugen das Abgas- und/
    oder das Geräuschverhalten verschlechtert, erlischt die Betriebserlaubnis des
    Fahrzeugs.
    Die "Nichtverschlechterung" ist bzw. wäre durch den Halter nachzuweisen.
    Daher ist i.d.R. davon auszugehen, dass immer wenn Abgas oder Geräusch ändern
    oder eine Verschlechterung nicht auszuschließen ist, eine Begutachtung durch einen
    amtlich anerkannten Sachverständigen einer "Technischen Prüfstelle für den
    Kraftfahrzeugverkehr" (TP) erforderlich ist, um die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs
    wieder zu erlangen.

    Das Trifft auch für die Änderung der Sekundärübersetzung eines Kraftrades zu.

    In Abhängigkeit vom Alter des Kraftrades wurde u.U. das Abgasverhalten im
    Fahrversuch auf einem Rollenprüfstand ermittelt. Dort sind bestimmte
    Geschwindigkeiten vorgegeben.
    Diese werden wiederum bei bestimmten Drehzahlen erreicht. Werden durch
    geänderte Übersetzungsverhältnisse diese Drehzahlen geändert, kann es zu
    einer Veränderung des Abgasverhaltens kommen.

    Die Frage der Toleranzen dazu, ist nicht ganz so einfach. In der Regel können bis
    zu 8% der Gesamtübersetzung toleriert werden.

    Dieses gilt für das Geräuschverhalten entsprechend.

    Für Ihr genanntes Beispiel entspricht das Übersetzungsverhältnis (42/17) einem
    Wert von 2,47
    Die Wunschübersetzung mit 42/16 Zähnen wäre 2,625, was einer Erhöhung um
    etwa 6,3 % entspräche.


    Relevant ist dieses Verhältnis allerdings auch für das Geräuschverhalten. Denn
    das Geräuschverhalten wird bei bestimmten Geschwindigkeiten im Fahrversuch
    ermittelt. Liegt eine Drehzahl bei einer vorgegebenen Geschwindigkeit höher,
    kann das gemessene Fahrgeräusch deutlich lauter sein.



    Bei Abweichungen des Geschwindigkeitsmessers oder Wegstreckenzählers ist
    die Toleranzgrenze wesentlich geringer. Wird der Tachoabgriff über das
    Getriebe vom Hinterrad realisiert, so muss der Tacho angeglichen werden.
    Bei Vorderrad-Abgriff spielt das jedoch keine Rolle.

    Wir empfehlen, vor der Änderung und für weitergehende Fragen, Rücksprache
    mit dem amtlich anerkannten Sachverständigen zu halten, der letztendlich
    die Abnahme durchführen wird.

    Mit den Aufgaben der "Technischen Prüfstelle" ist in den alten Bundes-
    ländern der TÜV und in den neuen Bundesländern und Berlin DEKRA
    beauftragt.

    Einfacher wird es nur mit einem Prüfzeugnis für einen entsprechenden Umbau.
    Eine vorhandene ABE oder ein anderes Prüfzeugnis gem. §19 Abs. 3 StVZO,
    könnte von einer Abnahme freistellen, wenn das jeweilige Fahrzeug in dem
    Verwendungsbereich aufgeführt ist und alle Auflagen eingehalten werden. Im
    Dokument ist dann explizit vermerkt, dass eine Abnahme für nicht erforderlich
    gehalten wird. Es gilt dann die Mitführpflicht.
    Bei Teilegutachten ist dieses jedoch unüblich, so dass eine Abnahme erfolgen
    muss.




    Mit freundlichen Grüßen

    DEKRA Automobil GmbH
    AP7 Betriebsmittel und Infosysteme


    -> Ich fahre trotzdem mit dem 16er weiter

  10. Registriert seit
    31.07.2006
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    10.966

    Standard

    #30
    das war so etwa die Antwort, die ich erwartet hatte, Wasty. Danke für die Infos


 
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