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XCountry "so richtig" stilllegen

Erstellt von simmerl, 16.10.2016, 10:33 Uhr · 14 Antworten · 1.567 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard XCountry "so richtig" stilllegen

    #1
    Hallo zusammen,

    Job-, Familien- und Hausbedingt habe ich mich vor ein paar Wochen entschlossen, meine XCountry abzumelden und das Hobby Moppedfahren für unbestimmte Zeit auszusetzen (nein, ich verkaufe sie aber nicht :-) ). Mein Nachbar hat mir angeboten, das Bike bei sich in der Tenne einzustellen.

    Nun habe ich schon einiges übers Einmotten gelesen und mir mal die wichtigsten Punkte notiert:

    • Reifen auf max. Druck aufpumpen
    • Bike auf Hauptständer (ich habe einen) und ausbalancieren
    • Batterie ausbauen
    • blanke Metallteile mit WD40-Lappen einreiben, incl. Bremsscheiben (+ Warnhinweis...)
    • Laken drüber und Gute Nacht wünschen


    Was mir aber immer noch nicht so ganz klar ist: Kunststofftanks soll man ja leeren. Wie kriege ich den kompletten Sprit raus? Sprithahn gibt es ja nirgendwo. Der Tank ist noch zu 3/4 gefüllt, also zu viel um sie leerlaufen zu lassen.

    Danke Euch -
    Simmerl

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Ja den Tank und Spritleitungen würde ich auch entleeren ....das Zeug wird zum Gelee und stinkt und brennt nicht mehr ,nach einer gewissen Zeit.

  3. Registriert seit
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    #3
    Zitat Zitat von simmerl Beitrag anzeigen
    .... Wie kriege ich den kompletten Sprit raus? Sprithahn gibt es ja nirgendwo. Der Tank ist noch zu 3/4 gefüllt, also zu viel um sie leerlaufen zu lassen...l
    Einfach Tank leer fahren vor der großen "Baby"-Pause, Wetter passt ja heute.

    Gruß Thomas

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Die einfachste Methode: Silikon- oder Kunststoffschlauch besorgen, vielleicht 1,50 Meter, dann Spritkanister besorgen (am besten 20 Liter). Dann Kanister neben das Motorrad stellen, so dass der Kanister tiefer steht als der Tank des Moppeds, dann den Schlauch so weit in den Tank reinfädeln, dass du den tiefsten Punkt erreichst.

    Dann vorsichtig mit dem Mund so lange an dem Schlauch saugen, dass der Sprit bis knapp vor dem Mund im Schlauch steht. Jetzt Schlauch direkt vorm Mund abknicken und sofort das Ende des Schlauches in den Kanister stecken. Dann läuft der Sprit aus dem Schlauch - und saugt den restlichen Sprit aus dem Tank nach. Erst wenn aus dem Tank kein Sprit mehr kommt, sondern nur noch Luft, dann ist der Tank leer.

    Es werden dann immer noch Reste bleiben, aber die kannst du vielleicht wirklich durch Leerlaufen lassen mit Motorunterstützung verbraten.

  5. Registriert seit
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    #5
    Sehr wichtig ist ein Ölwechsel vor der großen Pause!
    Im alten Öl ist auch immer Wasser gebunden das dann während der Standzeit für Korrosionsschäden im Motor verantwortlich ist.
    Sprit würde ich ebenfalls komplett entfernen (verfahren oder absaugen) und mit dem verbliebenem Schluck Restbenzin dann solange die Straße rauf und runter bis sie nicht mehr läuft und dann heimschieben.
    Noch besser wäre natürlich eine richtige "Trockenlegung" und Motorkonservierung wie es im Oldtimerbereich gemacht wird. Das rentiert sich aber nur wenn das Fahrzeug auch wirklich für lange Zeit Stillgelegt wird.
    Die Reifen kannst Du aufpumpen ......... aber bei der Wiederinbetriebnahme sind dann eh neue Gummis fällig.

  6. Registriert seit
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    #6
    Metalltanks voll machen damit er nicht rostet bei Plastiktanks den Sprit ab lassen.
    Bei Vergasern Benzinhahn schliessen und die Schwimmerkammern leeren!

  7. Registriert seit
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    #7
    Zitat Zitat von sampleman Beitrag anzeigen
    Die einfachste Methode: Silikon- oder Kunststoffschlauch besorgen, vielleicht 1,50 Meter, dann Spritkanister besorgen (am besten 20 Liter). Dann Kanister neben das Motorrad stellen, so dass der Kanister tiefer steht als der Tank des Moppeds, dann den Schlauch so weit in den Tank reinfädeln, dass du den tiefsten Punkt erreichst.

    Dann vorsichtig mit dem Mund so lange an dem Schlauch saugen, dass der Sprit bis knapp vor dem Mund im Schlauch steht. Jetzt Schlauch direkt vorm Mund abknicken und sofort das Ende des Schlauches in den Kanister stecken. Dann läuft der Sprit aus dem Schlauch - und saugt den restlichen Sprit aus dem Tank nach. Erst wenn aus dem Tank kein Sprit mehr kommt, sondern nur noch Luft, dann ist der Tank leer.

    Es werden dann immer noch Reste bleiben, aber die kannst du vielleicht wirklich durch Leerlaufen lassen mit Motorunterstützung verbraten.
    Jeder Lungenfacharzt überweist Dir grad die Prämie für den neuen Langzeitpatienten....

    es gibt auch billige Balgpumpen für den selben Effekt ohne Benzin in der Lunge

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Hey, Epfel - bei uns läuft doch Benzin in den Adern

    cowy


    Ich hatte bei dem Titel schon etwas Angst: N Video, wie das Mopett an nem Baum zerschellt...oder so

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Wenn mnan kein Grobmotoriker ist, sieht man, wie der Sprit im Schlauch (die sind meist klar ) durch leichtes Saugen am offenen Ende über den oberen Bogen gezogen wird und dann ruckzuck von selber nach unten weiter läuft.

    Da hat man leicht die Kontrolle, den Saugvorgang nur 1-max. 2 Sekunden durchzuführen, statt sich den Sprit oral zu genehmigen!

  10. Registriert seit
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    #10
    Zitat Zitat von simmerl Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    Job-, Familien- und Hausbedingt habe ich mich vor ein paar Wochen entschlossen, meine XCountry abzumelden und das Hobby Moppedfahren für unbestimmte Zeit auszusetzen (nein, ich verkaufe sie aber nicht :-) ). Mein Nachbar hat mir angeboten, das Bike bei sich in der Tenne einzustellen.

    Nun habe ich schon einiges übers Einmotten gelesen und mir mal die wichtigsten Punkte notiert:

    • Reifen auf max. Druck aufpumpen


    • Bike auf Hauptständer (ich habe einen) und ausbalancieren

    Bei Diagonalreifen war das mal Pflicht wenn man anschließend noch rundlaufende Reifen haben wollte. Da Du aber "unbestimmte Zeit" schreibst, ich gehe mal fast davon aus, daß dies als längerfristig stilllegen bedeutet, spielt es eigentlich auch keine Rolle wie die Reifen anschließend aussehen. Die sind dann eh alt. Und wenn Du Dir schon die Arbeit machst, dann auch gelegentlich mal schauen, ob noch Druck auf den reifen ist.



    • Batterie ausbauen

    hier gilt im Prinzip das gleiche wie für die Reifen. Ob Du die drin läßt oder ausbaust spielt keine Rolle, wenn Du die nicht hin und wieder lädst. Und wie lange die dabei hält ist auch unbestimmt. Die Batterien, die ich als Notreserve irgendwo stehen hatte, wurden die ersten drei Monate geladen. Danach vergessen und jetzt sind die kaputt und stehen nur rum. (im Forum gab es mal einen schönen Beitrag zu dem Thema Ersatzbatterien).

    blanke Metallteile mit WD40-Lappen einreiben, incl. Bremsscheiben (+ Warnhinweis...)
    Hier würde ich sogar Hartwachs nehmen. Richtig schön dick drauf. Auch auf den Lack. Das pa0t. Vorher natürlich sauber machen



    • Laken drüber und Gute Nacht wünschen

    aber kein Baumwoll-Betttuch wenn die in einer feuchten Tenne steht. Feucht wird es beispielsweise wenn es lange knackig kalt war und anschließend Tauwetter einsetzt. Die Baumwolle saugt sich voll und genau das Gegenteil von dem was Du beabsichtigst wird erreicht. Dann lieber irgendeine dünne Kunstfaserplane als Staubschutz drüber (gibts für wenig Geld bei Louis, Polo usw.) oder eine richtige atmungsaktive Plane (gibt ebenfalls dort, ist aber deutlich teurer).


    Was mir aber immer noch nicht so ganz klar ist: Kunststofftanks soll man ja leeren. Wie kriege ich den kompletten Sprit raus? Sprithahn gibt es ja nirgendwo. Der Tank ist noch zu 3/4 gefüllt, also zu viel um sie leerlaufen zu lassen.
    Leer machen, wie schon beschrieben. Ich würde sogar den Tankdeckel einige Zeit lang weg lassen, damit der Tank richtig ausgasen kann. Eine Handpumpe kostet nur ein paar Euro. Ich hab eine, bringt Dir aber nix.
    Läßt Du den Kraftstoff im Tank, gast der durch den Kunststofftank aus, was bei nicht ausreichender Lüftung zu unangenehmen Benzingerüchen führen kann. Außerdem verflüchtigen sich bei längerer Standzeit die leicht entzündlichen Bestandteile des Kraftstoffs, was zu "schlechterem" und zündunwilligerem Sprit führt.

    Frisches Öl wurde ja bereits genannt. Ich würde sogar etwas mehr als vorgeschrieben einfüllen. Es gibt auch spezielles Öl zum Konservieren, kann man sich m. E. aber sparen. Öl hält die Dichtungen am Motor fit und schützt in gewissem Umfang auch das Innenleben des Motors. Ein bißchen in den Brennraum und den Motor durchdrehen (ohne Zündung an) ist auch nicht verkehrt. So hat man das zumindest früher gemacht.

    Danke Euch -
    Simmerl
    Und wenn Du das alles nicht machst, den Rostschutz mal ausgenommen, ist es m. E. auch nicht schlimm. Die fährt nach "unbestimmter Zeit" (vielleicht ist die ja auch gar nicht so lang) auch ohne all die beschriebenen Maßnahmen. Neuer wird die durch das Stehen aber auch nicht.

    Gruß Tom


 
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