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Entscheidungshilfe...

Erstellt von Hinti, 06.07.2012, 22:45 Uhr · 40 Antworten · 9.545 Aufrufe

  1. Registriert seit
    06.07.2012
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    17

    Lächeln Entscheidungshilfe...

    #1
    Hallo in die Runde,
    Ich stelle mich kurz vor... bin der Jürgen und will nach Jahrzehnten des nicht Bike-Fahrens endlich selber eine besitzen.
    Bisher habe ich mir nur im Urlaub Enduros ausgeliehen. Die gefallen mir einfach am besten.

    Frage:
    Ich stehe vor der Entscheidung zwischen einer Honda NC700X und der BMW G650GS. Ich kann mir schon vorstellen das mir in diesem Forum sicher keiner zur Honda raten wird
    Trotzdem fände ich es toll wenn man mir sagt warum

    Preislich bekomme ich die BMW fast zum gleichen Preis, bei gleicher Ausstattung... ABS, Griffheizung, Hauptständer. Der Preis soll also die Entscheidung nicht zwangsläufig treffen. Bei der Honda würde ich mir ca. 600 Euro sparen.

    Heute habe ich die Honda bereits Probe gefahren: Tolles Eisen. Angenehmer Sound. Guter Drehmoment. Stabil. Einfach zu handhaben.
    Die G650GS werde ich nächste Woche erst Probe fahren dürfen.

    Meine Eindrücke der Honda in + und - ausgesprochen:

    + Drehmoment permanent gut von unten weg
    + Echt extrem praktischer Groß-Stauraum beispielsweise für Sturzhelm (das kann ich sehr gut brauchen)
    + 6 Gänge
    + leicht zu fahren
    + Satter Sound für diese Klasse
    + Gute Bremsen, + Pedalbremse bremst auch dezent vorne mit
    + Kein Vibrieren im Sitz und Griffen

    - Drehzahl schon bei 6500 im roten Bereich
    - bin mir nicht sicher, aber ich hatte im unteren Drehzahlbereich schon so das Gefühl dass das Gas mit sehr viel Gefühl bedient werden muss, damit es ruckelfrei angenommen wird. Also ich meine wenn man nicht gleich wegradiert, sondern die Drehzahl in etwa halten will (Kreuzungsbereich/Staubereich). Aber das klingt sicher schlimmer als es war. Minimal, aber halt aufgefallen.

    Und nun bin ich...
    also echt schon extrem gespannt auf die G650GS Probefahrt

    btw: Ich habe gelesen das der Seitenständer der G650GS in Linkskurven schon mal am Asphalt streift, soll weiter unten sein als gut ist... hm, kann das wer wiederlegen?

    Außerdem denke ich schon an ein Upgrade in 1 bis 2 Jahren vielleicht. Die 48 PS werden mir bestimmt mal zu wenig (was ich heute schon erkannte). Obgleich es erstmal sicherlich reicht. Insgesamt spricht dieser Gedanke aber für die BMW, da hier tolle Upgrades existieren... F650GS, F700GS, F800GS. Also das wäre wohl ein Vorteil wenn man dem BMW Händler eine BMW zurückgibt, um eine "Neue" zu erstehen.


    Freue mich auf Statments.

    LG, Jürgen

  2. Registriert seit
    24.10.2010
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    1.574

    Standard

    #2
    Hallo Jürgen und willkommen im GS forum !

    Zur Honda kann ich nichts sagen da ich die noch nie gefahren bin. Die G650GS zwar auch nicht, dafur aber haben wir ein 2000er Dakar was das fast gleiche moped ist. Die G ist ein weiterentwicklung den ersten F650GS und ist ausgereift und angenehm zu fahren. Zubehoer gibt es reichlich und teile kosten auch nicht die welt. (Wie das bei Honda ausschaut weiss ich wiederum nicht)
    Ich wuerde zu den G650GS Sertao raten wenn du dir fuer ne BMW entscheidet. Die hatt langere federwegen und ist auch fuers gelaende gut zu brauchen wenn du da fruher oder spaeter mal rein mochtest. Da glaub ich ist den Honda etwas im nachteil.

    Viel spass bei den probefahrt und die entscheidung !

    Gruss, Ard

  3. Registriert seit
    01.09.2006
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    Standard

    #3
    Fahr die F und auch noch mal die V-Strom zur Probe. Die sollten alle mit 48 PS zu haben sein und alle drei sind gute Mopeds.
    Die Ergonomie und der Sitzkomfort sind für mich wichtig, die Handlichkeit dürfte bei allen dreien gut sein.
    Naturstraßen lassen sich mit allen dreien befahren, bei mehr Offroad Ambitionen scheint die F leicht im Vorteil.
    Zweizylinder sind laufruhiger, der Einzylinder hat mehr Vibrationen und mehr Charakter oder Macken, je nach Sichtweise, das muß man mögen.
    Zuverlässig dürften alle drei sein, langlebig ebenfalls.
    Alle drei sind hervorragend auf Landstraßen und kurvigen Bergstraßen. Mit zunehmendem Fahrkönnen werden die Wünsche nach mehr Leistung auf diesen Straßen zumindest bei Solofahrern immer mehr in den Hintergrund gedrängt. Der Fahrspaß ist enorm, es fährt dir unter Beachtung der Verkehrsregeln so schnell niemand weg, ganz sicher nicht, die alte V-Strom war zwei Jahre Alpenkönigin.
    Fährst du viel geradeaus auf breiten Straßen oder gar Autobahnen, dann sind andere Motorräder schneller, und an Motorradtreffpunkten bekommst du mit diesen "Anfängermopeds" so gut wie keinen Blick.
    Die Motorradwelt ist bunt und wenn du ein persönliches Anforderungsprofil an ein Motorrad für dich erstellt hast, dann kannst du über Probefahrten herausfinden, welches Moped am ehesten zu dir paßt.
    Viel Spaß !

  4. Registriert seit
    29.08.2008
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    1.102

    Standard

    #4
    Hallo Jürgen,
    Zitat Zitat von Hinti Beitrag anzeigen
    Bisher habe ich mir nur im Urlaub Enduros ausgeliehen. Die gefallen mir einfach am besten.
    Das ist schon mal ein Ansatzpunkt, aber viel zu wenig als Anforderungsprofil, um etwa Fragen wie die zu beantworten:
    Zitat Zitat von Dutchgit Beitrag anzeigen
    Ich wuerde zu den G650GS Sertao raten wenn du dir fuer ne BMW entscheidet. Die hatt langere federwegen und ist auch fuers gelaende gut zu brauchen wenn du da fruher oder spaeter mal rein mochtest.
    "GS" kann man Gelände deuten, d. h. auch die nicht auf Gelände getrimmten GS kommen mit Situationen wie Feldwegen gut zurecht. Aber für Dich als Späteinsteiger geht es darum vielleicht ja garnicht und falls Du diesem Rat entsprechend:

    Zitat Zitat von Trabbelju Beitrag anzeigen
    Fahr die F und auch noch mal die V-Strom zur Probe. Die sollten alle mit 48 PS zu haben sein und alle drei sind gute Mopeds.
    Von der V-Strom habe ich gehört, dass sie etwas rostanfällig ist, langlebig aber trotzdem.

    Ansonsten ist es auch bei mir so, dass ich die G-Modelle nicht direkt kenne, aber über 10 Jahre F650GS (ohne "Dakar") gefahren bin:
    Zitat Zitat von Dutchgit Beitrag anzeigen
    Die G650GS zwar auch nicht, dafur aber haben wir ein 2000er Dakar was das fast gleiche moped ist.
    Vielleicht noch mal zu Deinen Punkten:
    Meine Eindrücke der Honda in + und - ausgesprochen:

    • Drehmoment permanent gut von unten weg

    Da sollte die BMW mithalten, doch da ich keinen Vergleich zur Honda habe, solltest Du das selbst probieren.


    • Echt extrem praktischer Groß-Stauraum beispielsweise für Sturzhelm

    In die Zubehörkoffer von BMW (zumindest die ich kenne) passt kein Helm. Aber es gint ja ein riesiges Angebot von Drittanbietern. Da bei mir die Koffer eher anderweitig gefüllt sind, mache ich den mit einer Kette an den Haltegriffen fest.


    • 6 Gänge

    Eigentlich heißt weniger Gänge weniger schalten zu müssen, viele Gänge sind also eigentlich eher Zeugnis einer schlechten Drehmomentcharakteristik, also Minuspunkt.


    • leicht zu fahren

    Für die BMW trifft das auf jeden Fall zu.


    • Satter Sound für diese Klasse

    Ich fahre Motorrad NICHT wegen der Geräuschentwicklung.


    • Gute Bremsen, Pedalbremse bremst auch dezent vorne mit

    Die BMW dürfte da nur durchschnittlich sein und hat keine Integral oder Teilintegralbremse.


    • Kein Vibrieren im Sitz und Griffen

    Für einen Einzylinder halten sich diese Efefkte in Grenzen.


    • Drehzahl schon bei 6500 im roten Bereich

    Das ist doch nur eine Frage von Abstimmung von Motor und Getriebe, der absolute Wert spielt doch keine Rolle, kann höchstens eine Schwierigkeit bei der Umgewöhnung auf ein anderes Motorradmodell sein.


    • ich hatte im unteren Drehzahlbereich schon so das Gefühl dass das Gas mit sehr viel Gefühl bedient werden muss, damit es ruckelfrei angenommen wird.

    Das Konstantfahrruckeln ist bei Einzylindern immer mal Thema, aber die Hersteller tun einiges, es zu vermeiden. Aber besonders, wenn eine Komponente mal nicht im Bestzustand ist, z. B. Kette oder Zündkerze, kann es bei der BMW trotzdem in Erscheinung treten, kedenfalls liest man im F650-Forum immer mal davon.


    btw: Ich habe gelesen das der Seitenständer der G650GS in Linkskurven schon mal am Asphalt streift, soll weiter unten sein als gut ist... hm, kann das wer wiederlegen?
    Ich kenne das von meiner ehemaligen F650GS nicht, habe aber immer mal davon gelesen, dass das bei tiefergelegten Fahrzeugen auftritt.

    Außerdem denke ich schon an ein Upgrade in 1 bis 2 Jahren vielleicht. Die 48 PS werden mir bestimmt mal zu wenig (was ich heute schon erkannte). Obgleich es erstmal sicherlich reicht.
    Ich bin 20 Jahre damit ausgekommen.
    Insgesamt spricht dieser Gedanke aber für die BMW, da hier tolle Upgrades existieren... F650GS, F700GS, F800GS. Also das wäre wohl ein Vorteil wenn man dem BMW Händler eine BMW zurückgibt, um eine "Neue" zu erstehen.
    Ich habe meine immer solange gefahren, dass BMW sie nicht mehr genommen hat.

    • F650GS - ist ja nicht wirklich ein Upgrade, jedenfalls die Motorleistung betreffend; bekanntermaßen die die heutige F650GS ein Zweizylinder mit 800 cm³ wie die F800GS, aber weniger Leistung
    • F700GS - kommt ja gerade erst
    • F800GS - habe ich jetzt ...


    Eckart

  5. Registriert seit
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    Standard

    #5
    In der Motorrad-News 5/2012 war ein Vergleichstest der beiden.

    Da wird die Honda als das idealere Tourenmotorrad favorisiert, dies wegen dem sanfteren Twin-Motor und besserer Strassenbereifung und eher komfortorientiert. Dazu ein 6-Gang Getriebe. Und das praktische Helmfach unter der Tankatrappe.

    Dagegen hat die G 650 GS mehr Power, ist etwas leichter und temperamentvoller. Daher kann die Honda in Sachen Fahrleistungen mit der G nicht mithalten.

    Doch das sind immer subjektive Empfindungen und im Grossen und Ganzen schneiden beide Kanditaten etwa gleich ab.

    Das bessere Preis-Leistungsverhältnis soll die Honda bieten und wer mehr auf Komfort denn Leistung steht, greift zur NC 700 X. Sie ist mit serienmässigem ABS rund 1300 € günstiger wie die BMW.

    Ich bin die Honda nie gefahren, da ich die G schon hatte, als die NC auf den Markt kam. Ansonsten hätte ich den Vergleich auch gemacht.

    In diesem Jahr hat die G 650 GS ihre Langstreckentauglichkeit auf Touren in den Harz ( 800 km Anfahrt ) bewiesen. Ich sitze gut und bin daher lange Etappen am Stück gefahren.

    Auf den Touren schätze ich ihre Handlichkeit und Spritzigkeit. Ihr Metier sind die kleinen verwinkelten Strassen, da kann man mitunter Supersportlern das Leben schwer machen, indem man sie in den Kurven innen überholt. Und nicht zuletzt der moderate Verbrauch und Unterhaltskosten.

    Wenn Du mit dem Gedanken spielst, später in eine höhere Liga aufzusteigen und es eine BMW F700-F800 werden soll, würde ich die G nehmen oder ein paar Euro drauflegen und jetzt direkt die F700 bestellen. Die hat auch serienmässiges ABS, neu Doppelscheibenbremse vorne und auf Wunsch ESA wie ihre grossen GS-Schwestern. Ein Honda oder Suzukihändler wird unter Umständen keine BMW in Zahlung nehmen, war bei mir der Fall, als ich mich für die neue DL650 V-Strom interessierte und meine 1100-er Boxer eintauschen wollte.

    48 PS oder bei der G gemessene 53 PS können Spass machen, hätte ich, der vorher immer Motorräder mit mindestens 100 PS bewegte, so auch nicht gedacht. Geht natürlich nur, wenn Du allein fährst. Wobei mich zugegeben die neue F700 mit 75 PS schon reizen würde.

    Aber, fahr die G 650 GS zum Vergleich und schau, was Dir besser zusagt. Und, ich habe keine weiss-blaue Brille auf und kann hier die Vorteile anderer Marken ohne schlechtes Gewissen aufzeigen. Obwohl jahrelanger BMW-Fahrer wäre ein Markenwechsel kein Thema, wenn z.B. eine Honda oder Suzuki mehr zum gleichen Preis bietet und mir von der Sitzhaltung usw. zusagt.

  6. Registriert seit
    06.07.2012
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    #6
    Hallo Zusammen,
    Zuerst mal danke für die vielen und ausführlichen Antworten. Also um noch etwas deutlicher zu werden, ich bevorzuge Enduros nicht weil ich damit in erster Linie ab ins Gelände will, sondern weil ich den Sitzkomfort und die Optik solcher Maschinen liebe und den Drehmoment, aber nicht die Endgeschwindigkeit.

    Damit ist man ja in etwa nach 5,5 Sekunden auf 100 Sachen. DASS IST GEIL. Aber mehr brauch ich schon nicht. Also ich muss keinen Autofahrer überholen der selber schon 100 fährt. Da düse ich einfach gemütlich hinterher.

    Aber sobald es erforderlich ist freue ich mich schon wieder auf den Druck des Drehmoments, der mich in kurzer Zeit Kraftvoll vorwärts schiebt.

    Ich bin kein Vielfahrer. Das trifft wohl am ehesten zu:
    1) Gelegentlich zur Arbeit (oder immer wenn das Wetter passt) /sonst Auto.
    2) 95%- befestigte Straßen
    3) 5%+ Gelände (für ein bisschen Abwechslung)

    ...so, soviel dazu

    Die V-Strom kommt für mich eher nicht in Frage. Liegt aber eher daran das ich in meinem Kopf schon so stark auf die beiden genannten eingefahren bin. Außerdem habe ich mich schon mit den beiden Werkstätten und Verkäufern von BMW und Honda vertraut gemacht.

    Ja das mit dem Seitenständer glaube ich, das könnte nur auf Tiefergelegte zutreffen. Gott sei Dank komme ich gut zurecht mit der Standard Sitzhöhe der BMW und der Honda mit sogar 84cm. Und das obwohl ich nur schlappe 1.72m gewachsen bin . Dafür wiege ich 83 Kilo, weshalb ich wohl wieder leichter zum Boden komme .

    Zum preislichen: Ich gehe ans Limit von "relativ" verfügbaren 8K Euro. Diese müßte ich für die nagelneue G650GS zahlen. Inklusive ABS, Griffheizung und Hauptständer. Für die ebenso nagelneue Honda komme ich bei gleicher Ausstattung auf 7,4K.

    Letztlich wird schon das "Feeling" der Probefahrten entscheidend sein. Wobei die Honda schon mal mit dem geilen Sturzhelmfach und den 600,- Euro weniger punktet.

    Die Werkstätten wären bei beiden Varianten Super. Wobei hier der BMW Händler samt Werkstatt etwas näher liegt. Aber allesamt freundliche und kompetente Leute. Der Honda Verkäufer läßt leider etwas den Verkäufer raushängen. Also ich meine er ist zwar sympatisch und kennt sich aus, aber man merkt das es ihm doch hauptsächlich um den Verkauf geht. Während ich beim jüngeren BMW Verkäufer dieses leicht unangenehme Gefühl nicht hatte.

    btw: Wann kommt eigentlich die F700GS raus? Und kann man schon einen realen Listenpreis nennen? (Ich bin übrigens aus Österreich).

    Denn im extrem Fall, wenn ich gleich eine F700GS will (Drehmoment - sabber sabber), müßte ich wohl auch mehr bezahlen, aber dann kauf ich mir halt gleich erst nächstes Jahr eine, dann ginge es leichter mit der Finanzierung (von mehr).

    PPS: Bei Honda hätte ich 4 Jahre Garantie ohne Kilometer Beschränkung. Bei BMW weiß ich das noch nicht so genau.

  7. Registriert seit
    07.07.2012
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    Standard

    #7
    Hi Jürgen,

    tja vor dieser Entscheidung stand ich vor 2½ Monaten auch.

    Nach über 10 Jahren R1100R wollte ich gezielt etwas leichteres und handlicheres haben.

    Mein Freundlicher vertritt zusätzlich zu BMW nun auch Honda und hat mir nach der Probefahrt der G 650 GS die Honda zum direkten Vergleich angeboten.

    Um mein Fazit vorweg zu nehmen:
    die Honda macht eigentlich nichts falsch, ist aber irgendwie immer langweilig.
    [Ausser wenn Du öfter mal etwas längere Autobahnstrecken fahren willst, dann finde ich die Honda besser geeignet.]

    Es stellt sich generell die Frage ob 1 oder 2 Zylinder. Wenn Du den Charakter eines Eintopfs magst, dann ist die Honda zu "farblos".

    Für mich passt die G650GS genau. Ich bin 188 groß, fahre meistens solo und wiege mit Klamotten 80 kg. Dann machen die 48 PS schon eine ganze Menge Spaß (und ich vermisse die 78 PS der 1100-er Roadster ganz und gar nicht).

    Ich fahre meistens kurvige Landstrassen und ich mag es sehr, wenn der Eintopf mit gut 3000 Touren/min zufrieden vor sich hin schmatzt und die Leistung jederzeit spürbar zu Verfügung steht. Nie habe ich das Gefühl der Motor hätte Mühe. Ganz im Gegenteil. Und wenn es mal fix gehen soll, so kann die G650GS das auch - ja, so richtig fix :-).

    Nach gut 4500 km liegt mein Durschnittsverbrauch bei knapp 3.3 ± 0.2 L/100km. Auch das spricht für die GS.

    ... doch auch wenn das alles sehr gut klingt, das Mopped muss ja für Dich passen ---> also in aller Ruhe Probe fahren ...

    Viele Grüße
    Klaus

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Hi Klaus,
    danke für deinen Bericht. Das ist ja wirklich genau wie bei mir gerade

    Im Moment wie du weißt fehlt mir die Erfahrung des 1Topfs noch. Und so wie du schreibst kann ich mir sehr sehr gut vorstellen das auch die G650GS für mich stimmen könnte.

    Was ich aber auch weiß, der Sound der Honda hat mir schon auch ganz ganz tolle gefallen. Ich weiß, dabei gehts nur ums Gehör und soll letztlich ganz und gar nicht der Entscheidende Grund sein. Aber ein bisschen ist es wie beim essen, da heißt es ja auch, die Augen essen mit

    ach, wenn ich doch endlich Probe fahren könnte...

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Hi Jürgen,

    ja, das mit dem Sound kann ich gut verstehen.

    Ich bin sicherlich kein Krawallbruder - eher das Gegenteil.
    Zur Fahrfreude gehört für mich allerdings schon ein satter Klang des Moppeds (aber ohne anderen Menschen damit auf den Senkel zu gehen!).

    Ich fand es früher doof, wenn ich mit der R1100R neben meinem Vater (1150GS) an der Ampel stand und auf den Drehzahlmesser blicken musste, um zu wissen ob mein Motor überhaupt läuft ...

    Aber zurück zu Honda/BMW :
    auch beim Klang war die Entscheidung für mich einfach.
    Die Honda klingt für ihre Größe durchaus angenehm und satt (=erwachsen).
    Im Vergleich dazu würde ich die G650GS eher als "kernig" bezeichnen :-).

    Unmittelbar nach den beiden Probefahrten musste ich meiner Frau gar nicht sagen welches Mopped mir besser gefallen hat - sie hat's sofort am Grinsen gesehen :-).

    Viele Grüße
    Klaus

  10. Registriert seit
    06.07.2012
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    Standard

    #10
    Ja das Thema Frauen, meine ist gar nicht einverstanden damit das ich mir ein Bike kaufen will. Aber das lass ich mir nicht nehmen und hoffe das weibliche Gemüt beruhigt sich schon mal wieder


 
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