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Erfahrung F650GS

Erstellt von Georg851, 05.12.2015, 05:29 Uhr · 23 Antworten · 4.807 Aufrufe

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    #11
    Moin,

    zur F 650 GS:
    Bin im August 2015 wegen Diebstahls von 1150 auf 650 gs umgestiegen und habe seitdem rd. 4.000 km Berufsverkehr hinter mir.
    Meine F ist Bj. 2000 KM 45.000. Ich bin der dritte Halter. Als Dose fahre ich Golf 4 Variant 75 PS und überhole schon mal später oder auch schon mal nicht.

    Habe meine F für deutlich unter Eurem Budget mit Koffern und TC gekauft. Mit Reifen, Bremsbeläge, Kettenkit, Batterie und alle Flüssigkeiten erneuern (beim Kumpel in Eigenleistung unter Aufsicht), bin ich bei Eurem Budget. Gabelsimmeringe stehen über Weihnachten an. Bei max. Drehmoment rutscht schon mal die Kupplung, s. f650.de

    Ohne Ganganzeige suche ich schon mal den 6. Gang. Gefahren wird in allen Drehzahlbereichen. Sie hatte von 2011 an nur 1.300 km. Mit der 1. Tankfüllung standen wir im Autobahnkreuz mit abgestorbenen Motor, Fehlzündungen und Wolken aus dem Auspuff. Es ging aus eigener Kraft weiter. Seitdem ist Ruhe, obwohl ich den teuren Kraftstoffilter gekauft, aber noch nicht verbaut habe. Der Knarz scheint raus zu sein und sie läuft seit einiger Zeit wunderbar rund, sogar schon bei 2.000 rpm. Vom Fahren her finde ich sie handlich. Mit dem kleinen Spurt zum Überholen bin ich eher zurückhaltend, obwohl ich den Vortrieb bei entsprechender Drehzahl nicht so schlecht finde. Beim Licht stimme ich Eckart voll zu, ist nicht berauschend. Bremse quietscht schon mal.
    Ich fahr sie gern, mir macht sie Spaß. Für meine Zwecke reicht die Leistung. Meine Sitzbank hat eine Geleinlage. Ich bin auf die Original umgestiegen, damit ich mal weiter nach hinten kann. Gelbank liegt dunkel und trocken und kann im Raum MG / D probiert werden.

    Nein, meine F ist nicht zu verkaufen.
    Also, schön probieren und sehen, was der Weihnachtsmann bringt!

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    #12
    Servus Georg,

    meine Frau hat sich "damals" ihre F650GS selbst ausgesucht (natürlich wusste sie, dass ich es als BMW Mitarbeiter schön fand, dass sie sich für eine bMW entschieden hat), und sie fährt sie immer noch gerne (wenn auch derzeit selten, wegen der Kinder fahren wir nicht oft "Touren".

    Ich fahre die 650er auch immer wieder gerne, mir reichen die 50PS zum Spaß haben, insbesondere auf denm täglichen Arbeitsweg. Dass meine 1200er GS souveräner ist und auch "satter" auf der Straße liegt, brauche ich wohl nichzt zu erwähnen (meiner Frau wäre die, abgesehen von der Sitzhöhe, aber zu wuchtig).

    Ein paar Kleinigkeiten könnte man - je nach Körpergröße und Gefühl an der 650er anpassen:
    - wir haben einen einstellbaren Schalthebel von Touratech dran, damit kann man auch mit Schuhgröße 36 bequem schalten (vorher musste meine Holde immer mit der Ferse auf die Raste gehen); achtung, im TT Katalog steht der Hebel für die G650 X Modelle, passt aber bei der F auch.
    - Wenn man in engen Kurven damit zu kämpfen hat, dass der Motor im 1. Gang recht hoch dreht => Laständerungen starke Unruhe ins Fahrwerk bringen, aber im 2. Gang zu untertourig läuft, könnte man die Kettenübersetzung anpassen. Ich würde so was natürlich nie machen, ist ja nicht ganz legal...
    - Das einzige, was "umfallempfindlich" ist, ist der Lenker, der kann bei ungünstigen Umfallern ein Bisschen verbiegen. Ich glaub das kann bei anderen Moppeds aber genau so passieren. Und es ist nicht verkehrt, Brems- und Kupplungshebel dabei zu haben. das trifft aber ebenfalls auf andere Moppeds genau so zu...

    Grüße
    & viel Erfolg bei der Suche
    "Bahnburner"
    Matthias

    P.S. nachdem die F650GS inzwischen alle ein paar Jahre auf dem Buckel haben, sollte es für Euer Budget schon gut erhaltene geben.

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    #13
    Hallo,
    Zitat Zitat von uuups Beitrag anzeigen
    Als Dose fahre ich Golf 4 Variant 75 PS und überhole schon mal später oder auch schon mal nicht.
    ...
    Bremse quietscht schon mal.
    Ein 50 PS-Motorrad hat wegen des günstigeren Verhältnis von Leistung zu Gewicht immer noch ein wesentlich besseres Beschleunigungsverhalten als ein 75 PS-Auto.

    Das Bremsenquietschen hatte ich zwar auch mal, könnte aber weder sagen, wodurch es gekommen ist und wie es wieder verschwand. Da man in Foren immer wieder mal davon liest, scheint es wohl eine gewisse Neigung dazu zu geben, es ist jedoch keinesfalls serienmäßig, d. h. im Normalfall tritt es nicht auf.


    Zitat Zitat von Bahnburner Beitrag anzeigen
    könnte man die Kettenübersetzung anpassen. Ich würde so was natürlich nie machen, ist ja nicht ganz legal...
    Verboten ist es m. W. nicht, aber abnahmepflichtig.
    Für bestimmte Einsatzbedingungen (Gelände) mag das vorteilhaft sein, aber da sie - wie Du schon schreibst - mit einer für Einzylinder relativ niedrigen Drehzahl gefahren werden kann, hatte ich nie das Bedüfnis, das zu ändern.

    Eckart

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    #14
    Hallo zusammen,
    ich habe meine F650GS geliebt. Ich fahre schon lange BMW und habe vor der kleinen GS die R1150GS gefahren. Das Dickschiff war klasse, wenn es einmal am Rollen war aber das Auf- und Absteigen und das Rangieren fand ich für meine Stummelbeine grenzwertig. Außerdem ist für mich Motorradfahren ein Hobby und das soll leicht von der Hand gegen. Ich hatte die Faxen dicke, als ich die GS auf einem Parkplatz mit grobem Schotter steil bergauf manövrieren musste und sie fast dabei abgelegt hatte. Das war schon peinlich.

    Kurzum habe ich sie verkauft und gegen den Einzylinder ausgetauscht (ja, so etwas gibt es auch).

    Das einzige Manko waren die 50 PS und deshalb bin ich vor kurzem auf die F700GS umgestiegen. Ansonsten finde ich das Moped klasse. Völlig problemlos, ca. 4 l /100 km Verbrauch, kein Öl, ABS hat immer funktioniert (im Gegensatz zur R1150GS).

    Einzig die schnell gammlig werdenden Schrauben und Ecken am Rahmen fände ich noch erwähnenswert. Das hat mich immer geärgert.

    Viele Grüße
    Jörg

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    #15
    Die F650GS (insbesondere die Dakar) ist ein richtig schönes und vollwertiges Motorrad mit dem man ohne Probleme auch lange Reisen mit Gepäck unternehmen kann. Leider bezieht sich das vollwertig dann allerdings auch auf das Gewicht. 200 kG sind auch nicht unerheblich.

    Dennoch, ein seidenweich laufender Einzylinder, der sich erst bei genauerer Betrachtung als Einzylinder herausstellt. Eine schöne Leistungsentfaltung auch oben heraus, insbesondere bei gewählter kürzerer Sekundärübersetzung, eine gute Verarbeitung und ein phänomenal niedriger Spritverbrauch. Hier gehen auch schon mal weniger als 4 l/100 km (ohne dabei zu schleichen). Und es gibt jede Menge Zubehör. Haltbar ist die Kiste auch noch.

    Ein schönes Motorrad, nicht nur für Frauen. Ich hab auch eine.

    Das Überholen will gut überlegt sein. Das ist aber bei allen Motorrädern der besagten Leistungsklasse so.

    Mein einziger Kritikpunkt ist der Hauptständer (keine Ahnung ob Original oder Nachrüstung?), der das Aufbocken zum Kraftakt macht. Obwohl ich nicht gerade zu den Schwächlichsten gehöre, muß auch ich ziemlich zupacken. Die dicke GS läßt sich dagegen geradezu spielend aufbocken. Die Sitzbank ist m. E. auch verbesserungsfähig. Das war's dann aber auch. Ok, für's Gelände noch ein schöner breiter und höherer Lenker, der aufgrund der Heizgriffe und Halterung der Handprotektoren leider nicht so einfach zu bekommen ist und damit auch kostet (TT ca. 200 Euro). Aber das ist auch schon wieder sehr speziell und sollte den Straßenfahrer nicht betreffen.

    Gruß Tom

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    #16
    Zitat Zitat von Intermezzo Beitrag anzeigen
    Mein einziger Kritikpunkt ist der Hauptständer (keine Ahnung ob Original oder Nachrüstung?), der das Aufbocken zum Kraftakt macht. Obwohl ich nicht gerade zu den Schwächlichsten gehöre, muß auch ich ziemlich zupacken. Die dicke GS läßt sich dagegen geradezu spielend aufbocken.
    Da hab ich etwas gebastelt.
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    #17
    Ok, aber ich sehe, das scheint nicht nur mein "Problem" zu sein.

    Zu den Preisen noch eine Bemerkung:
    ich hatte die F650GS Dakar vor ca. 3 Jahren gekauft. Damals lagen die Preise bei ca. 3500 Euro ++. Die billig waren, waren durchweg auch billig. Technisch meist ok aber eben auch wirklich gebraucht und mit vielen km. Wir haben nach langem Suchen eine mit Bj. 2004, scheckheft gepflegt, neu bereift, 19000 km, mit neuem TÜV und in wirklich 1a Zustand für 4500 Euro bekommen. Eigentlich war mir dieser Preis zu hoch für ein immerhin 9 Jahre altes Mopped. Im Nachhinein betrachte war der Preis allerdings gerechtfertigt.

    Neben der Tatsache daß die technisch top ist, sieht die auch heute noch optisch 1a aus.

    Gruß Tom

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    #18
    An den Preisen habe ich nichts zu meckern.
    Meine Dakar EZ 2001 habe ich vor 4 Jahren mit 18000 km für 3900,- gekauft und jetzt mit 57000 km für 2900,- verkauft.
    Das ist ein sehr geringer Verlust.

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    #19
    Die F650GS ist ein sehr einfach zu fahrendes, robustes, sparsames und unkompliziertes Motorrad.

    Das spielerische Handling und der gutmütige Motor schafft Vertrauen.
    Ich selbst bin sehr von diesem Typ angetan,
    fahre jedoch wegen meiner Größe (191cm) die hohen und spezielleren Varianten.
    Um diese Jahreszeit findet ihr bestimmt eine gepflegte Maschine im angepeilten Preissegment.

    Das Ritzel von 16 auf 15 Zähne tauschen bringt in Sachen Spurt-Stärke eine enorme Verbesserung,
    falls mal heftiger am Quirl gedreht wird. Lahm ist die Maschine aber auch im Serienzustand nicht.
    Ein paar Sturzbügel verhindern Schäden, falls sie doch mal umkippt.

    Mit dem Teil macht ihr keinen Fehler - zudem ist sie im Unterhalt deutlich günstiger als die modernere Twin.
    Wenn ihr speziellere Fragen zu dem Teil habt, könnt ihr mich gerne fragen -> PN.

    Sollten wir aus der Art geschlagen sein, weil wir diese Eintöpfe lieben, so stehen wir voll dazu.

    Lieben Gruß aus Franken - Ray



    Auch einige meiner Spezln fahren eine F650GS und haben wirklich Spaß





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    #20
    boh Ray, die Verkleidung uff.jpg geht ja überhaupt nicht, dann lieber garnix


 
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