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Erfahrungen mit MITAS E 10 auf 650 Einzylinder / Dakar / Sertao ?

Erstellt von MiraculixSertao, 29.07.2014, 07:59 Uhr · 9 Antworten · 1.762 Aufrufe

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    Standard Erfahrungen mit MITAS E 10 auf 650 Einzylinder / Dakar / Sertao ?

    #1
    Hallo !

    Bei mir steht bei der 650 GS Sertao ein Reifentausch an und ich pendle so zwischen Heidenau Scout und Mitas E 10...

    Habe aktuell den Metzeler Karoo 3 drauf, - Laufleistung war ok, im Schotter ok, auf trockenem Asphalt ok, aber bei Nässe geht er ohne Vorwarnung weg.

    Wer kann mir seine Erfahrungen mit dem E 10 näherbringen ?

    LG MiraculixSertao

    P.S.: Reifenfreigaben für bestimmte Modelle gibts bei uns in Ö nicht...

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    #2
    Nicht bei deiner Dimension, sondern bei der 1100 GS.
    Ich lass mal den ganzen quatsch von wegen Laufleistung, Grenzbereich etc. weg.
    Der Reifen ist keine alternative zum K60, er ist Konkurrenz zum TKC!
    Die Parallele zum k60 ist der E07 von Mitas.
    Der E10 ist leiser als der TKC, kippt etwas gleichmässiger in die Kurve als der TKC. Der freie Fall auf die letzte stollenreihe, das Markenzeichen des tkc, fehlt, der Übergang ist fliessend.
    Die Haltbarkeit ist bei mir vergleichbar mit der des TKC.
    Minimal mehr Rutsch auf feuchtem geläuf, bilde ich mir ein, aber allemal noch ok für eine stolle. Insgesamt würde ich ihn gaaaaanz knapp unterhalb des TKC EINSORTIEREN, welcher grade auf nassem Schotter noch etwas mehr bietet. Aber das sind minimale Unterschiede. Und für eine strassentour mit schotteranteil würde ich ihn jederzeit wieder nehmen.
    Den e 07 kenne ich noch nicht durch eigenes Erleben sondern nur duch fast durchweg positive Berichte- es wird wohl mein nächster Pnöö werden. Scheint ein etwas besserer heidenau zu sein.
    Aber hier muss man beachten, dass der heidenau bei unseren dickschiffen diesen dämlichen Mittelsteg hat, der seine Geländefähigkeiten massiv einschränkt ggü. Dem ursprünglichen K60. Ich weiss nicht, welche Dimension dein Hinterrad hat- die kleineren K60 können weiterhin auf diesen Steg verzichten, meinte ich.

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    #3
    Hallo Nordlicht !

    Dimension Hinterrad ist 130 / 80 R 17

    07 er ist zu wenig geländetauglich...

    Was mir beim Heidenau Bauchweh bereitet, ist, daß er sehr schwer über die Felge zu kriegen ist, wenns mal einen Platten irgendwo abseits der " Zivilisation" in der Pampa gibt ( Atlaspisten, Albanien etc ). Nachdem die 650er Schlauchreifen hat, bleibt einem nichts anderes übrig, als die Reifenprozedur, um zum kaputten Schlauch zu kommen...

    Danke für Dein Feedback !

    LG Günther

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    #4
    Zitat Zitat von MiraculixSertao Beitrag anzeigen
    Hallo Nordlicht !

    Dimension Hinterrad ist 130 / 80 R 17

    07 er ist zu wenig geländetauglich...

    Was mir beim Heidenau Bauchweh bereitet, ist, daß er sehr schwer über die Felge zu kriegen ist, wenns mal einen Platten irgendwo abseits der " Zivilisation" in der Pampa gibt ( Atlaspisten, Albanien etc ). Nachdem die 650er Schlauchreifen hat, bleibt einem nichts anderes übrig, als die Reifenprozedur, um zum kaputten Schlauch zu kommen...

    Danke für Dein Feedback !

    LG Günther
    Alternative: Du läßt Dir die Speichenfelgen abdichten und ziehst Dir Schlauchlosreifen auf. Habe die Felgen meiner F800GS im Winter abdichten lassen, die diesjährigen bisherigen 8000km verliefen problemlos.

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    #5
    mitas ist für lange reisen super, wenig abrieb jedoch ein brutaler reifen der unruhig wird auf strassen und sobald es kühler wird wegschmiert. hab den auf meiner yamaha xt gehabt und konnte nicht fassen wieviel km der gehalten hat. nachteil wird natürlich hart mit den jahren , ich würde den heidenau drauf tun und mir zum wechseln falls panne ordenliches werzeug anschaffen.lgwolfi

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    #6
    Hallo Wolf ( i ) !

    Danke, ich hab mir nun den TKC 80 vorgestern draufgegeben, und werd ihn , nach den Erfahrungen der ersten zweihundert km auf meiner kurz bevorstehenden ca. 6500 km Balkan & Kretatour auf vielen schönen Kurvenstrecken und Schotterpisten genießen. Läuft viel ruhiger auf Asphalt als der bisherige Karoo 3, in durchnäßten Wiesen, auf gatschigen Waldwegen und tiefen Lehm etc. kein Vergleich, im Schotter spurtreu, so wie es sein soll... - bin neugierig, ob er die Distanz mit gutem Restprofil schafft.

    LG Günther

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    #7
    servus ,gute fahrt! die reifen sind für sowas gebaut und bringen dich auch mit sicherheit zurück(-,

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    #8
    Hallo Wolf ( i ) !

    Bin nun wieder zurück und restlos begeistert vom TKC 80. Außer dem stollengemäßen Rumpeln auf der Straße klebt er auf Asphalt nass wie trocken und läßt sich absolut Angststreifenfrei fahren, im Schotter und auf, nach Unwettern extremen albanischen Pisten baggert er sich überall durch, ohne Traktionsprobleme. Selbst in tiefstem Morast zieht er problemlos durch und meistert Passagen, die ich der Maschine nie zugetraut hätte. Ein Goldgriff.

    Nur das mit dem Heimkommen hat nicht geklappt, die Sertao ist wieder ( wie schon im März in Malaga/Spanien ) in Griechenland eingegangen und hatte das gleiche Getriebeproblem wie im Frühjahr, also Heimtransport mit OEAMTC und Heimflug...

    LG Günther

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    #9
    prima günter! wenn du schon auch durch albanien gefahren bist ist dieser reifen wirklich toll! besonders die selbstreinigung ist ausgezeichnet bei schlamm und flussdurchfahrten. was war da mit deinem getriebe? erzähle damal genaueres....lg wolfi

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    #10
    Hallo Wolfi !

    TKC 80 war genial auf der, durch herbstliche Unwetter total ausgewaschenen Piste durch den Teth Nationalpark von Koplik über Teth nach Shkoder, mit dem vorher gefahrenen Karoo 3 hätt ichs wahrscheinlich nicht unter diesen Umständen bei Regen geschafft, durchzukommen.
    Keine Motorräder gesichtet, nur ein paar einheimische 4WDs, die sich fluchend durchkämpften.

    Mein Getriebeschaden war exakt gleich wie der, den ich heuer im März in Andalusien nahe Malaga nach einer schönen Marokko Runde hatte. Die Verzahnung des Getriebehauptwellenabtriebs zum Tellerrad war hinüber, und daher theoretisch und praktisch alle Gänge gemütlich im Stehen durchschaltbar. Nach RS mit der Werkstatt, die mir den Schaden nach Spanien behoben hatte, schweißten wir das Kettenritzel an, das hielt aber nur 110 km, dann Ende auf einem unübersichtlichen Übergangsstück von Autobahn zu Bundesstrasse nahe Larissa, Polizei sicherte, Not - Abschleppung durch Autobahnservice, 2. Abschleppung mit Europe Assistance in einen Hinterhof nach Larissa ( 35 km ), dort haben sie die Maschine beim Abladen umgeschmissen, genau auf die Kante des Abschlepp - Plateaus ( dank meiner vorderen und hinteren stabilen Kunststoffkoffer nix passiert ) , abenteuerliche Fahrt durch die Stadt mit verhindertem Rennfahrer, dem Chef des Abschleppdienstes, mit einem 30 jährigen Fiat Kleinstwagen, Hotel, morgens nach x Telefonaten Abschleppung der Maschine zu BMW Larissa mit Rezeptionistin als Dolmetsch, da der Europe Assistance Typ kaum Englisch verstand, mit dem Taxi zu BMW. Dort der Werkstättenleiter völlig ok, gutes Englisch, half mit, die Kommunikation mit ÖAMTC wg Abschleppung nach Hause zu beschleunigen, Warten auf Anruf von Europe Ass. Griechenland wg Mietwagen nach Thessaloniki, nach knapp 4 Stunden Warten : Mietwagen bringt sie keinen zustande, aber Taxitransfer über die 180 km, Taxi kommt gleich... Nach 2 Stunden wars dann wirklich da. Inzwischen hatte ich mit Europe Assistance Österreich meinen Rückflug auf der selben Maschine, mit der mein Schatz heimfliegen wollte ( ich wäre mit dem Moped über BG, SRB, RO, H heimgefahren ) organisiert und die Geschichte begann sich langsam aufzulösen. Gefaxtes Ticket, Taxi zum Flughafen mit sehr nettem Fahrer, dann 2 Tage Mietwagenrundreise Chalkidike und mit dem Flieger heim.

    4 schöne Wochen mit 2 Tagen Troubles am Ende, aber happy end.

    LG Günther


 

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