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Euro 4 killt Eintöpfe ???

Erstellt von mmo-bassman, 16.04.2016, 22:29 Uhr · 60 Antworten · 9.116 Aufrufe

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    #41
    Zitat Zitat von Fenec Beitrag anzeigen
    Die Dinger sind meist kaum weiterentwickelt worden und passen wenig zu unseren heutigen (uns oft aufgedrängten) Ansprüchen.

    Gruß Ulf
    Na ja, steigt der Wohlstand, dann steigen auch die Ansprüche. Und die Zahl derer die mit Wehmut der noch überschaubar und leicht verständlichen Technik von früher hinterher trauern und die Gelegenheit nutzen, wenn sie sich bietet (siehe Beitrag "back to the roots". Man könnte sowas natürlich auch Übersättigung nennen. Oder auch zu sehr Perfektionismus, die einem heute geboten wird. Mir geht es zumindest so. Ich genieße meine GS, die für mich tatsächlich vollkommen und zuverlässig ist, ich liebe es aber andererseits auch mit meinem mittlerweile 26 Jahre alten Einzylinder rumzufahren. Der noch nach Benzin riecht, der schön bollert und an dem ich noch nahezu alles selbst machen kann. Und bei dem ich auch Gänsehautfeeling bekomme, obwohl er technisch und leistungsmäßig deutlich hinter der großen GS hinterherhinkt (auch hinter der kleinen 650er GS). Aber das ist mein Hobby und mein Luxus den ich mir persönlich gönne. Und auch ein wenig Nostalgie schwingt da mit.

    Nostalgie für unsere jüngere Smartphone-Generation ist beispielsweise noch eine Festplatte mit 160 GB zu nutzen, sofern die das überhaupt noch kennen. Was wollen die meisten von denen mit einem (Straßen)Einzylinder? Meine Erfahrungen aus meinem Bekanntenkreis. Nebenbei bemerkt mögen die aber allesamt auch keine GS. Zu häßlich, zu langsam und zuwenig Sound. Sicherlich nur eine nicht repräsentative Stichprobe, aber ich bin mir sicher, daß viele so denken. Auch ältere, die sich in späten Jahren auch endlich mal was größeres leisten können.

    Ich bin übrigens vor ca. 20 Jahren mit einem Vierzylinder eingestiegen. Ein Eintopf wäre, nach langer 125er-Eintopfzeit und etlichen Kolbenklemmern und -fressern, für mich damals nicht in Frage gekommen.

    Gruß Tom

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    #42
    Zitat Zitat von Intermezzo
    Dreh- und Angelpunkt der ganzen Diskussion ist hier nicht ob man oder ob nicht. Das ergab sich doch nur aus den Überlegungen heraus, warum etwas leistungsfähigere und etwas reisetaugliche Motorräder eher für die größere Tour geeignet sind und damit eher dafür gekauft und genutzt werden als kleine spezialisierte Offroader, die eigentlich für das Offroadvergnügen ohne Gepäck gedacht und somit eben auch auf Leichtbau und kürzere Etappen getrimmt sind. Darin liegt genau deren Stärken, wie beispielsweise die einer 690R.
    Naja.
    Es kommt einfach darauf an was man fahren will.

    Mache ich zB eine Nordkapp Tour, eine Europa Umrundung, Amerika Tour oder Ähnliches, dann wäre eine GS sicher die richtige Wahl ( oder ein Ähnliches Moped )
    Wobei ich da persönlich auf eine 2Ventiler setzen würde, wegen der schnellen Reparierbarkeit )

    ABer es gitb auch andere Destinationen, wie eben zB Russland/Sibirien, Mongolei, Zentralasien mit Pamir, oder Südostasien usw.

    Da würde ich ein leichtes Motorrad egal welcher marke ( sofern es zuverläßig ist ) immer vorziehen.

    Es geht gar nicht darum, ob es mit einem schweren Motorrad nicht auch geht.
    In den meisten Fällen tut es das.
    Nur ist es einfach mit einem leichterem Moped viel einfacher zu fahren und auch handlicher und man hat deswegen mehr Spaß.

    Jaa, es ist der Fahrer, aber auch ein guter Fahrer hat mit einem leichterem Moped viel mehr Spaß !!!

    Es gibt auch Ausnahmen bei den Strecken.
    zB die BAM ( Baikal Amur mainline ) in Sibirien.
    Die ist heftig und mit schweren Mopeds kaum zu schaffen.
    haben schon viele probiert, nur Einige ganz Wenige haben es geschafft.

    Aktuell 2015 hat Wolle das mit einem Kumpel gemacht, beide mit leichten Mopeds, Xchallenge und 690R
    Und ein Engländer ist mit ihnen mit, mit einer 1200GS.

    Ich kannte Wolle schon vorher, hab die 3 unterwegs in der Mongolei getroffen, und John ( der Brite mit 1200GS ) war ein echt guter Fahrer.
    Aber der ist halt am Tag mehrere Male gelegen, in der "einfachen" Mongolei schon.
    In der BAM viel öfter und hat auch seine Kupplung zerstört. weiterfahren unmöglich.
    Auch Wolle und Tobi haben ihre Kupplungen beleidigt, aber eben nur beleidigt.

    Also für sowas würde ich eben immer ein leichtes Motorrad vorziehen.

    Ebenso der Luftdämpfer an der BMW.
    Wolle hatte den gelassen und anscheinend war das voll OK auf der Tour. ( zumindest soweit ich mich erinnere war das so )

    Ich hab auch unterwegs Einige mit schweren Motorrädern im Sand und den Wasserdurchfahrten getroffen.
    Von 1200ern BMW über Super Tenere usw.
    Die haben alle schwer geschwitzt und geflucht.

    Also würde ich nicht generell sagen, das ein Einzylinder falsch ist und was Schweres super.

    Wenn man das mal gemacht hat denkt man darüber nach.

    ich hab mir aktuell auch eine 690R geholt die ich herrichte für meine nächste Reise.

    Iran, Zentralasien ( Seidenstrasse und Pamir ) 2017.
    Da habe ich ganz gerne was Leichtes.
    Und ich hätte mir auch eine Xchallenge genommen, hab auch danach gesucht.
    Aber die 690er sind günstiger zu haben

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    #43
    was ich immer sage: gehts ins Gelände, braucht es was Leichtes. Auf der Weltreise auch gerade Osten wenns regnet, die Strecke aufweicht, ist halt ein zwei Zentner weniger, dafür ein großer Tank und sturzfeste Anbauteile wie Kühler, Ölleitungen usw. die Garantie fürs weiterkommen.
    Bei den 690 er bin ich mir nicht so richtig sicher. Leistung ist eher übrig, Schlechtspriteignung?

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    #44
    Mit der "Schlechtespritneigung" bin ich mir auch nicht sicher.

    Aber nach den Aussagen von Leuten die ich persönlich kenne und die damit unterwegs waren kein Problem.

    Leistung würde weniger genügen.

    In der Mongolei hatte der Norweger, mit dem ich unterwegs war mit der 800GS wegen schlechtem Sprit massive Probleme ( verlegte Benzinpumpe )
    Da haben wir aber den selben Sprit getankt.


    80er Sprit muss ein Motorrad können, wenn es echt in die Welt geht.

  5. Registriert seit
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    #45
    Leute, die Diskussion ufert aus. Wie viele Millionen Motorradfahrer gibt es in Deutschland? Und wie viele davon fahren Fernreisen in Länder, in denen man sich Gedanken um die Spritqualität machen muss? Ich spuck' euch ja ungern in die Suppe, aber wenn ich mir als Gesetzgeber Gedanken um die Umweltverträglichkeit und Sicherheit von Fahrzeugen machen müsste, die bei mir im Land rumfahren, dann wären mir eure Nöte exakt egal.


    Beste Grüße vom Sampleman und seinem Tatschpätt

  6. Registriert seit
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    #46
    wer sagt was von Gesetzeslage, Umweltverträglichkeit? Klar kümmern die paar Eintöpfe den Gesetzgeber nicht.
    Es ging darum, welche Eintöpfe für Fernostreisen schlechtspritverträglich sind, speziell die KTM 690 wurde als mögliche Grundlage genannt, weil die Gewichtsdaten und sonstige Eignung noch gut sind. Deren Motor Konzept ist ja eher sehr hoch verdichtet im Gegensatz zu einer R80. R100 GS

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    #47
    Zitat Zitat von teileklaus Beitrag anzeigen
    welche Eintöpfe für Fernostreisen schlechtspritverträglich sind,
    Das sind die neuen wegen zu viel Elektronik eh nicht mehr aber noch bekommt man auf dem Gebrauchtmarkt wirklich gute Motorräder quasi geschenkt. Mit 2 oder 3 in der Garage kannst noch viele Weltreisen machen!

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    #48
    einige Neumodelle auch BMW R1200 bis 2010 haben schon Klopfsensoren die mit Schlechtsprit, sagen wir 92..Oktan noch zurecht kommen, mit 80 er Oktan natürlich weniger. Frage war ja ob die neuen Einzylinder wegen Abgas verschwinden.
    Haben die KTM auch Klopfsensorik? Ansonsten könnte man ja auch die statische Kompression etwas entschärfen, was die Steuerkette halt hergibt an Länge, vl ne 1 mm Alufußdichtung dazwischen. Oder nen Kolben etwas bearbeiten. Wössner?
    Nö Weltreisen ist nicht mein Ding. Ansonsten hätte ich noch ne schwere 11 er fürs zusammenreiten..

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    #49
    Schlechter Sprit kann auch mit etwas weniger Frühzündung gefahren werden.
    KTM hat konkret einen Schalter für schlechte Spritqualität.

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    #50
    Zitat Zitat von teileklaus Beitrag anzeigen
    wer sagt was von Gesetzeslage, Umweltverträglichkeit? Klar kümmern die paar Eintöpfe den Gesetzgeber nicht.
    Es ging darum, welche Eintöpfe für Fernostreisen schlechtspritverträglich sind, speziell die KTM 690 wurde als mögliche Grundlage genannt, weil die Gewichtsdaten und sonstige Eignung noch gut sind. Deren Motor Konzept ist ja eher sehr hoch verdichtet im Gegensatz zu einer R80. R100 GS
    Keineswegs, lieber Klaus. Um diese Frage ging es, als Klausmong und du davon angefangen haben. Zuvor ging es darum, ob der Zwang der Hersteller, ab 2017 Euro 4 einhalten zu müssen, zum Aussterben von Einzylindermotorrädern mit großem Hubraum führt. Und wenn der einzige Daseinszweck von neuen Einzylindermotorrädern darin bestehen sollte, für Leute wie dich Basis für ein Vehikel für Fernostreisen zu sein, dann sieht es in der Tat bitter aus für dieses Motorkonzept.


 
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