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G 650 GS am Stück verkaufen oder Zubehör extra zu Geld machen?

Erstellt von Hörby, 19.11.2012, 12:43 Uhr · 24 Antworten · 3.219 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    #11
    Zitat Zitat von CYB4 Beitrag anzeigen
    Hallo, die BMW-Koffer am Moped sind kein Verkaufsargument, wie ich an der 2005er F650GS meiner Frau feststelle, die wir gerade verkaufen möchten. Auf Anraten des Händlers habe ich diese mit Halter abgebaut und das nackte Moped zu ihm zum Verkauf gestellt. Die Koffer mit Halter gehen bald über die Bucht weg...
    Kann man sicher nicht pauschal sagen. Wenn ich privat verkaufe und den finde, der genau eine F oder G mit dem Zubehör sucht, das ich mitverkaufe, ist's ok.

    Beim Eintausch kann es anders aussehen, der Händler will ob mit oder ohne Zubehör gleich viel zahlen, verkauft dann aber zu höherem Preis mit dem Argument, dass Sonderzubehör dabei ist.

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    #12
    wie schon angemerkt...natürlich wird sich jemand finden der das verbaute zubehör nett findet aber zahlen wills keiner ...

    beim händler schaust du sowieso durch die finger wenn du sie mit zubehör in zahlung gibst ...

    ich würde auf jeden fall das ganze zeug abbauen und einzeln verdrehen, da lukrierst du sicher mehr als im paket.

  3. kif
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    #13
    Da ich dieses Wochenende meine G650GS mit Zubehör im Neuwert von 1.300 € verkauft habe, erlaube ich mir mal, meinen Senf dazu zu geben.
    Ich würde ich dir raten, sie mit Zubehör zu verkaufen. Schon allein die Tatsache, dass weit über 200 G650GS am deutschen Markt verfügbar sind, der Verkauf von Neumaschinen stagniert und die kleine GS zum potentiellen Ladenhüter wird, muss sich deine vom Markt "abheben". Es gibt viel mehr Verkäufer als Interessenten.
    Da bleiben dir 4 Möglichkeiten:
    1. Ohne Zubehör für knapp über 4.000 € einem Händler in Zahlung geben und dein Zubehör für maximal die Hälfte des Neupreises verkaufen.
    2. Mit Zubehör für knapp über 4.000 € einem Händler in Zahlung geben --> Doof, denn der zahlt fast nichts extra fürs Zubehör
    3. Ohne Zubehör für bisschen was über 5.000 € an einen Privatmann/frau verkaufen, und hoffen, dass sich jemand für genau deine Maschine in der riesigen Auswahl an Maschinen entscheidet. Hier bekommt man das meiste Geld, aber wenn du sie noch diesen Frühling verkaufen willst, geht das nur über den Preis... Und ich hatte keine Lust, monatelang zu warten, die neue war schließlich schon anvisiert
    4. Die Variante, die ich wählte: Mit Zubehör privat im Gesamtpaket verkaufen und bisschen was über 5.500 € bekommen. Und das hat auch noch über 4 Wochen gedauert, und mein Käufer kam aus dem europäischem Ausland...

    Und die Preise, die in Internetbörsen angegeben/gewünscht werden, werden NIE gezahlt.

    Angebot - Nachfrage ist leider nicht so prall, da hat BMW mit der 2 zylindrigen F 650 GS das eindeutig bessere Pferd im Stall zum Einstieg in die GS Klasse.

    Hast du sie übrigens mittlerweile verkauft? Der Thread ist ja schon bisschen älter....

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    #14
    @ Kif: Was war denn alles als Zubehör verbaut, wenn man mal fragen darf?

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    #15
    Die "alte" Einzylinder F650GS war doch ein Verkaufsschlager - was hat denn Eurer Meinung nach die G650GS, was sie so "unverkäuflich" macht, ob als Neu- oder Gebrauchtfahrzeug?

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    #16
    Vor den Twin-F800GS, F650GS und der neuen F700GS hatte die F650GS als Einzylinder im untersten Segment ein Alleinstellungs-Status, der sich nun durch die nur wenig teureren und schwereren Twins aufgelöst hat. Die G-Modelle waren im Hinblick auf die neue 48 PS Führerschein-Regelung eine Wiederauferstehung der zuvor in Rente geschickten F-Einzylinder.

    Die Twins lassen sich ja auch auf 48 PS drosseln und so greift mancher lieber gleich zur Twin, die sich nach Ende der 48PS-Zeit aufmachen lässt und dann 73 PS bezw. 85 PS bei der F800 bringt und auch besser ausgestattet ist. Wer zu zweit fährt, ist natürlich mit der Twin besser bedient.

    Ich fahre die G650GS und bin nach jahrelang schweren Tourern zufrieden mit ihr. Für mich als Solofahrer reicht die Leistung, sie ist leicht, günstig in Anschaffung und Unterhalt und in Anbetracht der paar schönen Tage im Jahr brauche ich nicht mehr Motorrad. Meine G hat bisher 10'500 km, bin letztes Jahr auch grössere Touren gefahren, geht alles. Die G ist einfach konstruiert,ohne CanBus-Elektronik.

    Mittlerweile hat die Konkurrenz, allen voran Honda auch nicht geschlafen und greift mit den noch günstigeren NC700 und neu CB500 Modellen die BMW G-Modelle an, um sich vom Kuchen 48 PS-Klasse einige Stücke abzuschneiden.

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    #17
    Zitat Zitat von BMW-Hans Beitrag anzeigen
    Mittlerweile hat die Konkurrenz, allen voran Honda auch nicht geschlafen und greift mit den noch günstigeren NC700 und neu CB500 Modellen die BMW G-Modelle an, um sich vom Kuchen 48 PS-Klasse einige Stücke abzuschneiden.
    Naja, das lässt sich aber nicht vergleichen. Die NC700 ist ein anderes Konzept und soll explizit Rolleraufsteiger ansprechen. Die ist auch nicht mehr so günstig wie zur Einführung. Die CB500 ist von der Verarbeitung nicht mit unserer GS zu vergleichen. Ich hab da auf der Motorradmesse in Dortmund drauf gesessen und alleine die billigen Kupplungshebel und die teils nicht abgekraterten Kanten.
    Die G650GS ist von der Verarbeitung eher mit Gladius, ER-6, Versys und V-Storm zum vergleichen. Aber die Leistung ist natürlich nicht vergleichbar. Als Vorführer war sie aber deutlich billiger und die pfiffigen Lösungen und die sehr durchdachte Ergonomie macht sie attraktiv. Was sie unattraktiv macht ist der Ruf als Frauen- und Fahrschulmoped. Der Einzylinder verkauft sich nicht gut, weil eben niemand so ein günstiges Moped bei BMW vermutet. Der typische BMW Fahren in DE oder Schweiz kauft sowas aber dann höchstens für seine Frau. Der Einzylinder wurde vermutlich mehr als Premiumprodukt für Schwellenländer entwickelt bzw. wieder aufgelegt. Als A2 Einsteiger bin ich happy über die Preisentwicklung und ich werde vermutlich in zwei Jahren nicht aufsteigen. 50PS Motorräder waren viele Jahre lang die gängige Klasse in Deutschland und eigentlich reichen die 52PS der G650GS vollkommen.
    Für mich war beim Kauf als Zubehör im Prinzip ABS muss und Hauptständer, Steckdose und Heizgriffe nett. Was aber halt wichtig war, waren andere Zugaben. Mein Händler hat mir die 10000er Inspektion vorgezogen und mitgegeben, eine zweijährige Anschlussgarantie hab ich dazu bekommen und ein Erstehilfeset. Die Zulassung + Abmeldung meiner 125er hat der Händler auch übernommen. Dann hat er meine 125er in Zahlung genommen, die Honda und Kawasaki nicht nehmen wollten. Die G650GS hab ich dan nach Hause gebracht bekommen und meine 125er haben sie abgeholt. Das ist alles Service und ich bin ca. 1000€ günstiger weggekommen als mit einer ER-6 oder Gladius als Vorführern. Klar für Euch Verkäufer ist es doof, aber Hand aufs Herz, so einen herzhaften Einzylinder verkauft man auch nicht. (Wobei natürlich die F800GS vermutlich die vernünftigste Entscheidung ist.)

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    #18
    Wer seine G650GS Bj. 2011 nun verkauft, macht hohen Abschreiber infolge der 2012 von BMW gemachten Preissenkung. Meine G kostete neu mit ABS und Hauptständer 2011 in der Schweiz CHF 9'300. Aktuell kostet die G650GS inkl.ABS CHF 8'650, also fast einen Tausender weniger.

    BMW verkauft in der Schweiz alle Modelle nur noch mit ABS, meine hatte noch Heizgriffe und Steckdose, da es als Demomotorrad bestellt war und ich im Sommer 2011 dringend ein kleines, leichtes Motorrad brauchte. Ob als Frauen- oder Fahrschulmoped belächelt, egal, mir musste es passen.

  9. kif
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    #19
    Zitat Zitat von Grandy Beitrag anzeigen
    @ Kif: Was war denn alles als Zubehör verbaut, wenn man mal fragen darf?
    Ich hatte ein 38 Liter Topcase von Touratech mit passender Gepäckbrücke, Hattech Auspuff mit passender Toolbox auf der rechten Seite, Edelstahlfersenschutz, Navi Halter, Gabelschützer und eine passende Hecktasche von Wunderlich.

  10. Registriert seit
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    #20
    Hallo,

    ich würde BMW Peter zustimmen. Ich habe auch die F gekauft, welche schon das meiste Zubehör drann hatte, welches ich möchte.
    Sicherlich kannst Du mehr rausholen wennt Du einzeln verkaufst... "wenn Sie jemand kauft". Bei Inzahlungsnahme durch einen Händler würde ich auch das Zubehör gesondert verkaufen.


 
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