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G650 Sert Ölpumpe gekillt?

Erstellt von Amper, 02.03.2014, 19:33 Uhr · 11 Antworten · 2.278 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard G650 Sert Ölpumpe gekillt?

    #1
    Moin,
    hoffentlich frag ich jetzt nichts, das schon irgendwo beantwortet habe, aber ich konnte bisher nichts finden und bin zeitlich "etwas" knapp dran. Falls das hier doch eine Wiederholung sein sollte Entschuldigung im Vorraus!

    Die Frage ist, ob bzw wie man beim einzyl die Ölpumpe auf funktion testen kann um heraus zu finden, ob eine Operation nötig ist.

    Hintergrund:
    Vorgestern habe ich bei meiner 2012er Sertao TÜV und ölwehsel incl filter erledigt, zum 2. mal und wieder selbst bei jetzt knapp 16kkm. Danach 100km Testfahrt ohne irgendwelche Probleme. Dann abgestellt und heute für Fahrt zur Uni (135km Autobahn) bepackt, nochmal nach Ölstand geschaut, geringfügig zu hoch (ca. 3mm) was mir der bei der Anatomie des Tanks aber nicht bedenklich vorgekommen ist. Dann los gefahren und nach ca. 3km landstraße an der ersten Ampel das erste "hmm irgendwie klappert die lauter als sonst" 200m nächste Ampel "hört irgendwie nicht auf?" nochmal 200m Parkplatz "mal nachhören, irgendwas is da faul..."
    Die Akustik sagt mir, dass mindestens der Steuerkettenspanner kein Druck hat, der Öltank ist nicht komplett leer aber doch schon bedeutend unter Messtab (eingeshraubt berührt der pegel das untere Ende). Beim erneuten anlassen ca. 15 min später und nach öl nachschütten ist dann relativ gleich im leerlauf noch ein weiteres Geräusch dazu gekommen, das wie ich meine so klingt wie der Verstellhebel für das Auslassventil (der fliehkraftgesteuerte an der Nockenwelle). Ist natürlich nur so ein "klingt so als ob".
    Jetzt ist die gute nach hause geschoben (4km fahrradweg ohne rollen lassen *keuch*) und steht.
    Der Verdacht ist nun, dass ich irgendwie kontamination in de öltank bekommen habe als ich heute den Pegel gemessen habe. Nach meiner Vorsstellung geht das dann direkt in die Druckpumpe und so wie die gebaut ist blockiert die natürlich beim kleinsten bisschen nicht öl mit der Folge, dass der Splint scheert oder das Kunststoffzahnrad karies bekommt.

    Was meint ihr? Wo Anfangen, wie Testen? Der Freundliche ist mir doch etwas zu teuer, bei 110€/h kann ich mir gleich nen gebrauchten F650 motor kaufen und den Einspritzer Vergaser anflanschen...

    Danke schon mal für die Hilfe! (hoffentlich )

    grüße
    Georg

  2. Registriert seit
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    Standard

    #2
    Hallo

    als Du also zuhause losgefahren bist, war der Ölstand 3mm über maximum, und nach 3,5 km, als Du die ersten Geräusche gehört hast und nachgeschaut hast, war der Öltank fast leer. Heißt also daß Du ein eine große Menge Öl auf 3,5 km fahrt verloren hast.
    Da muß doch äußerlich am Motor oder irgendwo was zu sehen sein, so eine große Menge in der kurzen Zeit. Ich würde erst mal schauen wo und wie Du das Öl überhaupt verloren hast.
    Und Deine Diagnose, die Geräusche hören sich an wie Steuerkettenspanner und Verstellhebel fürs Auslaßventil....und die Ursache könnte eine kontamination des Öltanks sein, mit was hättest Du beim Ölstand messen den Tank den kontaminieren können?
    Ich muß ehrlich sagen, Deine ganze Geschichte hört sich schon sehr abenteuerlich an.
    Wie dem auch sei, ich an Deiner Stelle würde erst mal das Öl ablassen, und mir dann mal genauer anschauen, ob Du da einen Metallschleier im Öl erkennst, oder sogar Metallstückchen. Wen dem so ist, dann wird es schon mal teuer! Wenn Du dann eine genauere Diagnose haben willst, wirst Du wohl den Motor ausbauen und auseinander nehmen müssen.
    viel Erfolg schon mal!

    grüße

    frank

  3. Registriert seit
    19.07.2009
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    756

    Standard

    #3
    Jau, schon recht abenteuerlich...
    Weitere Fachleute findest du im Startseite - F650-Forum

    Gruß

  4. Registriert seit
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    Standard

    #4
    Also ganz so schlimm ists nicht, das Öl ist definitiv noch im Motor, wird aber wohl nicht mehr gepumpt, d.h. ist wohl in Kurbel und Kupplungsgehäuse. Verlust aus dem Motor ist keiner. Das Öl ist jetzt auch abgelassen und absolut frisch, nichts ungewöhnliches zu sehen. Werde heute mal die Kupplung ausbauen und schauen, ob bei den Pumpen schon was zu sehen ist...

    grüße

  5. Registriert seit
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    5.090

    Standard

    #5
    Zitat Zitat von Amper Beitrag anzeigen
    Werde heute mal die Kupplung ausbauen und schauen, ob bei den Pumpen schon was zu sehen ist...

    grüße
    Sitzen die Zahnräder der Pumpen nicht rechts beim Magnetrad?

    Edit sagt: die sitzen tatsächlich links...

  6. Registriert seit
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    16

    Standard

    #6
    Jop, gibt ja zum glück recht viel im Netz dazu. Hab nu mal die Nockenwellen freigelegt, alles ölig da drin, also kann das Geräusch schon mal nicht von da kommen. Beim durchdrehen per Ratsche hat die Steuerkette dann schon richtig geschlackert und ist gegen die obere Kunststoffführung geschlabbert, das wird dann wohl das zweite Geräusch gewesen sein. Zähne übersprungen hats auch keine, allerdings hat der Kettenspanner richtige rieven, da stimmt schon mal was nicht würd ich behaupten. Seltsamerweise liegt der aber hinter dem Ölfilter ?!

    Grüße

  7. Registriert seit
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    Standard

    #7
    Ich kenne das Problem noch von meiner seligen Aprilia Pegaso 650. Die hatte auch den 650er Rotax-Motor, nur mit 5 Ventilen.

    Ich hatte die als defekt mit Motorschaden gekauft, da kein Öl mehr im Tank zu sehen war. Vermutung des damaligen BMW-Händlers: Motoröl verbraucht = Motorschaden. Mein damaliger Kawa-Händler hat dann erst einmal das Motoröl abgelassen und nachgemessen. Es kamen 4 l Altöl aus dem Motor heraus. Offenbar war immer nachgekippt worden, da kein Öl mehr im Öltank zu erkennen war. Mein Kawa-Händler dann Kontakt mit einem Aprilia-Händler aufgenommen. Dieser teilte ihm mit, dass es von Rotax einen Umbausatz für die anfällige Ölpumpe geben würde. Ich glaube, das waren damals 2 weiße Kunststoffzahnräder. Nach Einbau dieser beiden Zahnräder lief die Pegaso jedenfalls wieder perfekt. Mir selbst ist dann noch einmal ein Ölschlauch abgegangen. Verlust ca. 1 l Motoröl. Auch dies hat dem Motor nicht geschadet. Der Bursche kann einiges abhaben.

    CU
    Jonni

  8. Registriert seit
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    Standard

    #8
    Sehr "schön" klingt genau nach meinem Problem, das obere Ende habe ich jetzt wieder komplett zusammen und dann noch den ölfilter gecheckt, da sind keine spuren zu sehen, alles wie neu (isser ja auch ). Nu mal sehen, wie das kupplungsgehäuse runter geht, ist im gegensatz zum F motor 2 teilig, ein rundes stück für die Kupplung und dann das übliche unten drunter, bisher lässt sich das Ding leider nicht zum bewegen überreden -.-

    grüße

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Soooo, es geht weiter, Deckel is ab und das Grauen enthüllt -.- zum glück nichts metallisches aber tonneweise kleine kunststoffkrümel und ein paar größere stücke Zahnrad, da hats wohl tatsächlich die Pumpe blockiert *seufz*. Mangels schlagschrauber bekomm ich die Kupplung auch nicht raus. Mal sehen, wie das jetzt weiter geht, fakt ist, Zahnräder müssen neue rein und die Pumpe muss ich mir auch mal zu Gemüte führen, wird wohl noch was drin stecken und die verkanten.
    Was meint ihr, kompletten motor zerlegen um garantiert alle Krümel zu finden oder kann man das riskieren wenn der Kupplungsraum geputzt ist? Was könnte das sonst noch so gelitten haben?

    Grüße...

    EDIT: Kupplungskäfig is doch n Rechtsgewinde oder???

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Mein Motor wurde damals nicht zerlegt. Versuche es daher erst einmal mit mehreren Ölwechseln einschließlich Filterwechsel. Hat der Rotax-Motor nicht auch noch ein internes Ölsieb? Oh man, mein Erinnerungsvermögen lässt auch langsam nach!

    CU
    Jonni


 
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