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Gebrauchte F650GS wiederbeleben

Erstellt von DerThomas, 17.05.2010, 16:47 Uhr · 18 Antworten · 1.984 Aufrufe

  1. Registriert seit
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    Standard Gebrauchte F650GS wiederbeleben

    #1
    Hi,
    ich bin der Thomas und habe mir eine 650ger GS Baujahr 2003 gekauft. Das gute Stück hat 12500km gelaufen und stand die letzten 2,5 Jahre in einer Garage. Damals wurde noch ein Ölwechsel gemacht und die Bremsflüssigkeit wurde auch getauscht.
    Meine Frage ist jetzt ob ich mit dem alten Öl problemlos die Überführungsfahrt von 100 km machen kann und was ich sonst noch wegen der langen Standzeit beachten sollte.
    Der 10000 Pflegedienst wurde bereits durchgeführt.
    Für eure Tips und Anregungen bin ich dankbar, will ja lange Freude mit dem Bike haben.
    Gruß

    P.S.: Achja, die Maschine läuft sauber und springt dank neuer Batterie auf Knopfdruck an!

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    Standard

    #2
    Hallo!!
    Würde an deiner Stelle sicherheitshalber einen Ölwechsel+Filtertausch machen!
    Könnte ja sein das das Öl durch die lange Standzeit etwas klummpig geworden ist, wenn dann was verstopft heissts gute nacht!

    Anschauen würde ich mir die Bremsen (Flüssigkeit+Beläge), Reifendruck, Reifen selber (Profiltiefe)!!

    Hoffe dir geholfen zu haben!
    Wünsche dir noch viel Spass damit!
    Ps: Fahre auch ne 650 GS DAKAR Bj. 2005 und habe viel spass und wenig Probleme damit!

  3. Nordkäppchen Gast

    Standard

    #3
    Hi

    Ich fahre die Gleiche. Vermutlich ist der Tourance drauf, oder??
    Bei normaler Fahrweise schafft man sicher 18.000 Kilometer, allerdings bei 2,5 Jahren Standzeit hat er vielleicht ne Unwucht. Hat deine Speichenräder, dann hätte sie Schläuche, da darf man bei jedem Tanken auch gleich Luft nachfüllen.
    Lästig, aber is leider so. Dafür verliert das Kälbchen kein Öl, wenn Du nenn Ölwechsel machen willst, wichtig kein Vollsynthetisches, das mag die Kupplung überhaupt nicht.
    Hast Du vor das Mopped länger zu fahren, mach dir gleich nen Scotoiler drauf, noch rechnet er sich, spart dir viel Zeit und ärger.
    Wenn Du groß und kräftig bist, ist das möglichweise kein Thema für dich, aber so ein Zwerg wie ich, ich bekomm sie nicht auf den Hauptständer, entsprechend blöd ist das Kette einsprühen.

    Dann mal viel Spass mit der Möhre

    LG
    Corina

  4. Registriert seit
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    #4
    Die Bremsflüssigkeit muss definitiv neu, die Reifen auch wenn die Maschine nicht bewegt wurde oder aufgebockt war.

  5. Registriert seit
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    #5
    Hi,
    danke erstmal für die Antworten. Hab mir schon gedacht, dass es wohl besser ist die Flüssigkeiten zu tauschen.
    Werde mit dem Motoröl erstmal rund 100km fahren, damit alte Ablagerungen, falls überhaupt vorhanden, gelöst werden. Dann mach ich den Ölwechsel.

  6. Registriert seit
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    Standard

    #6
    Hallo Thomas,
    Zitat Zitat von DerThomas Beitrag anzeigen
    Hi,
    danke erstmal für die Antworten. Hab mir schon gedacht, dass es wohl besser ist die Flüssigkeiten zu tauschen.
    Werde mit dem Motoröl erstmal rund 100km fahren, damit alte Ablagerungen, falls überhaupt vorhanden, gelöst werden. Dann mach ich den Ölwechsel.
    Ich bin zwar nicht der Experte für diese Fragen, würde die Sache selber aber anders angehen:

    Bremsflüssigkeit: BMW sieht für dieses Modell einen jährlichen Wechsel vor, die Frist ist also beträchtlich überschritten. Ich würde allerdings - bevor ich so etwas weg von zu Hause mache - die Überführung trotzdem mit entsprechender Vorsicht fahren, d. h. mit einer Fahrweise, die ausschließt, dass die Bremse heiß wird (sicherheitshalber zwischendurch prüfen).

    Öl: Obwohl der jährliche Zyklus vorgesehen ist, denke ich, dass das unbelastete Öl eine längere Lebensdauer hat und würde auch hier die Überführungsfahrt riskieren. Wenn man wie dakarfahrer87 wirklich unterstellt, dass das "Altöl" verklumpen könnte, wäre das Warmlaufen vor dem Ölwechsel natürlich kontraproduktiv.

    Reifen: Nach der langen Standzeit muss man mit einem Standplatten rechnen wenn der Vorbesitzer nicht vorgesorgt hat. Mit so langen Standzeiten habe ich keine Erfahrungen, hoffentlich fährt sich der wieder aus (Unwucht ist da nicht ganz der richtige Ausdruck, denn ich glaube, Auswuchten hilft da nicht).
    Der Luftdruck wird nach der langen Zeit natürlich unten sein und muss unbedingt aufgefüllt werden. Dass man bei jedem Tanken nachfüllen müsse, stimmt allerdings allenfalls nur für sehr-wenig-Fahrer. Ich prüfe/fülle etwa alle 2 Wochen.

    Kette: Ob man wirklich einen Öler braucht, muss jeder selber wissen. Ich bin all die Jahre ohne ausgekommen. Einmal einsprühen vor der Überführungsfahrt sollte man aber wohl schon.

    Eckart

  7. Registriert seit
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    #7
    Vielleicht auch meine zwei Cents dazu.

    Die Bremsflüssigkeit hat sicherlich Wasser gezogen, aber die kann man schon im Schauglas recht gut einschätzen.
    Wenn sie bräunlich ist würde ich sie schleunigst wechseln, wenn sie eher Richtung hellgelb ist, dann geht die Überführung imho noch ganz locker, denn Du willst das Teil ja sicherlich nicht durch die Alpen scheuchen.

    Der jährliche Wechsel ist vor allem durch das ABS system bedingt, denn da kann es sonst durch etwaiges Wasser in der Bremsflüssigkeit zu Korrosion kommen.
    Wir wechseln bei unsere CS und auch bei der GS alle zwei Jahre und da hat auch mein BMW Meister keinerlei Bauchweh bei (Wir fahren ca 5-8 TKM im Jahr).

    Zum Öl.
    Natürlich altert das auch im Stand, aber wenn vor der Einlagerung gewechselt wurde, dann brauchst du Dir für die Überführung sicherlich kein Gedanken zu machen. Ich würde mir einfach mal den Ölstengel im Tank ansehen. Wenn das Öl nicht deutlich verfärbt ist würde ich sogar die Saison damit fahren und erst dann vor der Einlagerung im Winter wechseln, damit Verbrennungsrückstände etc. nicht im Ölkrieslauf sind wenn die Kiste steht. Daß das Öl nach zwei bis drei Jahren völlig unbrauchbar wird, halte ich für ein Ammenmärchen. Dafür sind die Öle heute einfach zu gut.

    Ich denke, daß das größte Problem (wenn überhaupt) die Reifen sind. wenn die nicht aufgebockt 2 Jahre auf ein und der selben Stelle gestanden haben, dann haben die mit Sicherheit eine ordentlich Standplatte. Auch dürften sie entsprechnd hart sein,wodurch vorsicht bei der Überführung geboten ist.

    Abschließend.
    Ich habe meine GS letzte Jahr im Oktober gekauft und
    meine Reifen waren DOT 01. Sprich 8 Jahre alt und trotzdem habe ich sie damit 150 KM über die Autobahn überführt und wir sind heile angekommen.
    Man sollte sich immer vor Augen halten, daß man die Kiste kaum kennt, wenn man sie überführt und somit sicherlich nicht mit dem Messer zwischen den Zähnen fährt. Das kommt sicherlich erst später.

    Wenn man es dann im normalen Rahmen angehen läßt sollten eigentlich alle aufgeführten Bedenken kein großes Problem sein. Wenn Du die Kiste dann zum Service bringst und einen Fachkundiger Schrauber mal drüberschaut wird der Dir sicherlich sagen können was nötig ist und was nicht.
    Ich würde mir dan keinen so riesigen Kopf machen wenn die Kiste bis dato gut gewartet und gepflegt wurde.

    Gruß ToFu

  8. Registriert seit
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    #8
    Hallo Thomas,
    meinen Glückwunsch zur GS!! Ist ein tolles Mopped, das mich immer wieder aufs Neue begeistert! Viel Spaß damit!

    Zu Deinen Fragen:
    Du schreibst, das Mopped wurde 2,5 Jahre nicht bewegt, hat jetzt 12,5 tkm gelaufen, die 10-tkm-Inspektion wurde durchgeführt.

    1. Öl ist keine Milch und klumpt nicht! Wenn es Dein Gewissen beruhigt, investiere ein paar Euros und wechsel das Öl. Aber nur das - den Filter mußt Du nicht wechseln. Der Motor würde es Dir aber auch nicht übel nehmen, wenn Du das Öl noch bis zum nächsten vorgeschriebenen Wechsel (nach KM) fährst.

    2. Aus deinen Angaben schließe ich jetzt mal so, daß die Bremsflüssigkeit vor ca. 3 Jahren gewechselt wurde. Keine Angst - die Bremse wird noch normal funktionieren . Fürs Gewissen kannst Du ja wechseln bzw. wechseln lassen. Die Bremsflüssigkeit meiner GS ist von 2004 - bremst auch noch einwandfrei!

    3. Die Reifen solltest Du erst mal fahren. Wenn sie Dir nicht zusagen - wechseln! Die Kontrolle auf "Standplatten" wird immer gern in den üblichen Gazetten aufgeführt - was sollen die auch sonst schreiben. Wenn das Mopped nicht mit platten Reifen zwei Jahre in der Garage stand, sind diesbezüglich keine Nachteile zu erwarten!
    Ich habe vor drei Jahren eine SZR von 1996 mit 4.900 KM und den ersten Reifen gekauft - und aufgefahren! Nachteile konnte ich keine feststellen. Bei Nässe ist allerdings wirklich etwas mehr Vorsicht angesagt!

    Also erst einmal locker bleiben - fahren, geniessen und dann entscheiden...

  9. Registriert seit
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    Standard

    #9
    Hallo Didi,
    Zitat Zitat von bike-didi Beitrag anzeigen
    Die Bremsflüssigkeit meiner GS ist von 2004 - bremst auch noch einwandfrei!
    Das Problem bei der Bremsflüssigkeit ist der Siedepunkt. Der fällt mit steigendem Wasseranteil immer weiter ab. Wenn bei Belastung, wenn die Bremse heiß wird, der Siedepunkt überschritten wird, fällt die Bremse schlagartig aus. Also ohne Vorwarnung. bremst auch noch einwandfrei sagt also nichts aus.
    ToFu hatte die Farbe als Anhaltspunkt benannt, was sicherlich eine grobe Einschätzung erlaubt. Es gibt auch genauere Testverfahren, Werkstätten müssten die beherrschen. Oder man wechselt einfach prophylaktisch nach dem vorgeschriebenen Intervall.
    Es gab in Foren schon Berichte von Ausfällen bei Leuten, die das Intervall überzogen hatten, natürlich in entsprechenden Situationen wie Passabfahrten.
    Mit 6 Jahre alter Bremsflüssigkeitwürde ich mich nicht mehr auf das Motorrad trauen, es sei denn ich hätte Anhaltspunkte wie einen Test, dass sie trotzdem noch ok ist.

    Eckart

  10. Registriert seit
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    Standard

    #10
    Zitat Zitat von Eckart Beitrag anzeigen
    Hallo Didi,

    Das Problem bei der Bremsflüssigkeit ist der Siedepunkt. Der fällt mit steigendem Wasseranteil immer weiter ab. Wenn bei Belastung, wenn die Bremse heiß wird, der Siedepunkt überschritten wird, fällt die Bremse schlagartig aus. Also ohne Vorwarnung. bremst auch noch einwandfrei sagt also nichts aus.
    ToFu hatte die Farbe als Anhaltspunkt benannt, was sicherlich eine grobe Einschätzung erlaubt. Es gibt auch genauere Testverfahren, Werkstätten müssten die beherrschen. Oder man wechselt einfach prophylaktisch nach dem vorgeschriebenen Intervall.
    Mit 6 Jahre alter Bremsflüssigkeitwürde ich mich nicht mehr auf das Motorrad trauen, es sei denn ich hätte Anhaltspunkte wie einen Test, dass sie trotzdem noch ok ist.

    Eckart
    Hallo Eckart,
    danke für Deine Belehrung, aber ist nicht erforderlich... .
    Sachkenntnis ist ausreichend vorhanden!
    Die o. a. SZR hatte übrigens auch noch die Bremsflüssigkeit von 1996... .
    Werde demnächst auch irgendwann wechseln.
    Wenn Thomas auf dem Heimweg keine Pässe 30 KM abwärts fährt (für die ich übrigens auch nicht die Bremse benötige) wird er mit der 3-Jahre alten Bremsflüssigkeit wohl wohlbehalten heim kommen... .

    Mir geht es hier nur um den ausgelebten Händler-Pessimismus... . Aber der gehört offensichtlich dazu, wenn man BMW fährt... .


 
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