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Hintere Bremse schleift nach Belagwechsel ???

Erstellt von mmo-bassman, 18.11.2015, 18:10 Uhr · 92 Antworten · 10.909 Aufrufe

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    #31
    @ grandy:
    Das mit der Luftblase kann schon sein, muss ich ja jetzt eh ran.
    Bremsflüssifkeit wechseln bei unserer G ist auch mit ABS kein Problem. Das was Du beschreibst betrifft Maschinen mit BKV, aber nicht unsere.
    War bei der 10.000 er komplett dabei (ich berichtete), Bremsflüssigkeit wurde wie immer gewechselt. Da wurde nix elektronisch am ABS-Modul gemacht, ehrlich. Alles in einer Original-BMW-Niederlassung, hat auch richtig Geld gekostet. Der hat das ganz herkömmlich gemacht, mit Pumpen-Halten-Öffnen-Schließen. Durch das ABS-Modul brauchts halt etwas mehr Bremsflüssigkeit als ohne, und ja, strenggenommen müsste das Modul nochmal extra "durchgespült" werden, aber in diesen Bypass passen noch nichtmal 10ml, wenn da ein kleiner Rest altes drin bleibt und sich mit der neuen vermischt ist das nicht wild.

    Glaub mir, ich bin nicht lebensmüde, wenn es ein Risiko gäbe es selbst zu machen, würde ichs nicht machen. So sparsam bin ich nicht. Wenn ich schraube, dann immer 150 %ig. Bei der Bremsse eher noch mehr.

    @ Larsi:
    Der Bremssattel ist ok, war ja vor dem Bremsbelagwechsel alles i.O.
    Restdruck in der Hydraulik sollte sich dann nach dem Flüssigkeitswechsel auch erledigt haben.
    Ich tippe auch tatsächlich auf zu dicke Beläge. Hab sie bei Louis gekauft, die guten, teuren original von Brembo. Die roten mit Sinterbelag, kein Billigschrott.

    In der Tat ist die Belagstärke sehr dick, jedenfalls dicker als die Erstausrüstung vom Werk. Ist mir gleich aufgefallen, hab mir aber keine Gedanken gemacht, denn sie passen ja rein. Gibt auch nur diese eine Sorte, nur eine Nummer bei den roten Brembos. Eigentlich fand ich das ganz gut, dass sie so dick sind, "da kriegt man was fürs Geld", aber vielleicht haben die Jungs von Brembo es auch zu gut gemeint. Werde nach dem Bremsflüsigkeitswechsel pingelig auf den Flüssigkeitsstand achten, dass ja nicht zuviel drin ist. Wenns dann noch schleift bremse ich die Dinger halt dünner. Solange die Bremse nicht "kocht" mach ich mir da keine Sorgen. Bei meiner letzten Ausfahrt an Heiligabend über 100 km wurde es sehr warm, so, dass man die Bremsscheibe grad noch mit den Fingern anfassen konnte. War schon unangenehm, aber weit weg von glühen oder blau werden. Im Notfall hab ich ja noch die Vorderbremse, die is noch absolut original, da lass ich auch vorläufig die Finger von.

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    #32
    Wie schauts aus @mmo-bassman?

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    #33
    Nix Neues!
    Letzten Samstag 140km gefahren (davor seit Weihnachten nichts), Scheibe und Sattel werden immernoch warm, aber nicht heiß. Fahre jetzt erstmal so weiter, und beobachte es. Wird sich hoffentlich von alleine erledigen, wenn der Belag dünner wird.

    Mittlerweile war ja auch das Hinterrad draussen, weil ich neue Reifen draufgemacht habe, alles nochmal gereinigt und richtig eingestellt, usw. Was soll ich jetz noch machen, die Bremsflüssigkeit hab ich gewechselt, gut entlüftet, Kolben mehrmals gereinigt und rein und raus gefahren, alles mehrmals kontrolliert, usw. Wenn das Innenleben des Kolbens einen weg hat, dann kann ichs eh nicht ändern, dann müsste er irgendwann mal neu. Jetzt warte ich erstmal ab ...

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    #34
    UPDATE!
    Sorry Leute, aber ich brauche unbedingt nochmal Eure Hilfe!
    Mittlerweile habe ich mit den "neuen" Bremsbelägen schon ca. 1.500km gefahren, aber die Situation ist unverändert.

    zur Erinnerung:
    Nach dem Bremsbelagwechsel (hinten) wird die Bremse, Sattel und Scheibe warm bis heiß. Die Temperatur an der Scheibe wird so heiß, dass man sie nicht mehr längere Zeit anfassen kann.
    Folgende Arbeiten wurden bereits durchgeführt:
    - Bremsbelagwechsel, die roten Sinter von Brembo
    - Kolben und gesamten Sattel mehrfach gereinigt, Kolben aus und eingefahren, alles leichtgängig, auch die schwimmende Aufhängung
    - Bremsscheibe hat Riefen, aber keinen Schlag
    - Bremsflüssigkeit gewechselt, gut entlüftet und auf korrekten Stand kontrolliert, ist nicht zu viel drin, alles ok

    Heute habe ich zur Kontrolle nochmal die alten abgefahrenen Bremsbeläge eingebaut, weil ich vermutete, dass die neuen einfach zu dick sind, und der Sattel es nicht schafft komplett zu trennen. Fehlanzeige, auch mit den alten Belägen (unter 1mm) wird die Scheibe und auch der Bremssattel (nach 5 km Stadtverkehr ohne viel Bremsen) heiß. An der Stärke der Beläge liegts also nicht.

    Gibt es irgendwelche Teile am Bremssattel, die ich austauschen kann, damit der Kolben wieder komplett zurückfährt, was ist mit diesen "Gummidichtungen" müssen/können die getauscht werden und kann man das selber machen? Oder muss ich tatsächlich einen sündhaft teuren kompletten Bremssattel kaufen, genau das wollte ich vermeiden.

    Ich weiß nicht mehr weiter, als Nächstes müsste ich dann reuhmütig zum Glaspalast kriechen, aber das widerstrebt mir sehr.
    Wenn jemand von Euch weiß, wie ich den Bremssattel wieder instand setzen kann wäre ich für eine kurze Beschreibung sehr dankbar.
    BITTE HELFT MIR ...

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    #35
    In welcher Region wohnst du? In NRW gibt's MTR in Solingen. Sollen sehr gut sein. Ist ne freie Werkstatt.
    Und stell die Frage mal im Nachbarforum f650-Forum. Da sind einige versierte schraubte mehr vorhanden, die vielleicht einen Rat wissen.
    Mehr kann ich leider auch nicht Beiträgen


    Gruß Gr@ndy

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    #36
    Kassel - Nordhessen
    Freie Werkstatt hätte ich auch, das ist nicht das Problem, Vielen Dank ...

    Ich komm halt jetzt langsam unter Druck.
    Ich hab ja noch bis Mai Gewährleistung, aber die sehen doch, das ich da schon dran rumgefummelt hab.
    Hätte ich überhaupt die Bremsbeläge selbst wechseln "dürfen", habe ich meine Gewährleistung mir meinen Maßnahmen verwirkt?

    Klar, jetzt sagt Ihr gleich, ich soll unbedingt zum Händler wenns noch Gewährleistung gibt, aber was soll ich denen erzählen?

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    #37
    Hallo Reiner,

    für das Zurückstellen der Bremskolben nach der Betätigung sind die Dichtungen, genauer gesagt die Dichtlippen, in der Bremszange an den Bremskolben zuständig. Wenn die Kolben schwergängig sind, weil sie verschmutzt sind oder korrodiert sind, kann es dazu kommen, dass die Kolben nicht mehr zurückgestellt werden. So wie ich dich verstehe, hast du das aber alles geprüft. Und ab da wird es für mich komisch, es nachzuvollziehen.

    ich gehe davon aus, dass der Kolben, es ist ja hinten eine Einkolben-Schwimmsattelbremse und somit nur ein Kolben der arbeitet, ringsum gereinigt und sauber ist und sich in die Zange zurück drücken lässt (dabei Bremsflüssigkeitsstand beachten). Damit sollte also zunächst genug Spiel zur Bremsscheibe vorhanden sein, auch mit den neuen Belägen. Ist das so? Wenn nein, dann sollte der Kolben noch weiter zurück gedrückt werden. Wenn das Spiel da ist, aber der Kolben nach dem Anlegen an die Scheibe nicht wieder zurück stellt, dann kommt für mich nur eine neue Dichtung in Frage. Dazu muss halt die Bremsflüssigkeit runter und die Bremszange muss zerlegt werden, gereinigt werden, etc.. Das kann man selber machen, man sollte aber auf die Sauberkeit achten, damit kein Schmutz in das System kommt. Das Ganze kann man auch hier und da nachlesen. Eventuell hast du ja auch eine Reparaturanleitung, darin sollte es beschrieben sein.

    Im Zweifelsfall kannst du immer noch die alten Beläge montieren und damit zum Händler fahren und fragen was da los ist.

    Viele Grüße,
    Martin

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    #38
    ... Oder hast du vielleicht mal ein Foto? Ist der Sattel richtig montiert oder sitzt er einseitig mit Spannung auf der Bremsscheibe, ist vielleicht da Rad versetzt montiert, weil die Distanzbuchsen irgendwie vertauscht wurden? Ich hab die Situation am Hinterrad der 650ger nicht vor Augen und bin auch nicht zuhause wo ich mal schauen könnte.

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    #39
    Naja, hab halt den rausgefahrenen Kolben mit Bremsenreiniger besprüht und alles gut gereinigt. Wenn kleine Schmutzpartikel in die Dichtungen eingedrungen sind hab ich das natürlich nicht mitgekriegt.
    Aber es kann doch nicht sein dass nach dem ersten Bremsbelagwechsel gleich Probleme auftreten. Fakt ist, das der Kolben nicht genug Kraft hat, um weiter einzufahren. Wo kommt die Kraft zum zurückfahren her? Sind da Federn verbaut, die vielleicht an Kraft verloren haben, oder funktioniert das mit Unterdruck, oder wie?
    Hab das Prinzip noch nicht verstanden.

    Rad sitzt gerade, keine Spannung, Buchsen sitzen plan auf, Hinterrad war mittlerweile zweimal draußen und wieder drin, ordnungsgemäß mit Drehmoment 100Nm angezogen usw.

    Vor dem Zerlegen des Bremszylinders hab ich Respekt, würde ich mit Anleitung zwar hinkriegen, aber ich hab gelernt, aufzuhören, wenns knifflig wird. Schon genug Lehrgeld bezahlt ...

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    #40
    Zitat Zitat von mmo-bassman Beitrag anzeigen
    @ grandy:
    Bin ca. die ersten 10.000km immer mit leicht getretener Hinterbremse gefahren, ohne es zu merken. Jedesmal, wenn ich mit Kumpels fuhr, berichteten sie mir, das mein Bremslicht häufig bis sehr häufig leuchtet. Ich habe daraufhin immer am Bremslichtschalter rumjustiert, was die Sache aber nicht besser machte. Ich hatte wohl ständig den dicken Stiefel drauf, ohne es zu merken. Hab jetzt den festen Anschlag mit einem drübergezogenem Stückchen Rohr um ca. einen mm verdickt, dadurch kommt der Hebel vorn nun 2,5 cm weiter nach unten, seitdem is Ruhe. Natürlich habe ich die Bremse am Hauptbremszylinder neu eingestellt und den Bremslichtschalter entsprechend justiert.

    Gehe davon aus, das die neuen Beläge nun länger halten.
    Werde beim nächsten Schrauben noch n bisschen Bremsflüssigkeit absaugen, vielleicht fährt der Kolben dann weiter zurück.

    Ich habe mir das Ganze zweimal durchgelesen und unter der Vorraussetzung, daß die Fehler im Sattelbereich mittlerweile schon oft genug durchgekaut wurden, sehe ich hier, bzw im Bereich der Bremspumpe das meiste Potential und macht mich am meisten misstrauisch.

    Der im Thread irgendwo schon angesprochene "Öffnungstest" bezieht sich übrigens auf einen möglichen Restdruck im System, wenn im entlasteten Zustand des Bremshebels, keine ausreichende Druckfreigabe stattfindet. Eine vielleicht durchgeführte reine Bremsflüssigkeitsentnahme aus dem Reservoir führt da zu keinem Ergebnis. Du muß also wenn Du Temperatur hast, hinter der Pumpe, am einfachsten am Sattel die Leitung kurz lösen. Wenn beim Weiterfahren (dann ohne Betätigung der hinteren Bremse, und wenn vorhanden ausgeschaltetem I-ABS) die Temperatur sinkt, dann brauchst Du wenigstens im Sattelbereich nicht mehr den Fehler zu suchen und kannst Dich erfolgversprechender, um die von Dir veränderte Bremshebelstellung oder Bremspumpe kümmern.
    (Wenn Du das unterwegs machst nehme Dir auch etwas zum Trockenwischen, evtl ein bisschen Wasser und ein dichtes Gefäß mit, um den Krempel wieder nach Hause zu bekommen.) Nicht nur das Bremsflüssigkeit nichts draussen zu suchen hat, sondern auch ganz blöde Lackschäden machen kann.


 
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